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Bin zurück aus der Reha.

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von Petra0507, 7. November 2007.

  1. Petra0507

    Petra0507 Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich bin zurück aus der reha und muß sagen,ich bin total sauer.

    ich bin mit cp,fibro und depressive verstimmungen in die reha nach bad pyrmont( weser Klinik) gefahren. bei der ersten untersuchung hat man mir gesagt, sie werden auf jeden fall als arbeitsunfähig entlassen. wir können sie in 4 wochen nicht heilen sondern nur erreichen das die schmerzen gelindert werden. die schmerzen wurden am anfang eher schlimmer als vorher weil man jede menge anwendungen und sport machen mußte. das ist aber normal und würde sich wieder legen.

    unter anderem hat man dann auch psychologische gespräche gehabt wo gezielt fragen aus dem privaten,beruflichen und allgemeinen leben gestellt wurden.dann wurde uns erklärt wie man mit den schmerzen umgehen kann und sich von den schmerzen ablenken kann.das waren dann so tips wie, wenn ich schmerzen habe soll ich mir die natur angucken,oder an was schönes denken,oder was tolles unternehmen,u.s.w. ich habe dann gesagt, wenn ich schmerzen habe,nützt es mir nicht das ich eines von den vorgeschlagenen dingen mache,sondern högstens noch das ich schmerzmittel nehme,und manchmal helfen auch die nicht. im endefeckt wurde uns gesagt die schmerzen sind psychisch.
    bei der entlassungsuntersuchung kam dann das überraschende ergebnis raus,das wir ortopädisch gesund wehren. auf die aussage von mir das ich noch schmerzen habe genauso wie vorher kam dann die antwort,ja das was sie jetzt noch an schmerzen haben sind psychisch bedingt und sie werden aus psychologischen gründen als arbeitsunfähigkeit entlassen mit der auflage das sie zu einem psychater gehen bis sie einen platz in einer psychoterapie bekommen.
    unter anderem muß ich auch noch 8 wochen nach reha machen in einem rehazentrum bei uns in der stadt.
    irgentwie habe ich das gefühl das man in der reha gesund geschrieben wird damit man blos nicht auf die idee kommt die eu rente zu beantragen.
    man kann ja noch 8 stunden arbeiten,egal was und egal wie.
    von einer reha habe ich mir mehr verprochen.

    hoffentlich haben die die noch in reha fahren müßen mehr glück.
    lg petra
     
  2. shila

    shila Neues Mitglied

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    Hallo Petra!
    Ich Kann dich sehr gut verstehen! Ich war im Juni im Krankenhaus, habe seit 12 Jahren PSA und nehme ca 5 Jahre schon MTX. Habe sämtliche Basis Medis bis jetzt durch und nichts hat geholfen. Im Krankenhaus hat man mir dann das MTX auch noch weggenommen und mich zu einem Psychologen geschickt! Hatte zwei Gespräche mit dem, soll mich auch ablenken bei Schmerzen, ist alles nur psychisch:mad:! Da war ich total sauer. Auf den Röntgenbildern sind die krummen Knochen deutlich zu sehen, aber alles nur Einbildung. Vier Wochen später war dann der linke Fuß so entzündet daß ich nicht mehr laufen konnte. Dann zum Arzt hin, sofort wieder MTX und hoch dosiert Cortison, na toll! Bin seit Mai krank geschrieben, mein Hausarzt hat dann sofort die Erwerbsminderungsrente beantragt. Nach zwei Gutachten hatte ich sie dann durch. Bekomme die Rente dann ab Dezember. Aber besser geht es mir trotzdem nicht:( , habe nämlich immer noch kein anderes Basis Medikament! Nehme nur das MTX und Morphium gegen die Schmerzen. Laß dich bloß nicht unterkriegen, hol dir noch ne Meinung vom anderen Doc und wenn alle Stricke reißen sprich mit deiner Krankenkasse. War auch in Reha in Bad Aibling, hat mir auch nichts gebracht. Ich drücke dir die Daumen daß es dir bald besser geht!:)
    Liebe Grüße, Jutta
     
  3. notemba

    notemba Mitglied

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    Hallo Petra,

    deine Schilderungen entsprechen so ziemlich dem, was ich bis bisher gehört und gelesen habe.
    2 Bekannte von mir waren grad in Reha´s, da lief es ähnlich ab.

    Es wird einem gesagt, man soll sich zusammenreissen, ablenken,
    was für die Psyche tun, das wird das schon alles wieder.
    Und überhaupt, arbeiten ist ja gut für die Psyche usw. usw.
    :(

    Ich muss im Januar wegen meinem Rentenantrag 4 Wochen in eine psychosomatische Klinik, und geh mal davon aus,
    daß ich dort so richtig "Spaß" haben werde.
    :rolleyes:

    Ansonsten dient eine Reha ja ausdrücklich der Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und nicht der Unterstüzung von Rentenanträgen;
    weswegen ich auch in meinem Fall davon ausgehe, daß man mich gesund machen will.
    Wogegen ich ja nix hätte... so ne spontane Wunderheilung...
    das hätt schon was
    :D

    Mein einziges "Glück" wird sein, daß mich alle Gutachter der Rentenversicherung für nicht mehr voll erwerbsfähig halten,
    was dazu geführt hat, daß ich auch nur noch ALG für Teilzeit bekomme.

    Also ärger Dich nicht, das ist halt der Sinn der Rehas;
    immerhin hast 8 Wochen Nach-Reha, was belegt, daß Du eben momentan nicht gesund bist.

    LG
    notemba
     
  4. kiki 2

    kiki 2 Neues Mitglied

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    Hallo Petra

    Ich war mit meiner letzten Kur in Bad Kösen auch extrem unzufrieden.Tagelang lief ich hinter den Ärzten herr um endlich eine Spritze zu bekommen.
    Von Rheumatischen Beschwerden hatte niemand Ahnung,in der Beschreibung der Klinik stand aber"Rheuma" als Behandlungsschwerpunkt.

    In meinem Bericht stand dann,ich könne wieder 8 Stunden arbeiten,mir ging es schlechter als vorher.
    Soeiet ich weis,kann man sich gegen solch einen Bericht wehren.

    Die Kur war im August 05 und seit Febr.07 bekomme ich meine Rente.Falls du Rente beantragen möchtest,würde ich von dem Aufenthalt dem Bericht nichts erwähnen.Ich denke manchmal die müssen so ein Mist schreiben,damit die Klinik gut dasteht.

    Alles Liebe

    Christel:)
     
  5. anbar

    anbar Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,
    leider ging es mir ebenso. Ich war Jan/Febr. 7 Wo. in einer Psychosom.Klinik. Bei mir hat sich auch alles verschlimmert,ich habe mir die Schmerzmedik. erbetteln müssen,die ich zu Hause immer bekam(mußte ich mir jeden morgen einzeln im Krankenzimmer abholen) es war echt ein Alptraum.Zu guter letzt im Abschlußgespräch mit einem Arzt,der mich in den 7 Wo. nicht einmal gesehen hatte bzw. gesprochen hatte hieß es: sie sind gesund und können wieder arbeiten gehen.Peng.
    So ging es 95% der Mitpatienten.
    Ich war so durch den Wind,wie noch nie im Leben als ich nach Hause fuhr.
    Ich habe dann (nicht nur ich)eine Beschwerde an die RV geschickt und die Mißstände aufgezeichnet. Habe zwar ein Eingangsschreiben bekommen aber das wars.

    Soviel zu Rehamaßnahmen.

    LG
    Anbar
     
  6. Marimo

    Marimo in memoriam † 28.8.2008

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    Hallo,

    ich muß ehrlich sagen, ihr tut mir wirklich leid, mit euren Erfahrungen in den Rehas, aber ich kenne das Spiel auch. Ich hatte zwar bisher immer Glück mit meinen, aber was ich so gehört und erlebt habe, ich könnte Bücher schreiben. Deswegen sollten Alle, die wirklich krank sind, auf keinen Fall eine Reha beantragen. Es ist einfach so, dass diese Kliniken Erfolgsmomente brauchen und alles, was nicht im Rollstuhl sitzt oder beatmet wird, als Gesund entlassen. Traurig, traurig aber leider wahr. Aber im Falle von Petra0507 habe ich ihr auch schon mitgeteilt, dass sie auf jeden Fall eine Beschwerde gegen die Aussage wegen "Arbeitsunfähig nur bei Psychotherapie" machen soll. Das grenzt an eine Erpressung und ich glaube nicht, dass das der Sinn einer Reha ist. Jeder, der so etwas erlebt hat, sollte einen Beschwerdebrief an die RV oder KK schreiben und um Kenntnis der Zustände in den Reha-Kliniken fordert und auch diese Stellen bittet, für Abhilfe dort zu sorgen. Dann bin ich mal gespannt, ob dann auch nur ein Eingangsbeleg-Schreiben zurückkommt.

    Deswegen wirklich mein Rat: Hütet euch vor den Rehas, das kann nach hinten losgehen.

    LG Marion
     
  7. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich hatte in meinem Leben bisher drei Rehas. Die erste vor mehr als 25 Jahren nach einer Myocarditis. Ich kam in eine Klinik in der nur alte Menschen waren die Herzinfarkte oder ähnliches hatten. Ich kam mir völlig deplaziert vor, habe es dann aber als Erholungsurlaub angesehen; was es irgendwie ja auch war. Das zweite Mal war ich auf Noderney wegen meiner chronischen, allergiebedingten spastischen Bronchitis. Dort sah man auch kaum mal einen Arzt und im Abschlussbericht stand "sehr gebessert" was ich absolut nicht so sah eher im Gegenteilt. Dieses "sehr gebessert" geistert aber heute noch in meiner Akte beim Kostenträger (BfA) herum. Das dritte Mal war ich im Juli 2007 in Bad Kreuznach zur Anschlussheilbehandlung nach erneuter Therapieumstellung und Diagnosebestätigung.
    Dort fühlte ich mich sehr gut aufgehoben und gut betreut. Allerdings wird man dort wie ein mündiger erwachsener Mensch behandelt und bekommt nicht alles diktatorisch vorgegeben. Man konnte fragen, anregen und Änderungen vorschlagen. Das war mit Abstand das Bester was mir bisher widerfahren ist nur: wenn's nach meinem Rheumatologen gegangen wäre, hätte ich keine Reha bekommen dennn "das bringt doch sowieso nichts". Diese Aussage hatte ich im Krankenhaus wiedergegeben und waren sehr erstaunt darüber. Man hat dann sofort von dort eine Maßnahme eingeleitet und wie gesagt es war super.
    Allerdings war man in der Klinik sehr erstaunt, dass ich mit meinen Diagnosen unbedingt wieder voll arbeitsfähig sein wollte und vielleicht hatte ich deshalb jede nur denkbare Unterstützung. Viele von denen, die unbedingt in Rente wollten aber lieber Kaffeetrinken gingen oder auf kneipentour anstatt die Anwendungen zu machen, hatten erheblich mehr Probleme.

    Herzliche Grüße an alle bibi (seit 2003)
    jetzt Gabi Kemnitz
     
  8. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    sorry marima, aber ich glaube nicht, dass man das so pauschal sagen kann!

    gruss marie


     
  9. mohr1

    mohr1 Neues Mitglied

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    Hallo Petra
    schade das dir die Reha nicht gut getan hat:( ich war bisher 4mal zur Reha;
    zwar immer nach einer TEP-OP; aber es hat mir immer sehr gut gefallen:)
    wurde auch nie als Gesund entlassen;)
    ich war immer in Bad Eilsen in der Bückeberg Klinik!:)
    Wünsche dir bei einen nochmaligen Reha aufenthalt mehr Glück!:)
    Liebe Grüße mohr1
     
  10. Sonnenschein

    Sonnenschein Neues Mitglied

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    Hallo Petra,

    ich war im April für 4 Wochen in der m&i Klinik in Bad Pyrmont. Die liegt fast direkt an der Weser Klinik.

    Bei mir lief es auch nicht anders ab. Im Entlassungsbericht steht doch glatt: Ich brauche miene Hände nicht zum arbeiten! Ich werde wohl mit der Nase schreiben, bloß wie das geht, hat mir noch keiner gezeigt.

    Der Rheumatologe dort meinte, man müsse bei mir Fett in Muskeln umwandeln, dabei hatte ich "nur 8 Kilo" zugenommen wg. Cortison. Das ist im Vergleich zu anderen denke ich nicht viel. Aber das interessierte gar nicht. Dann habe ich nur Anwendungen bekommen, die er meinte, daß ich sie brauche. Auf Feldenkrais habe ich ihn dann angesprochen. Ach ja, das könnte man ja auch noch versuchen. In dei Mukkibude hat er mich gesteckt (Fitneßraum). Da mußte ich nur Sachen machen,d ie total auf die Handgelenke gingen. Das bekam ich nicht hin. Dann noch einen Versuch. Da mußte man an einem Handtuch ziehen mit gestreckten Handgelenken. Es gab in dieser Mukkibude aber leider kein Desinfektionsspray und die MÄnner, die dort schweißtreibend Sport machten, gingen auch an dieses Handtuch. DAs hat mir den Rest gegeben udn bin dann zum Arzt und habe gesagt, daß ich dort nicht mehr hinginge. Dann kam der Nordic Walking Kurs, der sich als Marathon entpuppte.

    Nach Bad Pyrmont bekommt mich keiner mehr hin.

    Die Therapeuten waren aber okay.

    Lieben Gruß von Sonnenschein
     
  11. SchirmerElke

    SchirmerElke Stehaufmännchen

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    Hallo Gabi,

    Du warst im Juli 2007 in Bad Kreuznach.
    Zufällig in der Karl-Aschoff-Klinik?
    Da war nämlich ich.
    Reha war ganz o.k. Anwendungen waren ein bisschen wenig.
    Aber die Therapeuten waren super.
    Die Ärztin mit der ich gut klar gekommen wäre, kam leider erst zur
    Abschlußuntersuchung. War vorher krank.
    Im großen und ganzen war es o.k.

    LG schirmchen
     
  12. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo Schirmchen,

    ja, ich war in der Aschoff-Klinik. De Therapeuten waren wirklich super. Leider ist fast während der ganzen Zeit die Kältekammer nur vormittags geöffnet gewesen und da waren ja die meisten Therapien (Gruppengym., Einzeltherapie, Bäder usw.) und die Ergo fiel fast völlig flach. Diese Abteilung ist extrem unterbesetzt. Ansonsten hatte ich 6 - 8 Anwendungen am Tag und nachmittags die Patientenschulungen, Qui Gong oder Wassergymnastik.
    Ich war nicht in einer normalen Reha sondern in seiner so genannten Anschlussheilbehandlung, die direkt vom Akut-KRankenhaus in die Wege geleitet wurde.
    Sehr viele der Patienten dort kamen nur weil die BfA verlangt hatte dass sie erst zur Reha gehen bevor über die Rente entschieden wird. Ich habe von vornherein gesagt, dass ich unbedingt voll arbeitsfähig entlassen werden will. Die Stationsärztin hat ein wenig ungläubig geguckt und der leitende Oberarzt meinte"Na, dann wollen wir mal sehen was wir dazu beitragen können."
    Der Chefarzt meinte dann bei der Visite, ich solle die Verlängerung unbedingt annehmen, auch wenn ich Sorge um meinen Arbeitsplatz hätte.
    Im Abschlussbericht stehen dann zwar einige Einschränkungen, aber ich wurde als voll arbeitsfähig, wenn diese Einschränkungen eingehalten werden, entlassen. Ich habe inzwischen einen GdB von 60 und den unbefristet; wenn also gar nichts mehr geht, kann ich immer noch auf Teilerwerbsunfähigkeit gehen was ich aber wegen Fehlzeiten bei der Rentenkasse so lange wie möglich hinauszögern will.

    Wann warst Du denn dort? Ich war vom 6.7. bis 3.8. da.

    Herzliche Grüße

    Gabi (die eigentlich bibi ist und seit Sommer 2003 dazu gehört)
     
  13. Petra0507

    Petra0507 Mitglied

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    Hallo,

    so,heute war ich bei meinem hausarzt meine au verlängern lassen.er hatte den entlassungsbericht von der klinik schon,ich noch nicht. als er sich den durchgelesen hat,und gelesen hat das ich zum psychater soll,hat er nur gesagt, " was haben die denn mit ihnen da gemacht" der war total geschockt . in dem bericht steht das wenn eine ambulante behandlung nicht reicht ich in eine stationäre behandlung MUß:eek: ich habe laut aussage der psychologin mittelschwere deppresionen die medikamentös behandelt werden müßen.
    er hat mir dann die überweisung ausgestellt und gesagt,da müßen sie jetzt wohl hin.

    er sagte mir das es typisch ist für rehakliniken,fribo ist nur ein schöneres wort für depressionen. ich habe ihm gesagt das es unsere aufgabe war zu versuchen wenn wir schmerzen haben, dann sollen wir an was schönes denken oder versuchen uns abzulenken mit irgentwelchen aktionen.ich habe ihm gesagt das ich noch genauso schmerzen habe wie vorher,und das ich mich ortopädisch nicht als geheilt fühle. in dem bericht steht jetzt drin das meine beweglichkeit sich in der kurzen zeit ETWAS gebessert hat,aber auf langer sicht eine starke einschränkung des bewegungsapperates bleibt.ich frage mich dann wie sie mich ortopädisch als gesund entlassen können. ich habe ihn dann gefragt warum die sich um meine cp überhaupt nicht gekümmert haben,da sagte er,weil die keine ahnung von rheuma haben.

    ich bin dann anschließend zu meiner KK gegangen,weil ich ja die AU vorlegen mußte.meine sachbearbeiterin wuste schon bescheid.sie hatte von der klinik schon die mitteilung das ich weiter krank bin.ich habe ihr dann erzählt wie es da abgelaufen ist.sie hat sich notizen gemacht und gesagt sie wird sich drum kümmern.

    nie wieder reha!!!!!!

    lg petra
     
  14. anthologie7

    anthologie7 Neues Mitglied

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    Bloss nicht!

    Hallo,
    zu dem Thema "Reha-Kliniken" kann ich auch noch zwei gemachte (schlechte) Erfahrungen beisteuern. (Ich finde diese Seite wichtig, dan man dann schon mal weiß, wohin man sich auf gar keinen Fall "versenden" lassen sollte!) Also, Finger weg von Reha-Klinik Damp und der Klinik Bad Zwesten - die letztere war der Horror. Dort ist alles psychosomatisch (ich war dort zur Schmerzbewältigung - allerdings war der zuständige Arzt nie anwesend). Als ich mich nach Absprache mit der KK selbst entlassen habe, gab mir die Assistenzärztin mit auf den Weg, ich solle schon einmal meine Angelegenheiten ordnen, da ich nicht mehr allzu lange zu leben habe ...
    Also: auf keinen Fall Bad Zwesten, die Reha-Klinik Damp nur eingeschränkt.
    Es wäre gut, empfehlenswerte Kliniken gesondert zu listen. Was meint Ihr?
    Gruß

    Maria
     
  15. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje

    diese anregung ist überdenkenswert. viele von uns haben wohl schon erfahrungen in reha-kliniken machen müssen, die nicht hätten sein müssen. allerdings dürfte es schwierig sein, negative kritik hier so öffentl. ins netz zu stellen. das internet vergisst nix. die anonymität wäre bei vielen dahin. das hält auch manchen davon ab, hier mal "ehrlich" zu schildern, wie es so gelaufen ist. denn niemand sollte ausser acht lassen, dass es auch seilschaften unter den mediz. berufen, kliniken, docs gibt. wehe, jem fällt mal auf. das kann böse enden.

    deshalb vorschlag bei negativer kritik:
    erwähnug der klinik und angebot per pn genaueres zu berichten.

    machen wir uns nix vor, es gibt immer jem. von der anderen seite, der hier mitliest.
    mir ist vor kurzem bei einem fach doc, den ich erstmalig aufsuchte, passiert, dass er mich nach 5 minuten direkte fragte, so sie sind also die bise von ro-l?
    also vorsicht. im übrigen bin ich sehr dafür, dass gerade die schlechten persönl. erfahrungen in den einzelnen kliniken weitergegeben werden sollten. hätte ich manches früher gewusst, mir wäre viel leid erspart geblieben. schmerzliche erfahrungen müssen nicht unbedingt sein.

    gerade rheuma hat viele gesichter. manche kliniken haben erfahrung mit best. formen, doch nicht mit allen. die docs dort sind meist eingeschworen auf best. medis und therapien. sie können sich dann nicht vorstellen, dass es bei einer anderen rheumat. form so nicht klappen kann. motto: das haben wir immer so gemacht, das hat sich bewährt, das machen wir weiter so! der patient ist dann der dumme. die beurteilungen stehen im doc brief, der brief begleitet einen zur nächsten klinik. in diesem sommer hatte ich zufällig das zweifelhafte vergnügen zu erfahren, dass meine krankheitsakte 1 gr. leitzordner füllt (in einer klinik, die ich zum 2. mal betrat - man hatte unterlagen von anderen kliniken angefordert...). dieses wissen erklärte für mich vieles.

    gruss
     
  16. Marichen

    Marichen Neues Mitglied

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    Reha

    Na da haben mir doch viele so direkt aus dem herzen gesprochen. Ich bin gerade und auf eigenen Wunsch aus einer Reha zurück. hatte einen Schlaganfall und die seltene Grunderkrankung APS und SLE damit kannte sich dort keiner aus! Also alle Maßnahmen die max. Beweglichkeit versprechen. Echte Schinderei kann ich nur sagen, gut gemeint sicher, aber eben ohne jede Ahnung. Also, Muckibude, wandern, ergo und das wars. Es ging mir zunehmend schlechter, bis ich dann gar nicht mer konnte. Da bin ich ebenso AU entlassen wie ich schon hingefahren wurde.
    Habe alle Berichte zusamen und werde sie am 15.11.dem Chefarzt der Rheumaklinik mitnehmen. Auf dessen Reaktion bin ich schon mal gespannt.
    Mag kommen was will ich werde nie wieder zu einer Reha fahren:mad:
     
  17. Marichen

    Marichen Neues Mitglied

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    Reha

    Na da haben mir doch viele so direkt aus dem herzen gesprochen. Ich bin gerade und auf eigenen Wunsch aus einer Reha zurück. hatte einen Schlaganfall und die seltene Grunderkrankung APS und SLE damit kannte sich dort keiner aus! Also alle Maßnahmen die max. Beweglichkeit versprechen. Echte Schinderei kann ich nur sagen, gut gemeint sicher, aber eben ohne jede Ahnung. Also, Muckibude, wandern, ergo und das wars. Es ging mir zunehmend schlechter, bis ich dann gar nicht mer konnte. Da bin ich ebenso AU entlassen wie ich schon hingefahren wurde.
    Habe alle Berichte zusamen und werde sie am 15.11.dem Chefarzt der Rheumaklinik mitnehmen. Auf dessen Reaktion bin ich schon mal gespannt.
    Mag kommen was will ich werde nie wieder zu einer Reha fahren:mad:
     
  18. sunny-side

    sunny-side Neues Mitglied

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    bitte um antwort zu damp