Hallo,
ich bin neu hier und habe auch (noch) keine Diagnose. Am Mittwoch habe ich meinen ersten Termin beim Rheuma-Doc und hoffe, dass der mir weiterhelfen kann.
Seit nun 9 Wochen ist meine linke Hand (Fingergrundgelenke) angeschwollen, gerötet bis bläulich verfärbt und auf Druck wahnsinnig empfindlich. Es hatte harmlos mit einem Gelenk angefangen und ist dann "gewandert". Inzwischen ist auch das Handgelenk seitlich betroffen. Morgens ist es deutlich schlimmer (kann die Hand kaum bewegen), im Laufe des Tages wird es etwas besser. Nur der ständige dumpfe Schmerz macht mich irre (der ist zwar nicht sooo doll, aber eben inzwischen ständig da und zieht bis in die Fingerspitzen).
Erster Therapieversuch beim Hausarzt mit Antibiotika (Ciprofloxazin, hoch dosiert 10 Tage lang) - hat außer Durchfall recht wenig gebracht. Schwellung war zwischenzeitlich etwas rückläufig.
Blutabnahme brachte kein Ergebnis hinsichtlich der Entzündung (außer dass meine Werte ansich besch... sind): Eiweißmangel, IgG erniedrigt, Leberwerte erhöht (weshalb ich z.Z. nicht einmal NRSA nehmen könnte zur Schmerzbekämpfung), aber: CRP und Senkung völlig normal !!
Vorstellung beim Orthopäden ("Was wollen Sie bei mir, das sieht nach rheumatoider Arthritis aus!"), keine Veränderung im Rö. :o
Kann das wirklich Rheuma sein? Trotz der negativen Bluitwerte? Ich merke, wie ich gefühlsmäßig gegen diese Aussicht kämpfe und am liebsten gar nicht zum Rheumatologen gehen will. Ich will nur dass es aufhört. Geht das vielleicht auch von selbst wieder weg, fehlt mir nur die Geduld? Habe in Momenten das Gefühl, dass das alles maßlos übertrieben ist und es nicht so schlimm ist wie Rheuma.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Rheuma-Risiko und chronischer autoimmuner Darmerkrankung (Zöliakie mit wiederholten Schüben trotz alsolut glutenfreier Diät)? Und vor allen - wodurch diese Entzündung?
Meine Oma hatte wohl auch Rheuma (weiß aber nicht genau wie stark), mein Vater hat Gicht (bei mir sind aber die H.-Säurewerte okay.
So viele Fragen. Vielleicht versteht mich hier jemand und kann dieses Symptom-Chaos einordnen?
Ratlose und verwirrte Grüße
Thorsten
ich bin neu hier und habe auch (noch) keine Diagnose. Am Mittwoch habe ich meinen ersten Termin beim Rheuma-Doc und hoffe, dass der mir weiterhelfen kann.
Seit nun 9 Wochen ist meine linke Hand (Fingergrundgelenke) angeschwollen, gerötet bis bläulich verfärbt und auf Druck wahnsinnig empfindlich. Es hatte harmlos mit einem Gelenk angefangen und ist dann "gewandert". Inzwischen ist auch das Handgelenk seitlich betroffen. Morgens ist es deutlich schlimmer (kann die Hand kaum bewegen), im Laufe des Tages wird es etwas besser. Nur der ständige dumpfe Schmerz macht mich irre (der ist zwar nicht sooo doll, aber eben inzwischen ständig da und zieht bis in die Fingerspitzen).
Erster Therapieversuch beim Hausarzt mit Antibiotika (Ciprofloxazin, hoch dosiert 10 Tage lang) - hat außer Durchfall recht wenig gebracht. Schwellung war zwischenzeitlich etwas rückläufig.
Blutabnahme brachte kein Ergebnis hinsichtlich der Entzündung (außer dass meine Werte ansich besch... sind): Eiweißmangel, IgG erniedrigt, Leberwerte erhöht (weshalb ich z.Z. nicht einmal NRSA nehmen könnte zur Schmerzbekämpfung), aber: CRP und Senkung völlig normal !!
Vorstellung beim Orthopäden ("Was wollen Sie bei mir, das sieht nach rheumatoider Arthritis aus!"), keine Veränderung im Rö. :o
Kann das wirklich Rheuma sein? Trotz der negativen Bluitwerte? Ich merke, wie ich gefühlsmäßig gegen diese Aussicht kämpfe und am liebsten gar nicht zum Rheumatologen gehen will. Ich will nur dass es aufhört. Geht das vielleicht auch von selbst wieder weg, fehlt mir nur die Geduld? Habe in Momenten das Gefühl, dass das alles maßlos übertrieben ist und es nicht so schlimm ist wie Rheuma.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Rheuma-Risiko und chronischer autoimmuner Darmerkrankung (Zöliakie mit wiederholten Schüben trotz alsolut glutenfreier Diät)? Und vor allen - wodurch diese Entzündung?
Meine Oma hatte wohl auch Rheuma (weiß aber nicht genau wie stark), mein Vater hat Gicht (bei mir sind aber die H.-Säurewerte okay.
So viele Fragen. Vielleicht versteht mich hier jemand und kann dieses Symptom-Chaos einordnen?
Ratlose und verwirrte Grüße
Thorsten


