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Bin so traurig

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Dita vonTeese28, 20. Januar 2007.

  1. Dita vonTeese28

    Dita vonTeese28 Foren Geist :)

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    Hallo ihr Lieben,
    Weiß garnicht wo ich anfangen soll! Vielleicht könnt ihr mir helfen,ich hatte gestern den totalen Zusammenbruch.Ich konnte einfach nicht mehr.Das Thema Rheuma hat sich wie ein Eisenring um mein Herz geschlossen und lässt mich nicht mehr los.Die Gefühle fahren Achterbahn,einmal bin ich ganz zuversichtlich ein anderes mal total am Boden.Gestern wars ganz schlimm,ich hatte seit 2 tagen keine Beschwerden(vielleicht liegts am cortison?)und gestern Abend gings auf einmal wieder los und zwar richtig heftig in meiner linken hand!Es war wie ein Schlag in die Magengrube.Und als ob das nicht genug ist haben mein Mann und ich uns total gestritten deswegen.Er kann sich einfach nicht in mich hinein versetzen(was ich ja auch verstehe).Er ist der Meinung das ich mich total verrückt mache und ist nicht davon begeistert das ich mich hier im Forum aufhalte weil er meint dadurch würde mein Psychischer Zustand noch schlechter,weil ich lesen würde was alles passieren könnte! Was meint ihr?Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?ich hab einfach Angst das ich meinen Mann durch das Rheuma früher oder später verliere.
    Danke fürs Lesen
    Liebe Grüße Dita
     
  2. Lilly

    Lilly offline

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    hallo dita,

    zum beginn der erkrankung, geht es fast jedem so, wie du dich jetzt fühlst.
    man muss sein leben neu überdenken und gestalten,- zukunftsangst bis panikattacken können hinzu kommen. je mehr du dich mit dem thema auseinander setzt, umso schneller, wird diese phase bei dir vorbeigehen. aber man sollte nicht den fehler machen und "ganz reinkippen"- es gibt auch noch ein anderes leben neben rheuma....nicht du sollst von deiner erkrankung bestimmt werden, sondern umgekehrt :) ...

    dieser satz hat schon seine richtigkeit. man sollte sich vor augen halten, dass es eben passieren könnte und nicht, dass du auch all diese beschwerden zwangsläufig auch bekommst... jeder hat sein "eigenes" rheuma und es lässt sich mit anderen verläufen nicht richtig vergleichen.

    wenn du das gefühl hast, dass dich deine erkrakung zu sehr in deinem denken und handel beeinflußt, solltest du nicht davor zurück schrecken, prof. hilfe in anspruch zu nehmen.

    hier in diesem forum stehen ein paar beiträge, die für deinen mann interessant wären- auch er muss erst den umgang mit dieser neuen situation lernen, und er leidet sicher mit dir- auch für ihn ist es nicht einfach- auch sein leben ändert sich jetzt, genau so wie deines....
    gemeinsam müsst ihr eine neue basis für eure beziehung finden.

    Austausch für und mit Angehörigen
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi Dita,
    das ist doch normal, dass es so auf und ab geht. Und nicht nur du, auch dein Mann sollte erkennen, dass es keine Erkrankung wie eine Erkältung ist, die kommt und auch weider weg geht. Sondern es ist eine schubweise wiederkehrende Krankheit. Manchmal gibts ein paar tage ohne Probleme, manchmal Wochen. Man denkt, es ist überstanden, aber das trügt wie zu dünnes Eis. Daher musst du ja eine Langzeittherapie machen. Auch dein mann sollte dich da unterstützen und nicht dich zusätzlich niederreden mit seinen Bemerkungen. Sag ihm wo du Hilfe benötigst, Flaschen öffnen, Fenster ebenso, schwere Sachen tragen, etwas vom Fußboden aufheben. Eine Ehe besteht leider nicht nur aus guten Tagen, jetzt ist auch er gefragt, dass ihr das gemeinsam in zur Zeit schlechteren Tagen tragt.

    Ich drücke die Daumen, dass ihr es schafft. Gruß Kuki
     
  4. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Dita,

    mein Männe wollte mir deswegen auch schon desöfteren den Zugang verwehren, weil ich mich angebl. verrückt mache..

    Was für mich Informationsfluss, diskutieren und ausweinen unter Gleichgesinnten bedeutet, ist für ihn verrücktmachen... Er sagt, wenn man zu viel weiß, kann sich es auch negativ auswirken, insbesondere bei den Ärzten... Tja, nur lass ich mir kein X vor einem Q machen...

    Liebe Grüße
    Colana
     
  5. Hansibubi

    Hansibubi Registrierter Benutzer

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    Hallo Dita!
    Nun kann man sicher sagen:Kopf hoch wird schon wieder.
    Denn ich weiß wie es Dir geht,meiner Meinung nach können das auch Ärzte kaum verstehen (es sei denn Sie sind Fachleute auf dem Gebiet).
    Wie denn auch . Wir erwarten das andere uns verstehen,dabei können wir es selbst kaum.
    Bei mir fing alles mit engem cervikalen Spinalkanal an,nach mehreren Op´s dachte ich jetzt ist alles ok.
    Doch dann fuhr mir ein Reisebus in Linienbus und alles wieder kaputt,wieder OP,und nun noch Rheuma vom feinsten.
    Was deinen Mann angeht,gib Ihm Zeit,wenn er dich liebt wirst Du Ihn nicht verlieren und Er wird voll zu Dir stehen.
    Es ist nunmal ein ständiges auf und ab,das außenstehende kaum nachvollziehen können.
    Manchmal hilft schon ein bischen ablenkung,aber das Wetter spielt sprichwörtlich auch eine große Rolle!
    Du darfst nicht aufgeben mit deinem Mann zu reden,oder nimm Ihn mit zum Arzt,so hab ichs gemacht erst da hat meine Frau verstanden wie schlimm das alles ist.
    Nur gib Ihm dann auch Zeit das alles zu verarbeiten.
    Ich wünsche Dir und deinem Mann das alles gut wird.
    Gruß Hansibubi
     
  6. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo Dita,

    ich kann Dich gut verstehen - Deine Gefühle sind doch ganz normal - auch die Deines Mannes. Aber bitte bedenke, Du weißt ja erst ganz ganz kurze Zeit, dass Du eine rheumatische Erkrankung hast.

    Was genau das für Dich bedeuten wird, steht noch in den Sternen ... Du bist jung, Du bist nicht dumm - Du kannst es schaffen, dennoch gut klar zu kommen und ein normales Leben zu führen. Natürlich bist Du nicht ganz gesund - aber, wer ist das schon wirklich? Es gibt wahrlich wesentllich schlimmeres als Rheuma zu haben ...

    Ich habe gelernt in meinem Leben, es nützt mich nix, wenn ich mich verrückt mache, mich gräme, heule und schreie ... es ist bloß verlorene Zeit. Wichtig ist, dass man was tut, für sich und seine Gesundheit. Ernähre Dich gut, bewege Dich regelmäßig, umgib Dich mit wahren Freunden und gönn Dir was - Zufriedenheit und "Glück" ist dem Körper zuträglicher, als jede Pille. Arbeite daran und lass Dich überraschen, was die Zukunft Dir bringt.

    Sich zu informieren, über das, was einem gesundheitlich fehlt, ist positiv. Denn Wissen ist "Macht" ... eine Macht über die Angst vor dem Ungewissen. Hier kannst Du Dich informieren und Beistand finden, wenn Du Hilfe brauchst. Na, das ist doch schon die halbe Miete ;) - oder?

    Alles Gute und hab Geduld mit Dir - die Zeit wird helfen
    Rosarot
     
    #6 20. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2007
  7. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Hallo Dita,

    Das ist vollkommen normal; jede Krankheit will erst einmal akzeptiert, angenommen und verarbeitet werden - sowohl von uns selber, aber auch von denen, die um uns herum sind. Insbesondere die Partner leiden mit. Oftmals will man helfen und weiß nicht wie. Hinzu kommt, dass kein Tag wie der andere ist. So muss man sich im Laufe der Zeit einfach mit der Krankheit arrangieren und sie sozusagen in sein Leben "einbauen". Dass Du Dich hier im Forum informieren und austauschen willst, wird Dir helfen. Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.



    Das kenne ich. Diese Bedenken hatte mein Mann anfangs auch. Inzwischen sieht er selber, dass ich dadurch gut informiert bin und entsprechend vorbereitet zum Arzt gehe. Das hat sich als durchaus hilfreich erwiesen; so kann ich dem Doc nämlich gezielt alle Informationen geben, die er braucht, und auf die er sonst nicht gekommen wäre, weil er ja auch nicht immer an alles denken wird (z.B. danach zu fragen, ob ich evtl. als Kind sehr oft Mandelentzündung hatte oder dergleichen mehr). Wir begegnen uns sozusagen "auf Augenhöhe". - Ja sicher, man liest hier viel, was alles passieren KÖNNTE, und manches Mal habe ich auch - zumindest am Anfang - gedacht: O Gott, was kommt da noch auf dich zu??? Wichtig ist ganz einfach, dass man diesen negativen Gedanken nicht zu viel Raum gibt, man sollte sie im Hinterkopf behalten, aber beherrschen lassen sollte man sich nicht davon.

    Auch diese Angst ist verständlich. Jede Krankheit ist eine große Herausforderung an die Partnerschaft. Leider weiß ich nicht, wie alt Du bist und wie lange ihr schon zusammen seid. Aber ihr könntet beide an dieser Herausforderung wachsen; sprecht unbedingt über Eure Gefühle, über Euer Verständnis oder Unverständnis, über Eure Ängste und all das, was da im Raum steht. Nichts ist schlimmer, als sich gegenseitig anzuschweigen und den Partner/die Partnerein darüber im Unklaren zu lassen, was einen bewegt, so man Hilfe braucht usw.
    Versucht also, die Krankheit anzunehmen und immer füreinander da zu sein. Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg dabei.

    lg
    Susanne
     
  8. Dita vonTeese28

    Dita vonTeese28 Foren Geist :)

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    Vielen Dank für die aufbauenden Worte und guten Ratschläge:) :) :) :)

    Ich selber bin übrigends 26 jahre alt und bin seit 4 jahren mit meinem mann zusammen
     
  9. Chipsy

    Chipsy Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich lebe schon fast 25 Jahre mit dieser Krankheit und wäre froh gewesen, wenn es damals Internet bzw. dieses Forum gegeben hätte. So habe ich mich mit ollen Büchern informiert bzw. an Schicksale anderer Patienten in den verschiedenen Kliniken gehalten. Natürlich sucht man sich dann immer den Extremfall heraus.:(
    Auch mein Mann musste sich damit auseinander setzen aber wir haben unser gemeinsames Leben erfolgreich umgestaltet.
    Sei zuversichtlich. Die heutige Behandlung ist wesentlich besser als damals und die "schlimmen Fälle" werden zukünftig bestimmt der Vergangenheit angehören.
    Ich wünsche Dir viel Glück, dass ihr es gemeinsam schafft.

    Chipsy:)
     
  10. zap

    zap Neues Mitglied

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    Hallo Dita ! :)

    Oh ja, ich glaube solche Zeiten kennen wohl alle von uns ! Habe auch erst seit Januar 07 die Diagnose Psoriasis-Arthritis und kenne das Auf und Ab der Gefühle. In Zeiten, wo es mir besser ging, ging es auch der Seele halbwegs gut. Wenn man aber überlegt, was vielleicht noch vor nem Jahr selbstverständlich war, man ohne zu überlegen alles tun und unternehmen konnte, könnt ich auch hin und wieder heulen und tu das oft auch. Eben auch, weil man nicht weiss, wie es so weiter geht ! Dann gibt es wieder Tage, an denen schaue ich zuversichtlich in die Zukunft und sage mir, lebe Dein Leben, so wie es ist, egal was noch kommt, wir (mein Männl und ich) stehen das durch.
    Ich weiss, es kostet manchmal viel Kraft, vor allem, wenn man im Schub ist und meint, dass die Schmerzen gar nicht mehr aufhören wollen.
    Ich war sonst immer der Mensch, der negatives in sich rein frisst ! Seit ich mein Männl kenne, ist das schon anders geworden ! Er kennt mich so gut, dass ihm schon auffällt, wenn ich wieder am "Reinfressen" bin. Er hat mir sogar ein Buch über Rheuma mitgebracht und meinte, das können wir zusammen lesen. Da hab ich mit ihm wirklich den Besten Fang gemacht, den ich nur machen konnte ! Ich wünsche Euch allen einen solchen Partner !!!
    Ich denke auch, dass Dein Männl erst mal damit klar kommen muss. Gib ihm und Dir etwas Zeit. Versuche mit ihm darüber zu reden, wie Du Dich fühlst und frage ihn auch, wie er sich fühlt ! Mein Männl sagte mir, dass es ihm in der Seele weh tut, wenn er manchmal sieht, dass ich Schmerzen habe, manchmal auch, dass ich versuche, ihm das zu "verheimlichen" ! Es ist sicherlich mit unseren Schmerzen vergleichbar, als Partner zusehen zu müssen, wie man leidet und nichts tun zu können ! man ist einfach so hilflos, als Betroffener, wie auch als Partner !
    Ich bin froh, dass ich den Tip bekam, hier bei R-O mal rein zu schauen !! Das hat mir schon sehr geholfen, auch wenn ich hier manchmal nur lese !! Man möchte ja auch nicht immer alles auf seinem Partner abladen und hier wird ja nicht nur ausschließlich über Rheuma geschrieben !
    Vielleicht bekommst Du ja Deinen Mann dazu, auch mal rein zu lesen ? Es gibt doch hier nicht nur Negativ-Meldungen !
    Wir brauchen wohl alle unsere Zeit, die Krankheit anzunehmen, um irgendwann, irgendwie damit klar zu kommen !!
    Ich drücke uns allen dafür die Daumen !!!!

    Ganz liebe Grüße von Zap !!!!!!!! :)
     
  11. knoeppie

    knoeppie Neues Mitglied

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    Hallo Dita,

    bin selbst erst 29 und habe seit fast 7 Jahren die Diagnose PSA. Damals war ich gerade erst 2 Jahre mit meinem Freund zusammen und dachte auch, spätestens in 5 Jahren, wenn ich dann im Rollstuhl sitzen würde, dann wäre alles vorbei, das Leben, die Beziehung, einfach alles.

    Aber die 5 Jahre sind rum, weder sitze ich im Rolli noch hat sich mein Schatz verdünnisiert.
    Vor allem am Anfang neigt man zwar zum absoluten Schwarzsehen aber mit der Zeit wird die Krankheit dann zur Normalität und man arrangiert sich. Glücklicherweise ist der Mensch auch insoweit ein Gewohnheitstier.

    Manchmal ist es sogar so, dass mein Freund mich total nervt, wenn ich z. B. mal wieder ein bißchen mehr humpele als sonst und dann versucht er in Inquisitormanier herauszufinden, was ich mal wieder essenstechnisch gesündigt habe (z. B. Fleisch oder chinesisches Essen) oder er kommt mit Vorschlägen an, dass ich in Zukunft immer Fischöl nehmen oder Bandagen tragen soll. Das ist zwar immer lieb gemeint, manchmal will ich aber auch einfach nur meine Ruhe haben und nicht, dass so ein Aufstand um meine PSA gemacht wird.

    In ca. 4 Monaten wollen wir zudem meine Basis absetzen und mal gucken, ob es 6 Monate später mit Nachwuchs klappt. Auch das war für ihn überhaupt keine Frage, als ich ihn dann mal direkt fragte, ob es für ihn ein Problem sei, dass ich Rheuma habe, meinte er schlicht und einfach "NÖ"!

    Also, vertrau Dir und ihm, dass es mit der Zeit sich alles einpendelt und das Leben auch mit Rheuma richtig Spaß machen kann (habe manchmal sogar das Gefühl, dass ich glücklicher bin als "Gesunde", weil ich einfach bewußter lebe und nicht alles für selbstverständlich nehme).

    Das war jetzt fast ein Roman, ich hoffe, Du hast bis hierher durchgehalten, fals ja, Glückwunsch und viele liebe Grüße

    Knoeppie
     
  12. Locin32

    Locin32 Immer neugierig

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    Liebe Dita,

    genau das gleiche habe ich auch durchgemacht.
    Das ist in der Anfangsphase eigentlich normal.
    Man hat halt Angst vor der Zukunft und meint wenn man sich mit dem schlimmsten was passieren könnte schon jetzt auseinandersetzt,geht es einem dann(in der Zukunft)besser.
    Mein Mann war auch der Meinung das mir der Aufenthalt hier nicht gut tun würde.Das Gegenteil war der Fall!
    Man lernt hier Leute kennen denen genau das passiert ist.
    Menschen die im Rollstuhl sitzen,blind sind usw. die aber trotzdem eine Lebensfreude weitergeben,die Gesunde niemals nachvollziehen könnten.
    Ich habe lange Zeit gebraucht um mit meinem Mann darüber vernünftig reden zu können.
    Er wollte von RO nichts Wissen und auch von meiner Erkrankung nicht.
    Erst nachdem er auch noch andere Rheumatiker kennengelernt hat,hat er verstanden das man nichts sehen muß und derjenige trotzdem Schmerzen haben kann.
    Ich habe in der Zeit davor oft über Trennung nachgedacht aber ich glaube wir haben es geschafft mit Rheuma zu leben.(ist aber auch noch nicht lange so :rolleyes: )
    Hier habe ich die Leute gefunden mit denen ich mal jammern kann und wo ich meine Befürchtungen und Sorgen loswerden kann.
    Viele Freundschaften haben sich nur durch Rheuma ergeben und dadurch das ich mich mit meiner Erkrankung und meinen Einschränkungen hier auseinander gesetzt habe.:D
    Das wünsche ich Dir auch!
    Ich bin da auch eher der Typ der genau wissen will was mit mir los ist und ich bin damit bisher gut gefahren!

    Alles liebe und ich drücke Dir die Daumen!

    Locin32
     
  13. Dita vonTeese28

    Dita vonTeese28 Foren Geist :)

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    Ja ich versuche meinen Mann dazu zu bringen auch mal hier vorbei zu schauen,ich hoffe es klappt:confused:
    Ich freue mich das sich so viele von euch Gedanken zu meinem kleinen Problem machen


    PS: Ich les immer alle beiträge bis zum schluss:D
     
  14. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Naja, so klein ist Dein Problem ganz sicher nicht ... Und dass Du solch ausführliche Antworten bekommen hast, liegt wohl daran, dass Du eben nicht alleine bist mit Deinen Ängsten ... Ich denke, wir alle sind mehr oder weniger betroffen, von solchem Kummer und müssen da irgendwie durch.

    Und wir "RO'ler" helfen uns dabei gegenseitig [​IMG] dann wirds für jeden ein bisschen leichter.

    Schööönen Tag!
    Rosarot
     
  15. SchirmerElke

    SchirmerElke Stehaufmännchen

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    Guten Morgen, Dita

    Dein Mann, könnte auch mein Mann sein.
    Kenne ich nur zu gut, und mein Mann hat bis heute noch nicht ins
    Forum geschaut, zumindest nicht das ich wüßte.
    Mit den ähnlichen Argumenten.

    Liebe Dita, tu was Dir hilft und guttut, das kann anderen egal sein,
    die müssen nicht damit klar kommen.

    Was ich auch noch gemacht habe und mir sehr geholfen hat war,
    auf ANraten meiner HÄ eine Therapeutin aufsuchen, und sich helfen lassen.
    Denk mal drüber nach.

    Schönes WE und alles Gute von
    schirmchen
     
  16. Moehrle

    Moehrle Aktives Mitglied

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    Guten Tag, Dita,

    Liebe Dita,

    moechte mich all den vorherigen Gedanken anschliessen.

    Mein Mann war total dagegen, dass ich "jeden" Abend meine Quasselstunde in RO hielt. Aber glaub mir, ohne koennte ich nicht mehr existieren, weil man verstanden wird. Ist man echt down wird man ermuntert, und wenn es dir selbt besser geht, kannst Du troestende Worte fuer die anderen haben. Komm zu uns und erzaehle von Deinen Problemen. Du wirst sehen, es wird auch viel gelacht, was ja eine Supermedizin fuer uns Rheumis ist.

    Lass den Kopf nicht haengen und schau bei RO rein.

    Hoffe, Dich bald einmal im Chat zu treffen. Alles Gute und liebe Gruesse aus Sitges

    Moehrle (Helg@)

     
  17. Mimi23

    Mimi23 freebird

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    guten morgen

    vor einiger zeit hatte ich etwa dasselbe durchgemacht.
    mir kommt es auch vor,als würden die menschen nicht richtig verstehen,was es heisst rheuma zu haben.

    ich bin eher so,dass ich nie sage, oder mir anmerken lasse,dass ich schmerzen oder sonstige gebrechen habe.
    machs doch so wie ich, schreibe ein schmerztagebuch und gebe es deinem mann zum lesen. vielleicht versteht er's dann.

    mach dir keine sorgen wegen deinen psychischen achterbahnen. das ist manchmal einfach so. bald wirst du NUR noch zuversichtlich sein.... es gibt auch gar nichts anderes....... nur mut, die bessere zeit kommt bestimmt!!
    auch die "normalen" menschen fahren achterbahn in ihrem leben.....

    vielleich macht uns das rheuma stärker und in verschiedenen lebenssituationen überlegener als manch anderer..... man muss es auch als eine chance angucken.

    und denk dran, auch mit dieser krankheit kann man alles erreichen,was man möchte. man muss sich lediglich den weg zum ziel anders zurechtlegen.

    machs gut, liebe grüsse, mimi

    ach ja, was das forum betrifft: klar kann man hilfe holen, aber ebenso wichtig ist der abstand dazu. man hat nur eine chance auf ein einigermassen normales leben, wennman auch mit normalen leuten kommuniziert. und sich nicht von der aussenwelt abkoppelt....
     
  18. Faustina 24

    Faustina 24 Mitglied

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    Hallo,
    wenn ich nur wüßte, wie ich dir helfen kann?
    Ich verstehe dich gut und denke, es ist allen hier schon so gegangen, aber ich kann mich hier mimi nur anschließen: vielleicht könntest du das Rheuma auch als Herausforderung betrachten, die es anzupacken gilt?
    Für die weniger guten Tage ist dieses Forum hier gold wert, denn man kann hier einfach mal jammern und sich Rat und Hilfe holen:D .
    Aber das Leben besteht nicht nur aus Rheuma und RO!!!!
    Also Köpfchen hoch, du bist doch noch so jung!
    Liebe Grüße
    Faustina