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Bin ratlos

Dieses Thema im Forum "Austausch für und mit Angehörigen" wurde erstellt von motivate, 19. Februar 2008.

  1. motivate

    motivate Neues Mitglied

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    19. Februar 2008
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    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe mich nun auch mal hier angemeldet um mal ein paar Infos zu bekommen und meine Erfahrungen auszutauschen.
    Meine Freundin, die auch hier unter dem Nicknamen LucaMateo registriert ist, liegt nun schon seit zwei Wochen in einer Rheumaklinik.
    Nach vielen Untersuchungen und Tests sind sich die Ärzte immer noch nicht schlüssig was sie nun genau hat. Die erste Diagnose lautete RA mit DD SPA. Der Chefarzt ist sich beim SPA aber nicht sicher. Sie bekam erstmal Cortison, Schmerztabletten und viele Therapien .
    Die Schmerzen hat sie aber immernoch und sie breiten sich aus.
    Im MRT wurde an den Nervenenden eine Zyste festgestellt aber keine anderen Besonderheiten.Jetzt wird das Cortison langsam wieder abgesetzt und sie bekommt nur noch Schmerzmittel. Auf ein Rheumamedikament wurde sie noch nicht eingestellt. Am kommenden Freitag soll sie schon wieder entlassen werden.
    Da aber bis jetzt noch keine eindeutige Diagnose gestellt worden ist, wie soll sie da in der kurzen Zeit noch eingestellt werden?
    Im letzten Bluttest wurden keine Rheumawerte und Entzündungswerte mehr festgestellt. Sie hat mir auch erzählt das beiläufig Begriffe wie psychosomatisch gefallen sind. Das versteh ich nun schon mal gar nicht. Woher kommen dann die geschwollen Gelenke und die anfänglich so hohen Rheuma- und Entzündungswerte? Selbst beim ersten Röntgen und Ultraschall wurden Entzündungsherde festgestellt.
    Also ich blicke nun gar nicht mehr durch.
    Vielleicht könnt Ihr mir ja noch ein paar Dinge dazu erklären.

    Liebe Grüsse
    motivate
     
  2. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Hallo Motivate,

    ich schiebe deinen Beitrag mal hoch, da sich noch niemand gemeldet hat.
    Ich kenne mich mit der Spondylarhtritis nicht aus, weiss aber dass da
    im Blutbild nicht immer was gefunden wird. Auf die Fibroschiene würde
    ich mich da nicht so einfach schieben lassen. Wünsche deiner Freundin
    gute Besserung und hoffe dass sich noch jemand zum Thema meldet.
    LG
     
  3. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Ich kann Dir leider auch nichts weiterhelfendes sagen, aber zumindestest ist sie ja schon in der Rheumaklinik, also schon ziemlich weit gekommen.
    Das mit Somatisierung und psychsomatisch, das kenne ich aus eigener Erfahrung, mußte ich mir schon anhören, die Schmerzen sind bei mir inzwischen seit mindestens 10 Jahren, wird mal auf orthopädische Probleme (Knorpelschäden) geschoben, mal auf meine zurückliegende Krebserkrankung. Selbst die Wechseljahre waren schon dafür verantwortlich. Aber vor 10 Jahren war ich noch nicht in den Wechseljahre.
    Nun warte ich auf die Blutergebnisse vom Rheumatologen. Sind die ohne Befund, weiß ich auch nicht weiter.

    Ich wünsche Deiner Freundin alles Gute, und daß sie bald eine handfeste Diagnose hat.
    Und Dir muß ich sagen, ich finde es toll, daß Du Dir Sorgen um Deine Freundin machst und ihr helfen willst. Ist leider nicht überallso im Familienkreis. (Eigene Erfahrung).

    LG, Heike
     
  4. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo,
    ich kann Deine Sorgen verstehen und finde es toll, dass Du Dich um Deine Freundin sorgst.
    Die Entzündungswerte können natürlich durch die Therapien gesunken sein, die Rheumawerte sind während eines Schubes bei mir auch deutlich höher und sinken dann wieder ab.
    Deine Freundin sollte vor Entlassung noch ein klärendes Gespräch mit dem Chefarzt suchen. Er muß ja eine Diagnose für die Entlassung aufschreiben, die dann ggf. von einem niedergelassenem Rheumatologen behandelt werden muß. Sie soll sich nicht abwimmeln lassen ...:eek:

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  5. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Echte Freundschaft...

    Hallo motivate,
    auch ich finde es toll, wie du dich um deine Freundin sorgst. Das hört man wirklich sehr selten. Bleib bitte dran und motiviere deine Freundin in die Richtung, zu einem Arztgespräch zu gehen, bevor sie die Klinik verläßt.
    Auch mir wurde 5 Jahre lang eingeredet, ich bilde mir nur alles ein, sei psychisch labil und und und......Es war in harter Kampf bis zur Diagnosestellung, leider auch mit fatalen Folgen für mich. Also ihr müßt dran bleiben, Fragen stellen und euch nicht abwimmeln lassen.
    Hut ab vor deinen Einsatz. Ganz liebe Grüße an euch beide und schnelle Besserung für deine Freundin. Berichte doch bitte mal, wie sich die Sache entwickelt . Drücke fest die Daumen. Schlappi