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Alltagsbegleitung/Betreuungsassistenz wäre m.E. eine Lösung.
Dafür bedarf es eines Pflegegrades. Bei Pflegegrad 1 lässt sich über einen mtl. Entlastungsbetrag in Höhe von 125,-- € verfügen.
Der kann dann zweckgebunden für genau solche Unterstützung eingesetzt werden.
Mit der Einführung der Pflegegrade könnte eine Einstufung bei Asperger durchaus möglich sein.
Suti, ich finde es gut, dass du einem Beruf nachgehen kannst. Auch das ist ja nicht selbstverständlich und oft ein schwieriger Weg. Da bin ich sehr gespannt, wie es mal bei meiner jüngeren Tochter wird.Persönliches Budget - ich glaube, das war das, was ich gemeint hatte, Claudia! Ich hatte vor einigen Jahren mal mit meiner Ergotherapeutin darüber gesprochen. Damals ging es bei mir allerdings vor allem um Berufliches und da hatte ich dann beim Integrationsfachdienst Hilfe gefunden, deswegen hatte ich das erstmal nicht weiter verfolgt.
Ich kann meine ehemalige Ergotherapeutin auch nochmal fragen, die kennt sich da gut aus und kann mir sicher sagen, wie ich da vorgehen muss.
Es sind vor allem wirklich diese organisatorischen Dinge, Telefonate, Termine... Im Privaten hab ich Hilfe durch meinen Freund. Einkaufen, kochen etc., sowas fällt mir auch schwer, aber da hab ich Hilfe durch ihn. Ansonsten hab ich leider nicht viele Kontakte. An Familie hab ich nur meine Mutter, die hat allerdings selbst große psychische Probleme und ruft eher ständig mich an, damit ich sie zu Terminen etc. begleite. Das überfordert mich dann noch zusätzlich, von der Seite kann ich wenig Hilfe erwarten.
Engere Freunde, die mal mit mir zu Arzt gehen würden, hab ich nicht, das liegt wohl auch an meinem kontaktscheuen Wesen. Ich hab eher lose Bekanntschaften, von der Arbeit und so, aber da ist jetzt niemand dabei, den ich in so einem Fall anrufen und um Hilfe bitten könnte. Von daher wäre so eine externe Hilfe schon nicht schlecht.
Das Problem ist oft auch, dass die Leute oft nicht verstehen, wo genau das Problem bei mir liegt. Warum hat jemand Abitur und ein Diplom, aber kann nicht alleine zum Arzt gehen oder im Supermarkt einkaufen? Allein, dass jemandem zu erklären, ist oft schon irre anstrengend... die Eltern mit autistischen Kindern hier kennen das sicher![]()