Das wird überall so sein und deswegen solltest mit dem Termin vereinbaren nicht zu lange zuwarten. Grüßle Uschi
Das kann ich gut verstehen, mein November fühlt sich auch wie ein Marathon an... und dabei schaffe ich gerade so den Job... Aber man wartet doch bestimmt lange auch auf diesen Termin. Und je eher man anruft .... Fühl Dich gedrückt!
Aida, manchmal muss der Frust einfach raus, hier findet man Verständnis dafür, man kennt es im Forum ja, also nix mit schämen . Wir hatten in einem Jahr mal Kilometer im vierstelligen Bereich "gesammelt", vor lauter Arztterminen und Krankenhausaufenthalten. Da waren wir aber auch durch... Genieße den Urlaub und macht es euch schön!
Ihr lieben, ich habe mal wieder meinen allerersten Thread rausgekramt.....Zur Zeit bin ich wohl etwas sentimental und schaue, wie es angefangen hat. Manchmal kann ich gar nicht glauben, was in diesen 3 Jahren alles passiert ist. Niemals hätte ich damals gedacht, dass ich meinen Beruf aufgeben muss, Pflegestufe beantrage und wirklich die Medikamente nehme.....Ich war schon eine harte Nuss Immer wieder erkenne ich mich in den neuen, die Angst haben und nach Lösungswegen suchen.....Auch ich habe immer mal wieder Angst, aber man gewöhnt sich auch an vieles oder vergisst einfach. Aber ich suche immer noch nach Lösungswegen.... Da ist immer wieder einfach auch die Hoffnung, das es wieder besser wird, bessere Medikamente, Auslöser gefunden werden, die das alles heilen können. Aber manchmal ist da auch eine gewisse Resignation und die Gewissheit, dass ich mit den Veränderungen leben muss. Bereits 2 mal wurde ich begutachtet und eine Erwerbsunfähigkeit festgestellt...Nun die 3. Begutachtung wegen der Pflegestufe. Mhhh....tja, es tut mir nicht gut , obwohl ich weiß, dass es sein muss. Irgendwie ist es immer so endgültig. Schafft ihr das wirklich so einfach und so taff, wie es hier oft den Eindruck macht ? Ich wusste heute nicht, wo ich das alles einordnen soll, daher habe ich mal meinen persönlichen Thread genommen. Aber dieser hilft mir auch dabei, nie zu vergessen, wie verunsichert und wissenshungrig man gerade am Anfang dieser Erkrankungen ist und wie wichtig guter Rat da ist..... Eine etwas nachdenkliche Aida
Tja Aida, diese "Endgültigkeit" hält mich meist davon ab, zu diesem Erfolg zu gratulieren. Ja, es ist gut, wenn es durch ist, aaaaber eben dieses Wissen, nun wird es nicht mehr besser. Es ist so zwiespältig das Ganze.
Ich denke nicht darüber nach, dass ich chronisch krank bin. Auch nicht darüber, was noch kommen kann. Ich lebe im hier und jetzt und versuche einfach das Beste aus der Situation zu machen. Was aber nicht heißt, dass ich nicht auch mal Tage habe, wo mich dieses und jenes frustriert. Aber diesen Frust schiebe ich schnell weg und freue mich über die Dinge, die ich machen kann. Und sage aus ganzen Herzen "danke" dafür.
@Aida2 immer wieder versuchen, den Blick auf das Positive zu richten. Die negativen Dinge kommen von alleine und dürfen nicht raumgreifend in Denken und Handeln werden. Irgendwann ist sonst alles negativ, egal ob Rheuma oder die ganze Welt. Und den Weltschmerz will keiner. Ändern kann man die Situation eh nicht, nur den Umgang damit können wir gestalten. Und Du machst wirklich Schritt für Schritt in die richtige Richtung, du gestaltest. Auch wenn sich Anträge etc hart anhört, es ist doch Unterstützung. Geh deinen Weg weiter. lG Schosl
Liebe @Aida2, ich glaube, dass das ganz normal ist als chronisch kranker Mensch immer wieder mal Durchhänger zu haben. Sich selbst zu bemitleiden tut da gut. Und ich finde dass auch völlig in Ordnung solange man nicht darin ein Vollbad nimmt. Ich wünsche Dir viel Zuversicht und Hoffnung sowie Zufriedenheit. Freue Dich über deine Lieben um Dich rum und genieße Dein Leben so gut es eben geht. Belohne Dich selber mit Kleinigkeiten. Ganz liebe Grüße von Mizi
Danke liebe @Mizikatzitatzi , da sagst du wahre Worte und das möchte ich auch nicht....Da blitzt immer wieder der Optimismus durch . Schwieriger ist es, wenn zum Beispiel eben mein Mann oder die Kinder betroffen sind. Da bin ich halt ziemlich hilflos und das schlägt sich dann auch auf mich nieder. Aber ich hoffe fest, dass nach 2022 (Tod der Schwiegermutter, Coronainfektion bei uns beiden und 2malige Blasenkrebsoperation meines Mannes) nun wieder ein besseres Jahr angebrochen ist.....Da ist die Kraft einfach mal ein wenig futsch. Aber ich weiß auch, dass es wieder anders sein wird Danke und liebe Grüße
Hallo Sinela, als ich so früh berentet wurde, bin ich in ein Loch gefallen. Dann habe ich mir den Hund geholt und es ging bergauf. Wegen der Erkrankung ging es mir ja besser als heute. Groß darüber nachgedacht habe ich auch nicht. Ich war total glücklich mit meinem Hund. Hatte durch ihn einige nette Leute kennengelernt. Es sind sogar Freundschaften entstanden. Erst als bei meinem Mann, das erste Mal der Krebs festgestellt wurde, ich sooft operiert wurde, wurde das anders. Dann folgte ja die Erkrankung vom Enkel und der Krebs kam zurück. Die Covid Impfungen habe ich nicht wirklich vertragen und mir ging es nur noch schlecht. Alles was vorher gut war, war weg. LG Adolina
Ich wurde mit 44 berentet und war einfach nur dankbar dafür. Ich habe mich aber auch nie über meine Arbeit definiert, sondern sie war etwas, das ich gebraucht habe, um Miete, Essen, etc. bezahlen zu können. Ich wusste - und weiß es auch heute noch - dass ich auch etwas wert bin ohne arbeiten zu gehen. Ja, das ist schlimm und damit muss man erst mal klar kommen. Auch für mich sind manche Sachen frustrierend, ich würde z. B. gerne man wieder reiten oder schwimmen, aber es geht halt nicht. Aber ich kann nach meinen Knie-Operationen wieder längere Strecken laufen und dafür bin ich dankbar. Und ich versuche, nur diese Dinge zu sehen, weil mich alles andere runterziehen würde.