Hallo,
herzlich willkommen in unseren Club. Hier bist du gut aufgehoben. Die Leute hier sind alle sehr nett. Komm doch mal in den Chat. Übrigens, dein Deutsch ist doch super.
Nun zu mir: Ich bin 46 Jahre alt und habe die Psoriasis seit 32 Jahren, die Arthritis seit 11 Jahren. Ich habe meine Psoriasis-Arthritis durch MTX und Ibuprofen sehr gut in den Griff bekommen, habe aber dafür mehr mit der Haut zu tun.
Hier habe habe ich dir ein wenig Information kopiert, hoffe es hilft dir ein wenig.
Kurzinfo: Basistherapeutika, Methotrexat
Indikation Aktive rheumatoide Arthritis, Psoriasisarthritis, entzündlicher Befall der Wirbelgelenke und Organe, Kollagenosen, zur Einsparung von Glukokortikoiden, als Kombination mit anderen Medikamenten.
Kontraindikation Schwangerschaft, Blutbildungsstörungen, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen, Alkoholismus, hohes Alter. Sichere Verhütung für Mann und Frau noch 3-6 Monate nach der Therapie. Zuverlässigkeit und Akzeptanz bei den Betroffenen muß gewährleistet sein.
Wirkung Stark wirksames Basistherapeutikum, Rückbildungsfähigkeit von Gelenkschäden bewiesen. Nach 3-jähriger Behandlung bei 34 % Vollremission. Oft besser verträglich als Goldspritzen. Wirkungseintritt nach 4-6 Wochen.
Mögliche Nebenwirkungen Häufig kommen starker Übelkeit, Schleimhautentzündungen und Transaminaseerhöhungen der Leber vor. Außerdem kann es zu Blutbildungsstörungen, Magen-Darm-Geschwüren, Erbrechen, Harnblasenentzündungen, Wundheilungsstörungen, Exantheme, Kopfschmerzen, Schwindel, Zittern, Psychosen, Infekten und Lungenerkrankungen und kommen.
(MTX)Lantarel-Spritzen sind besser verträglich und stärker wirksam. Deshalb gibt man Lantarel-Spritzen immer dann, wenn man eine stärkere Wirkung erzielen will, z.B. bei Therapie-Einleitung, und immer dann, wenn es bei der Tabetteneinnahme zu Verträglichkeitsproblemen kommt. Viele Patienten, die Lantarel als Tablette überhaupt nicht vertragen, kommen mit der Spritze gut zurecht.
In den ersten drei Monaten sind wöchentliche bis 14-tätige Kontrolle notwendig, dann kann auf 4-wöchentliche Kontrollabstände übergegangen werden. Blutuntersuchungen außer der Reihe sind immer dann notwendig, wenn bei einer Routinekontrolle krankhafte Befunde nachgewiesen werden, außerdem immer dann, wenn der Verdacht auf eine gefährliche Lantarel-Nebenwirkung besteht.
Cortison hat eine ähnliche chemische Struktur und Wirkung wie das körpereigene Hormon Cortisol. Dieses stammt aus der Gruppe der Glucocorticoide und wird in der Nebennierenrinde gebildet. Glucocorticoide regulieren den Kohlehydrat- Fett- und Eiweissstoffwechsel, Funktionen wichtiger Organsysteme wie die Lunge, die Niere, das Herz-Kreislauf- und Nervensystem. Sie sind ferner mitverantwortlich für den Wasser- und Elektrolythaushalt. Ohne Cortisol wären wir nicht lebensfähig.
Die Entwicklung von cortisonhaltigen Medikamenten revolutionierte die Medizin (ähnlich wie die Einführung der Antibiotika). Cortison hat nebst vielen anderen Wirkungen eine stark entzündungshemmende Potenz.
Cortison systemisch angewendet (als Tablette oder Spritze)
Bei chronischer Anwendung von Steroiden kann es zu einer Reihe von Problemen kommen. Nebst der Unterdrückung der körper-eigenen Cortisonproduktion kann Fettgewebe im Gesicht und Körper abgelagert werden. Einige weitere mögliche Nebenwirkungen sind Verdünnung der Haut, Osteoporose, Muskelschwäche, tiefer Blutdruck, erhöhter Blutzucker. Diese Effekte entstehen aber nur bei hohen Dosen und bei langer Anwendung.
Viele Grüße von der Nordseeküste von ibe