Küstennebel
Aktives Mitglied
Guten Abend,
seit 10 Tagen habe ich die Diagnose Fibromyalgie. Statt nun erleichert zu sein, daß meine Beschwerden nach ca. 6 Jahren endlich einen Namen haben, bin ich eigentlich nur ratlos und fühle mich damit "alleingelassen."
Also, ich bin 56 Jahre alt bin 7 Jahre lang regelmäßig in einer Gymnastikgruppe gewesen. So nach und nach fingen dann die Beschwerden an. Muskelschmerzen, mal hier mal da, immer wieder Wirbelblockaden, Übelkeit, Bauchschmerzen, ständig die Nase zugeschwollen, Hüftschmerzen, Sehnenentzündungen, Schleimbeutelentzündung an der Hüftaussenseite, in der Schulter usw. usw.
Ihr kennt sicher alle die Liste der diversen Beschwerden.
Der Orthopäde schickte mich zum Rehasport wegen der Blockaden und Muskelverkürzungen. Erst hatte ich eine Verbesserung, aber dann verschlechterte sich wieder der Zustand und ich fühlte mich nach dem Training regelrecht krank.
So gab ich dann erst die Gymnastik auf, den Rehasport für 1 Jahr zog ich durch. Ging danach in ein anderes Fitnessstudio, wo ich dann aufgrund meiner Beschwerden und eines Sturzes und demzufolge einer Schulterverletzung mit Impingementsyndrom und Schleimbeutelentzündung, welches sich bald 10 Monate hinzog, auch dieses Fitnessstudio verliess.
Nun bin ich seit 1 1/2 Jahren nicht mehr beim Sport und werde immer steifer. Fühle mich manchmal wie eine 80jährige, wo das Laufen und Treppensteigen schon Beschwerden macht.
Ich bestand dann endlich darauf, mich zum Rheumatologen zu überweisen. Nach 5 Monaten Wartezeit nun die obige Diagnose. Es ging nur alles sehr schnell. Ich habe von meinen Beschwerden berichtet, da hieß es schon Fibromyalgie.
Er hat dann noch die Tender-Points gedrückt. Auf einige reagiert ich heftig, auf andere ein wenig und auf manche gar nicht.
Medikamente bekam ich keine, auch keinen Rat, wie es nun weitergeht, ausser, ich müsse daran arbeiten, ich könne Wassergymnastik, Funktionstraining oder Rehasport machen, alles aber nur gemässigt.
Ich weiss gerade nicht, wo ich anfangen soll, an wen ich mich in Zukunft wenden soll. Die Behandlung dort schien abgeschlossen, Diagnose gestellt und man ist entlassen.
Nun hoffe ich, daß ich hier im Forum den einen oder anderen Tipp bekomme oder entdecke
.
LG
Küstennebel
seit 10 Tagen habe ich die Diagnose Fibromyalgie. Statt nun erleichert zu sein, daß meine Beschwerden nach ca. 6 Jahren endlich einen Namen haben, bin ich eigentlich nur ratlos und fühle mich damit "alleingelassen."
Also, ich bin 56 Jahre alt bin 7 Jahre lang regelmäßig in einer Gymnastikgruppe gewesen. So nach und nach fingen dann die Beschwerden an. Muskelschmerzen, mal hier mal da, immer wieder Wirbelblockaden, Übelkeit, Bauchschmerzen, ständig die Nase zugeschwollen, Hüftschmerzen, Sehnenentzündungen, Schleimbeutelentzündung an der Hüftaussenseite, in der Schulter usw. usw.
Ihr kennt sicher alle die Liste der diversen Beschwerden.
Der Orthopäde schickte mich zum Rehasport wegen der Blockaden und Muskelverkürzungen. Erst hatte ich eine Verbesserung, aber dann verschlechterte sich wieder der Zustand und ich fühlte mich nach dem Training regelrecht krank.
So gab ich dann erst die Gymnastik auf, den Rehasport für 1 Jahr zog ich durch. Ging danach in ein anderes Fitnessstudio, wo ich dann aufgrund meiner Beschwerden und eines Sturzes und demzufolge einer Schulterverletzung mit Impingementsyndrom und Schleimbeutelentzündung, welches sich bald 10 Monate hinzog, auch dieses Fitnessstudio verliess.
Nun bin ich seit 1 1/2 Jahren nicht mehr beim Sport und werde immer steifer. Fühle mich manchmal wie eine 80jährige, wo das Laufen und Treppensteigen schon Beschwerden macht.
Ich bestand dann endlich darauf, mich zum Rheumatologen zu überweisen. Nach 5 Monaten Wartezeit nun die obige Diagnose. Es ging nur alles sehr schnell. Ich habe von meinen Beschwerden berichtet, da hieß es schon Fibromyalgie.
Er hat dann noch die Tender-Points gedrückt. Auf einige reagiert ich heftig, auf andere ein wenig und auf manche gar nicht.
Medikamente bekam ich keine, auch keinen Rat, wie es nun weitergeht, ausser, ich müsse daran arbeiten, ich könne Wassergymnastik, Funktionstraining oder Rehasport machen, alles aber nur gemässigt.
Ich weiss gerade nicht, wo ich anfangen soll, an wen ich mich in Zukunft wenden soll. Die Behandlung dort schien abgeschlossen, Diagnose gestellt und man ist entlassen.
Nun hoffe ich, daß ich hier im Forum den einen oder anderen Tipp bekomme oder entdecke
LG
Küstennebel

