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Bin ich hier richtig;mir hat keiner was von Rheuma gesagt,aber?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von silbrina, 29. September 2006.

  1. silbrina

    silbrina Registrierter Benutzer

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    Hallo, heisse Sabrina bin 41 Jahre alt,

    frag mich die ganze Zeit ob ich hier richtig bin. Bin total gefrustet wie es einem sogeht, niemand nimmt mich wirklich ernst!

    Vielleicht hat einer Lust dies zu lesen.
    Seit 2 Monaten ist die Welt ganz anders! War damals durch eine Entfernung von einem zum Glück gutartigen Muttermals psychisch am Ende.

    Dann passierte es Nachts:
    Bekam tiefsitzende Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Heute ist es so das 2 Stunden "Sitzen" mir 4 Stunden starker Dauerschmerz bereitet. Bewegungsunabhängig! Liegen lässt dann langsam den Schmerz verschwinden.
    Gleichzeitig bekam ich Starke Angst und starke Panikatacken und konnte kaum Schlafen. Dachte dauernd ich muss an einer schlimmen Krankheit sterben!!!


    Diagnosen - muss übrigens nicht wieder kommen, alles OK für die Ärzte:D

    CT
    1. deutliche Protusion LWK4/5 LWK5/SWK1 bei mäßiger Oesteochondrose
    2.. Degenerative Veränderungen und Reizungen der kleinen Wirbelgelnke LWK 3/4 bis LWK5/SWK1

    Sagt mir der CT-Radiologe sowas ähnliches wie Bechterew, am nächsten Tag wollte er nix gesagt haben.

    Röngten (leider Liegend gemacht, die stehenden Aufnahmen muss ich noch besorgen)
    1.) Beginnende Osteochondrosen und Facettenathrosen L4/L5 und L5/S1 Leichte Gefügestörung L4/L5
    2) Beginnende Coxathrosezeichen re.

    Neurologe
    1) Degeneratives Wirbelsäulenleiden M47.99
    2) Angststörung F41.9G

    Bin beim Rheumatologen gewesen,der hat im Blut NICHT den Faktor für Bechterew gefunden sonst war das Blut ganz OK.



    Vieleicht ist das ja noch wichtig
    Früher mit 18 hatte ich übrigens schonmal ne Angststörung und in den Knie eine Patella alta & Chonromalazie Gr II-III

    Nun gehe ich zur Psychotherapie nehme mein Antidepressivum habe meine körperlichen Beschwerden weiterhin.


    Heute:
    Neu - Steissbeinschmerzen kommen und gehen eher ein spitzer Schmerz und manchmal ein sehr leichter Dauerschmerz. teilweise Bewegungsabhänig.
    Nach etwas Sitzen meisstens noch dieser tiefe Dauerschmerz für ein paar Stunden. Der nach längeren Liegen gottseidank verschwindet.

    Die Angst hat das Antidepressiva Opipramol Abends 100 mg. wohl im Griff sodas ich in den schwerzfreien Zeiten wieder denken kann, so wie jetzt.
    (Übrigens werden damit auch die Schwerzen insgesamt weniger, villeicht interssierts den einen öder andern.)

    Pupse (Winde) mehr als früher, Stuhlgang zeitweise völlig OK.



    Ist alles nur die Psyche sagen Sie.
    :confused: :D
    sicher hat die Psyche wohl eine Beteiligung aber ist wohl eher ein Wechselspiel, denke ich.

    Denke manchmal vielleicht ist es doch der Darm:confused:, naja wohl nur die Angststörung?


    Liebe Grüße euch aus Datteln die Stadt der Känäle
    Sabrina - Nun wieder zu meiner Ausgangsfrage, bin ich hier richtig?

    Übrigens ein Hoch auf die (gute) Interdiziplinäre Medizin in unserem Land.:);):)
     
  2. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Bin ich hier richtig; mir hat keiner was von Rheuma gesagt, aber?

    Hallo Sabrina,

    natürlich bist Du hier richtig, weil Du hier auf jeden Fall ernst genommen wirst.
    Also, wenn ich Deinen Beitrag so lese, bei den von Dir angeführten Diagnosen denke ich, dass Du erst einmal zum Orthopäden gehörst, der eine entsprechende Behandlung einleiten sollte. Ob nun mit Medikamenten, Physiotherapie oder was auch immer! Nimm alles mit, was Du an Befunden in der Hand hast; erkläre ihm, wie schwer das alles zu ertragen ist. Vor allem die Schmerzen und die Einschränkungen.
    Keinesfalls glaube ich, dass alles "nur" psychisch ist. Aber solche Schmerzzustände belasten ungeheuer (ich weiß, wovon ich rede!), und daher reagiert auch der Rest des Körpers äußerst sensibel: im Magen rumort es, Angst stellt sich ein, weil man langsam an nichts anderes mehr denken kann, schlafen kann man auch immer schlechter usw. Da muß für meine Begriffe "zweigleisig" behandelt werden.
    Aber ich bin kein Mediziner und kann Dir hier nur schreiben, was ich aus meiner Erfahrung heraus machen würde.

    lg
    Susanne
     
  3. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

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    Hallo Sabrina,
    warst du inzwischen beim Orthopäden? Wie geht es dir? Hoffentlich wieder besser!

    Ich denke, dass die Psyche und der Körper und der Geist sich gegenseitig beeinflussen und ich finde, es ist auch eigentlich egal, was zuerst da war. Denn das ist sonst nur wieder die Frage nach der Henne und dem Ei.

    Ich habe wahrscheinlich eine rheumatoide Arthritis/ chronische seronegative Polyarthritis, aber eine genaue Diagnose noch nicht, weil ich erst einmal beim Rheumatologen war und jetzt auf einen zweiten Termin warte.
    Und ich kann dich sehr gut verstehen, dass du Angst bekommst, wenn du so dolle Schmerzen hast und dir niemand sagen kann, was das ist und woher das kommt und ob es wieder weg geht oder Rheuma ist oder was auch immer. Mir geht es mit dieser besch... Angst nämlich auch seit acht Wochen (da fingen die ersten Gelenke an zu schmerzen) so!
    Und trotzdem: halte durch, der Weg, sich hier zu melden und alles mal Leuten zu erzählen, die dich verstehen, war schon mal ein guter erster Schritt (für dich und auch für mich!)! Du bist nicht allein! Frag, alles was du fragen willst, irgendjemand hier wird dir sicher eine Antwort geben können! Halte durch, es lohnt sich, das Leben ist schön, auch wenn es manchmal so schrecklich ist, wie du es dir nicht in deinen schlimmsten Fantasien ausmalen kannst!
    Alles Liebe und viel Kraft für dich,
    Sprotte79
     
  4. Loreia

    Loreia Neues Mitglied

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    auch Schmerzen ohne Diagnose

    Hallo!
    Ich hab auch Dauerschmerzen ohne wirkliche Diagnose. Mal ist es was Entzündliches, dann doch wieder nur eine Skoliose die gerade nervt. Wie auch immer, habe jedenfalls auch seit einem halben mit komischen Schmerzen am Bewegunsapparat, anfangs nur der Wirbelsäule zu tun. Hab Physio schon versucht - nicht wirklich besser geworden. Mach weiterhin brav Sport (joggen) , frag mich mittlerweile ob das die Knieschmerzen verstärkt, obwohl Bewegung der Wirbelsäule deutlich gut tut. Ich kenne das also auch, dass man selber draufkommen muss, was einem am besten tut und dass man sich nicht immer auf Ärzte verlassen darf. Auf jeden Fall bin ich gerade wieder so weit, dass ich rein psychisch mit dem Ganzen ganz gut umgehen kann - ich denke mir: Wenn es wirklich noch viel schlimmer wird, dann werden die Docs auch mal was finden müssen. Mein Problem war bisher, dass ich immer, wenn ich die stärksten Schmerzen gerade so in der Wartephase bzgl. Spezialistentermin war. Aber ich bin froh, dass es mir mittlerweile wieder einwenig besser geht. Mein Tip: Chiropraktiker mal an die Wirbelsäule lassen - bei mir ist es die einzige Therapie die ansatzweise was bringt - meine Chiropraktikerin kann meine Blockierungen zumindest ein bisschen lockern und schiebt ganz behutsam meine Wirbel in eine angenehmere Position zurück. Übrigens, Sitzen ist bei mir auch so ziemlich das Blödeste, das ich machen kann - für mich gibt's da nur durch Bewegung dem Schmerz ein weinig Herrin werden. Bei mir ist oft 'ne viertel Stunde sitzen schon deutlich zu viel. Hab auch extreme Morgensteifigkeit... naja, aber ich möcht nicht alles aufzählen. Ich glaube jedenfalls, dass man sich selbst am besten helfen kann - natürlich mit der Unterstützung von Ärzten und Therapeuten, aber ich habe gelernt, dass man selber einigesbewirken kann, wenn man brav Dehnungsübungen, Wirbelsäulengymnastik und Ausdauersport macht. Ich hab da auch Schmerzen dabei, aber mir geht es mit Bewegung besser als ohne und ich glaub bewegen ist auch deutlich gesünder. Aber muss jeder selber wissen, wenn Sitzen blöd is, versuche es zu vermeiden. Ich kann das auch nicht immer - bin zur Zeit noch Studentin. Aber wenn es geht - nicht sitzen!
    Wünsch dir, Sabrina jedenfalls, dass es dir bald besser geht - Kopf hoch, das wird schon wieder! Sieh es so: Es gibt noch viele andere Menschen, die ähnliche Probleme wie du haben, also bist du mal sicher nicht verrückt oder so! Deine Schmerzen sind sicher wirklich da und wenn die Ärzte sie nicht wirklich lindern, dann sind sie auch sicher ernst zu nehmen. Aber lerne damit zu leben und es geht dir mal auf jeden Fall psychisch besser. Medikamente helfen mir auch kaum. Nehm nur was gegen Kopfschmerzen ein, wenn ich die noch zusätzlich hab - da helfen Diclos meistens so gut eine Stunde nach der Einnahme. Gegen die Gelenks- und Wirbelsäulenschmerzen hat aber bisher noch gar nix was gebracht und bin schon viele NSAR und Muskelrelaxantien durch. Ich lass das Zeug nun also weg. Was zumindest angenehm für mich ist, sind sämtliche kühlenden Salben! Obwohl mir die Ärzte immer eher zu wärmenden geraten haben - bei mir bringt Kühles mehr.
     
  5. silbrina

    silbrina Registrierter Benutzer

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    Liebe Loreia, liebe Sprotte,liebe Susanne!

    Schön nicht allein zu sein auch wenn ich euch wünsche das es dir wieder besser geht. Das mit der Bewegung und das mit den NSAR haben Loreia wir gemeinsam die bringen mir auch nichts nur meine Angst scheint schlimmer zu werden, also lass ich sie auch weg. Steissbeinschmerzen sind weg dafür habe ich nun auch eine extreme Morgensteifigkeit.
    !Wenn ich andere Blutwerte hätte würde ich auf Bechterew tippen!

    War mittlerweile auch beim Internisten , der bei den prima Blutwerten auch gleich abgewunken hat.

    Eine neue Orthopädin hat mich ganze 1 1/2 Min. angeschaut, mir Ihren Verdacht auf Skoliose mitgeteilt und mir Wärmebestrahlung verschrieben. Tolle Nummer! :o :D :o

    Ein externer Gutachter "Diagnostische Radiologie" schiebt das ganze auch auf die Degenerationen und Reizungen der kleinen Wirbelgelenke .(my favoried) dazu passen auch einige Beschwerdeschilderungen die ich hier im Internet gefunden habe.
    Ich mach im Moment Massage,Fango und diese Wärmebestrahlung. Würde gerne gezielt Gymnastik und Yoga machen wenn die Diagnose endlich steht. Weiter nehme ich noch die Antidepressiva gegen die Angst. Hängt irgentwie zusammen mit dem Schmerz. Gegen die Angst würde ich gerne eine Kur machen nur dazu muss medizinisch alles endlich klar sein.

    Hab am 3.11 einen Ambulanz Termin bei einem Prof. in einer sehr guten Wirbelsäulen Klinik bezahle ich privat, da setze ich grosse Hoffnung rein - Vielleicht lass ich auchmal was an die kleinen Wirbel spritzen wenns dann besser wird weiss ich sicher das dies die Ursache ist. Wenn man selbst nichts macht passiert auch nichts.

    Insgesamt geht es mir aber besser hab viel weniger Schmerzen und kann wieder klar denken mit weniger Angst ausser inneres Beben ab und zu gehts wirklich ganz gut.

    Lieben Dank an euch und gute Besserung euch, sag ich erstmal für heute tschuess
    Sabrina

    Nochmal ein Hoch auf die (gute) Interdiziplinäre und prima koordinierte Medizin in unserem Land.:);):)
     
  6. Tamara20

    Tamara20 Hier bin ich! ;-)

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    Hallo Sabrina

    Hallo Sabrina,

    kommt mir alles sehr bekannt vor!
    Habe auch das Gefühl, das man bei den meisten Ärzten nicht ernst genommen wird, wenn die Blutwerte zu „Gut“ sind. Hoffe trotzdem, dass du irgendwann den richtigen Arzt triffst, der dir dann endlich sagen kann was du hast.

    Wünsche dir alles Gute für deine weiteren Behandlungen und vor allem viel Kraft!!!

    Liebe Grüße
    Tamara

    :)
     
  7. silbrina

    silbrina Registrierter Benutzer

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    Super die Diagnose wird klarer

    Hallo Leute, echt klasse!

    Gestern habe ich nun mal den Arztbrief des 1ten Othopäden in die Hand bekommen weil ich doch einen ambulaten Termin in einer Wirbelsäulenklinik habe.

    Er schreibt zwar auch was von Myalgie M79.18V (muskelbedingte Schmerzen)
    ABER nun kommt es weiter unten
    1) diskrete Spondylosis deformanis (Spondyathrose) L1-L4 (M47.89G)
    2) Morbus Baastrup (kissing spine) (M48.26G) L2-L4
    3) Athropathie beider Hüftgelenke (M25.55G)

    Meint Ihr er hätte mir das erklärt?! - bei Ihm war nun von den beiden Protursionen die Rede.
    Naja am Freitag gehts nochmal zur amulanten Untersuchung in eine Wirbelsäulenklinik, dann wird wohl endlich Ende sein mit der Sucherei!!!!!

    Das ganze wünsche ich nicht meinem schlimmsten Feind sag ich euch
    4 Monate ungewissheit

    LG
    Sabrina

    Meld mich am Freitag
     
  8. Sprotte79

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    Viel Glück!

    Hallo Silbrina,
    ich drücke dir für Freitag die Daumen! Vor allem, dass du neben einer Diagnose auch endlich eine wirksame Therapie erhälst!
    Meine Diagnose hat sich bestätigt: Chronische Polyarthritis / rheumatoide Arthritis, das haut mich zwar um, aber immerhin beginnt heute abend die Therapie mit der ersten Spritze Methotrexat i. v., bin schon etwas aufgeregt, aber ich schaffe das schon!
    Also nochmal: viel Glück für morgen und halt uns auf dem laufenden, ja?
    Grüße, Sprotte 79
     
  9. silbrina

    silbrina Registrierter Benutzer

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    An alle Lieben die mich ein wenig getröstet haben,
    liebe Sprotte,

    heute nun war der Termin in Bad Wildungen,wir sind heute sehr früh aufgestanden meine beste Freundin und mein bester Freund sind mitgekommen es ging um 5:00 Uhr los. Nachdem wir angekommen sind wurde ich um 9:00 Uhr vom Oberarzt untersucht und alle Bilder MRT u.a. wurden angeschaut. Weiter haben sie noch eine komplette Wirbelsäulen Röngten gemacht.
    Der Oberarzt war wieder einer von der Sorte der sich nicht festlegen wollte."Bei Kreuzschmerzen spielen viele Aspekte eine Rolle" Sonst ein Meister im Ausweichen- Soll wohl heissen ist wieder die psyche oder so" In einer cirurgischen Orthopädie wolle, man könnte nicht helfen. Für die Schmerzen könnte ich ja stärkere Schmerzmittel nehmen , kann ja nur was auf Opiatbasis sein.
    Ich war total niedergeschlagen wieder nix wieder alles für die Katz.:( :( :(

    Dann sollte ich aber noch auf den Chefarzt warten da ich das ja privat bezahlt hatte.
    Um 11:30 Uhr kam der Chef aus dem OP - ich war in einer ziemlichen Krise dazu noch erhebliche Schmerzen, nahe am Weinen - ihr kennt das sicher.:(
    Der Chef war viel netter und bestätigte nach 2 Minuten die Diagnose des ersten Radiologen.
    Eine Diagnose , unfassbar eine Aussage - man nahm mich ernst!

    1) Spondyathrose und Reizungen der kleinen Wirbelgelenke in den unteren Wirbeln der LWS L3/L4/L5.
    2) Morbus Scheuermann
    3) Athrose der Hüftgelenke


    Ich konnte es kaum glauben. Und ein Behandlungsvorschlag... Infiltrationsbehandlung mit einem Lokalbetäubungsmitteln und Cortison. Hier im Raum Dortmund Ambulant

    Und dann sogar ein nocht besserer Vorschlag "Nein können wir auch in der Klinik machen 10 Tage täglich Infiltration und Gymnastik.
    Unfassbar Klasse :) :) :) endlich ich habe eine Therapie die über IBU und Massage hinausgeht. Ausserdem ist es auch ein guter Indikator zur 100%igen Diagnosesicherheit , wenns besser wird war es das . Ich glaube das es wirken wird.

    Wollte nun noch 3 Wochen abwarten obs nun mit einer Diagnose und einer Behandlungmöglichkeit vielleicht auch so ausreichend besser wird.

    Wenn nicht gehe ich dann in 3 Wochen nach Bad Wildungen stationär für 10 Tage.

    Am besten ist aber nun das ich dann in einer Behandlungschiene bin, selbst wenn das nicht (mehr) hilft gibt es andere Möglichkeiten und ich habe dort einen Ansprechpartner.

    Nun versuche ich 4 Monate unbeschreibare Angst und Verunsicherheit zu verarbeiten, das schaff ich aber!

    Soweit zu mir - ich bleibe euch erhalten und freue mich das es so ein Forum gibt.

    Ein Satz noch:
    Vor dieser Krankheit habe ich nicht wirklich gelebt und mir Sorgen um alles mögliche gemacht nun versuche ich es neu...

    Danke!!!

    Sabrina
     
  10. Wigi

    Wigi Registrierter Benutzer

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    bin auch neu hier

    Hallo erst mal,habe gerade die Seite gefunden.Ich bin 45 Jahre,weiblich komme aus Niedersachsen.Bei mir wurde vor ca.6Jahren Rheuma festgestellt,warscheinlich cp.Habe dann erst mal verschiedene Medikamente genommen,dann ca.2Jahre lang Cortison und jetzt seit einem 1/2 Jahr Quensyl,scheint zu wirken.War erst gestern beim Rheumatologen,Blutwerte fehlen noch.Habe außerdem eine beidseitige Spondylolyse!Gehört das auch mit in den rheumatischen Bereich ?Mein Hausarzt sagt immer mit den Rückenschmerzen muß ich leider leben und das wären zwei verschiedene Sachen-kann also Quensyl da auch nicht wirken?:confused:
    Jedenfalls fehlt mir da wohl die richtige Aufklärung und so viel Zeit haben die Ärzte meist nicht.Falls es jemanden vielleicht ähnlich geht ...
    Jedenfalls ist mein Rückenproblem im Moment heftig.
    Im vorraus schon mal vielen Dank Wigi
     
  11. silbrina

    silbrina Registrierter Benutzer

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    Hallo Wigi

    Hallo Wigi!

    Tut mir leid das es dich im Moment wieder neu erwischt hat. Ich bin zwar keine Expertin aber habe mir in den letzten Monaten einiges recherchieren müssen.

    Ein Wirbelgleiten habe ich in leichter Form habe ich auch. Ist immer das gleiche die Bandscheiben werden schmaler , die Wirbel drum herum bleibt gleich und werden gereizt, und passen irgendwann nicht mehr - die Muskel versuchen
    das auszugleichen. Hab dir unten an mal was rauskopiert.
    Mir tut Bewegung gut, Muskelaufbau kann die Muskeln stärken und die tragen das dann mit.
    Man kann aber einiges machen wenn die Schmerzen nicht weggehen, 1) Infiltration 2) Veröden von Nerven 2) zuletzt auch eine operative versteifung. Dann gibt es noch den Ratz Katheter , würde ich aber nicht machen, wäre mir zu gefährlich wegen der Infektionsgefahr.
    Weiss nicht was und ob das auch dir helfen kann da würde ich einen Arzt fragen.

    Die sagen das immer sehr leicht , damit müssen sie leben wenn man starke schmerzen hat.


    Übrigens die Abrenzung zwischen Rheuma und Athrose (degenerative W.) wissen die Ärze auch nicht so genau, glaube ich langsam.


    Hoffe konnte helfen, Kopf hoch

    Sabrina

    Hier könntest du auch noch Infos finden http://www.deutsches-arthrose-forum.de



    ----------------------------------------------
    http://www.dr-gumpert.de/html/spondylolisthesis.html

    Die erwachsene Form der Spondylolisthese oder auch Spondylolyse ist Teil der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen. Betroffen ist vor allem der Wirbelkörperabschnitt Lendenwirbelkörper L4 zu Lendenwirbelkörper L5.

    Ursache für das Wirbelgleiten ist eine degenerative Instabilität infolge einer Höhenminderung der Bandscheibe zwischen L4 und L5 sowie einer allgemeinen Gefügelockerung der stabilisierenden Segmentstrukturen (Bänder, Muskeln etc.)
     
  12. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

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    Diagnose

    Liebe Sabrina,

    habe eben erst gelesen, dass du uns geantwortet hattest. Es freut mich, dass du endlich eine Diagnose hast, ich weiß, wie schlimm es ist, wenn man monatelang nicht weiß, was man hat und vor allem was man dagegen tun kann!
    Nochmal zu deiner Erkrankung: Arthrose sagt mir was, aber was ist M. Scheuermann, auch was Degeneratives?
    Wie geht es dir inzwischen? Hast du die stationäre Therapie ausprobiert?
    Ich hoffe, dir gehts weiterhin besser!
    Liebe Grüße
    Sprotte79