Mona-Lisa
habe RA seit 2011
Hallo ihr,
ich bin im Moment gerade so frustriert...
Ich habe nun schon seit Ende Oktober Decortin genommen - verordnet vom Rheumatologen, 3 x täglich 1 mg. (Seine Diagnose war: reaktive Arthritis nach EB-Virus.)
Aber es wird einfach nicht besser, im Gegenteil. Ich hatte zwischendurch mal mit dem Doc telefoniert, er meinte, ich solle das Decortin genauso weiternehmen :vb_confused: , einen Termin bei ihm habe ich erst am 19. Januar.
Nun hat meine HÄ beschlossen, eine Stoßtherapie zu machen. Sie hatte sich über die sehr geringe Dosis gewundert - und auf eigene Faust sozusagen so entschieden, daß ich erst 50 mg nehmen soll, dann Tag für Tag immer 10 mg weniger.
Seit 3 Tagen bin ich bei 10 mg angekommen - und es ist alles wieder schlimmer.
Ich habe den Eindruck, daß es bei 20 mg noch erträglich war - da habe ich "nur" die Hände gespürt. So ganz weg sind die Schmerzen nie, so unterschwellig sind sie immer da gewesen. Aber jetzt habe ich wieder das "volle Programm": Knie, linker Ellenbogen und die Hände ganz schlimm! Nun fangen auch noch die Fußknöchel an...
Warum gerade jetzt, wo die Ärzte fast alle Weihnachtsurlaub haben?!? Ich war froh, daß ich von der Urlaubsvertretung heute noch mal neue Tabletten (Prednisolon) bekommen habe! Nun gehe ich also wieder hoch mit der Dosierung... Ob da die 20 mg reichen? Oder muß man jetzt erst mal wieder höher gehen??
Was ich im Neuen Jahr auf jeden Fall noch tun muß, ist, einen Termin bei einem Augenarzt zu machen. Schon seit Monaten haben sich meine Augen sehr verschlechtert. Vor ca. 13 Jahren habe ich meine Augen lasern lassen, wegen Kurzsichtigkeit, es war all die Jahre gut. Jetzt hat es sich mit einem Mal so verschlechtert, daß ich kaum noch fernsehen kann. Ich habe nun natürlich Angst, daß das mit dem Rheuma zusammenhängt. Aber so richtig entzündet waren die Augen nie - merke bloß ab und zu so ein Fremdkörpergefühl, so als wenn man mal was ins Auge bekommen hat. Vielleicht bilde ich mir schon zu viel ein... Ich wußte vorher nicht, daß Rheuma auch mit den Augen zusammen hängen kann.
Zu den Schmerzen kommt noch dieses Kranksein-Gefühl, immer schlapp, überhaupt nicht mehr belastbar. Bin schon länger krankgeschrieben, habe solche Angst, in meinem Job nicht mehr klarzukommen. Ich arbeite im Schichtdienst in der Elektronikproduktion. Und die Hände braucht man ja nun mal bei jeder Tätigkeit. Dieses Ungewisse, diese Zukunftsangst... das macht mir so zu schaffen.
Ich habe am 1. Februar noch einen Termin bei einem zweiten Rheumatologen hier an der Uniklinik. Was meint ihr, ist es besser, die alten Befunde schon mal mitzunehmen? Oder sollte er selbst ganz von vorne anfangen mit allen Untersuchungen??
Ich hoffe, jemand hat einen Rat für mich.
Ansonsten bin ich sooo dankbar für dieses Forum, habe hier schon so viel Hilfreiches für mich gefunden!
Ich wünsche allen hier für morgen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und alles Gute für 2012!
Liebe Grüße,
Mona-Lisa (die sich schon mal fürs Umherjammern entschuldigt... :o)
ich bin im Moment gerade so frustriert...
Ich habe nun schon seit Ende Oktober Decortin genommen - verordnet vom Rheumatologen, 3 x täglich 1 mg. (Seine Diagnose war: reaktive Arthritis nach EB-Virus.)
Aber es wird einfach nicht besser, im Gegenteil. Ich hatte zwischendurch mal mit dem Doc telefoniert, er meinte, ich solle das Decortin genauso weiternehmen :vb_confused: , einen Termin bei ihm habe ich erst am 19. Januar.
Nun hat meine HÄ beschlossen, eine Stoßtherapie zu machen. Sie hatte sich über die sehr geringe Dosis gewundert - und auf eigene Faust sozusagen so entschieden, daß ich erst 50 mg nehmen soll, dann Tag für Tag immer 10 mg weniger.
Seit 3 Tagen bin ich bei 10 mg angekommen - und es ist alles wieder schlimmer.
Warum gerade jetzt, wo die Ärzte fast alle Weihnachtsurlaub haben?!? Ich war froh, daß ich von der Urlaubsvertretung heute noch mal neue Tabletten (Prednisolon) bekommen habe! Nun gehe ich also wieder hoch mit der Dosierung... Ob da die 20 mg reichen? Oder muß man jetzt erst mal wieder höher gehen??

Was ich im Neuen Jahr auf jeden Fall noch tun muß, ist, einen Termin bei einem Augenarzt zu machen. Schon seit Monaten haben sich meine Augen sehr verschlechtert. Vor ca. 13 Jahren habe ich meine Augen lasern lassen, wegen Kurzsichtigkeit, es war all die Jahre gut. Jetzt hat es sich mit einem Mal so verschlechtert, daß ich kaum noch fernsehen kann. Ich habe nun natürlich Angst, daß das mit dem Rheuma zusammenhängt. Aber so richtig entzündet waren die Augen nie - merke bloß ab und zu so ein Fremdkörpergefühl, so als wenn man mal was ins Auge bekommen hat. Vielleicht bilde ich mir schon zu viel ein... Ich wußte vorher nicht, daß Rheuma auch mit den Augen zusammen hängen kann.
Zu den Schmerzen kommt noch dieses Kranksein-Gefühl, immer schlapp, überhaupt nicht mehr belastbar. Bin schon länger krankgeschrieben, habe solche Angst, in meinem Job nicht mehr klarzukommen. Ich arbeite im Schichtdienst in der Elektronikproduktion. Und die Hände braucht man ja nun mal bei jeder Tätigkeit. Dieses Ungewisse, diese Zukunftsangst... das macht mir so zu schaffen.
Ich habe am 1. Februar noch einen Termin bei einem zweiten Rheumatologen hier an der Uniklinik. Was meint ihr, ist es besser, die alten Befunde schon mal mitzunehmen? Oder sollte er selbst ganz von vorne anfangen mit allen Untersuchungen??
Ich hoffe, jemand hat einen Rat für mich.
Ansonsten bin ich sooo dankbar für dieses Forum, habe hier schon so viel Hilfreiches für mich gefunden!

Ich wünsche allen hier für morgen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und alles Gute für 2012!
Liebe Grüße,
Mona-Lisa (die sich schon mal fürs Umherjammern entschuldigt... :o)
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, hab sonst auch immer so ne coole "Betriebstemperatur"...