T
tina-elisa
Guest
Hallo,
als erstes möchte ich mich vorstellen: bin w, 42 Jahre, habe einen erwachsenen Sohn und bin eigentlich ein lebenslustiger, aktiver Mensch. Meine Ruhepausen und Auszeiten sind mir ebenso wichtig.
Meine "Krankheitsgeschichte" dauert schon recht lange und ist komplex, ich versuche sie mal so kurz wie möglich zu beschreiben:
Mit Ende 20 habe ich die ersten Gelenkprobleme bekommen, Hauptsächlich Schulter und Hüfte, dazu Darmprobleme. Die Gelenke waren entweder bei den Untersuchungen unaufällig oder aber die Schmerzen waren weg, bevor ich beim Arzt war. Damit konnte ich leben. Es kam und ging 2-4 mal im Jahr.
Darmprobleme wurden durch Nahrungsumstellung erträglich. Zeitgleich traten zunächst 2-3 mal pro Jahr, dann zunehmend bis zu jeden Monat 1-2 mal Nasennebenhöhlenentzündungen auf. Therapieresistent.
Im Oktober 2001 (in einer sehr stressigen Zeit) bekam ich einen Dauertinnitus, Schmerzen im rechten Bein im Verlauf des Ichiasnerv, dann Rückenschmerzen (LWS) und es ging mir immer schlechter. Müdigkeit, Erschöpfung,Schlafstörungen, Schulter-Nacken-Rückenverspannungen die komplett Therapieresistent waren. Das rechte Bein wurde zeitweise taub, immer das Gefühl, es ist was zu kurz. Schließlich Verdacht auf Borreliose der sich auch bestätigte. 35 Wochen AB-Therapie in Intervallen. Manches wurde besser (z.b. die schweren Verspannungen, Müdigkeit, Erschöpfung) alles andere blieb. Weitere Untersuchungen bei verschiedenen Ärzten folgten. Mit den gleichen MRT- und Röntgenbildern wurde nichts, bzw. Spondylarthrose und beginnden Hüftarthrose diagnostiziert. Bis dahin hatte ich sämtliche Therapien ausprobiert mit quasi null Erfolg.
Vor zwei 1/2 Wochen bekam ich dann immer stärkere Schmerzen in Rücken und Hüfte, rechtes Handgelenk (das seit 1 Jahr immer wieder Probleme gemacht hat) und in der linken Schulter. Ich hab geheult vor Schmerzen, konnte nicht mehr schlafen. Labor beim Arzt: CRP, RF, Borrelien, BSG, ASL - alles o.k.
Trotzdem der 1. Versuch mit Cortison (Decortin) 40 mg abends die erste Dosis, morgens erneut 40 mg. Drei Stunden nach der ersten Dosis verspürte ich die erste Besserung und trotz rascher Reduzierung auf jetzt 20 mg sind die Schmerzen in der Schulter deutlich weniger geworden, mindestens um 70 - 80% Verbesserung. Und das erstaunliche: der "therapieresistente Rücken" ist zur Zeit kaum noch spürbar.
Mein Hausarzt möchte mich nun trotz der negativen Laborergebnisse weiter für 2-3 Monate niedrig dosiert mit Decortin behandeln. Außerdem hat er mich zur weiteren Abklärung an einen Rheumatologen überwiesen, Termin leider erst in drei Wochen.
So, das war jetzt ziemlich viel, Sorry! Kann jemand von Euch was damit anfangen? Sieht das nach irgendeiner Rheumaart aus? Welche Nebenwirkungen habe ich zu befürchten? Ich nehme das Cortison ja erst seit fünf Tagen, bin nun bei 20 mg pro Tag und soll auf +/- 5 mg zurückgehen.
Ich bitte sehr um Antworten, tina-elisa
als erstes möchte ich mich vorstellen: bin w, 42 Jahre, habe einen erwachsenen Sohn und bin eigentlich ein lebenslustiger, aktiver Mensch. Meine Ruhepausen und Auszeiten sind mir ebenso wichtig.
Meine "Krankheitsgeschichte" dauert schon recht lange und ist komplex, ich versuche sie mal so kurz wie möglich zu beschreiben:
Mit Ende 20 habe ich die ersten Gelenkprobleme bekommen, Hauptsächlich Schulter und Hüfte, dazu Darmprobleme. Die Gelenke waren entweder bei den Untersuchungen unaufällig oder aber die Schmerzen waren weg, bevor ich beim Arzt war. Damit konnte ich leben. Es kam und ging 2-4 mal im Jahr.
Darmprobleme wurden durch Nahrungsumstellung erträglich. Zeitgleich traten zunächst 2-3 mal pro Jahr, dann zunehmend bis zu jeden Monat 1-2 mal Nasennebenhöhlenentzündungen auf. Therapieresistent.
Im Oktober 2001 (in einer sehr stressigen Zeit) bekam ich einen Dauertinnitus, Schmerzen im rechten Bein im Verlauf des Ichiasnerv, dann Rückenschmerzen (LWS) und es ging mir immer schlechter. Müdigkeit, Erschöpfung,Schlafstörungen, Schulter-Nacken-Rückenverspannungen die komplett Therapieresistent waren. Das rechte Bein wurde zeitweise taub, immer das Gefühl, es ist was zu kurz. Schließlich Verdacht auf Borreliose der sich auch bestätigte. 35 Wochen AB-Therapie in Intervallen. Manches wurde besser (z.b. die schweren Verspannungen, Müdigkeit, Erschöpfung) alles andere blieb. Weitere Untersuchungen bei verschiedenen Ärzten folgten. Mit den gleichen MRT- und Röntgenbildern wurde nichts, bzw. Spondylarthrose und beginnden Hüftarthrose diagnostiziert. Bis dahin hatte ich sämtliche Therapien ausprobiert mit quasi null Erfolg.
Vor zwei 1/2 Wochen bekam ich dann immer stärkere Schmerzen in Rücken und Hüfte, rechtes Handgelenk (das seit 1 Jahr immer wieder Probleme gemacht hat) und in der linken Schulter. Ich hab geheult vor Schmerzen, konnte nicht mehr schlafen. Labor beim Arzt: CRP, RF, Borrelien, BSG, ASL - alles o.k.
Trotzdem der 1. Versuch mit Cortison (Decortin) 40 mg abends die erste Dosis, morgens erneut 40 mg. Drei Stunden nach der ersten Dosis verspürte ich die erste Besserung und trotz rascher Reduzierung auf jetzt 20 mg sind die Schmerzen in der Schulter deutlich weniger geworden, mindestens um 70 - 80% Verbesserung. Und das erstaunliche: der "therapieresistente Rücken" ist zur Zeit kaum noch spürbar.
Mein Hausarzt möchte mich nun trotz der negativen Laborergebnisse weiter für 2-3 Monate niedrig dosiert mit Decortin behandeln. Außerdem hat er mich zur weiteren Abklärung an einen Rheumatologen überwiesen, Termin leider erst in drei Wochen.
So, das war jetzt ziemlich viel, Sorry! Kann jemand von Euch was damit anfangen? Sieht das nach irgendeiner Rheumaart aus? Welche Nebenwirkungen habe ich zu befürchten? Ich nehme das Cortison ja erst seit fünf Tagen, bin nun bei 20 mg pro Tag und soll auf +/- 5 mg zurückgehen.
Ich bitte sehr um Antworten, tina-elisa