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Bin ebenfalls neu

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von raiko, 1. März 2009.

  1. raiko

    raiko Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    muß wohl oder übel mit diesem Thema beschäftigen! Leider weiß ich über dieses Thema überhaupt nichts, noch kann ich mit den Ausdrücken etwas anfangen, kann mich mal jemand aufklähren?

    Soweit dazu, ich bin 58 Jahre alt und hatte anfang Januar probleme mit meinem Ischias-Nerv, bin also zu Orthopäden gegangen. Hat mir Spritzen gegeben, danach ging es für ca. 2 Tage, danach wurden die Schmerzen wieder schlimmer. Der Orthopäde hat eine Blutsenkung gemacht und festgestellt das dieser Wert viel zu hoch ist. Bin danach zum Allgemeinmediziener gegangen und der hat die Werte bestätigt, auch wurde festgestellt das ich eine leicht Blutarmut habe und der Erzündungswert auch viel zu hoch ist. Hinzu kommt noch das ich mit einmal schmerzen habe wenn ich die rechte Hand zur Faust balle und noch einiges mehr. Welche Werte sind denn nun im Laborbericht für Rheuma zuständig?

    Habe nächste Woche einen Termin beim Rheumaarzt, mal sehen, was der macht! Aber vielleicht kann mich jemand mal vorher etwas aufklären!

    Raiko
     
  2. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo raiko,

    willkommen bei RO :)

    Du kannst hier vieles nachlesen und Dich im Vorfeld informieren.
    Der Rheumatologe muß aber erst selbst ein Blutbild machen, in dem spezifische Werte getestet werden (Rheumawerte), die ein Hausarzt eben nicht machen kann.
    Solange mußt Du dich in Geduld üben, denn Rheuma ist sehr vielfältig und so auch die Laborwerte.

    Fühl Dich hier wohl und wenn Du Fragen hast, frag einfach.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  3. raiko

    raiko Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    bin mittlerweile total verwirrt, jeder Arzt untersucht Blutwerte, aber jeder
    benutzt andere. Ich dachte immer, Blutbild ist Bludbild!!!

    Verwirrt bin ich auch über die Anzahl der Medikamente die bei einem anschlagen, bei dem anderen nicht. Man bekommt den Eindruck, das man totkrank ist, wenn Rheuma festgestellt wird. Wie lange kann man denn mit Rheuma vernünftigt leben? Damit meine ich Schmerzfrei.

    Mal sehen, was der Rheumadoc nächste woche macht und was er mir als erstes vorschlägt.

    Mfg,
    Raiko
     
  4. Jürgen

    Jürgen Mitglied

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    Hi,

    grundsätzlich gibt es 400 verschiedene Arten von Rheuma und nicht immer sind sie an Hand der Blutwerte zu diagnostizieren. Als erstes wird die Blutsenkung (BSG), das CRP (C- reatives Protein, kann auch bei Erkältungen erhöht sein), der Rheumafaktor (RF) und die Leukozyten (weiße Blutkörper) bestimmt und bei einer Erhöhung der Verlauf kontrolliert. Bei bestimmten Erkrankungen werden noch andere Werte (bei Bechterew das HLA- B27, bei Lupus der ANA Titer,...) bestimmt. Damit es richtig kompliziert wird gibt es auch seronegative Formen, d.h. im Blut ist alles normal, aber die Entzündungen wüten ohne Ende...

    Da bei Dir die BSG erhöht war, kann es sein, dass Du ein NSAR (cortisonfreier Entzündungshemmer, z.B. Ibuprofen, Diclofenac, ...) verschrieben bekommen hast und 1-2 Wochen nach der Einnnahme die BSG noch einmal kontrolliert wird. Eigentlich sollte sich der Entzündungswert verringern, wenn nicht könnte Dein Arzt den gleichen Test mit Cortison machen.

    "Wie lange kann man denn mit Rheuma vernünftigt leben? Damit meine ich Schmerzfrei." Diese Frage wird Dir niemand beantworten können. Dein Glück ist, dass die Beschwerden erst so spät auftreten, denn die Verläufe werden angeblich mit zunehmendem Alter schwächer... Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel :rolleyes:... Glücklicherweise gibt es mittlerweile sehr viele gut wirkende Medikamente und mache Rheumis schaffen es nur mit Ernährungsumstellung und Entspannungstechniken, sowie Krankengymnastik schmerzfrei zu werden. Es gibt kein Patentrezept, aber Deine Motivation und Mitarbeit ist entscheidend.

    Viele Grüße und kein Rheuma
    Jürgen
     
  5. raiko

    raiko Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    war nun beim Reumatologen, hat einige Untersuchungen gemacht. Mein
    CRP-Wert war immer noch um mehr al das 10-fache erhöht, er hat mir
    gleich Kortison verschrieben, 2 X 5 mg Morgens und Abends. Hat mir auch
    sehr gut geholfen. Muß nächste Woche noch einmal zu Ihm und er will
    noch einmal feststellen wie hoch der CRP-Wert ist.

    Habe nun einen geschwollenen Mittelfinger auch schmerzen mir die Grundgelenke. Was kann man dagegen tun? Fange am 1.04.09 einen
    neuen Job an und möchte denen nicht gleich sagen, das ich Rhuma habe,
    geht den Arbeitgeber auch nichts an. Muß natürlich die Probezeit überstehen.
    Auch soll es mit 58 Jahren meit letzter Job vor der Rente sein und will diesen auch nur noch 2 - 3 Jahre machen.

    Wie kann man feststellen, wenn der nächste Schub kommt? Muß ich nun immer Kortison dabei haben. Wie sieht eigenlich die Grundtherapie aus d.h. eine Langzeittherapie? Welche neuen Medikament mit möglichst wenig Nebenwirkungen gibt es heute?

    Ich weiß, viele Fragen auf einmal! Aber es muß doch eine Möglichkeit geben, mit dieser Krankheit vernünftig zu leben, denn wenn man es so sieht, gibt es doch viele Menschen die Rheuma haben.

    Mfg,
    Raiko
     
  6. neumeisi

    neumeisi Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben!:pBin auch ein Neueinsteiger.Muß mich erst orentieren wie das hier so läuft.Bin auch RA betroffener:Arbeite in der Autoindustrie.Zur Zeit ist es besonders Schwierig wegen der Wirtschaftskriese.Aber es wird sicher wieder aufwärts gehen.Wünsch Euch allen noch einen schönen Wochenbeginn und eine schmerzfreie Zeit.Alles Liebe Inge!:top: