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Bin down, mag nimmer

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Tini2763, 30. März 2006.

  1. Tini2763

    Tini2763 Oberlausitzerin

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    Hat jemand ähnliches durchgemacht? Hab Schmerzen sonst immer tags gehabt, jetzt kommt die Nacht dazu und es legt sich auch auf Hände und Hüften. Schlafen kann ich. Ich krieg noch immer keine Basis, weil das Szinti negativ war. Ich war mir soooo sicher, da muss doch was rauskommen. Jetzt bin ich so deprimiert, dass ich jetzt nur noch ratlos bin und die Faxen dicke hab.

    Hab nur noch auas den ganzen Tag und weiß nimmer weiter. Mach ich den Kopf nach links, knackt es in der Wirbelsäule und fühlt sich komisch an.

    Ich war beim Orthopäden, beim Hautarzt, bei Hausarzt, beim Gyn, ähm, beim Rheumatologen...

    Psychosomatisch schließe ich mal aus, weil es ja laut und vernehmlich auch überall knackt usw.

    Also nix Entzündliches? Kein Rheuma? Oder wie nu?
    Am Liebsten würde ich den Medikamentenkram in die nächste Mülltonne schmeißen. Aber das geht auch nicht. Wenn ich das Antidepri weglassen oder runterfahre wird mir schwindelig und ich krieg die Krise...

    Lasse ich das Tramalgit abends wegfallen werden die Schmerzen stärker fühlbar und ich krieg auch irgendwie die Krise??

    Nehm ich das Tramal früh und abends, meckert der Hausarzt, ich würde süchtig werden und die Kosten blabla...

    Ich sag Euch, ich hab die Schnauze gestrichen voll.

    Der Rheumatologe darf mich übernächste Woche zum zweiten Mal sehen. Das Szinti war ja nun negativ und die Blutwerte weiß ich noch nicht.

    Dazu kommt mein Hartz IV, das gibt mir noch den Rest. Miete zu hoch, Mann hat sich selbstständig gemacht, rechnet sich aber noch nicht. Und jeden Monat kommt das Amt - (könnte ja mal einen Cent zu viel verdienen. Ist doch schon für einen Gesunden belastend.)

    Und immer hab ich im Hinterkopf - ihr seid viel Schlimmer dran.

    Vielleicht hat jemand sowas schon hinter sich und kriegt ne Basis. Könnt ihr mir nen Rat geben, was ich noch machen soll? :o
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    hallo,
    das kenne ich aus den anfangszeiten. mir hat zum schluss eine stationäre aufnahme im krankenhaus geholfen. dort wurde ich auf den kopf gestellt, bekam bereits am zweiten tag eine diagnose und erste medikamente. insagesamt war ich 3 wochen dort und ging danach wieder arbeiten mit halber kraft allerdings.

    gruss kuki
     
  3. shadow

    shadow Neues Mitglied

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    Hallo Christine:) ,
    tut mir leid, dass es dir so mies geht!
    Was hat denn der Rheumadoc beim letzten Mal gesagt? Macht er alles nur vom Szinti abhängig. Man kann auch Rheuma ohne irgendwelche Veränderungen haben. Warte doch erst mal den Termin ab, sonst musst du dir noch mal nen neuen Rheumadoc suchen. Wie sieht dein Hausarzt denn das ganze?
    Liebe Grüße
    shadow
     
  4. Sandysantos

    Sandysantos Neues Mitglied

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    Hey Christine,
    ich kenne das nur zu gut. Ich könnte auch jeden Tag vor Schmerzen heulen. Ich bin auch zu oft mit den Nerven am Ende und denke, womit hab ich das eigentlich verdient? Warum muss ich das mitmachen? Ich war schon öfter soweit, dass ich daran gedacht hab mir die Lichter auszublasen und gut ist... aber dann- dann lieg ich auf dem Sofa und schau meinen Katzen zu oder meinem Hund und ich denke, die kannst du doch nicht allein lassen. Und dann guck ich zu wie sie zusammen spielen und was sie für einen Blödsinn anstellen und ich muss schallend lachen.
    Hast du ein Tier? Wenn nicht kann ich es dir nur heiß empfehlen, und wenn es´"nur" ein Meerschweinchen ist. Irgendwas, dass dich ablenkt. Und ich glaube ein Meerschweinchen kannst du dir auch mit Hartz iV leisten.
    Oder hol dir ne Katze, die kostet auch nicht die Welt. Irgendein Schmuser. Du wirst sehen, die Welt sieht gleich ganz anders aus. Auch mit Schmerzen.
    Hoffe ich kann dir ein bisschen helfen...
    Gruß Marion :)
     
  5. pumuckl

    pumuckl (Sym)Badisches Mädel

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    Liebe Christine,

    lass dich mal ganz lieb umarmen und knuddeln. Kann dich gut verstehen, dass du depri bist.



    So geht es mir auch, beim Szinti sind zwar verschiedene Anreicherungen zu sehen, aber die werden nicht einem entzündlichen Rheuma zugeordnet sondern einer Polyarthrose. Die Röntgenaufnahmen zeigen noch keine Veränderungen. Die BSG und das CRP sind immer leicht erhöht, aber lt. Ärzte nicht dramatisch, da RF negativ.
    Bei mir wurde zu meiner Polyarthose noch eine ausgereifte Fibromyalgie diagnostiziert mit 18 von 18 Tenderpoints, die ich auch nicht in Abrede stellen möchte. Bin aber trotzdem der Meinung, dass noch was anderes vorhanden ist.

    Einen solchen Hausarzt hatte ich auch, ich habe gewechselt, aber nicht nur deshalb, es hat mir auch einiges anderes nicht gepasst. Habe nun einen Hausarzt, den ich nur jedem wünsche. Hat gleich einen Gesundheitscheck gemacht, ist ja klar, er will ja auch was verdienen. :D Aber er ist zufällig auch Rheumatologe und hat in seiner Praxis noch eine praktizierende internistische Rheumatologin, die nur nur als Rheumatologin praktiziert und nicht wie er, auch als Hausarzt, er ist außerdem spezialisiert auf Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen, hat auch dementsprenchenden Zulauf, habe aber nie Probleme, wenn ich mal kurzfristig einen Termin brauche. Die Arzthelferinnen haben bei der Terminvergaben die Vorgabe, täglich eine Stunde freizuhalten für Notfälle. Ich finde das eine Superorganisation. Aber das jetzt nur nebenbei.
    Der Doc hat mit sofort andere Schmerzmittel verordnet, bis wir bei dem gelandet sind, mit dem ich jetzt sehr gut zurecht komme. Das ist aber leider auch sehr teuer. Es kostet 548 € pro 100 Stck. Das reicht für 50 Tage. Er sagte mir, ich solle mir mal keine Gedanken darüber machen, dass es so teuer ist, man könne mich schließlich nicht hängen lassen. Wie es mit der zukünftigen Gesundheitsreform wird, weiß ich allerdings noch nicht. :confused:
    Wenn dein Hausarzt so spart mit deinen Medis, dann such dir einen anderen, man kann dich schließlich auch nicht hängen lassen. Kämpfe und gebe nicht klein bei. Wie es dir geht, weißt schließlich nur du und nicht die anderen oder der Doc.

    Jeder ist auf seine Art schlimm dran und so sicher auch du, deshalb unternehme was. Ich finde den Tipp von Kukana sehr gut, lass dich in eine Rheumaklinik einweisen, die stellen dich auf den Kopf und haben hoffentlich bald gefunden, wo der Hase im Pfeffer liegt.
    Auch der Tipp von Marion, die ein kleines Haustier anzuschaffen, finde ich sehr gut. Ich gehe noch halbtags arbeiten, aber sobald ich zu Hause bin, schaffe ich mir eine Katze an, so ein kleiner Schmuser tut wirklich gut. Meine Kinder sind schon groß und wollen nicht mehr unbedingt mit der Mama schmusen. ;)

    Ich wünsche dir alles Gute und eine schmerzarme Zeit.

    Liebe Grüße
    pumuckl
     
  6. Tini2763

    Tini2763 Oberlausitzerin

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    Alles Sch...

    :mad: :mad: :mad:

    Ich habe meine Diagnose.

    Ich bin danach kerngesund.

    Der Auswertungstermin beim Rheumatologen lief so ab, dass meine Blutwerte in Ordnung sind, HLA B27 negativ, dann hatten wir einen Ersttest auf einen spezifischen Blutwert positiv, wo aber die Detailuntersuchungen dann negativ wurden.

    Nun, der Rheumatologe hatte mich zur Szintigraphie geschickt. Dort war aber außer einer wahrscheinlich aktivierten Arthrose im Großzehengrundgelenk nichts zu sehen.

    Urscht!

    So, also seine Diagnose heißt:

    Gesichert: Arthralgien, gesichert Wirbelleiden:

    So, aber eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis konnte nicht bewiesen werden.

    Wiedervorstellung nicht vorgesehen.

    Weiterbehandlung beim Orthopäden...

    So. Leutz. bin ich also genauso schlau wie vor einem Jahr. Vor allem, weil der Hautarzt so nett (?) wra, dem Doc einen Bericht zu schreiben, in dem er die Hautprobleme als seborrohisches Ekzem diagnostiziert hat.

    (Äh, der Hautarzt bestritt, es gäbe genaue Hautprobe-Möglichkeiten)

    Der Rheumatologe hat mir erklärt, das Knacken im Rücken ist nicht gefährlich, weil da Bänder sind, die da knacken. Im Hals halt auch nicht.

    Also jetzt mal so. Ich bin hier gelandet, weil ich wegen einer Osteochondrose hier her kam. Und die - so stand es im Lexikon - ist eine der häufigsten rheumatischen Erkrankungen.

    ICH HAB DIE SCHNAUZE GESTRICHEN VOLL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich fühle mich verarscht!! Ich habe gefragt, wie denn das nun weitergehen soll. Der Rheumatologe sagte mir, ich werde mich wohl damit abfinden müssen, das Tramal zu nehmen.

    Also da bleibt mir die Spucke weg.

    Die Neurologin ist übrigens die einzige, die mir richtig glaubt. Sie ist auch der Meinung, die Depressionen sind eine Folge der Schmerzen und nicht andersrum.

    Ich soll mich weiter krankschreiben lassen und da kommt dann schon der medizinische Dienst der Krankenkassen. (ja? Tut er das? Ich lebe eh von Hartz IV, da müsste es der Kasse egal sein, weil die a nichts zahlen muss)
    Die müssten dann was tun.
    So. Ich weiß, dass ich Schmerzen ohne Ende habe. Beschreibung: Wirbel gefühl wie eingeklemmt, Hüfte tut jetzt weh, gestern bin ich nach 300 m Strecke zu laufen gehumpelt, weil ich das Gefühl hatte, meine linke Hüfte schläft ein (? - komisch). Fühlt sich jetzt an wie ein erhitzter Ganztagesmuskelkater. Halswirbelsäule klemmt.

    Und? Ich habe zugenommen wie Sau, weil ich mich ja kaum bewege. Bewege ich mich, kann ich das nicht lange. Also! Abnehmen ist die erste Bürgenpflicht. Jetzt habe ich offene (!!) Hautstellen an der Brust (igitt, als Frau!) im Genick, die ganze Schulter - pfuipfui und kratze natürlich auch fleißig. Die Pickelchen entwickeln sich immer schön zu Wunden.

    Wie weiter? keine Ahnung. Aber wenn ich lese, dass andere 5 Jahre brauchen, wird mir schlecht. Ich hab erst ein Jahr Diagnostikversuche weg und habe jetzt ein schlechtes Gewissen, weil ich die Docs umsonst bemüht habe.

    Es tut trotzdem weh, und zwar niemandem anderes als mir.

    !
     
  7. Tini2763

    Tini2763 Oberlausitzerin

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    Mein Hund

    Guck mal:

    Da hab ich mal meinen Knuffi-hund drangebammelt. Die ist wirklich mein Schmusebär. Aber - ist auch nur ein guttuendes Tier. Lenkt mich ja ab, aber löst meine Probleme nicht.

    Danke trotzdem.
     

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  8. Lilly

    Lilly offline

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    liebe tini,

    tut mir leid, dass es dir so schlecht geht, auch wenn nichts entzündliches gefunden wurde, *gesund* bist du nicht.....

    osteocondrose heist auf deutsch übersetzt- knochen,- knorpelerkrankung.

    ob jetzt durch eine entzündung, degenerativ oder mechanisch ausgelöst, wurde noch nicht bestimmt.
    osteocondrose gehört in die gruppe der nicht entzündlichen rheumaformen. rheuma ist der überbegriff von über 400 krankheitsbildern, wozu auch die entzündlichen formen gezählt werden, die m.e. aber eigendlich zu den autoimmunerkrankungen gehören.

    osteocondrose war eine meiner ersten diagnosen, da war ich gerade mal 34 jahre alt. ich hatte damals ständig beschwerden in den händen- handgelenken, knien, füßen und jeden monat eine sehenscheidenentzündung im handgelenk oder daumensattelgelek, die ich damals auf hohe beanspruchung zurück führte..... meine lws und hws schmerzten eigendlich immer, tag und nacht. schilddrüsenunterfunktion wurde entdeckt, häufig augenentzündungen, blasenentzündugen, gastritis usw.

    jeder orthopäde, den ich in dieser zeit aufsuchte frage nach meinen beruf: krankenschwester in einem pflegeheim?- na daher kommen die vielen abnützungen,- ist ein körperlich sehr schwerer beruf.....
    ihre hws schaut aus, wie die von einer 55- 60 jährigen frau.....

    nächste diagnose (1998, da war ich 38) ) zu osteocondrose war dann fibromyalgie. (damals waren meine entzündungwerte im blut aber schon erhöht, nur der rf war neg.- wurde aufs rauchen geschoben :eek: ) keine therapie schlug an :rolleyes:, 2 bandscheibenvorfälle, polyneuropathie- die sich keiner erklären konnte von was ich die bekommen haben könnte gesellten sich dazu, depressionen...

    erst 2002 wurde die diagnose ra gestellt....

    ich hoffe, dein weg bis zu einer richtigen diagnose und behandlung dauert nicht so lange :(
    bleib am ball und gib nicht auf!
     
  9. Kerstin M.

    Kerstin M. Neues Mitglied

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    Liebe Tini,

    das tut mir auch sehr leid, das es so gelaufen ist. :mad:
    Was kann man nur noch unternehmen, um endlich eine richtige Diagnose zu bekommen. Immer nur schmerzen, das kann man nicht ertragen!
    Das mit der Hüfte kenne ich seit etwa einem Jahr auch. Lange laufen geht nicht. Auf der Seite liegen..., da habe ich das Gefühl, meine Hüfte ist eingeschlafen, gleichzeitig ist da aber auch so ein komischer Brennschmerz, der bis ins Knie ausstrahlt.
    Bin nun bei 100 kg angekommen. Bewege nich ja kaum. Sonst hat mich meine 7 jährige Tochter noch zum bewegen gebracht (Ball spielen, Federball, spazierengehen,...) Jetzt muß sie sooo oft trösten, daß es nicht geht. :(
    Ich wünsche Dir, daß es sehr ,sehr bald eine diagnose gibt mit passender Medikation!!!
     
  10. Tini2763

    Tini2763 Oberlausitzerin

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    Oh ja, die Kilos

    hab auch zugenommen. Jetzt 93,4 kg. Oh Himmel. Müssen wieder 80 werden.

    Dummerweise hatte ich erst tierisch abgenommen. Trotzdem. Hier kursieren schon die Gerüchte:

    "Die macht jetzt einen auf Rente, weil sie nicht mehr arbeiten will"... :mad: :confused:

    (O-Ton Verwandschaft, zu der ich ja nu fast gar keinen Kontakt habe... )

    Das gibt mir jetzt noch den Rest, sowas kann ich nun ja gar nicht mehr gebrauchen.

    Ich habe mir jetzt sagen lassen (ohne drum gebeten zu haben, dass mein Onkel jetzt ne künstliche Hüfte bekommt, wo meine Mama die zweite künstliche Hüfte kriegt und dass "man" da mitreden könnte...)

    Aha. Also ich werd mich mal nach der künstlichen Wirbelsäule erkundigen... Ich bin ja schließlich auch schon 34, da können die alle mitreden. (Meine Mutter ist 61, das ist doch wohl ein unwesentlicher Unterschied)

    Entschuldigt bitte den Sarkasmus, aaaber wenn ich irgendwem was sage, weil jemand gefragt hat, holt der nach meinem zweiten Wort Luft und erklärt mir entweder "Das kenn ich" oder "Mir geht es noch schlechter" Ergo, erzähle ich niemandem mehr - außer hier - wie es mir geht. Punkt.

    Übrigens ist es mir heute zum erstenmal nicht mehr gelungen, gerade zu laufen. Die Hüftschmerzen nehmen zu und ich merke, wie ich sprichwörtlich erere, weil ich mich immer um den Schmerz in meiner LWS "mogeln" will.

    Ich mache also rapide "Fortschritte". (Also so zu simulieren, muss man erstmal können! ;) )

    Längere Zeit stehen konnte ich auch nicht mehr. Da meckert meine Hüfte...

    Ich sträube mich ja nur, weil ich denke, mir könnte geholfen werden. Und nun? Geht wieder nichts los.

    Ach so, sitzen ist auch nicht lange drin... Da meckert meine LWS. (Hätte ich ja fast vergessen) :p :D

    Kotzt mich schon an, früh aufzustehen.
     
  11. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    sei mi nicht böse

    ich lebe schon seit meiner jugend damit. mal ist es schlimmer, mal weniger schlimm. entweder, wir halten durch oder, wir treten ab.
    Gitta, die im moment zimlich direkt ist.
     
  12. Tini2763

    Tini2763 Oberlausitzerin

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    Na klar

    Ich hab nicht vor abzutreten, Gitta. Aber durchhalten ist manchmal schon ein arges Ding. Kome mir verschaukelt und unnütz vor.

    Vielleicht bin ich jetzt auch so, dass ich überreagiere. Ist nur so, dass ich denke:

    Schön, bis zum nächsten Termin...

    Mag sein, Gitta. Nur gerade beim Ortho hab ich angefangen. Der sagt mir seit Jahren auf irgendwelche Röntgenbilder: "Abnutzung - da müssen sie sich gewöhnen usw." Ich werde absolut nicht behandelt.

    Ich bin absolut kein Jammerlappen, Gitta, aber ich weiß nicht mehr, wo ich noch mal anfangen soll. Man macht sich ja zum Löffel.
     
  13. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    @Tini

    Dich vertsehen nur Menschen, denen es ähnlich ging. Gitta versteht dich und hat viele Kämpfe gewonnen. Das leben ist letztendlich immer gleich, nur nicht jde/r kannes durchsthen.
    Biba
    Giitta
     
  14. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Alles und kein Ende ?

    Hi Tini,

    ich lese grad mal so durch - es tut mir leid, wenn es dir so schlecht geht. Hast du mal daran gedacht, dir Ärztehilfe ganz woanders zu holen, weg von der Gegend aus der du kommst ?????????????????

    Du kannst nicht einfach deine Lebensqualität auf Null setzen - es gibt immer solche und solche Ärzte. Auch du hast freie Wahl und daher sage ich: gehe in ein Krankenhaus weiter weg - notfalls klage mit einem Anwalt auf dein Recht der freien Wahl.

    Ach, übrigens. Die beiden Kommentare von Gitta solltest du unter " manche sind und bleiben halt ............ " abhaken, weil sowas Unqualifiziertes von sich zu geben, ist nicht neu und bringt mich immer wieder in Rage.

    Jeder kann dich verstehen,jeder der krank ist, Schmerzen hat und hier bei uns in der Gemeinschaft lebt. Keiner muss Schmerzen ertragen, niemand muss sein Leben deswegen beenden.

    Denk mal drüber nach, ja ?

    Grüssle
    Pumpkin
     
  15. Sweety

    Sweety Mitglied

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    Ach Tini

    Es ist aber auch Schiet,ich kann es dir nachfühlen,wie es ist von einem Arzt zum anderen zu rennen und jeder sagt was anderes.
    Auch wenn du jetzt noch keine Diagnose hast......wegen der Schmerzen kannst du ja sowieso nicht aufgeben und irgendwann wirst du an den richtigen Doc geraten.
    ...Halte durch....!
    Vielleicht ist auch alles im Momemt so schlimm,weil alles auf einmal da ist(kein Job,sch....Verwandschaft,Schmerzen,keiner der einen versteht!)

    Leider kann ich dir momentan nur raten,meine Liebe,las den Kopf nicht hängen,das schlimmste was dann passiert ist,das diese Krankheit,Schmerzen,Ärzte und alles was dazugehört,dein ganzes Leben bestimmt und ich denke das wollen wir alle nicht.
    Es gibt noch soooviel schönes zu entdecken.......!

    Hey Tini.....es wird alles wieder gut!;) Sweety
     
  16. Locin32

    Locin32 Immer neugierig

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    Ach Mann....

    Hallo Tini!
    Mensch Du Arme!
    Ich kann den anderen nur beiflichten.Gib Dich nicht auf!Laß die blöden Menschen reden!Du hast Schmerzen und man hilft Dir nicht?Das kann nicht sein!
    Ich glaube wirklich es wäre das beste es nochmal woanders zu versuchen...oder wie ist es mit einer Reha?Vielleicht kann man da ja auch rausfinden was Du hast?
    Fühl Dich mal ganz vorsichtig umarmt!
    Bei mir war es auch erst eine Somatoforme Schmerzstörung und jetzt sind es gleich drei verschiedene Rheumaformen (PSA,chr.seroneg.CP,Kollagenose mit Overlap)die mir zu schaffen machen.
    Gefunden von einem wirklich guten und einfühlsamen Arzt der meine Beschwerden mal insgesamt gesehen hat und dann die richtigen Blutuntersuchungen usw. veranlasst hat.
    Also,gib bitte nicht auf auch wenn es schwer ist und man manchmal alles schmeißen möchte.Und laß Dir nix einreden!Wenn Du Schmerzen hast dann hast Du auch welche und die kommen irgendwo her!
    Liebe Grüße
    Locin32
     
  17. Sternlicht

    Sternlicht Neues Mitglied

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    Hallo Tine,
    ich wollte dir einfach mal ne vorsichtige Umärmelung schicken;) & gib nicht auf, aufgeben- können wir doch immer noch, oder? Aber deine Gedankengänge kann ich gut verstehen!
    Bin selber mal wieder am Anfang, hab Angst, & bisher nix als Fibro. & ne HA die sich freut das CRP Wert gut ist, ich hoffe auch das damit nun nicht wieder "Gut" ist.
    Denn es ist nicht Gut - war nur ne Lala Diagnose wg. der vielen Tenderpoints

    alles Liebe & Kopf hoch
    Sternlicht
     
  18. Tini2763

    Tini2763 Oberlausitzerin

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    Laune unverändert

    ... mies.

    Also ich hab jetzt mal versucht, so zu leben, als wär nix.

    So nach dem Motto - vielleicht ist ja was dran, an der Psychosomatik.

    Abgesehen davon, dass ich mir das gar nicht vorstellen kann, aber überhaupt nicht ein bisschen.

    Folgendes passiert:

    Komme ganz gut über´n Tag. Kreuz tut immer mehr weh über den Tag. Kiefer und Halsbereich auch.

    HWS klemmt ja irgendwann.

    Kann mich nicht damit anfreunden, Tramal jetzt auf Dauer zu nehmen.

    Die Schmerzen fühlen sich an wie ein heißer Muskelkater mit Klemmwirkung. Die Finger werden unbeweglicher, hab ich auch gemerkt. Lange stehen auf einer Stelle ist auch nicht so drin.

    Schön, hab ich nun kein Rheuma.

    Oder vielleicht doch?

    Ich weiß gar nichts mehr.

    Hab heut ne Stelle für mich gefunden im Arbeitsamt. Mit den Medis undenkbar, an eine Bewerbung überhaupt zu denken. Oder wollt ihr eine Busfahrerin, die Tramaltabletten und Antidepressiva nehmen muss?

    Alles Sch...
     
  19. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hallo Tini,

    ich kann dir nur raten, laß den Kopf nicht hängen und kämpfe !

    Mein eigener Leidensweg dauert nun schon über 10 Jahre. Diverse Ärzte haben mir rein psychosomatische Störungen unterstellt, weil meine Symptome schwer einzuordnen waren und das Labor lange nicht viel her gab. Außerdem bin ich Typ 1 Diabetiker - wie praktisch, denn einige meiner Beschwerden wurden dann halt auf den Diabetes geschoben - nur dass sich das mein Diabetologe nicht wirklich erklären konnte.

    Ich bin immer weiter von Arzt zu Arzt, habe teilweise selbst recherchiert und habe bei den Ärzten nur noch die entsprechenden Tests machen lassen. Oftmals lag ich falsch (bin ja schließlich kein Arzt), trotzdem kam ich auf die richtigen Spuren.

    Jetzt habe ich - neben dem Diabetes - die folgenden Diagnosen:

    Hashimoto Thyreoiditis (Autoimmunerkrankung der Schilddrüse)

    Overlapsyndrom aus Elementen einer seronegativen Spondarthritis und einer undifferenzierten Kollagenose

    Borreliose im Spätstadium

    Hier hört der Kampf für mich nicht auf, obwohl Rheuma diagnostiziert ist, bekomme ich keine Basistherapie. Und eine adäquate Therapie gegen die Borreliose ist noch umstritten und ich muss alle Register ziehen, um die entsprechende Therapie zu bekommen.

    Den anstrengenden Weg von Arzt zu Arzt zu gehen kostet mich immer mehr Kraft. Trotzdem weiss ich, ich werde den Weg weiter gehen.

    Was ich dir damit sagen will ?

    Höre nicht auf, um deine Gesundheit zu kämpfen. Wechsle den Arzt - in diesem Forum kannst du Tipps zur Arzt/Kliniksuche bekommen und irgendwann triffst du auf den Richtigen, der deine Probleme ernst nimmt und sich engagiert um die richtige Diagnose bemüht. Dazu haben wir hier ja auch viele Positiv-Beispiele, nicht alle (wenn auch viel zu viele) müssen so lange warten, bis ihnen endlich geholfen werden kann.

    Lieben Gruß und Kopf hoch

    Easy
     
  20. Fice

    Fice Guest

    Hallo Tini!
    Auch mir tut es leid, dass es dir so schlecht geht.
    Meine Vorschreiberin hat etwas ganz wichtiges geschrieben. Nämlich Diabetes.
    Ich hatte auch Gelenksschmerzen, die immer stärker wurden. Ausserdem habe ich zugenommen ohne Grund. Vor vier JAhren habe ich beschlossen diesen Beschwerden zu Leibe zu rücken. Herausgekommen ist ein Typ II Diabetes und ein Morbus Hashimoto (autoimmunthyreoiditis) dieser ERkrankung hat zur Folge, das meine Schilddrüse in wertloses Fibiringewebe umgewandelt wird. Ich muss Meds nehmen.
    Vielleicht kannst dich ja in dieser Hinsicht mal abklären lassen, weil seit mein Diabetes eingestellt ist (mit Medikamenten) und ich meine Schilddrüsenhormone bekomme, sind meine Gelenksschmerzen wie weggeblasen und meine Lebensqualität hat sich enorm gesteigert.

    Sowohl ein schlecht behandelter HAshimoto als auch ein Diabetes, können als Nebeneffekte Depressionen auslösen (Hormonbedingt).
    Wenn dann noch erschwerende LEbensumstände hinzukommen ist die Katastrophe perfekt.
    Ich denke dass du unabhängig von einer Diagnose auch eine zeitlang Psychotherapie brauchen könntest, als "Starthilfe".

    Ein Tier finde ich gut, allerdings wüsste ich nicht ob ich mir einen Hund anschaffen sollte. Weil mit dem MUSS ich gehen, wenn ich aber starke Schmerzen habe und nicht gehen kann, dann leidet der Hund und auch ich. Ausser meine Familie spielt mit.

    EIn Meerschweinchen oder eine Katze sind da sicher einfacher.
    Ich halte dir die Daumen, dass es bald aufwärts geht.