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Bin auch neu hier und hab da mal ne Frage...

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von smilyed, 9. April 2009.

Schlagworte:
  1. smilyed

    smilyed Mama hoch 3

    Registriert seit:
    9. April 2009
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    Ich hab da mal ne Frage..., soll heißen:
    Ich war beim Arzt. Alle Gelenke dick geschwollen und voller Schmerzen. Nach Beschreibung meiner Symptome sagte er mir, dass es sich wahrscheinlich um eine Rheumaart handelt. Das sei ziemlich eindeutig. Die Blutwerte sind alle bestens, also von daher ist nichts zu erkennen. Ich nehme seit dem Meloxicam und kann nicht wirklich eine Besserung feststellen. Die Gelenke sind zwar nur noch Morgens (besonders) und Abends angeschwollen, aber die Schmerzen, die Schmerzen hören einfach nicht auf !

    Wie viel Schmerzen sind eigentlich normal :confused:?

    Wie viel muss man einfach aushalten?
    Wann sollte eine Veränderung deutlich werden :uhoh:?
    Mein Umfeld versteht mich glaub ich grad mal gar nicht. Ich habe vorsichtig angedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ich Rheuma habe und zur Antwort bekomme ich: Dann ist das bestimmt nicht so, stell dich nicht so an. Nachdem ich mich über Rheuma etwas eingelesen habe, wird mir eigentlich nur klar, dass ich das bestimmt schon länger habe. Das neulich war nur mein erster Schub. Ich habe ja selber nicht verstanden, wie ich ganze Erdbewegungen im Garten vollbringen kann (und ein gesunder Muskelkater ist ja dann auch fällig) doch wohl zu unterscheiden, von den Schmerzen, die da sind, einfach immer da sind und heftig schlimm und schlimmer werden, um so mehr ich mich schone. Es gibt nichts verworreneres, als wenn eine Mutter zu einem sagt: „Ruh dich mal aus! Mach nicht soviel!“ und alles wird schlimmer.
    Was tue ich gegen die Schmerzen?
    Frei nach dem Motto, ich verdränge so gut ich kann und tue als ob nichts wäre, geht nicht auf Dauer.:rolleyes:
    Auch wenn ich ohne Zweifel der Meinung bin, dass ich bei weitem nicht das aushalte, was einige hier durchmachen und erzählen. Nun ich bin ja grad mal am Anfang. Doch ob Anfang oder schon lange, immer Schmerzen sind doch ...., oder?:mad:
    Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen?
    Schon mal DANKE :)
     
  2. Krümmel

    Krümmel Neues Mitglied

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    Neu hier und...

    Hallo Smilyed
    Also erstmal herzlich willkommen hier im Forum
    Ich kann dich gut verstehen am Anfang meiner diagnose und auch schon weit vorher hatte ich große schmerzen auch habe ich keine Linderung erfahren nach dem ich die Basistherapeutika genommen habe.
    Wieviel Schmerzen du hast kannst nur du sagen das schlimme ist einfach das man bei vielen Rheumaerkrankungen einfach nicht sieht wie Schmerzhaft das wirklich ist und so komme ich auch zum Ausruhen das ist auch so eine sache also ich habe auch deutlich mehr Schmerzen wenn ich mich schone.
    Ich habe eine rheumatoide Arthritis wie auch eine Fibromyalgie also kann ich auch sagen das ich weiß wovon ich spreche
    Lass dir von niemandem sagen wie du dich zu fühlen hast das entscheidest du ganz alleine.
    Ich finde aber das du echt stolz darauf sein kannst gleich an den richtigen doc geraten zu sein denn die Menschen mit einer seronegativen Form von Rheuma haben es bekanntlich noch schwerer ernst genommen zu werden du hattest Glück dein Doc nimmt dich ernst sei froh darüber.
    Ich kann dir auch nicht mehr empfehlen als dein Doc aber ich kann dir sagen bleib an der Sache dran vieleicht hast du dann bald eine gesicherte Diagnose und noch was höre nicht auf andere die sich wahrscheinlich noch nicht mal mit Rheuma auskennen tu das was dir gut tut denke nicht an andere.
    Zum Schmerz kann ich dir sagen er wird mal mehr mal weniger da sein und wenn du mich so direkt fragst wie man es aushält kann ich dir das nicht beantworten ich habe immer mal wieder starke Tiefs aber ich versuche immer wieder auf zu stehen und was die anderen sagen interessiert mich nicht.
    Ich jedenfalls grüße dich ganz lieb und wünsche dir weniger Schmerzen
    P.S Wenn du es garnicht mehr aushältst dann suche dir einen guten Schmerzarzt es gibt immer noch die Möglichkeit dich einigermaßen ein zu stellen und dann klappt das auch mit dem Alltag.
    Lg Krümmel
     
  3. smilyed

    smilyed Mama hoch 3

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    9. April 2009
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    Hallo Krümmel
    Erst mal vielen lieben Dank!
    Danke für die schnelle Antwort und
    Danke für diese lieben Worte.
    Seit der Diagnose bin ich glaub ich gerade das erstemal verstanden worden.
    Mein Doc ist schon ein Guter. Davon bin ich überzeugt.
    Ich muss sagen, als ich meine Blutwerte erfragte und man sagte mir:
    "Alles ist in Ordnung!" brach für mich die erste Welt zusammen.
    Ich sitze zu Hause, habe Gelenke wie aufgeblasen, Schmerzen, dass ich nicht mehr weiter weiß und kriege gesagt- Alles ist in Ordnung! Das war hart!!!
    Als ich mich dann eingelesen hatte und mir mein Doc meine Vermutung auf Rheuma bestätigte, war das gar nicht so ein Schlag für mich, denn jetzt hatte ich wenigstens eine Erklärung, die sogar noch viele andere "Leiden" erklärte und mit der ich umgehen konnte.
    KONNTE, die Krankheit zu haben, damit zu leben und darüber zu sprechen, finde ich , sind gaaaaanz unterschiedliche paar Schuh.
    Sie zu haben -- akzeptieren
    damit zu leben -- lernen
    darüber zu reden -- ich dachte das kann ich, aber keiner versteht mich.
    Das haut mich zugegebener Maßen um.
    Beispiel:
    Gerade komme ich aus dem Garten. Ich habe gewagt ein paar Frühlingsblüher zu pflanzen, in der Hoffnung, dass sie nicht erfrieren und aus dem Grund, dass die Schmerzen mal weniger werden und ich den Kopf eine wenig frei bekomme.
    Da kommt mein Mann und fragt: Hörst du den Vogel?
    Ich: Nein, da habe ich grad keine Ohren für.
    Er: Warum nicht?
    Ich: Weil ich heute vor Schmerzen nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht. Er (leicht sauer): Dann mußt du noch mehr so arbeiten.
    Dann lass das doch mal, dann hört das auch auf.
    Ich: Nein, eben nicht! Jetzt hört es auf, weil ich was tue.
    :mad::mad::mad::mad::mad:
    Andererseits bin ich den den ganzen Tag auch mit meiner kleinen Tochter beschäftigt. Warum tut es mir so weh sie zu tragen, sie zu halten, ich habe Angst sie nicht gepackt zu kriegen?
    Diese Bewegungen sind suuuuper Schmerzhaft.
     
  4. ivi83

    ivi83 Neues Mitglied

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    Salzburger Land
    Liebe smilyed,

    erstmal herzlich Willkommen bei RO. Schön, dass du hier her gefunden hast :).

    Auch ich kämpfe mit einer seronegativen RA... schon sehr lange (10 Jahre). Bei mir hat es gedauert, bis ich eine Diagnose erhalten habe. Dadurch habe ich bereits irreparable Schäden an meinen Zehengelenken :(.

    Ich habe sehr spät mit einer Basistherpie begonnen erst Salazopyrin, dann MTX und jetzt MTX und HUMIRA. Meloxicam immer begleitend. Jetzt gehts mir ganz gut, abgesehen von den Nebenwirkungen der MTX Tabletten...

    Es ist gut, wenn du einen guten Doc hast. Wenn du nach langer Zeit keine Besserung merkst, empfehle ich dir mit ihm über eine med. Basistherapie zu sprechen... Je früher man es bekämpfen kann, desto besser.

    Lass dich nicht von deinem Umfeld unterkriegen, es wird von vielen belächelt... glaub mir auch ich hab viele Erfahrungen damit gemacht... Es ist nicht immer leicht stark zu sein, aber es gibt noch viele Medis, die dir helfen können.

    Alles Gute für dich!
     
  5. smilyed

    smilyed Mama hoch 3

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    Danke :a_smil08: ihr lieben. Das tut soo gut!:top: