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bild eines rheumakranken

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von raspberry21, 5. September 2008.

  1. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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  2. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hi, guten morgen,- leider komme ich mir selbst oft so vor.- außenstehend!-aus meinem ursprünglichem Leben herausgerissen und nur noch zuschauend.,- aber das trifft wie so oft nicht für jeden zu.

    Viele Grüße
    Padost
     
  3. Bernd-67

    Bernd-67 Guest

    Im Ernst ?
    Eine Weile geht es sicher fast jedem so, wie das Bild vermitteln will.
    Das es ein sehr schwerer Weg ist, aus diesen Depressionen und der Verzweiflung über das " andere " Leben wieder einen Weg in ein lebenswertes Dasein zu finden, ist unbestritten.
    Den einen fällt es leichter ( meist Dank der Familie und den Freunden )
    anderen fällt es schwerer und noch andere schaffen es nie - sie verbringen den Rest ihres Lebens mit der Last, den Einschränkungen, der Verzweiflung und der Trauer um das, was die Krankheit ihnen genommen hat.
    Leider geht das vielen Menschen so - chronisch Kranken, egal ob sie nun Rheuma, Krebs oder sonstwas haben, Suchtkranken und Menschen, die am Leben zweifeln oder verzweifeln, heutzutage auch vielen die wirtschaftlich keinen Weg mehr sehen.

    Wenn man das Bild interpretieren will/ oder soll ...

    Mir fällt auf, das weder auf der grauen, noch auf der sonnigen Seite versucht wird, eine Brücke zu bauen ....
     
  4. Anadins

    Anadins Neues Mitglied

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    Interpretation

    Hi,
    das Bild ist ja ziemlich eindeutig.
    Ich glaube schon, dass sich jeder Mensch öfter mal so fühlt - aus welchen Gründen auch immer - mal kürzer, mal länger. Erst, wenn man nicht mehr wahrnehmen kann, dass die Sonne in Wahrheit auf alle Menschen scheint, besteht Grund zur Sorge und Handlungsbedarf. (OK, ich komm grad aus'm super Urlaub ;))

    LG,
    Anadins
     
  5. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo allerseits,

    so fühle ich mich auch immer öfter - andere können alles machen, ich nicht - ich bin auf Hilfe angewiesen:

    mit einem 2. Erwachsenen u den Kindern zum Spielplatz, weil ich nicht mehr hinter meinem 3jährigen hinterher komme u er mir irgendwo herunterfallen könnte o vor ein Auto laufen könnte...

    Auftritte nicht mehr stehend absolvieren können, sondern nur mit einer Sitzgelegenheit - die Beine machen es nicht mehr mit

    Den Egoismus der Mitmenschen mit Humor begegnen müssen, sonst gehe ich nur noch an die Decke... Elternabende werde ich wohl nicht mehr mitmachen können, da die Klassenlehrerin von meinem 6 jährigen die Augen verschließt, da ich keine Treppe mehr laufen kann und sie die Elternabende oben machen will im Klassenzimmer.... wat solls... mir ist es so langsam wurscht, nur sie soll sich dann nicht beschwerden, wenn ich mich nicht mit einbringen kann oder sonst irgendwie mitarbeiten kann....

    Viele Grüße
    Colana
     
  6. pablo56

    pablo56 Neues Mitglied

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    "unsichtbar"

    hallo, colana,

    was du empfindest, und was dir passiert, kann ich echt nachvollziehen. wir haben wohl das "pech", daß man unsere krankheit nicht "sieht". wenn man an krücken geht, wird einem ein stuhl gebracht. aber ich mache die erfahrung, habe erst seit anfang juni cp, mit der, aus meiner sicht, schlimmsten bandbreite der symptome, daß unser umfeld die krankheit mit ihrem ganzen schmerz garnicht ermessen kann. vielleicht muß man immer, um dinge einschätzen zu können, sie in ähnlicher weise selbst erlebt haben. für mich ist alles noch ganz neu, und ich empfinde, daß mein freund meine mangelnde belastbarkeit sehr schlecht akzeptieren kann, nicht, weil er unsensibel ist, sondern, weil er es immer wieder vergißt, daß es mit zum krankheitsbild gehört.
    wie lange bist du schon erkrankt? hilft denn bei dir die basistherapie nicht?

    liebe grüße und ein schmerzarmes wochende
    pablo56
     
  7. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Pablo,

    so, wie ich es nun nachvollziehen kann, bin ich schon etliche Jahre, wenn nicht noch länger krank - es kam nur keiner auf die Idee, im Blut a) spezieller zu suchen und b) mich als Gesamtmensch zu sehen und so lief ich die ganze Zeit bis zum Oktober 2007 unbehandelt herum, weil keine Schmerzmedis halfen...

    Meine Muskelschwäche wird sich wohl nicht mehr bessern, definitiv nicht. Schmerztechnisch geht es so einigermaßen, aber einige Dinge kann ich halt nicht mehr machen und dazu gehört halt Treppen steigen, nicht mehr länger wie 5 min stehen oder längere Strecken gehen...

    Durch meine Gewichtsabnahme von 12 kg seit Januar habe ich ja indirekt eine Dosiserhöhung von MTX... aber richtig geholfen hats nicht...

    Gute Besserung wünsche ich Dir.
    Viele Grüße
    Colana
     
  8. Marina2286

    Marina2286 C´est la vie!

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    das bild

    Hallo...ja dieses Bild kann ich mich auch anschließen..ich würd es so interpretieren dass man sich oft alleine fühlt udn sich denkt warum kann ich z.b. nciht so laufen wie andere usw...... so ein bild hab ich auch ab udn zu in meinem kopf.....aber wenn man hier schreibt weiß man es gibt soo viele menschen den es auch so geht udn manche noch schlimmer......aber ich dnke dass sowas auch gut tut um zu verarbeiten.

    lieben gruß marina
     
  9. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo Colana!
    War vor 8 Jahren auch am Tiefpunkt. Mir hat die psychologische Verhaltenstherapie sehr geholfen mit meinen Einschränkungen leben zu lernen. hat sehr gut geholfen. War wöchentlich beim Psychologen und das über 2 Jahre lang. Habe dadurch von der Mukulatur her weniger Schmerzen.

    Habe Fibromyalgie (seit 8 Jahren) , und undiff. Arthritis (diagnostiziert erst im Juli--habe ich wohl auch schon länger)