Beziehung/ Rheuma

Dieses Thema im Forum "Austausch für und mit Angehörigen" wurde erstellt von Rehlein, 27. Juni 2018.

  1. Rehlein

    Rehlein Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,ich bin selbst nicht betroffen.Es geht um meinen Freund ,wir kennen uns erst seit ein paar Monaten. Ihm geht es im moment nicht so gut,wo wir wenig Kontakt haben,der letzte Anruf war vorige Woche und das geht nun schon seit ca 4 Wochen. Ich selber kenne mich mit so etwas nicht aus und weiß auch nicht,wie lange so etwas geht.Wie lange kann denn soetwas gehen? Wie soll ich mich den nun verhalten?
    Wir wohnen nicht zusammen.Wir leben in verschiedenen Orten.Ich weiß auch nicht ob er das überhaupt will,dass ich ihn besuche. Er wohnt bei seinen Eltern im Haus. Er schläft auch viel,fühlt sich schlapp und kraftlos.
    Ich bin schlicht am verzweifeln.Ich weiß nicht was ich machen soll,ich stehe so hilflos da.
    Was soll ich denn machen? Wie lange geht so etws?

    V.G.
     
  2. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Rheuma an sich ist nicht heilbar, es geht bis zum Lebensende.
    Aber es gibt Zeiten, in denen ein ganz normales Leben stattfinden kann. Wie lange diese Phasen sind, und wie oft jemand Probleme hat,kann man nicht vorhersagen, weils bei jedem anders ist.

    Eine Beziehung muss dann schon einiges aushalten, sag ich mal so in meinem jugendlichen Leichtsinn.
    Ich bin 68 und seit 38 Jahren verheiratet. Aber mein Männe leidet mit.

    Am besten wird es sein, dass ihr offen miteinander redet. Dein Freund kann seine Krankheit bestimmt am besten einschätzen, und er kann dir auch sagen, wie er damit umgeht, und vor allem, wie er sich ein Zusammensein vorstellt.
     
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  3. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Frag ihn, eine allgemeingültige Antwort gibts hier nicht, da auch die Krankheit individuell ist, der eine hat einen schweren, der andere einen leichten Verlauf, auch gute wie schlechte Phasen wechseln sich ab.
    Du kannst ihm anbieten für ihn da zu sein, mehr bleibt wohl nicht; vielleicht will er momentan einfach seine Ruhe; aber dann könnte er dir das auch höflich mitteilen und dich nicht unwissend im Regen stehen lassen.

    Gruß Mara
     
  4. Rehlein

    Rehlein Neues Mitglied

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    Hallo Chrissi,danke erst mal für die Aw.Er hat eine Darmsanierung und Leberreinigung gemacht....und das muß einen Schub ausgelöst haben....für mich ist alles Neulland. Ich wußte das mit dem Rheuma schon von Anfang an. Wir haben ,auch schon so in etwa darüber geredet,aber eben noch nicht wie ich mich da verhalten kann .... über die Zukunft müssen ,wir noch reden.

    Was mich jetzt auch noch ein bissel traurig macht,daß ich in meinen Bekanntenkreis welche habe,die mir ihn ausreden wollen... die es einfach nicht verstehen wollen,dass ich zu ihm halte.... Wie soll ich nun damit noch umgehen?

    V.G.
     
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  5. Rehlein

    Rehlein Neues Mitglied

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    Hallo Mara, er sagte mir es gibt momente wo er sich zurück zieht. ..
    Das andere habe ich ,beim letzten Telefonat gesagt,das ich für ihm da bin usw.
    Dann heißt es nur noch abwarten....
     
  6. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Wie du damit umgehst musst du für dich entscheiden.
    Es wird ein Leben lang nicht immer alles normal laufen, und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass mein Partner doch ziemlich mit leidet, egal ob ich über meinen momentanen Zustand rede oder nicht. Er merkt was los ist.
    Und oft sind Termine mit Bekannten für mich nicht einzuhalten, weil es mir nicht danach ist. Viele Dinge kann ich auch nicht mehr machen, weils kräftemäßig garnicht mehr geht.
    Bergwandern, Urlaube in warmen Gegenden, Skifahren, Surfen.... all das ging vor 3 Jahren noch. Erst dann wurde ich krank. Damit ist nun Schluss. Aber wir sind beide nicht mehr so jung, wir vermissen es doch nicht so doll, wie junge Menschen.

    Ihr seid beide noch jung, und ich weiß nicht, ob es dir etwas ausmacht, immer Rücksicht zu nehmen.
    Ob es für deinen Freund einfach ist, wenn er an manchen Dingen nicht teilnehmen kann, oder ob er dir gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, wenn er Termine und Veranstaltungen absagen muss.

    Ich hab das schlechte Gewissen, obwohl es bei uns eigentlich garnicht so tragisch ist, weil wir schon im Rentenalter sind, und unser Leben etwas ruhiger verläuft, als in jungen Jahren.
     
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  7. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Bin da ganz bei Heike und Chrissi.
    Wie du für dich damit umgehst, auch mit den Sprüchen anderer und dass sie ihn dir ausreden wollen, das musst du schon für dich entscheiden, da kann dir niemand helfen. Ich weiß nur, dass solche Leute von mir etwas zu hören bekommen würden, ginge es um mich und meinen Freund. Es heißt nicht umsonst "in guten wie in schlechten Zeiten", aber bei schlechten Zeiten werfen heutzutage ja leider viel zu viele viel zu schnell das Handtuch...

    Ich weiß nicht wie dein Freund da gestrickt ist und ich bin ja auch eine Frau und kann da nur für mich sprechen, aber ich für meinen Teil und auch viele andere chronisch kranke plagen sich häufiger mit Gedanken wie "Er wäre ohne mich besser dran", "Gib ihn frei, dann findet er eine andere, gesunde Frau und kann das Leben mit ihr wieder in vollen Zügen genießen" und wenn mein Partner mich in Phasen in denen es mir schlecht geht auch noch allein Zuhause sitzen lassen würde (auch wenn er es nicht angeboten hat, so wünscht der sich ja vielleicht, dass du von dir aus anbietest ihn öfter Zuhause zu besuchen und so Zeit mit ihm verbringen zu können), dann würde mir das erst Recht das Gefühl geben minderwertig zu sein und dass er deshalb Abstand von mir will bzw. würde meine o.g. Gedanken noch bestätigen - beknackt und typisch Frau, ich weiß, aber kann ich ja nicht ändern.

    Ich würde also auf ihn zugehen und anbieten ihn Zuhause zu besuchen.
    Sollte er dich auf Abstand halten wollen, dann würde ich offen das Gespräch mit ihm suchen, ihm klar machen, dass seine Krankheit deine Liebe zu ihm nicht schmälert und du ja auch bereit bist die gemeinsame Zeit nicht so aktiv zu gestalten wie es bei anderen Paaren im gleichen Alter der Fall ist.
    Dass irgendwelche oberflächlichen Honks ihn dir ausreden wollen würde ich dabei definitiv NICHT erwähnen, das würde seine negativen Gedanken nur noch verstärken.

    Sollte er auch darauf nicht eingehen wollen, dann hätte die Beziehung leider wenig Sinn, denn als Partner in einer Beziehung sollte man sein Leben auch teilen (wollen) und nicht nur von den positiven Dingen profitieren.
     
    #7 27. Juni 2018
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juni 2018
  8. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    @Kittie ,
    nett, dass Du ganz bei mir bist. Aber wobei? ;)
     
  9. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Denen würde ich ganz schön über den Mund fahren, das geht die Leute überhaupt nichts an. Ich würde denen sagen, sie sollen sich schämen und sich um ihren eigenen Kram kümmern.

    Du musst dir wirklich überlegen Rehlein ob du weithin das mitmachen willst, du bist wahrscheinlich noch jung, da er noch bei seinen Eltern wohnt.
    Welche Rheumaerkrankung hat dein Freund Rehlein?
    Ich war bereits älter als ich krank wurde, ich habe mich von meinem damaligen Freund getrennt, er war mir einfach zu schwach, der hat immer mit gelitten, wenns mir schlecht ging und das war für mich eine zusätzliche Belastung.

    Ihr kennt euch erst paar Monate, das ist eine kurze Zeit, ich würds einfach sich entwickeln lassen was kommt und ob die Liebe euch trägt.

    Mara
     
  10. Sarina91

    Sarina91 Mitglied

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    Hallo Rehlein,
    erst einmal finde ich es super, dass du dich mit dem Thema und der Erkrankung deines Freundes beschäftigst. Das finde ich super und auch sehr mutig. Viele schrecken von Krankheiten zurück, weil sie diese nicht genug kennen und dadurch unsicher werden.

    Ich selber bin mittlerweile 27 Jahre alt. Mein Rheuma kam mit 14 Jahren, meinen heutigen Ehemann und damals Freund habe ich mich 16 Jahren kennen gelernt. Er wusste von Anfang an Bescheid, was ich habe, welche Medikamente ich nehme und wie es mir körperlich manchmal gehen wird. Es gibt bei Rheuma nicht nur Hochs- sondern auch Tiefs. Und es ist wesentlich schöner für den Betroffenen, diese Zeiten mit einer Person zu verbringen, die hinter einem steht.

    Lass dich von anderen Leuten nicht verunsichern, oder zu etwas drängen was du nicht möchtest. Erkläre Ihnen einfach, warum du deinen Freund wirklich magst/liebst etc.

    und ich würde wie die anderen schreiben, mit deinem Freund offen darüber reden, dass du Ihn auch unterstützen willst. Offen reden ist immer am besten. So war es bei mir auch.

    Liebe Grüße
    Sarina
     
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  11. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Sorry, ich meinte Mara :)
     
  12. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin Rehlein,

    Wie Sabrina, finde auch ich es sehr mutig und stark, dass du hinter deinem Freund stehst und ihn verstehen willst.
    Zur Frage „wie lange“ .. würde ich sagen „für immer“.
    Wie das „für immer“ verläuft, hängt ganz entscheidend von der Therapie ab.
    Wenn „Rheuma“ (es gibt eine Vielzahl von Formen) gut eingestellt ist, können die meisten Betroffenen gut damit leben.
    Es wird immer Einschränkungen geben, schlechte Phasen (sowohl körperlich, wie auch psychisch), oft sind Schmerzen der ständige Begleiter, sowie Müdigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zur Depression.
    Mein Mann und ich haben jedoch gelernt, die schönen Zeiten (und die gibt es definitiv) ganz anders, viel intensiver, zu erleben.

    Wenn du deinem Freund helfen willst, macht es Sinn, dass du dich über seine Erkrankung informieren. Da bist du hier ja schon mal auf einer guten Seite.

    Zur Frage „wie soll ich mich verhalten“.. kommt von mir die Gegenfrage: „wie fühlst du dich? Wie willst du dich verhalten?“
    Wenn du diese Beziehung willst (und das lese ich aus deinem Beitrag heraus), dann musst du bei dir anfangen. Das ist die Grundlage für alles weitere.
    -du bist verunsichert? Was konkret verunsichert dich? Welches Gefühl löst das aus? Angst, Wut, Trauer.
    -du bist überfordert? Was konkret überfordert dich? Welches Gefühl passt dazu? .....

    Gefühle sind normal, sie machen uns erst lebensfähig.

    - du wirst bedrängt? Warum bedrängen dich die anderen? Wie wirkst du auf die anderen? Machen sie sich sorgen um dich? Bist du diesen Menschen wichtig? Sind sie dir wichtig?
    Wenn du antworten darauf hast, kannst du entscheiden, ob es den Aufwand lohnt, mit Ihnen zu sprechen.
    Manchmal macht es sogar Sinn, diesen Menschen zu sagen, dass man Hilfe braucht.
    Daran erkennst du dann auch, ob sie Freunde sind oder nur oberflächlich an deinem Leben teilhaben. Dann ist die Entscheidung einfach.

    Dein Freund ist wichtig. Eine junge Liebe was wunderschönes.
    Doch du bist der wichtigste Mensch.
    Wenn es dir nicht gut geht, wirst du deinem Freund nicht helfen können.
    Ich weiß, dass das eine harte Aussage ist. Und das ein harter Weg vor dir liegt.
    Ich würde sagen: so ist das Leben.
    Und ich sage: nach dem Regen kommt der Sonnenschein.

    Fühl dich umarmt
    Tusch
     
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  13. Rehlein

    Rehlein Neues Mitglied

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    oh,ich habe ja so viel Aw .Danke.Das freut mich jetzt.Zum Anfang,wir sind nicht mehr ganz so jung. So wie er mir erzählt hat und ich verstanden habe,hat er Rheuma Arthritis .
    Hallo Sarina,das hört sich gut an,mit dem Unterstützen.Das frage ich ihn.:)

    Hallo Kittie, so denke ich auch manchmal,daß er so denken könnte und die Freundschaft/ Beziehung beendet was noch nicht mal richtig angefangen hat. Das wäre sehr Schade. Krankheit ist kein Grund.
    Allein zu Hause sitzen lassen,mmh.Ich glaube darüber kann man reden.Ich habe einen großen Bewegungsdrang,so zwischen 10 Minuten und 3 Stunden,bin ich täglich nachmittag unterwegs. Das weiß er aber schon.
    Mit dem besuchen,ja da muß ich erst mal mit ihm reden,ob er das überhaupt möchte. Seine Mutter kenne ich auch noch nicht.Ich habe nur mit ihr telefoniert.
    Wieso minderwertig,für mich ist es eigentlich,wenn man mir alles abnimmt über meinen Kopf bestimmt ,alles aus dem Weg räumt.

    V.G.
     
  14. Rehlein

    Rehlein Neues Mitglied

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    Hallo Tusch, danke für die Aw. Nur kurz dazu.Verunsichern tut mich einfach das, ich habe von dieser Krankheit keine richtige Ahnung. Angst ihn zu verlieren, dass er denkt, ich schaffe das nicht bzw. er kann mir das nicht zumuten.
    Ich möchte helfen und weiss nicht wie.
    Gesagt habe ich schon, dass ich zu ihm halte.

    Danke noch mal für alle Aw und für den Mut den ihr mir gemacht habt.

    V.G.
     
  15. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Liebe Rehlein,
    Rheuma, und in deinfall Rheumatoide Arthritis, ist eine komplexe chronische Autoimmunerkrankung
    Es wird Zeit brauchen, sich da rein zu finden, aber nicht unmöglich.
    Das kannst du in Angriff nehmen. Da kannst du was tun. Das ist doch sehr positiv.
    Hier bei Rheuma online findest du viele, leicht verständliche, Erklärungen.
    https://www.rheuma-online.de/krankheitsbilder/rheumatoide-arthritis/

    Die Angst deinen Freund zu verlieren ist verständlich und normal.
    Angst kann lähmen, aber sie kann auch Energie machen.
    Wenn man Angst zum Ursprung verfolgt, dann kann sie zur „Flucht“ führen oder sie bereite auf den „Kampf“ vor.
    Du willst deinen Freund nicht verlieren? Dann nehme die Herausforderung an.
    Dein Freund wird das merken. Ein verunsichertes „Rehlein“ (sorry, das ist leider passend) wird er nicht brauchen können.
    Du willst zu ihm halten? Dann packe es an. Das ist nicht gefährlich, das ist herausfordernd.
    Mein Motto ist: nicht reden, machen. Nehme deinen Mut zusammen (Liebe macht stark) rufe ihn an, sage das du morgen vorbei kommst, sprich auch mit seiner Mutter.
    Ich als Mutter würde wissen wollen, wer du bist.

    Ich wünsche dir diesen Mut, die Kraft und Erfolg.
    LG
    Tusch
     
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  16. Rehlein

    Rehlein Neues Mitglied

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    Hallo Tusch, danke für die Aw und die Info.Der Weg dorthin wird steinig werden. Ich werde die nächsten Tage , noch mal anrufen. Ich hoffe, dass sein Händy eingeschalten ist, wenn nicht rufe ich nochmal seine Mutter an. Das kostet mir wirklich Kraft,Mut, auch Ausdauer.
    Danke nochmal.
    V.G.
     
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  17. Tusch

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    Moin Rehlein
    Das finde ich ganz toll.
    Ich freu mich das du den Mut hast.
    Ich drücke dir die Daumen
    Du packst das!
    LG
    Tusch
     
  18. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich wünsch euch auch alles Glück der Welt.
    Leicht wirds nicht, aber das Gute ist, dass ihr beide wisst, womit ihr umgehen müsst.
    Ihr packt das.

    Bei uns wurde von heute auf morgen das ganze Leben und die Zukunftsplanung auf den Kopf gestellt, gerade als wir zu Beginn der Rente mit dem Wohnmobil unterwegs sein wollten, und unser Traum platze quasi.....
    Aber auch das ist zu bewältigen, obwohl ich oft dachte, ich bin Klotz am Bein und verbaue ihm seinen Traum.
     
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  19. Savi

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    Das erste was ich rausgelesen habe ist seine Erschöpfung. Und mir fiel ein, dass es mir gut tat, dass sich meine Frau dazu gelegt hatte. Seichte Unterhaltung der ich gut folgen konnte. Ein Buch dass sie las während ich eingenickt war. Kleine Unternehmungen wie Eis essen, wenn es gerade gut ging usw. Es war für mich turbulent genug, lenkte ab und hat nicht überfordert. Das schönste war, ich fühlte mich verstanden und nicht einsam.
     
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  20. Thor

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    Hallo Rehlein
    Das Rheuma ist vielleicht nicht der einzige Grund.
    Männer ticken da noch anders.
    Kriegt er Rente ?
    Wie sieht es finaziell aus ?
    Was kann ich meiner Frau/Freundin bieten ?
    Das sind auch Aspekte die man bedenken muß.
    Da besteht Redebedarf.
    Das ganze ist nicht einfach .
    Aber so ticken Männer, nicht alle aber viele und gerade in dem Alter.
    Hört sich vielleicht Doof an ist aber teilweise so.
    Ich habe auch RA aber das heißt nicht das ich nichts unternehmen kann.
    Und alles nur auf die RA zuschieben ist bei ihm vielleicht nur eine Ausrede wegen seiner Finaziellen Lage.
    Ich Wünsche dir aufjedenfall das ,das mit euch beiden klappt.

    In diesem Sinne


    Lg Bernd
     
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