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Bewegungstherapie statt Tabletten

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Brigitte Eiben, 23. Mai 2003.

  1. Hi,
    ich betreibe viel Bewegungstherapie und empfinde den Schmerz z.B. in den Knien dann als erträglicher. Jeden Tag Fitnessübungen und Berufstätigkeit und Familie und Haus und Garten schaffe ich nicht mehr, obwohl man es mir nicht ansieht und es mir keiner glaubt. Soll ich nun doch lieber Tabletten schlucken oder lieber den Beruf aufgeben ( finanziell machbar! )? Ich fahre bald zur Kur und will mich dann endgültig entscheiden. Mein Arzt unterstützt mich, meine Freunde können es nicht verstehen, weil nie jemand gemerkt hat, dass ich krank bin ( Rheuma haben doch nur alte Leute! ). Ich bin zwar erst 52, leide aber seit 20 Jahren an mäßigen Schmerzen. Diese Rolle der perfekten Hausfrau und netten Kollegin will ich irgendwie nicht weiterspielen, sondern ich möchte mal Zeit haben für mich selber. Muss man arbeiten bis zum Umfallen oder kann mich jemand verstehen, wenn ich sage, dass ich mir die "Kindererziehungszeiten" jetzt nehmen möchte, wo ich zwar keine Kinder mehr im Haus aber wesentlich weniger Kraft habe. Eure Meinung dazu interessiert mich sehr.
    Grüße von Brigitte
     
  2. Deleyne

    Deleyne Neues Mitglied

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    Auszeit

    Hi Brigitte
    Ich bin 53 und habe meine Auszeit vom Beruf jetzt genommmen. Meine Kinder sind erwachsen. So kann ich die Grosskinder geniessen und unser Haus und der Garten geben Arbeit mehr als genug. Manchmal ist das sogar zuviel für mich und ich muss wieder Ruhepausen einsetzen.
    Seither sind aber die Schübe seltener und schwächer, seit über 1 Jahr gar nicht mehr. Müdigkeit und Kraftlosigkeit machen mir manchmal zu schaffen. So kann ich Dich nur unterstützen. Sei etwas lieb zu Dir selbst. Alles Gute und ein schönes Wochenende.
    Deleyne:)
     
  3. Peti

    Peti Guest

    wenn es finanziel machbar ist würde ich sofort die arbeit am nagel hängen.ich kann es leider nicht weil sonst unsere bank terror macht.genieße deine zeit und verschwende sie nicht mit arbeit.denke an deinen körper und er wird es dir danken.noch was zu der bewegung.natürlich ist es gut sich zu bewegen und manchmal hilft schon ein kleiner sparziergang anstatt einer tablette.wenn ich schmerzen habe gehe ich auch kurz sparzieren,aber ganz ohne schmerzpillen geht es bei mir leider nicht.sonst würde ich vor schmerzen an die decke gehen.aber leider machen sich auch nebenwirkungen bemerkbar.gelegentlich herzpicken und nieren und leberstechen.....nicht immer aber immer öfters.ist halt ein teufelskreis:p
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Brigitte,

    das "Perfekt-sein-wollen" habe ich (47 Jahre) längst aufgegeben, und seitdem geht es mir auch besser. Auch ich versuche mich mit möglichst viel (moderater) Bewegung fit und mobil zu halten. Allerdings ging es ohne Medis (z.Zt. Cortison und Goldspritzen) überhaupt nicht.

    Seit 3 Jahren arbeite ich nicht mehr regelmäßig, sondern mache Haus und Garten, betreue unsere Ferienwohnung und bin ehrenamtlich bei der Tiroler Bergwacht tätig. Demnächst flattern mir vielleicht auch noch ein paar redaktionelle Aufträge ins Haus.

    Jeden Tag von morgens bis abends einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, könnte ich nicht mehr. Kurzfristig bin ich durchaus bis heute leistungsfähig, manchmal sogar über längere Phasen, aber schon allein der Leistungsstress, unter den mich andere, aber auch ich mich selber setzen, würde mir nicht gut tun. Es ist ja leider so, dass ich immer versuchen würde, an meine frühere Leistungsfähigkeit anzuknüpfen, und das geht nicht. Also lasse ich's besser.

    Liebe Grüße aus Tirol von
    Monsti
     
  5. Danke, ihr macht mir Mut!

    Hallo zusammen,
    ihr macht mir Mut, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
    Allein der Gedanke, dass ich vielleicht bald morgens nicht mehr mit Schmerzen aus dem Haus muss, sondern in Ruhe die Morgensteifigkeit überwinden kann, lässt in mir eine gewisse Schmerzlinderung aufkommen. Vielleicht kann ich so den Krankheitsverlauf verlangsamen und mir aufwendige Operationen
    ( Lendenwirbel und Kniestellungskorrektur ) ersparen.
    Schönes Wochenende an alle.
     
  6. Emma

    Emma Guest

    Hallo Brigitte!

    Zwar bin ich erst 37, aber ich habe mein Leben auch anders strukturieren müssen, um noch ein bisschen Spass zu haben und nicht nur Arbeit, Krankengym, Arztbesuche, Sofa! Zu mehr bin ich dann nicht mehr fähig gewesen!

    Geniesse die Zeit, die Du dann für Dich hast!


    Liebe Grüsse
    Emma
     
  7. Antje Müller

    Antje Müller Neues Mitglied

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    Hallo Brigitt,

    ich denke Du solltest das tun wovon Du denkst es ist das beste für Dich und wenn Du den Job an den Nagel hängen willst tu es. Ich für meinen Teil denke ich würde erst mal verkürst arbeit bevor ich ganz zu Hause bleibe. Mir macht mein Beruf und Arbeit viel Spaß und ich habe dabei auch Ablenkung von meinen eigenen Problemen.
    Aber jeder muß seinen Weg allein finden. Verstehen kann ich es gut, dass du sagst Du kannst so nicht weiter machen wie bisher.

    Alles gute für die Zukunft.
    Antje
     
  8. Brigitte

    Brigitte Guest

    Teilzeit probiert

    Hallo,
    das mit der Teilzeit habe ich ein halbes Jahr jetzt probiert und gerade weil ich meinen Job eigentlich sehr gerne mache, schaffe ich es nicht mehr wie früher ( bin engagierte Lehrerin ).
    Die Kinder sind mir plötzlich zu laut, die Eltern zu arrogant und die Kollegen arbeiten mir zu oberflächlich. Man kann mit Schmerzen vieles einfach nicht mehr ertragen. Jede Pause die Treppen steigen oder Lärm ertragen ist einfach nicht mehr drin mit Schmerzen und die Konzentrationsfähigkeit leidet auch. Wenn man sich ständig auf die richtigen schmerzmildernen Bewegungen konzentriert, kann man sich z.B. plötzlich nicht mehr die neuen Namen merken oder übersieht Fehler im Heft, die man eigentlich anstreichen müsste. Schüler kann man leider nicht beiseite legen, wie einen Stapel Akten im Büro, sondern man muss immer voll da sein, in jeder Minute beobachtet von 25 Blicken. Teilzeit in der Schule ermöglicht leider kein langsameres Arbeiten, sondern man übernimmt in seinen Freistunden leicht zusätzliche Arbeit.
    Die Ferien sind schön, können diese Belastung aber leider nicht auffangen. Ich werde hoffentlich bald damit aufhören können.
    Gruß Brigitte
     
  9. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Brigitte,

    ehrlich, kann Dir nur sehr raten, mit Deiner Arbeit bald aufzuhören. Ich selbst bin Studienrätin und wäre selbst in Teilzeitarbeit nimmer in der Lage, diese Arbeit (für mich selbst) befriedigend zu bewältigen.

    Morgens brauche ich einfach meine Zeit, um in die Gänge zu kommen, und ich bin irre froh, dass ich sie mir (meistens) gönnen kann. Wenn ich erst warmgelaufen bin, kann ich eine Menge meistern, aber leider auch nur wenige Stunden lang. Seit Beginn des Rheumas hat sich leider sehr viel sehr eklatant verändert. Sich auf die neue Situation so einzustellen, dass man selber zufrieden ist, dauert auch ein bisserl. Ich habe über 2 Jahre gebraucht, um es zu kapieren. Seitdem geht es mir überwiegend besser.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  10. BB

    BB Guest

    Hallo Brigitte

    warum solltest Du Dir das Recht auf Deine innere Stimme zu hören nicht nehmen?
    Wenn es für Dich im Moment die einzige,vernünftige Alternative ist,die Dir etwas mehr Zuversicht gibt,dann tu das,was für Dich am Besten ist.

    Ich habe darüber auch schon nachgedacht,aber im Moment ist es für mich noch nicht der richtige Weg,noch nicht.Wer weiß,was in ein paar Jahren ist. Für mich ist die Arbeit der bessere Weg,um mit meiner Erkrankung klarzukommen.

    Ich höre auch oft,"Du siehst aber gut aus" ,jaja.ich spar es mir mittlerweile zu erklären,daß dies am Cortison liegt.

    Wenn Du die Möglichkeit hast,dann entscheide Dich für Dich und Deine Wünsche,andere müssen das nicht unbedingt verstehen.

    Liebe Grüße BB
     
  11. Mecki

    Mecki Neues Mitglied

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    Bewegungstherapie

    Hallo Brigitte,

    wenn es finanziell geht, dann höre doch sofort auf. Du kannst aus gesundheitlichen Gründen kündigen und bekommst dann vom Arbeitsamt keine Sperre. Zuerst würde ich aber krank machen, so lange es geht. Vielleicht schickt man Dich dann sogar auf eine Reha.

    Bei mir lief das folgendermaßen ab: nachdem ich schon 2 x in einer Rheumaklinik war, links und rechts an der Hand (CTS) operiert wurde, es mir nicht gut ging und ich die Arbeit einfach nicht mehr schaffte, schrieb mich mein Hausarzt krank. Dann kam der MDK nach einigen Monaten und meinte, ich solle zu arbeiten aufhören oder auf eine Reha gehen mit der Aussicht, wieder meine Arbeit aufnehmen zu können. Auf Anraten meines Hausarztes ging ich auf die Reha, wurde von dort arbeitsunfähig entlassen und bekam dann nach einigen Wochen wieder eine Vorladung vom MDK. Nachdem wir uns auseinandergesetzt hatten (ich würde bald ausgesteuert), ich die richtigen Ratschläge hier von unseren Rheumis bekommen hatte, kündigte ich - wie gesagt - aus gesundheitlichen Gründen. Der Arzt bestätigte mir dann, daß ich meine Arbeit nicht mehr ausüben kann. Zu dieser Zeit war ich schon über 1 Jahr zuhause. Ich bekam dann noch mein volles Urlaubsgeld (35 Tage wegen Schwerbehinderung) und das Gehalt für die 35 Tage auch noch bezahlt. Auf dem Arbeitsamt gab es keine Probleme. Im Gegenteil: Da mein Mann Frührentner ist, beantragte ich eine andere Steuerklasse und bekam dann ein paar Hundert Mark mehr wie gedacht.

    Seit ich zuhause bin, geht es mir wesentlich besser. Ich kann machen, was ich will ohne Termindruck etc. und genieße mit meinem Göga gemeinsam das Leben. Wir unternehmen jeden Tag etwas (außer bei Glatteis). Von Langeweile kann da keine Rede sein, im Gegenteil.

    Liebe Grüße Mecki
     
  12. Brigitte

    Brigitte Guest

    danke für den Zuspruch

    Hallo,
    ich hab mich jetzt auch krank schreiben lassen und es geht mir wirklich besser.
    Schönen Abend noch,
    muss jetzt zur Wassergymnastik der Rheuma-Liga.
    Da gibt es hier tolle Angebote, sogar im Fitnesstudio 2 x wöchentlich.
     
  13. Hofi

    Hofi Neues Mitglied

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    Hallo Brigitte,

    deine Zweifel kommen mir sehr bekannt vor. Ich dachte auch immer es gibt nur die Arbeit. Hab in einer Verwaltung gearbeitet und konnte auch nicht einfach alles links liegen lassen. Ich habe immer funktioniert und das mit vollem Einsatz. Bin zur Arbeit gefahren 70 km tgl., z.T. 300 km dienstlich gefahren und das mit Medis. War 3 mal zur Kur und bin jedes Mal AU zurück. War viel krank geschrieben. Der Betrieb war sauer und ich war unzufrieden und unausgeglichen. Nach der letzten Reha (Sept.2001) war ich weiter ein halbes Jahr krankgeschrieben. Hatte in der Zwischenzeit "Mobbingpost" dass ich einfach nur zu faul zum arbeiten sei usw. Das habe ich erst gemerkt, dass kaum einer meine bisherige Arbeit gewürdigt hat. Mir wurden nachträglich Fehler unter geschoben und keine Sau (pardon) interessierte sich für mich.Ich war am Boden zerstört und bedauer jetzt, dass es das Forum für mich noch nicht gab.
    Wie gesagt. noch während der Krankschreibung erhielt ich von der Bfa und der KK die Aufforderung einen Rentenantrag zu stellen. Nach langem Hin und her und vielen schlaflosen Nächten habe ich dann den Antrag zurückgeschickt. Zwei Monate später war ich befr. EU Rentner. Habe jetzt eine Verlängerung bis 2005.
    Ich bin nicht gesünder, im Gegenteil. Aber ich habe nicht mehr den Druck,du mußt. Mir hat es kaum einer gedankt und ich habe meine Leben grundsätzlich geändert. Es zählt das Jetzt. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe, obwohl mir manchmal Zweifel kommen. Ich habe eben auch gerne gearbeitet, genau wie du. Aber der Körper hat seine Grenzen und die zu überschreiten geht nur für kurze Zeit gut.
    Ist doch etwas länger geworden, aber ich wollte dir ausführlicher schreiben wie es in mir aussieht. Viel. konnte ich dir Denkanstöße geben.

    Viele Grüße und besinnliche Tage (ohne Schüler, nervige Eltern usw.)

    Hofi
     
  14. Brigitte

    Brigitte Guest

    Undank überall

    Hi,
    Undank ist der Welt Lohn.
    Als ich nur gesagt hatte, dass ich krank bin, hat man mich gleich aufgefordert doch im Interesse einer frei werdenden Planstelle gleich einen Pensionierungsantrag zu stellen ohne lange "krank" zu machen. Dabei hatte ich in 31 Dienstjahren noch nie lange gefehlt, höchstens mal wegen einer Erkältung zwei Tage.
    An mein Gehalt, dass ich mir doch immer mit besonderem Einsatz verdient habe, denkt keiner..... Nach dieser Überlegung werde ich meinen Antrag bis September/Oktober hinausschieben. Andere, die sich immer gleich regelmäßig krank melden, bekommen ihr Gehalt ja auch weiter. Glücklicherweise verstehen mich Freunde und Nachbarn gut, nur meine Kollegen gönnen mir nicht, dass ich bald nicht mehr in die Schule gehen muss. Sie haben auch Krankheiten, aber leider auch sehr hohe Lebensansprüche mit teuren Reisen und großen Häusern. Mir ist meine Gesundheit wichtiger und ich freue mich richtig, dass so eine Krankheit ja auch Vorteile hat, nämlich vorzeitig in Pension gehen zu können.
    Drückt mir die Daumen , dass es klappt!!!
     
  15. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    liebe brigitte

    wünsche dir viel glück für dein vorhaben in pension zu gehen.

    auch ich überlege ernsthaft einen rentenantrag zu stellen.

    mir ist meine lebensqualität wichtiger als irgendwelche luxusreisen.

    klar ist es schön, wenn man sich was gönnen kann, aber was nützt es mir jetzt, wo ich nicht mehr viel unternehmen kann, ohne gleich schmerzen zu haben.

    hoffe, dass es bei dir klappt.

    ciao
     

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  16. Brigitte

    Brigitte Guest

    Geld ist nicht alles!

    Die Ausrechnung habe ich schon zu Hause und es sind jeden Monat 1000 Euro weniger, da könnte man jedes Jahr eine Weltreise machen, aber ohne Urlaub unter Zeitdruck wird davon dann ja auch nichts, und die Chance, das Alter noch einigermaßen beweglich zu erreichen sind, glaube ich bei einem genügsameren Leben auch größer. Deutschland ist schön und ich kann mich an der Nord-oder Ostsee, wenn ich mir die Urlaubstage bei Schönwetter aussuchen kann, genauso gut erholen wie andere in Florida oder Srilanka. Im Winter Spanien wird wohl mit Langzeitrabatt noch drin sein. Ich bin mir sicher: nach dieser Diskussion werde ich im Herbst spätestens aus der beruflichen "Tretmühle" raus sein.
    Ich wünsche euch allen ein schönes langes erholsames Wochenende.
     
  17. Bablin

    Bablin Guest

    Pensionierung

    Hallo, Brigitte,

    nachdem ich deinen thread bis zum ende gelesen haben, sehe ich , dass du dich praktisch schon entschieden hast.
    "Muss man arbeiten bis zum Umfallen oder kann mich jemand verstehen, wenn ich sage, dass ich mir die "Kindererziehungszeiten" jetzt nehmen möchte, wo ich zwar keine Kinder mehr im Haus aber wesentlich weniger Kraft habe. Eure Meinung dazu interessiert mich sehr." Damit hast du mir aus der Seele gesprochen, und noch dazu bist du, wie ich, auch Lehrerin. Trotzdem wollte ich dich fragen, ob du dir wirklich vorstellen kannst, ohne deine Arbeit zu sein. Mir sind an freien tagen meine Schmerzen viel stärker bewusst, und wenn ich um viertel nach 7 aus der Haustüt trete, denke ich jedesmal beglückt: Das hätte ich jetzt nicht gehabt, wenn ich nicht zur Arbeit "müsste". Ich könnte mich noch nicht von den kiddies trennen, und bin beglückt zur Ganztagsarbeit zurückgekehrt, als der Gesundheitszustand meines Mannes das wieder erlaubte. Möchte noch witerarbeiten, obwohl er sich einen gemeinsamen Ruhestand wünschen würde - er wird 65 und muss im Sommer aufhören ....
    Ich wünsche Dir die Richtige Entscheidung! Bablin
     
  18. Frühpensionierung

    Hallo Brigitte!

    Ich begrüsse dich ganz herzlich bei RO.

    Seit 8 Jahren bin ich EU-Rentnerin. Ich bin jetzt 46 und damals viel es mir verdammt schwer auf zu hören mit meiner Arbeit. Ich habe sehr gerne und sehr viel gearbeitet, hauptsächlich um mir zu beweisen, dass ich trotz allen Krankheiten voll leistungsfähig bin. Falsch gedacht! Man tut sich nichts gutes, wenn man obwohl man es besser weiss weiter arbeitet. Also hör auf deinen Körper und tu dir was gutes.
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben

    Liebe Grüsse Evelin