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Berufliche Einschränkungen?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Boomerlein, 8. Juni 2010.

  1. Boomerlein

    Boomerlein Registrierter Benutzer

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    Hallo Zusammen,

    ich bin noch ein Frischling ohne entgültige Diagnose, diese bekomme ich morgen und in einer Woche ggf. eine zweite Meinung...

    Nach meiner Winterschlafphase im Januar häuften sich Probleme in Form von Schmerzen... Morgens vor allem in Füßen und Achilles, aber auch die Knie und Schultern waren betroffen.
    Mein Orthopäde gab mir Auszeiten und es wurde besser.

    Kurze Zeit später, wie aus dem Nichts, Sehnenscheidenentzündung!!! Erst rechts, dann links dann auch Finger und Daumen...

    Ich Männlich 37, knapp 2 Meter Groß und mit 120Kg ein kräftiges Kerlchen bin seit 20 Jahren Heizungsbauer...
    Sehnscheidenentzündung? Bei mir???? Never!

    Ich zum Hausarzt, sein Verdacht:"Zeckenbiss"
    Blutuntersuchung... Kein Zecke sondern vermutlich Rheuma, also ab zum Rheumatologen, nochmal Blutuntersuchung... Die Blutwerte habe ich, den Doc sehe ich morgen.... Aber laut Hausarzt ist klar, dass Rheuma usw...
    (RF:513 / CRP:1,03 / CCP: + 9,96 / BSG:20)

    Laut Hausarzt kann man Rheuma Heutzutage gut in den Griff bekommen und damit auch körperliche Arbeit verrichten....

    Laut Kollegen kann ich den Job vergessen und Rente beantragen?!?

    Mein Gefühl glaubt derzeit eher den Kollegen, denn ich bekomme kaum noch was auf die Reihe... Selbst ohne jede Belastung schwanken die Beschwerden von Tag zu Tag und mit Belastung setze ich mich quasi selber ausser Gefecht...

    Beispiele: Samstags gehe ich 1,5 -2 Stunden spazieren = Sonntags geht garnix mehr mit meinen Knien und Füßen, ich bin froh, wenn ich überhaupt aus dem sitzen aufstehen kann...

    Oder ich schraube mit dem Schraubendreher 4 schwergängige Schrauben rein und kann am nächsten Tag kein Glas Wasser mehr halten...

    Von meinen Schlafgewohnheiten ganz zu schweigen, ich stehe morgens um 4-5 Uhr entnervt auf, weil Knie und/oder Handgelenke schmerzen und mich nicht mehr schlafen lassen...

    Dafür bin ich dann Tagsüber platt und eigentlich dauererschöpft und auch an Tagen, an denen ich schlafen kann, als ob die Akkus hinüber sind, es ist einfach keine Leistung mehr da...

    ich nehme seit Wochen Diclofenac, was anfänglich sehr geholfen hat lindert mittlerweile nur noch, es sei denn ich nehme 4-5 stk. am Tag!

    Was mich derzeit am meisten frustriert ist diese Ungewissheit, wie es weiter geht bzw. ob es weitergeht, also ich meine beruflich und welche Kosten da auf mich zukommen, für Medikamente etc...

    Sorry für mein drauf los geschreibsel...

    Viele Grüße

    Boomerlein
     
  2. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    Hiho,

    ich bin examinierte Altenpflegerin und habe mich inzwischen damit abgefunden, dass ich umschulen muss (die körperliche Arbeit ist für mich und mein Rheuma nix mehr :( ). Da ich inzwischen 40 Jahre alt bin wirds nach der Umschulung nicht so lustig, eine Arbeit zu finden, aber hilft nix ... in meinem Job gehts einfach nicht mehr (habs mehrfahc versucht - auch mit weniger Stunden etc ... keine Chance :( )
     
  3. Andrea-1962

    Andrea-1962 Registrierter Benutzer

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    Berufliche Einschränkungen

    Hallo Boomerlein,
    das, was du so erzählst, könnten die Symptome der Fibromyalgie sein. So hat es auch bei mir angefangen. Im April bekam ich dann die Diagnose vom Rheumatologen.
    Bei Nässe und Kälte ist es bei mir ganz schlimm. Da würde ich am liebsten nicht aus dem Haus gehen. Wenn es wärmer wird, sind die Schmerzen erträglicher. Ich werde demnächst in eine Schmerzklinik gehen, die auch spezielisiert ist für Rheuma usw.
    Gruß Andrea-1962:top:
     
  4. ursula1953

    ursula1953 Mitglied

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    hallo boomerlein,habe seit ca.3,5 jahren rheuma,bei mir wurde es schnell festgestellt,aber die ersten medikamente halfen nur immer ein halbes jahr,zur zeit bekomme ich mtx,enbrelspritzen und cortison,nun habe ich nicht mehr große schmerzen,zwar kann ich kein marathon ??? mit machen,aber es geht mir gut!!!bekomme eine teilrente und arbeite nur noch halbe tage,das geht sehr gut,außerdem rauche ich,leider,aber ich kann es nicht lassen,da ich in 2 jahren 20 kg zugenommen habe,nun habe ich mit sport angefangen und hoffe,das ein paar kilo weg gehen,laß den kopf nicht hängen,es brauch nur alles seine zeit lg ursula1953 was uns nicht umhaut,macht uns nur stärker
     
  5. Boomerlein

    Boomerlein Registrierter Benutzer

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    Ja die liebe Raucherei macht mir auch gerade wieder zu schaffen!

    Ich habe am 03.01.2010 mit dem Rauchen aufgehört, von daher kam mir die Schläfrigkeit im Januar und Februar ganz gelegen...

    Mein Tag bestand eigentlich nur aus 8 Stunden Arbeiten, was auch relativ gut möglich war und danach dann halt die Prozedur... duschen, essen, 2 Stunden schlafen, kurz aufstehen und nach ner Stunde dann Nachtruhe...

    Morgens hatte ich Probleme beim Treppe runtergehen, die Füße und vor allem Achilles schmerzen... Nach dem Frühstück gings besser... Wobei ich viel Kaffee gebraucht habe, bis ich in die Pötte kam... Hatte mir schon eingeredet, dass ich alt werde... Die Knieprobleme habe ich mir noch mit meinem Nichtmehrrauchen bedingter Gewichtszunahme erklärt...
    Die Schulterschmerzen mit Überlastung und dem lieben Alter...

    Ja, ich überlege derzeit, ob ich nicht wieder anfangen soll... Vielleicht wirds dann wieder besser...:eek:
     
  6. ursula1953

    ursula1953 Mitglied

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    ja boomerlein,die liebe raucherei,dank 20kg zunahme ,denke ich nicht daran mir den letzten spaß auch noch nehmen zu lassen,habe allerdings etwas reduziert,mag mir nicht vorstellen,wenn ich aufhöre mit dem rauchen,?kilo werden es dann?habe mich im fitnessstudio angemeldet und versuche nun dort mein glück,lg ursula1953
     
  7. Aquarell

    Aquarell Sharpie

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    Hi Marcel

    von mir auch erstmal Herzlich Willkommen :)

    So ne Diagnose haut einen erstmal ganz schön aus der Bahn. Bei mir war das vor ca. 15 Jahren, hab eine Mischkollagenose mit Organbeteiligung.
    Es hat bei mir einige Jahre gedauert bis ich meine Erkrankung als solche auch akzeptiert habe und auch, daß es nicht mehr weggeht.
    Ich komme mal mehr und mal besser damit zurecht.
    Dieses Dauererschöpfsein kenn ich auch, nicht nur die Krankheit verursacht das sondern auch die meisten Medis die ich nehme :uhoh:

    Arbeitsmäßig klappt es bei mir ganz gut, ich arbeite Teilzeit in unserem eigenen Unternehmen als Grafikerin und dann noch freiberuflich als Malerin/Bildhauerin, kann mir GsD die Arbeitszeiten und Arbeitsmenge selbst aussuchen.

    Es ist schon mal echt gut, daß du dich hier angemeldet hast, denn es gibt wirklich eine Menge an Informationen die man so nicht im Internet findet.
    Wichtig ist erstmal, daß du schnell eine Diagnose bekommst und medikamentös richtig eingestellt wirst!!!

    p.s. ich hab 2007 aufgehört zu rauchen... war bei ca. 4 Päckchen pro Tag. Ich bin froh, daß ich es geschafft habe :top: Zugenommen hab ich nicht unbedingt ... das hat schon das Corti erledigt ;)
     
  8. Boomerlein

    Boomerlein Registrierter Benutzer

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    So, bin grad vom Doc bzw. aus der Apotheke zurück...

    Habe meinen Pass bekommen :(

    chronischen Polyarthritis...

    mein CCP Wert liegt übrigens bei 340 und nicht wie zunächst angenommen bei 9,96...

    Dafür sehen die Gelenke an Händen wie Füßen noch gut aus...

    Therapie...
    6 Wochen Kortison nach Plan, mit 75mg tgl. "Prednisolon Acis 50mg" Sowie Metex FS 20mg wöchentlich... (wohl besser unter MTX bekannt)

    dazu halt noch Folsäure/Vitamin D und Calcium...
    Sowie Arthotec forte nach Bedarf...

    Ab welchem Einkommen wird man nochmal von Zuzahlungen befreit?


     
  9. Esuse

    Esuse Neues Mitglied

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    Wenn Du die chronisch krank Regelung hast, ab 1%
     
  10. peterchen

    peterchen Neues Mitglied

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    Hallo
    1% deines Jahresbrutto`s mußt du immer zuzahlen,von dem was darüber liegt kannst du dich befreien lassen.


    gruss Peter
     
  11. Ducky

    Ducky Guest

    die 1% gelten aber nur , wenn du ein jahr lang jedes quartal wegen derselben krankheit beim doc warst...wenn du also die cp jetzt erst diagnostiziert bekommen hast und die beschwerden auch noch neu sind, dann sinds noch 2 % vom bruttoeinkommen
     
  12. Esuse

    Esuse Neues Mitglied

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    Wegen derselben Krankheit stimmt, muß aber nicht cP sein. Falls Du verheiratet bist, und Dein Partner hat die chronisch krank Regelung, gilt die für Dich mit.
     
  13. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Ich gehe derzeit regelmäßig zum Berufsberater und checke mit ihm meine zukünftigen Möglichkeiten durch. Ich dachte zuerst noch, eine Arbeit mit viel Bewegung täte mir vielleicht gut wegen den Muskelschmerzen, aber für Bewegung kann ich auch privat sorgen, mache sowieso viel selbst, z. B. derzeit die Renovation des Kellers. Nur hab ich länger und mache nicht alles auf einmal. Eine sitzende Tätigkeit, wie ich sie jetzt habe, ist sicherer, auch wenn mir das Sitzen große Probleme bereitet.
     
  14. Boomerlein

    Boomerlein Registrierter Benutzer

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    Mal was Positives zu vermelden hab...

    Nach 7 Wochen Pain und verzweiflung und beginnende Selbstaufgabe hat mich die entgültige Diagnose in ein noch tieferes Loch geworfen...

    Aber... Die Medis helfen!

    Nach 4 Tagen habe ich auf Schmerzmittel verzichtet, konnte wieder vernünftig schlafen... Was für eine Befreiung!!!!

    Und so klettere ich wieder heraus... Auch wenn noch nicht alles rund läuft und ich mich ganz schön bremsen muss, nicht einfach drauf loszuspurten... Denn danach ist mir jedesmal, wenn ich mit dem Hund rausgehe!

    Was bin ich froh, dass mein Hausarzt geschaltet hat und nach dem Borreliose Ausschluss dem Verdacht auf Rheuma nachgegangen ist und alle notwendigen Blutuntersuchungen durchgeführt hat, um mir dann auf die Schnelle einen Termin beim Rheumatologen zu organisieren...

    Danke!