Hallo zusammen,
ich bin 30 Jahre alt, habe RA und sekundäre Fibro. GdB unklar, da erst vor 2 Monaten beantragt (hatte und habe wohl noch ein Problem damit nicht mehr zu 100% zu funktionieren).
Arbeite in einem stressigen administrativen Beruf, mit viel Reisetätigkeit, Kundenverkehr und Terminstress. Hinzu kommen schwierige Vorgesetze und schwierige Bedingungen hinsichtlich Akzeptanz - und das obwohl ich extrem offen mit meinen Erkrankungen umgehe.
Und um dem ganzen die Krohne aufzusetzen habe ich auch ein Programm laufen, dass sagt: Ich krank = muss NOCH MEHR leisten als bisher um immer noch besser zu sein... Das ist auch der Grund, wieso ich die nötigen Pausen nicht mit noch mehr Nachdruck eingefordert habe und man mich relativ leicht ausnutzen konnte um mir noch mehr Arbeit aufzuladen. Ich weiss, gesund und schlau ist was anderes - aber ich arbeite daran...
Folge: Ich bin seit Dezember letzten Jahres zu Hause, weil mir der negativ Stress, das viele Fliegen (Krankheitsherde) und die viel zu langen Arbeitszeiten auf das Rheuma geschlagen hat (zusätzlich zum Humira jetzt auch noch MTX...) und dummer Weise auch auf die Psyche (psycho-physische Erschöpfung). Warte grade auf meinen Reha-Bescheid und hoffe inständig, dass er positiv ausfällt, wenn man schon 3 Monate drauf warten muss

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So lange war ich noch nie zu Hause und finde es ehrlich gesagt auch nicht so erholsam wie man es sich vorstellt

... Ich mag nämlich meine Arbeit an sich sehr gerne und irgendwie war es auch immer etwas, dass einfach funktioniert hat und einem auch das Gefühl von Normalität gegeben hat :vb_redface:.
Fazit: Ich will nach der Reha wieder eingegliedert werden, dann zurück zu meiner vorherigen Berufsgruppe (administrativ, mit wenig Reisen, einem normalen Umfeld, angemesseneren Arbeitszeiten, d.h. ca. 45h/Woche und weniger Psycho-Stress).
Leider ist das, wie Ihr ja sicher alle wisst, alles andere als einfach... Aber auch daran arbeite ich...
Liebe Grüße aus Rheinhessen
Crossi