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beratung in der apotheke

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von lena, 13. Januar 2007.

  1. lena

    lena Neues Mitglied

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    hallo alle zusammen
    zuerst einmal ich habe kein rheuma oder eine form davon. ich studiere pharmazie und soll eine seminararbeit zum thema immunsuppressiva erstellen. ich habe mich dazu entschieden die therapie und die medikamente bei rheumatoider arthritis zu beschreiben. dabei soll es auch um die qualität der beratung in der apotheke gehen und da wollte ich das gerne etwas praxisorientiert machen anstatt dass ich mir was ausdenke und euch mal so sachen fragen wie
    wurdet ihr in der apotheke beraten?
    wurdet ihr gut beraten? würdet iht mehr vom apotheker beraten werden oder war das arztgespräch ausreichend?
    werdet ihr in der apotheke in irgendeiner form betreut und wie findet ihr das?

    es wäre nett wenn ihr mir helfen würdet:)
    danke schonmal und grüßle
    lena
     
  2. ema

    ema Neues Mitglied

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    sehr

    Hallo Lena!


    Ich kann dir ja nur von den Erfahrungen in meiner Ap.erzählen,die ist in Innsbruck in Tirol.
    Bin dort sehr zufrieden.Zeitweise kennen sich dort der Besitzer-Doc und manche Frau Magister besser aus,als manche Ärtzte,die nicht das Fachgebiet Rheuma haben.Sie gehen auch auf die Kundschaft ein und nehmen sich sehr viel Zeit,um nicht nur über die Medikamente,sondern auch über die Krankheit zu sprechen.


    liebe Grüße und viel Erfolg für dein Schreiben
    wünscht ema
     
  3. Calendula

    Calendula Die Ringelblume

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    Ich hatte hier einen Apotheker, der sich viel Mühe mit seiner Klientel gab. Leider ist die Apotheke zwischenzeitlich wieder zu :( und es ist nur noch die alteingesessene Apotheke am Ort. Dort wird man weder beraten noch habe ich das Gefühl, dass das wirklich auch gerne getan würde. Die Leute sind zwar höflich, aber kundenorientiert sind sie nicht. Obwohl ich dort schon sehr teure Medikamente hole, eindeutig stark gehbehindert bin, fragen die mich allen ernstes, ob ich ein weiteres Mal zur Abholung vorbeikommen kann (wirklich witzig - etwa zu Fuß?). Die Apotheke 5km entfernt liefert hingegen im Umkreis von gut 10km aus. Dort wird man auch beraten und ich fühle mich gut aufgehoben in der Apotheke. Leider muss ich dafür jedes Mal meinen GöGa bitten mich hinzubringen. Ich glaube, ich werde dort anrufen und fragen, ob sie mir die Medikamente einfach vorbeibringen können, wenn ich denen das Rezept per Post zukommen lasse. :rolleyes:

    Liebe Grüße,
    Calendula
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hey,
    mein Apotheker ist zwar sehr nett und hilfsbereit, liefert auch nach Hause, wenn etwas bestellt werden muß. Aber eine wirkliche Beratung über Rheumamedikamente bekomme ich kaum, bin aber vom Arzt her sehr gut beraten und ausserdem bekomme ich hier (auf R-O) soviel Info wie ich benötige. Es werden dir viele bestätigen können, dass die User hier inzwischen auch sehr gut Bescheid wissen über Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

    Gruß Kuki
     
  5. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    Dazu kann ich auch was schreiben.

    Ich bin mit meiner Apotheke hier sehr zufrieden. Letzte Woche hatte ich erstmalig ganz merkwürdige Nebenwirkungen und weil sich mein Hausarzt dazu nicht wirklich geäußert hat und ich sowieso für Lege noch nen Rezept einlösen durfte, hab ich einfach mal dort nachgefragt.
    Da sie mir die Antwort nicht sofort geben konnten, haben sie sich mit dem Hersteller in Verbindung gesetzt und mich dann angerufen, um das Thema mit mir erneut zu besprechen. Jedes Mal wenn ich dort bin, werde ich auch nach meinem aktuellen Befinden gefragt und auch als ich meine Knie-OP's hatte, wurde ich dort sehr herzlich und zuvorkommend beraten und hatte auch jedes Mal sofort den Stuhl zur Stelle, damit ich nicht so lange auf einem Bein stehen muss :D

    Also ich kann von meiner Apotheke nur das Beste sagen und darüber bin ich froh.

    stoppel
     
  6. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo,

    also ich gehe nicht immer in dieselbe Apotheke, habe so zwei/drei Apotheken, wo ich meine Sachen kaufe (je nachdem, welche grad in der Nähe ist, wenn ich vom Arzt komme). Mir ist aufgefallen, dass die Beratung stark zugenommen hat insgesamt in den letzten paar Jahren. Oder liegt das daran, dass ich nur stärkere Medikamente bekomme, bei denen eine Beratung wichtiger ist?? Ich weiss es nicht genau. Ich fühle mich insgesamt eigentlich ganz gut beraten.
    Was jetzt genau die Immunsupressiva angeht, kann ich das gar nicht so genau sagen. Ich habe MTX eine Weile genommen, aber wieder absetzen müssen. EIgentlich habe ich dazu in der Apotheke kaum Infos bekommen, könnte mich nicht daran erinnern. Ich habe mich größtentzeils hier informiert und natürlich beim Arzt.

    Lg KatzeS
     
  7. jupiter

    jupiter Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich fühle mich in unserer Apotheke am Ort gut beraten. Die haben ein Programm wo alle Medis drinstehen die ich jemals geholt habe und wenn ein neues dazukommt kann somit auch verglichen werden was sich evt. mit anderen nicht verträgt. Deshalb gehe ich auch immer dorthin um meine Rezepte einzulösen. Wenn ein Medi erst später zur Verfügung steht wird es auf Wunsch auch abends gebracht, ich muß dann nicht nochmal hinfahren. Am Jahresende kann man sich dann alles ausdrucken lassen und man hat eine gute Übersicht über die Kosten innerhalb dieses Jahres. Also ich bin super zufrieden dort.

    lg Jupiter
     
  8. Locin32

    Locin32 Immer neugierig

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    Hallo,
    auch ich habe eine gute Stammapotheke.
    Hier werde ich immer gut und ausführlich beraten.Auch wenn es um Medikamente geht die nicht erstattungsfähig sind,wird nach günstigeren Alternativen gesucht ohne das ich was sagen muß :) .
    Ich hatte mal einen etwas länger dauernden finanziellen Engpass,wo ich kein Geld hatte meine Rezepte einzulösen.
    Ich bin dann in die Apotheke um zu schauen was am nötigsten und am billigsten ist :o .
    Der Apotheker hat mir gleich alle Rezepte abgenommen und mir recht böse erklärt,das ich diese Medis ja nun mal brauchen würde und deswegen auch sofort bekommen würde.
    Ich solle das nie wieder machen und sofort meine Rezepte einlösen kommen,da man sich ja kennt würde er mir sehr gerne Kredit geben.
    Da war ich baff...Ist seitdem nie wieder vorgekommen aber dieser Apotheker nimmt sich für jeden Kunden Zeit,erklärt,sucht Alternativen raus und kümmert sich,auch wenn Medis nicht da sind werden sie so schnell wie möglich nach Hause gebracht.
    Also wenn ich spezifische Fragen zu Medis,Nebenwirkungen usw.habe, wende ich mich an ihn.
    Da kann ich mich drauf verlassen.:)

    Alles liebe
    Locin32
     
  9. bise

    bise Neues Mitglied

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    schön, dass sich an der uni mit diesem thema mal befasst wird.
    sicherlich ist es sinnvoll bzw. zwingend geboten, dass man als immunsuppressiv behandelter patient von einer stammapotheke betreut wird.
    das ist die eine seite.
    nun zur anderen:
    die medis sollten ins haus gebracht werden. nicht alle patienten haben (noch) ein auto bzw. führerschein. gekühlte medis per bus zu transportieren ist gerade im sommer nicht ratsam.
    nicht jeder apotheker nimmt sich die zeit, bzw. beschäftigt approbierte im verkauf. viele dort sind assistenten, die nicht so informiert sind.
    voll approbierte und informierte sind für eine apotheke durchaus ein kostenfaktor. sie müssen gelöhnt werden.
    das ist nämlich jetzt die crux<.
    zuzahlungen, eigenenateil und alle selbst zu bezahlenden notwendigen medis verschlingen bei chronikern viel, viel geld. nicht alle, doch die meisten müssen sparen. dann wird nach alternativen gesucht. die internet oder versandapotheken bieten sich an.
    ergebnis: je weniger chroniker in der apotheke am ort beziehen, desto stärker deren umsatzeinbussen, desto weniger approbierte kräfte können angestellt werden. es ist ein teufelskreis.

    chroniker müssen sich i.d.r. die preislich günstigste versandapotheke aussuchen.(wie geringere zuzahlung, zuzahlungsboni, zuzahlungsgutscheine, 30 - 50 % preisreduktion bei einzelnen medis udgl.mehr, dazu noch lieferung frei haus) aber von versandapotheken kommt selten eine beratung; die kostenlosen hotlines sind permanent belegt bzw. patient liegt lange in der warteschleife.

    allein aus kostenüberlegungen folgt, dass chroniker dann auf sich allein gestellt sind. das ist höchst riskant in manchen fällen.
    vielleicht sollten die verbände mal eine generelle hotline einrichten......

    ich hoffe, dass du, Lena, diese überlegungen in dein referat mit einbeziehst. denn was nützt die beste kompetenteste beratung, stühle im geschäft, hausanlieferung, medi-kontrolle vor ort, sobald patient sie sich nicht (mehr) leisten kann.
    gruss
     
    #9 14. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2007
  10. lena

    lena Neues Mitglied

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    dankeschön

    also vielen vielen dank an alle die mir geantwortet haben.:) es sind tatsächlich einige dinge die mir vorallem als noch-studentin nicht eingefallen sind. seien es die fußwege oder dass sitzmöglichkeiten da sind... das hilft mir auf jedenfall für die umsetzung des themas weiter. toll danke nochmal.
    ich hätte vorallem nicht gedacht dass so viele so schnell antworten.:)
    vielen dank
     
  11. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    Muss meinen Beitrag sogar noch erweitern.

    Ich habe diesen Superservice in meiner Apotheke trotz der Tatsache, dass ich einem Programm für integrierte Versorgung bin. Das heisst, ich bekomme meine ganzen Rheumamedis aus der Klinik und meine Apotheke verdient nur etwas an mir, wenn ich mir ein Mittel hole, dass nicht über dieses Programm abgedeckt ist, bei mir im Augenblick ist es Vitamin B12. Trotzdem hat meine Apotheke immer den aktuellen Status meiner Medikamente und wenn ich dann tatsächlich mal etwas rezeptfreies oder auch ein Medikament auf Rezept tatsächlich von dort benötige, wird mit den übrigen Medis verglichen und notfalls sogar abgeraten.

    Habe mal Kopfschmerztabletten kaufen wollen. Meine Apotheke riet mir von diesem Kauf ab, da diese in Zusammenhang mit Cortison zu Magengeschwüren führen würden. Daraufhin nehme ich jetzt nur noch Tropfen und die helfen echt super.

    So, das musste noch gesagt werden.
    stoppel
     
  12. Calendula

    Calendula Die Ringelblume

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    Dazu kann ich auch noch etwas beitragen: Die Apotheke, die weiter entfernt ist, gibt Kundenkarten im Scheckkartenformat raus. Dort ist ein Barcode drauf, den sie einlesen, wenn man die Karte am Schalter zum Rezept mit dazugibt. Die Damen dort können so gleich nachschauen, welche Medikamente ich von ihnen schon bezogen habe, welche Wechselwirkungen auftreten können und dadurch kann ich auch sehr gut beraten werden. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben in der Apotheke.

    Ich darf mich bei Bedarf auch in einen abgetrennten Bereich kurz setzen, wenn es mir nicht so gut geht. Das letzte Mal haben sie mir ein Glas Wasser angeboten, als ich einen Schwindelanfall gekriegt habe und wegen starkem Durst ein bisschen gejammert hatte :rolleyes:

    Sie haben dort auch gleich den Blutzucker und den Blutdruck gemessen. Beides kostete mich nichts, das war im Service mit drin.

    Ich bekam von der Apotheke zum Jahresende einen Ausdruck meiner bezogenen Arzneimittel für die Steuererklärung bzw. für die Befreiung bei der Krankenkasse kann ich diese Zusammenfassung jederzeit anfordern.

    Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit dieser Apotheke.

    Liebe Grüße,
    Calendula
     
  13. sunnysan

    sunnysan Neues Mitglied

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    Hallo, bei mir ist die Apotheke, die am nähesten ist, eigentlich die schlechteste von der Beratung her. Vor Kurzem wollte ich mich bezügl. Calzium beraten lassen, da kam rein gar nichts - außer einem großen Fragezeichen. Dort gibt's auch nur immer standardmäßig ein Päckchen Tempos und das war's - obwohl ich dort ziemlich viel Geld lasse...
    Ein paar andere Apotheken sind da ganz anders. Da gibt's Beratung wie und wann die Medis einzunehmen sind, man bekommt Antworten auf seine Fragen usw. Außerdem gibt's dann noch verschiedene Proben und Nützliches.
    Die Palette reicht wirklich von sehr gut bis mangelhaft.
    Grüße Sunnysan
     
  14. bise

    bise Neues Mitglied

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    klar, wenn ich nur eine apotheke hätte, würde ich wahrscheinlich auch super bedient werden.

    vor jahren hatte ich eine stammapotheke. sie beriet mich gut. doch keine lieferung nach hause, mal eine packung tempos dazu und zum geburtstag und weihnachten ein kl. stück seife, das ich nicht gebrauchen konnte. sie verdiente enorm an mir wg. der teuren medis - vor 2004!
    durch zufall erfuhr ich, dass eine mitpatientin, die ebenfalls diese teuren medis verordnet erhielt, von einer anderen apotheke immer gratis eine flasche fruchtsaft zur lieferung frei haus erhielt und zu weihnachten und geburtstag und auch ostern immer gratis kosmetik, die sie sonst auch benutzte nicht so ein tütchen wie ich es manchmal erhielt. das war der anfang vom ende. ich achtete von nun an auf preise, sonderangebote und liefer-service der einzelnen apotheken. letztes jahr habe ich mal die preise der internetapotheken zu meinen apotheken hier am ort verglichen für die medis, die ich ständig brauche und kein doc mir mehr wg. budget verschreibt wie augentropfen, pilzmittel, nasentropfen, hautcremes etc. die preisspanne ist enorm. auf diese ersparnis durch bezug von internetapotheken kann ich nicht verzichten. ich kann es mir nicht leisten. was nützt mir der beste service, wenn ich die medis nicht bezahlen kann. wohlgemerkt medis, die ich brauche, auf die ich nicht verzichten kann. dieses geldpolster habe ich nicht.

    diese problematik sollte mal ganz deutlich angesprochen werden.
    gruss
     
  15. Adele

    Adele Neues Mitglied

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    Hallo Lena,

    bei uns im kleinen Ort gibt es nur eine Apotheke, aber der Service ist sehr gut. Ich bekam eine Kundenkarte, alle Daten sind gespeichert. Neulich wollte ich Aspirin für meine Erkältung, die Apothekerin hat mir abgeraten, weil sich dies mit meinem Rheum-Medi nicht vertragen würden. Fand ich super. Auch werde ich immer nach meinem Befinden gefragt, es gibt immer ein kleines Geschenk. Alle super freundlich. Und am Ende eines Jahres der Ausdruck aller "Ausgaben".

    LG Adele