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Beileidsbekundung für ein Kind?

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Mimimami, 28. Juli 2009.

  1. Mimimami

    Mimimami Immer ein (B)Engel

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    Gestern nachmittag ist der kleine Junge (5 Jahre) von einer sehr guten Stammkundin auf dem Heimweg vom Kindergarten tödlich verunglückt. Er kam mit seinem Fahrrad ins Straucheln, stürzte auf die Hauptstraße und wurde von einem vorbeifahrenden LKW überrollt.

    Das schlimme ist, die Mutter und der Opa fuhren hinter dem Jungen her und mussten alles mitansehen.

    Ich bin total fertig. Es war so ein lieber kleiner Junge, der sich immer gefreut hat, wenn er mich beim Einkaufen gesehen hat, letzten Samstag hat er mir seine neuen Schuhe gezeigt, und wollte wissen, wie ich die finde. Er hat mir immer gesagt, er finde mich so lieb.

    Jetzt weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich möchte den Eltern gerne eine Beileidskarte schicken, traue mich irgendwie aber nicht. Ganz still sein, möchte ich aber auch nicht. Aber auch nicht nervig sein.

    Man kann sich kaum vorstellen, wie die Eltern sich fühlen, wie es Ihnen geht. Es war auch noch das einzige Kind.

    Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten kann, und wenn die Karte Okey ist, was schreib ich darein?

    Ich hätte mir einen schöneren Grund gewünscht, um mal wieder hier zu schreiben. Mir laufen die Tränen runter, obwohl ich nicht näher zu der Familie gestanden bin. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

    Eine traurige Mimimami
     
  2. Marakion

    Marakion Neues Mitglied

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    Hallo Mimimami!

    Das ist ja unfassbar ..., was da passiert ist.
    Ich würde an deiner Stelle eine Karte schicken. Es gibt eine reichliche Auswahl an Karten im Buchhandel oder Schreibwarenhandel, die angemessen sind. Wenn du das Gefühl hast, dass du eine Karte schreiben möchtest, dann ist das auch auf jeden Fall okay - und überhaupt nicht aufdringlich, wie ich finde. Vielleicht findest du ja ein passendes Gebet, was du dort hineinschreibst - denn eigene Worte würde ich in diesem Fall nicht finden.
    Vielleicht ist hier weniger sogar mehr ...

    Eine Karte ist wie ein stiller Händedruck.
    Verstehst du, wie ich das meine?
    Hör' auf dein Herz - dann machst du es richtig und gut!

    Liebe Grüße
    Marion
     
  3. Neli

    Neli Optimistin

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    Liebe Mimimami,

    wenn ich mich auch freue, Dich wieder hier zu sehn,

    so bin ich entsetzt über den Tod des kleinen Jungen.

    Als der Freund meines Sohnes plötzlich vom Joggen
    nicht zurück kam und auch in der ersten Zeit trotz Suche
    der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes nicht aufgefunden wurde,
    haben die Eltern in unserer Kirche ausrichten lassen,
    man möchte sie bitte nicht ansprechen.

    Etwa ein halbes Jahr später, als ich im Krankenhaus war,
    hab ich der Mutter dann einen Brief geschrieben
    und sie schrieb zurück, das wäre jetzt die richtige Zeit.
    Und kurz darauf schellte sie bei uns.

    Ich würde an Deiner Stelle aber in diesem Falle eine schöne
    Karte aussuchen (nicht unbedingt eine Trauerkarte) und
    den Eltern liebevoll schreiben, wie entsetzt Du bist
    und dass ihr Junge so lieb war.

    Ich glaube, dass man über den Tod eines Kindes niemals hinweg kommen kann.

    Vielleicht kann Dir Ruth einen Rat geben, deren Sohn in diesem Alter gestorben ist und die offen über seinen Tod spricht.

    Liebe Mimimami, geht es Dir denn inzwischen besser?

    Ich hoffe, Dich wieder öfter hier zu lesen.

    Viele liebe Grüße
    Neli
     
  4. Meggie

    Meggie Neues Mitglied

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    Hallo mimmimammi,

    das ist wirklich furchtbar. Wenn ich mir das vorstelle, ich habe selber drei kinder und habe lange Zeit im Kindergarten gearbeitet.
    Es war für mich schon immer schrecklich, wenn ein Kind einen kleinen Unfall hatte. Aber so, man weiß wirklich nciht, wie man reagieren soll. Ich denke aber, die eltern sind jetzt erstmal so geschockt, dass sie BEileidsbekundungen noch garnicht wahrnehmen können. Wenn es Dir ein Anliegen ist, kannst du sicher eine schöne, passende karte schicken, ich glaube, die Worte werden Dir sicher dazu einfallen. Allzuviel komm sowieso noch nicht an. Kann auch sein, dass die Karten, die sicher kommen werden, lange Zeit garnicht gelesen werden.
     
  5. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    liebe mimimami!

    das ist einfach furchtbar.
    wie neli schon schreibt, haben auch wir einen sohn mit 5 1/2 jahren verloren, allerdings durch eine krebserkrankung, also nicht so völlig überraschend, wenn man das so sagen kann.
    wir haben viele beileidskarten bekommen, die mir kraft gegeben haben. so etwas fand ich überhaupt nicht aufdringlich, im gegenteil. eher fand ich es schlimm, wenn jemand so darüber hinweg gegangen ist, als wenn nichts passiert wäre.
    ich weiss aber auch,wie schwierig es ist, die richtigen worte zu finden. ein paar jahre vor dem tode unseres sohnes verstarb ein spielkamerad unserer kinder, ein kleiner junge mit 3 jahren, völlig überraschend. da ging es mir auch so, ich wusste gar nicht, wie ich mich verhalten sollte.
    aber ich denke wirklich, eine karte, kann ja auch eine neutrale karte sein oder einfach eine weisse karte, ist richtig, wenn du das selber möchtest. und schreibe einfach, wie du es empfindest. ich selber habe noch oft später die karten angeschaut und gelesen, persönliche worte sind einfach immer passend, finde ich. da kann man gar nichts falsch machen.
    es tut mir leid, dass es so ein trauriger und schockierender anlass ist, dass du hier schreibst. aber natürlich freue ich mich auch, von dir zu hören!
    liebe grüsse,
    ruth
     
  6. just me

    just me Neues Mitglied

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    Mimimami

    wenn es Dir ein Bedürfnis ist einen Beileidskarte zu schreiben,
    dann schreibe sie,
    gehe Deinem Bedürfnis nach!!!!
    wann und ob überhaupt die Karte gelesen wird das ist dann die Angelegenheit der Trauernden.......


    wünsche Dir viel Kraft
    und die richtige Wahl der Worte für die Karte

    LG
    just me
     
  7. Neli

    Neli Optimistin

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    Und was man auf keinen Fall machen sollte:

    Die Eltern des kleinen Jungen aus Feigheit zu meiden,
    wenn man sie trifft.

    Ich glaube, das würde sie auch sehr treffen.
    Vielleicht tut es ihnen nach einiger Zeit gut,
    über den schrecklichen Tod ihres Sohnes zu sprechen und zu weinen.

    Viele liebe Grüße
    Neli
     
  8. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    @Mimimami
    Wenn Du es gern persönlicher machen möchtest, schick nicht eine vorgefertigte Karte, sondern schreib einen Brief. Darin könntest Du zum Beispiel auch die Episode mit den Schuhen aufführen und wesentlich intensiver Dein Mitgefühl äußern als "nur" mit einer Beileidskarte. Eine Karte wäre aber auf jeden Fall besser, als einfach über den Trauerfall hinwegzugehen. Trau Dich, es ist doch nichts schlimmes, in einem solchen Fall Emotionen zu zeigen.
     
  9. schrat

    schrat Mitglied

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    als mein sohn starb, war ich nicht in der lage auf karten zu antworten. habe aber alle aufgehoben und später gelesen, zu einer zeit, als der erste ansturm der beileidsbekundungen nachgelassen, und für alle wieder der alltag einkehrte - nur für mich nicht.
    über ein paar persöhnliche worte habe ich mich besonders gefreut.
    hoch angerechnet habe ich es den leuten, wenn sie mich trotzdem "normal" behandelt , und nicht aus scheu die straßenseite gewechselt haben.
    hör auf deinen bauch !
    lg - schrat
     
  10. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    Du bist nicht aufdringlich,wenn du dein Beileid bekundest.
    Die Eltern wissen sicher,das du den Jungen mochtest und er dich.
    Wie schon geschrieben,hör auf deinen Bauch.
    Das Leben ist wirklich oft grausam.
    Alles Gute wünsche dir dir.
    Gitta
     
  11. flower

    flower Die Ungeduldige

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    Mit einer Karte kannst du so gut wie nichts falsch machen - im Gegenteil.
    Ich habe von Eltern, die ihr Kind verloren haben, einmal im Nachhinein gehört, dass das schlimmste die Stille der Leute drumherum ist. Alle fangen an einen zu meiden, weil keiner weiß, was er sagen soll.

    Hör auf Dein Herz, sprich Dein Beileid aus, wünsch Ihnen Kraft. Referenzen zu Gott würde ich vermeiden (das kann bei nicht-Gläubigen auch als unangenehm aufgefasst werden und du scheinst sie in der Beziehung nicht zu genau zu kennen) und Ratschläge auch.

    Aber wenn du ehrlich aus deinem Herzen sprichst und keine "Gegenleistung" (wie Dankbarkeit oder dass sie sich dir öffnen) forderst, habe ich immer nur gute Erfahungen gemacht.

    Trau dich, du tust etwas gutes.

    Liebe Grüße,

    flower :)
     
  12. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Das Schlimmste für Trauernde beim Verlust ihres geliebten Menschen ist die Scheu und die Zurückhaltung der Nichtbetroffenen. Es ist falsche Rücksicht, die Leute nicht anzusprechen oder gar zu meiden/aus dem Wege zu gehen.
    Ich habe beruflich mit Sterben, Tod und Hinterbliebenen zu tun und kann aus eigener Erfahrung sagen, daß direkte Worte dem Trauernden gut tun.
    Ich erlebe es täglich am Telefon, wenn die Angehörigen nachfragen und ich finde immer die richtigen Worte.
    Klar, am anderen Ende der Leitung wird dann geweint und geschluchzt, aber mir wird bei jedem Gespräch gedankt, daß ich die direkten und richtigen Worte finde.
    Man muß aber aufpassen, daß es (beruflich gesehen) nicht zur Routine wird.
    Bisher bin ich der Meinung, es hat den Angehörigen "gut" getan.

    Schreibe die Karte/den Brief; nichts Vorgedrucktes oder so. Mit Deinen Worten tief aus dem Herzen. Und biete Deine Hilfe und Unterstützung an.

    Ich hoffe, meine Zeilen helfen bei der Entscheidung, alles Gute!
    Heike
     
  13. Patty

    Patty Mitglied

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    Bitte auf keinen Fall ignorieren, oder aus Scharm nicht ansprechen. Das tut doppelt weh.
    Mein Mann starb und ich wurde vonmanchen leuten so behandelt.
    Das hat doppelt weh getan.
    Von einer lieben Nachbarin starb drei Jahre später das Baby, ich schrieb auch eine Karte, eine schöne Sommerkarte mit Blumen drauf und ich schrieb wie traurig ich bin, das ihre Kleine Tochter diese Blumen nicht mehr sehen darf, wie sehr ich ihr gewünscht hätte, das sie die Kleine groß werden sieht. Wir Nachbarn waren bei der Beerdigung dabei, da unsere Kinder mit einander gespielt haben.
    Meine Tochter sagte zu ihr weißt du, du mußt nicht traurig sein, mein Papa im Himmel paßt gut auf euer Baby auf, das habe ich ihm direkt im Gebet gesagt.Sie nahm meine Kleine in den Arm und sagte, das ist eine gute Idee, danke.
    Einige Tage später traf ich sie und nahm sie einfach nur in den Arm. Wir gingen dann zu ihr und tranken einen tee und schwiegen lange nur, aber wichtigste war, sie war nicht alleine. Freunde und Zuspruch sind wichtig.

    Hör auf dein Herz.
     
  14. merre

    merre Aktives Mitglied

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    ...nicht aus dem Weg gehen...

    Es ist tatsächlich oft so, daß Viele den Hinterbliebenen "aus dem Weg gehen". Einfach weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Wichtig ist die Erinnerung aber das Begreifen was passiert ist, wird für die Angehörigen dauern, manchmal sehr lang.
    Jedoch die Gewissheit nicht allein zu sein in seiner Trauer und daß das eigene Kind nicht nur daheim sondern auch anderswo eine Lücke hinterläßt wird früher oder später helfen darüber reden zu können.
    Beileid zu bekunden muß sich nicht an "gängige Muster" halten, ein einfaches in den Arm nehmen, oder einfach ein paar Blumen auf ein Grab können ein und demselben Zweck dienen.

    Wenn man als Eltern eines seiner Kinder zu Grabe trägt ist das wider der Natur sagt man, schwierig bleibt immer:
    - egal wie alt man als Elternteil wird, der Verlorene altert nicht mit, man betrauert immer ein Kind und auch die Frage nach dem "Warum?" wird einen sein Leben lang begleiten und auch die Angst und Selbstvorwürfe es könnte noch leben wenn. Und die würden stärker werden je mehr einem Andere aus dem Wege gehen.

    Also versuche etwas entsprechend Deinen Gefühlen zu finden...

    alles Gute "merre"
     
  15. sonne61

    sonne61 Neues Mitglied

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    Hallo Mimimami,

    ich bin nun erst seit einigen Minuten hier bei Euch. Es hat mich sehr traurig gemacht was ich da lesen musste. 1993 habe ich auf genau die gleiche Weise meinen damals erst 6 Jahre alten Sohn verloren. Bei mir war es so das ich die erste Zeit so unter Schock stand, das ich um mich herum nicht viel wahr nehmen konnte. Es wurde aber dann nachher von Jahr zu Jahr immer Schmerzhafter für mich. Durch viele Therapien kann ich heute wieder gut zurecht kommen. Bin aber seither nicht mehr so Belastbar. Darum bekomme ich heute eine Rente.

    Nun zu Deiner Frage wie damit umgehen. Bei mir haben sich damals viele Menschen abgewandt. Ganz einfach, weil sie nicht wußten wie sie damit umgehen sollen. Mein Arzt meinte die Leute haben einfach angst. Jeder Mensch ist anders und ich kann nur von mir ausgehen. Ich habe mich gefreut, wenn jemand zu mir kam und mich in den Arm genommen hat. Ich fand es allerdings furchtbar die vielen Karten im Briefkasten mit Beileidsbekundungen - jede Karte war für mich wie ein Stich ins Herz. Zu dieser Zeit habe ich gemerkt was wirkliche Freunde sind. Vielleicht kannst Du den Eltern anbieten Tag und Nacht für sie dazusein, wenn Sie das Bedürfnis dazu haben. Ich habe mich gefreut wenn jemand mich persönlich angesprochen hat. Die meisten Leute, ich lebte damals auf einem Dorf, kamen, gaben mir die Hand und drückten mich. Das tat gut und reicht auch aus, da ihr ja nicht weiter miteinander verkehrt, wie du schreibst.

    Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.

    LG Sonne
     
  16. Mimimami

    Mimimami Immer ein (B)Engel

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    Danke

    Hallo Ihr Lieben,

    ich danke Euch für Eure Zeilen, die mir sehr viel Mut gemacht haben.

    Ja, ich werde eine Karte schreiben, aber keine Trauerkarte. Das finde ich für ein Kind auch unpassend. Wahrscheinlich werde ich dann das schreiben, was mir in dem Moment einfällt.

    Es bestürzt mich, wie viele hier leider schon die selben Erfahrungen machen mussten, wie die Eltern jetzt. Aber durch Eure Tipps fühle ich mich gestärkt. Und ja, ich denke, viele werden die Eltern meiden, aus Angst, etwas falsches zu tun. Aber ich werde mich trotzdem im Hintergrund halten, bis die passende Gelegenheit kommt, wo ich die Mutter vieleicht in den Arm nehmen kann.

    So wie ich gehört habe, ist die Mutter zusammengebrochen und liegt in der Klinik, der Opa hat einen schweren Schock. An der Stelle, wo es passiert ist, liegen viele Stofftiere und es sind viele viele Kerzen aufgestellt. Als ich das gesehen habe, kamen mir wieder die Tränen. Heute nacht hatte ich einen ganz entsetztlichen Traum bezüglich des Unfalls.

    Die Eltern werden viel Zeit brauchen, um einigermaßen darüber hinweg zukommen. Ich glaube, vergessen werden sie es nie.

    Ich danke Euch ganz herzlich für den Mut, den ihr mir hier gegeben habt.

    Mimimami