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bei Kortison bitte häufige Bluttests!!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von charlyM, 30. Mai 2006.

  1. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Hallo alle zusammen
    möchte mal ein Thema anschneiden, welches mir schon länger auf der Seele liegt.
    Wie schon bei anderen Themen erwähnt, war ich bei meinem KH-Aufenthalt letztes Jahr schon "leichter" Diabetiker - Typ 2.
    Hatte Werte so um die 140/150 und kam mit 1 !! Tabl. am Morgen prima klar.
    Dann, als dort jedoch die Diagnose " Rheuma" - polymyalgie rheumatica - gestellt wurde und diese mit hohen Dosen Kortison behandelt werden mußte - 100, bzw. 80 mg am Tag - schoß mein Zuckerwert auf weit über 300 !! An manchen Tagen waren`s sogar knapp 400 !!- Panik machte sich breit... - und mußte damals auf Insulin-spritzen umgestellt werden.
    Bis heute !! - also nach 1 Jahr - hat sich mein Wert leider noch nicht stabilisiert.... ich brauche täglich mehrmals meine Spritzen!

    Nun möcht ich hier absolut keine Panikmache betreiben - ganz im Gegenteil !!- aber bei meinen Nachfragen bei den damaligen Ärzten, wie so etwas passieren könnte, hieß es immer wieder - Kortison treibt nun einmal den Zuckerwert in die Höhe und dies nicht n u r bei Diabetikern
    NEIN!! - es kann auch bei Nicht- Diabet. !! die Werte steigen lassen, dies sei nun einmal der Nachteil dieses Mittels.

    DESHALB möchte ich ALLE !! , die Kortison über längere Zeit, bzw. in ner höheren Dosis nehmen müssen, um die rheumat. Erkrankung in den Griff zu bek. bitten - laßt eure Blutwerte bitte !!! regelmäßig kontrollieren, AUCH die Zuckerwerte!! Besteht auf diesem kleinen Pickser -es ist ja wirklich nur ne Kleinigkeit, aber IHR könntet Euch sicherer fühlen.

    Nochmal -ncihts liegt mir ferner, als Euch in Angst und Schrecken zu versetzen, doch wegen meiner eigenen Erfahrung mußte ich dieses Thema mal anschneiden -besser man testet 1X zuviel, als wenn´s hinterher heißt - " tja, sie haben Diabetes, ist halt beim Kortison möglich..."
    So, jetzt wünsch ich Euch einen beschwerdefreien Tag und alles Gute - charly

    Habe bei "Umfragen" - Rheuma+Diabetes - mal nach ebenfalls Betroffenen gesucht, Doch anscheinend gibts hier keine Rheumatiker, die zusätzl. noch Diab. haben!!
     
  2. Colana

    Colana Musikus

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    Guten Abend charlyM,

    hab Dank für Deinen Tip.. ich hatte es schon wieder vergessen und da es wohl übernächsten Monat mit dem Zeug losgeht, werde ich mich ganz bestimmt gewissenhaft drum kümmern, zu Mal ich sowieso schon SSW-Diabetes hatte. Tolle Aussichten :( .

    Wünsche einen schönen Abend
    Viele Grüße
    Colana
     
  3. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    bei Kortison bitte häufige Bluttests!

    Hi,
    NEIN!! - ein Eigentest reicht auch. Man kann sie in den Apoth. machen lassen, aber bek. dort ja auch günstig diese kleinen Meßgeräte und ich kann nur sagen, ICh würd mir eins kaufen, da die Arzttermine ja leider oft seeehr wéit auseinander liegen. ( um evtl. Vermutungen vorzugreifen - ich hab weder ne Apotheke, noch irgendwelche Werbeabsichten!! -eben n u r schlechte Erfahrungen gemacht! )
    Und, als NICHT-Diab. reicht ja ab und zu ein kurzer Check , nicht täglich!!

    Ich mußte das hier aber mal loswerden, weil ich über die Aussagen der Ärzte damals echt entsetzt war... vor allem, mit welch einer Selbstverständlichkeit sie die starke Entgleisung meines Zuckers hinnahmen, während ich echt Angst bekam... mit 380 ist schliesslich nicht zu spaßen....
    Noch einmal - keine Panik !! doch bitte erinnert Eure Ärzte immer wieder daran, auch mal eben zu pieksen. Bei unserem Gesundheits- Chaos heute "vergessen" sie ja leider "gern" etwas...nur keinen Cent zuviel abrechnen.....
    Also, besteht darauf!!- die Konsequenzen müssen WIR ja leider hinterher tragen....nciht die Ärzte!!

    wünsch Euch was - charlyM
     
    #3 30. Mai 2006
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2006
  4. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Cortison und Typ2

    Hi,

    nun ja, und ----------- ich muss trotzdem mein Cortison nehmen, nehme es nun 12 Jahre und habe seit unerkannten Jahren Typ2 entwickelt, nehme nichts dafür ein, achte auf meine Lebensweise, was ich wegen Rheuma (cP) eh tun muss und lebe gut.

    Blutteste werden regelmässig gefahren und das unter Cortison der Zuckerwert kurzfristig steigt, bedeutet noch lange keine Gefahr. Ich messe meinen Zucker ab und an mit und ohne Corti - Ärzte bestätigen es mir und auch Diabetiker der richtigen Art, daß Corti-Anstieg nicht bedrohlich ist und daher ist es nicht nötig, sich irre zu machen.

    Sicherheitschecks machen ist immer gut - egal, ob gesund oder nicht.

    In diesem Sinne,

    Pumpkin
     
  5. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo,
    nehme seit 11 Jahren Cortisontabletten, habe RA. Brauche zum Glück aber in der Regel bei Stoßtherapien nie mehr als 50 oder 40 mg in der Anfangsphase. Da sind 100 mg und mehr natürlich ein anderes Kaliber und die Auswirkungen auch ganz andere. Das muss man auf jeden Fall berücksichtigen, bevor man in Panik verfällt. Bei mir steigt der Zuckerwert an in Stresssituationen, z.B. bei einem Rheumaschub. Das legt sich aber - z.B. auch nach Gabe von 40 mg - wenn es mir wieder besser geht. Allerdings achte ich schon darauf, was und wieviel ich esse, sonst würde ich jetzt nach 3 Jahren mit 10 mg aus den Nähten platzen. Bei mir wird ungefähr alle 6 Monate der Wert überprüft, wenn ich beim Internisten bin. Es ist aber richtig hier nachzuhaken. Beste Grüße von Susanne
     
  6. adina

    adina Mitglied

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    Hallo,

    leider muß ich Charly Recht geben.

    Die Kontrollen bei den Routineuntersuchungen reichten bei mir jedenfals nicht aus.Viel zu lange wurden die ständig viel zu hohen Werte verharmlost
    und ignoriert.
    Auch ich kaufte mir ein Gerät in der Apetheke und konnte an Hand der
    Tagesprofile belegen,daß dies nicht nur ein harmloser vorübergehender
    Anstieg der Werte war.
    Nun ging es nicht schnell genug mit einer Klinikeinweisung. :confused:

    Auch die bewußt gesunde Lebensweise hinderte nichts an den Entgleisungen.

    Als kleine Randbemerkung dazu,ich habe KEIN Übergewicht (wird ja leider
    oft damit begründet).
    Im Gegenteil, kämpfe ständig gegen Untergewicht,trotz jahrelanger
    Cortisoneinnahme.
    Und egal,ob diese Hoch-oder Niedrigdosiert ist, ohne Dibetesmedis geht
    nichts mehr. :(
    Auch während einer 1 jährigen Corti-Pause blieb alles unverändert. :mad:

    Das nennt der Mediziner Cortisoninduzierter Diabetes - Typ 2.

    Und dieser wird mich (nach gründlichen Untersuchungen bestätigt) bis an
    mein Lebensende begleiten.

    Auch meinerseits soll dies keine Panickmache sein,doch rechtzeitig erkannt
    sind auch hier Folgeschäden geringer.

    VG adina :)
     

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  7. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo Adina,
    ich gehöre auch zu den früher eher Untergewichtigen, deshalb haben die Ärzte auch zu Beginn nie geglaubt, dass ich Bluthochdruck habe und die Messungen auf Stress beim Arztbesuch zurückgeführt. Na ja, jetzt nehme ich 3 verschiedene Substanzen. Als ich dann bei einem neuen Augenarzt zur Kontrolle war und ihm von meinen Cortisonängsten und Augenproblemen erzählte, sagte er, dass man sofort unverträglich auf Corti reagiert und ich mir jetzt nach zig Jahren nicht mehr solche Sorgen machen sollte. Die Entgleisung kommt schnell. Ich glaube, dass ist wohl auch bei Zucker und Diabetis so. Geste Grüße von Susanne
     
  8. adina

    adina Mitglied

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    Hallo Susanne,

    hast mich jetzt hoffentlich nicht verkehrt verstanden. :eek:
    Ich muß dazu sagen ,daß ich als Kind immer eher pummelig war. :cool:
    Bis sich eine Schilddrüsenüberf. dazugesellte war ich seit der Jugendzeit
    Normalgewichtig.
    Ehe der Morbus Basedow erkannt wurde,vergingen ca. 8-10 Jahre. :mad:
    Das war 1995. Ungefähr 15 Jahre ging mein Gewicht 3-4 mal jährlich
    innerhalb 4-8 Wochen immerwieder 10-15 Kg hoch und runter. :(
    Nach 2 Radiojodtherapien kam ich vor ca. 5 Jahren in eine Unterfunktion.
    Cortison nehme ich seit 10 Jahren in Dosen zwischen 100 u. 5 mg.
    Also die Unterfunktion (kriege ich seither auch nicht in den Griff) :confused: müßte
    schon mein Gewicht in die Höhe schnellen lassen und das Corti .....naja....

    Bluthochdruck kam vor etwa 10 Jahren dazu.
    CP wurde "erst" 2003 diagnostiziert.
    Auch habe ich diese häßlichen Basedow-(Glubsch)-Augen,wird auch mit
    Cortistoßtherapien behandelt.

    2001 bemerkte ich nun zeitweilige Zuckerentgleisungen und fing an dies
    genauer zu beobachten.

    Meinen damaligen Endokrinologen kümmerte dies leider überhaupt nicht.
    Er meinte,so wie ich aussehe (leichenblaß,untergewichtig u.s.w.),das paßt
    nicht zu einem Cushing-Syndrom :eek: .Und nach dem Essen kann der Zucker
    schon einmal etwas höher sein...:o .Nur war ich aber immer nüchtern.
    Meinem Hausdoc platzte nun endgültig der Kragen und es war höchste Zeit für einen Arztwechsel.Also auf zu einem Neuen...
    Dem sträubten sich angesichts meiner Werte die Haare und am nächsten Tag lag ich schon in besagter Klinik.
    Nach anfänglichen Insulingaben reichen nun 2 verschiedene Diabetesmedis
    In Streßsituationen entgleisen die Werte allerdings doch immerwiedermal.

    Augenärztlich werde ich sehr gut betreut. :)
    Der beginnende Katarakt,die Gesichtsfeldeinschränkung u.s.w. wurden
    somit rechtzeitig erkannt.Die Augenmuskeln sind verdickt,ich habe
    Doppelbilder,der Aufblick funktioniert nicht mehr...naja...und der Druck
    ist auch immerwieder im oberen Grenzbereich.

    Trotzdem die Osteoporose schon gleich zu Beginn meiner Cortisonkarriere
    erkannt wurde,steht in jedem Bericht -Cortisonindiziert-.
    Liegt aber eindeutig an dem zu spät erkannten M.Basedow :p . Egal

    Tja...was soll nun der Roman....? :confused: :eek: :o

    Achja,ich hatte Angst,daß du bei mir etwas falsch verstanden haben könntest oder ich in unabsichtlich in ein Fettnäpfchen getreten bin...!??
    Ich hoffe nicht und keinesfalls absichtlich :o .

    Ich möchte eigentlich nur noch einmal sagen,daß auch hier nicht immer
    alles lehrbuchmäßig abläuft.

    Trotz aller Für und Wider ist und bleibt das Medi ein Segen für mich :rolleyes: ;) .
    Nicht nur gegen die cP-Probleme....

    Liebe Susanne,bleib bitte trotzdem wachsam !

    Liebe Grüße adina :)
     
  9. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Mein Hausarzt besteht schon seit 2 Jahren darauf, dass ich mind. einmal im Monat den Zuckerwert überprüfen lasse. Da ich derzeit auch noch ziemlich Probleme mit meiner Regel habe (siehe:http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=22109) wird auch noch ein Zucker-Belastungstest demnächst durchgeführt werden. Mal sehen, ich hoffe nur nicht, dass dann noch ein Mittelchen mehr auf meiner Medi-liste stehen wird ;-((( - die ist eh schon super lang.
     
  10. Domino

    Domino Neues Mitglied

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    Halli Hallo,

    ratsam wäre bei längerer Cortisoneinnahme die Kontrolle des HBA 1C Wertes (sogenannter Langzeitzuckerwert). Liegt dieser über 6 ist daraus ersichtlich, dass man regelmässig erhöhte Zuckerwerte hat. Dieser sollte vierteljährlich kontrolliert werden. Ich denke, wenn man Cortison einnehmen muss, geht man ja sowieso öfter mal zur Blutkontrolle und ein guter HA oder auch Rheumatologe macht dann auch selbstverständlich die Zuckerwerte mit - bei mir ist es zumindest so.

    LG Domino
     
  11. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Ein wirklich guter - jaaa!

    War ja auch n u r ne "Anregung" , auch auf den Zucker-Wert zu achten....
    charly
     
  12. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    und diese "Anregung" finde ich mehr als wichtig - zumal in der heutigen Zeit einige Ärzte dazu übergehen doch ziemlich zu sparen und das leider immer häufiger auch bei denen, bei denen man es eigentl. nicht machen sollte - mein früherer Hausarzt hat es z.B. abgelehnt Urin zu untersuchen, da er der Meinung war, dass man alles wichtige auch im Blut sehen könnte - und das obwohl ich zur damaligen zeit häufig unter Bakterien im Urin gelitten habe - wie bitte will man das im Blut feststellen????
     
  13. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    bei Kortison bitte häufige Bluttests!

    Hi, Birgit - hallo, adina
    super !! - wenigstens zwei . die den "Ernst" der Sache erkannt haben - Dank Euch für die "Schützenhilfe"

    DOMINO - natürlich "geht man häufiger zur Blutkontrolle " und - natürlich - " macht ein GUTER HA auch den Zuckertest mit." Nur...nimmt er die evtl. erhöhten Werte dann auch ernst?? - d a s war das Thema!! Ist es nicht heute an der Tagesordnung, dass die Ärzte an allen Ecken und Enden sparen?? -Wenn Dein Doc nicht zu denen gehört - Glück gehabt!!
    Eins - SUSANNE - ob Unter- Normal - oder - Übergewicht - d a r a u f nimmt das Kortison leider keine Rücksicht.
    Genau wie Adina Dir schon schreibt, es kann passieren, dass man plötzlich als Cortisoninduzierter Diab.2 Typ dumm da steht und sich fragt ,w a r u m hat man mir vorher nix gesagt, mich nicht auf die Folgen aufmerksam gemacht??
    Okay, auch ich brauche das Kortison, wegen der polymyalgie - - doch mit einem " ich achte auf meine Lebensweise" ist es manchmal eben nicht mehr getan.
    .
    Egal - wie heißt es immer - aus Schaden wird man klug. ICh habe meinen beh. Ärzten im KH vertraut und es waren etliche !!... durch deren Hände ich damals gewandert bin.. - ist leider ein Nachteil, wenn man Privat liegt....jeder kommt mal " guten Tag sagen" , um hinterher ne Rechnung schicken zu können - und das Cortison mußte ja auch sein!!!
    Doch dass sie die veränderte Situation, den total entgleisten Zucker,runter gespielt haben, DAS war schon ein gewaltiger Schock. Selbst an meinen Entlassungstag aus dem KH - ich hatte 380!! - hieß es, dies könne passieren, ich solle mir keine Sorgen machen. Seltsam, denn bei Diab. heißt es eigentlich, " mit über 350 gehört man nicht ins eigene Auto, sondern in den Rettungswagen!!" - komisch, oder??
    DAS war der Grund dieses Themas - die verdammte Ignoranz mancher Ärzte.
    charly
     
  14. Domino

    Domino Neues Mitglied

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    Hallo charlyM,

    natürlich nehme auch ich dieses Thema "ernst" und wollte dir auf keinen Fall in den Rücken fallen. Habe ja selbst durch das Cortison seit Jahren Diabetis, zuerst unter Kontrolle mit Diät und seit einem Jahr behandelt mit Glimepirid. Es tut mir leid, wenn Du diesbezüglich schlechte Erahrung mit den Ärzten gemacht hast.
    Wollte auch nur darauf hinweisen, dass der HBA 1C Wert aussagekräftiger ist. Die Selbstkontrolle halte ich, wenn man kein Diabetiker ist, für übertrieben, da dies auch eine Kostenfrage ist, und die Teststreifen nicht gerade billig sind. Die Teststreifen werden nur von der Krankenkasse bezahlt, wenn man insulinpflichtig ist bzw. man bekommt als nichtinsulinpflichtiger Diabetiker 50 Teststreifen im Vierteljahr auf Rezept.
    Also nichts für Ungut Domino
     
  15. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    bei Kortison bitte häufige Bluttests!

    sorry, Domino
    hatte die Namen irgendwie im"Tuck" - Du schriebst ja, dass Du leider selbst betroffen bist. Schliess mich Deinem "nix für ungut" also voll an.....
    ich war nur erstaunt ( und sauer) dass sich Susanne so auf die Esserei eingeschossen hat. Denn, gerade DIES tun ja leider auch viele Ärzte gern und "übersehen" dabei völlig, dass es nicht am zuuu vielen Futtern, sondern am Kortison liegt, dass der Wert hoch geht.
    ( tun sie bei Cholesterinwerten übrigens ebenfalls gern - wer etwas zu viel drauf hat, bei dem liegts eben am Essen, kurzer Prozeß, basta!! Bei sportlicheren Typen, hab ich selbst miterlebt, lags schlicht und einfach am Stress! -so liefert man ihnen leider manchmal die Gründe " frei Haus"...)
    Susanne, falls Du das hier lesen solltest - es geht nicht persönlich gegen Dich - du hast nur, mit der Erwähnung des Essens, ohne es zu wissen!! , in das so gen. Wespennest gestochen. Denn JEDEN Abend, wenn ich so an die 110- 120 kam hieß es nicht nur, - ohhhh, dann müssen wir ab jetzt jede 1 bis 11/2 Std. messen, damit sie uns nicht wegsacken.... nein, auch kam jedes Mal die Frage - haben sie für den Notfall ein paar Plätzchen?? - die ich dann wirklich jeden Morgen gegen 5 - 6 dringenst brauchte, da das Frühstück ja erst um 9 kam!
    Als der Doc diese Diät!!-Plätzchen aber mal zufällig sah, war der Teufel los..." WIR mühen uns hier mit Ihnen ab und sie naschen Plätzchen.." - Mensch, was hab ich mich da mit ihm angelegt. ...SIE kriegten wochenlang die Werte nicht unter Kontrolle und dann das....doch immer wieder ritt er darauf herum...
    Deshalb hab ich hier auf das Thema - Essen -wohl sooo stark reagiert, denn während der ganzen Zeit hab ich fast nur von den so gen. Zwischenmahlzeiten, also Joghurt !! und diesen Diätplätzchen gelebt.
    Also - tut mir leid, Domino,wenn das falsch rüber -gekommen ist
    machs gut - charly
     
  16. Domino

    Domino Neues Mitglied

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    hi charlyM,

    ich kann Dich gut verstehn. Es passiert leider allzugern, dass man von den Ärzten u. auch von den Mitmenschen schnell in eine Schublade gesteckt wird. Selbst reisst man sich ständig, den A... auf - zumindest bei mir ist es so - aber es fruchtet oft nicht, weil es wirklich nicht vom essen kommt, sondern einfach eben von den Medikamenten :(. Also take it easy.

    LG und eine schmerzfreie Zeit wünscht Dir Domino
     
  17. adina

    adina Mitglied

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    Hallo charly,

    und @ alle anderen,

    ohne jemanden jetzt persönlich anzusprechen,sag ich jetzt auch erst einmal: "nix für ungut",bei einigen klappt das ja anscheinend tatsächlich mit der bewußten Esserei.

    ABER BEI MIR LEIDER AUCH NICHT!!!!!! :confused: :o :mad: ;)

    Deshalb versteh ich dich charly,da auch vollkommen :cool: .

    Z.B. Zucker ,,Chollesterien , Blutdruck ohne Pillen immer zu hoch und mit
    klappt es auch nicht immer.

    Gewicht eher zu niedrig.
    Appetit meistens schlecht.

    Während meiner letzten Reha bei einem Gewicht von 47 kg,162 cm, völlige
    Zuckerentgleisung.
    Hypercholesterinämie,Bluthochdruck....weshalb :confused:
    Da ich schon seit langem meine BE-Einheiten nicht schaffte, mußte ich
    mit Fresobin zusatzernährt werden.
    (dickflüssige,stark kalorienreiche,mit allen Vitaminen u.Mineralien angereicherte Nahrung...ähnlich wie dicke Fruchtmilch,auch für Menschen,
    welche keine feste Nahrung zu sich nehmen können).

    Und nur noch soviel zum HbA1c-Wert.
    Dieser kann vorbildlich sein und trotzdem plagt man sich zwischen den
    Messungen mit Komaverdächtigen Werten herum.
    Dieser spiegelt zwar die letzten Wochen wieder,aber Menschen die stark
    schwankende Werte im Tagesverlauf haben,teils auch mal mit Unterzucker
    müssen nicht zwangsläufig einen erhöhten Langzeitwert haben.
    Das ist sogesehen auch wieder Ironie des Schicksals,was einige Ärzte
    eben nicht berücksichtigen.
    Hier zeigt sich an Hand von Tagesprofilen was tatsächlich "Sache" ist.

    Noch ein anderes Beispiel:
    Morgens völlig normale Werte,manchmal sogar im unteren Bereich(z.B. beim Doc als Nüchternzucker),also nix mit Diabetes !?

    Aaaaaber wehe nun wird gefrüstückt.Schon schießt der Zucker förmlich
    mitunter für mehrere Stunden.

    So kann sich das im Laufe des Tages immerwieder wiederholen.
    Den HbA1c störts jedenfalls nicht.Der quittiert mehr oder weniger ständig hoch bleibende Werte Allerdings können während dieser Zeit schon Folgeschäden eintreten.
    Ich bekam dadurch eine Metabolische Azidose mit dem Ergebnis einer
    mittelgradigen Niereninsuffiziens.
    Im Urin ließen sich auch immerwieder Ketone nachweisen.
    In solchen Fällen nützt die bewußte Ernährung leider auch nichts,aber
    Tabletten welche unmittelbar mit einer Mahlzeit zusammen eingenommen werden.
    Ohne meine "Eigenbemühungen,währe dieser Zustand sicherlich noch lange unerkannt geblieben :o .

    Da die Blutzuckermeßstreifen ja nun wirklich wahnsinnig teuer sind und
    viele (ich eingeschlossen) nun leider nur eine kleine Geldbörse haben,dem
    können Urinzuckerstreifen gute Dienste leisten,da diese sehr viel billiger
    sind.Hiebei kann man ebenfalls schon zeitig erhöhte Werte erkennen.
    Es ist für den Anfang auf jeden Fall eine gute Alternative.
    Ansonsten kann die Apotheke (bei uns zwischen 1 u. 3 Euro) für einen
    einzelnen Test auch mal ins Auge gefaßt werden,wer dafür nicht extra zum
    Doc möchte.(Ich meine einfach mal zwischen den Kontrollterminen.

    Wie schon gesagt,ist doch alles nicht bös gemeint.Niemand kann alles wissen und auch ich bin immer dankbar für neue Tips.

    Natürlich schlucke ich mein Corti deshalb treu und brav weiter ;) .
    Schließlich möchte man ja trotzdem dabei LEBEN :p :D .

    Ihr wißt ja,nur wer sich selbst hilft.......:rolleyes:

    Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste ;)

    Und wehe,wenn sich mein süßer Hunger meldet :p :p :rolleyes: :o :D

    Bitte nehmt euch nichts gegenseitig übel, um unsere Erfahrungen und
    "Lebensweisheiten" weiterzuvermitteln,dafür haben wir uns doch hier
    bei RO.

    In diesem Sinne allen recht schmerzfreie und hoffentlich bald sonnige Tage
    Biba adina :)
     

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    #17 1. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2006
  18. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    bei Kortison bitte häufige Bluttests!

    Hi, Adina - " Friedensstifterin"....
    Kann Dir von a bis z nur zustimmen - JEDER reagiert nun mal anders. ...
    Ich habe ja, bis vor ein paar Jahren, den gleichen "Fehler" gemacht. Als z.B. ein Bek., er mußte Kortison nehmen, regelrecht " aus dem Leim" ging, hatte ich auch sofort als Reaktion dieses übliche " soll er halt weniger futtern" parat. Tja, DA wußte ich noch nicht, dass das Medik. dafür verantwortlich war ( zu meiner Schande muß ich aber gestehen, ich konnte diesen Kerl einfach nicht ausstehen, da kam mir diese Aussage natürlich! wie gerufen..)
    Aber sag mal, was ist mit Deinem Hunger auf Süßes??
    Hast du nun, wo Du weniger oder kaum!! etwas davon essen sollst , auch gemerkt, dass Dir die sonst "normalen" Leckerlie schrecklich süß vorkommen?
    Nachdem ich nun schon sooo lange nix Süßes mehr esse - ausser Nougat zur Weihnachtszeit und EIS !! hab ich mir nie viel daraus gemacht - find ich`s richtig widerlich süß....kann also n u r , so ab und zu ,mal 1 Diab- Eis essen. Von dem aus dem Eissalon wird mir sofort übel und ich kann mir überhaupt nichtmehr vorstellen, dass ich d a s mal gern gegessen habe.
    ( meine Herren, was ist denn heute mit meinem PC wieder los, er hat wohl auch Essstörungen, verschluckt nicht nur einzlne Buchstaben, sondern ganze Sätze... hab für die paar Zeilen irre lange gebraucht....)
    Noch was, hast Du irgendwo hier im Forum wegen Deiner Blutdruckprobl. was geschrieben, würde mich echt interessieren - schluck auch die Pillen - ohne gr. Erfolg - gibst Du mir mal an, wo???

    SOOOO - nochmal -nix für ungut - war Keinem böse . hoffe, MIR auch keiner.....wollt auch niemanden pers. angreifen...war wohl nur auf dem falschen Fuß erwischt worden....machts gut, charly
     
  19. adina

    adina Mitglied

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    ach charly ,

    das wäre zu schön, wenn mir das Verlangen nach all den leckeren süßen Sachen vergangen wär :o :( :rolleyes: .

    Das Gegenteil ist der Fall, all die Diabetikersachen kann ich überhaupt nicht ab, vertrage das Zeugs nicht einmal. Meine "Innereien" wollen
    "richtigen" Zucker.
    Hhhhmmmmm.... Schokis, Kuchen, Eis..... oh man ist das gemein :mad: :D .
    Früher hats mich eigentlich gar nicht gestört.
    Aber so ist das ja bekanntlich mit den "Verbotenen" Sachen :p :p :cool: .

    Aber in Maßen ist ja heute alles erlaubt.

    Bin ja andererseits froh,daß ich jetzt wieder "normal" essen kann.

    Ich glaub zum Blutdruck hab ich bisher nichts konkretes geschrieben.
    Nehme jetzt wieder einen Betablocker (Beloc Zok forte) und zwar ABENDS
    bzw. zur Nacht, da mein Blutdruck oft gegen 2.00 Uhr plötzlich anfing
    zu spinnen. Urplötzlich teils aus dem Schlaf heraus Werte über 200,
    Herzrasen u.-schmerzen,zittern am ganzen Körper,kalter Schweiß (Zucker aber normal),Das beben war so stark,daß das ganze Bett wackelte und mein Göga davon wach wurde.
    Beklemmungen bis hin zur Todesangst.Dann hielt mich auch nichts im Bett,
    weil liegen unmöglich wurde,wegen Luftnot.Meistens bin ich dann nach
    2 Stunden wieder ins Bett zurück u. total erschöpft sitzend eingeschlafen.
    Nachdem die Medis etlichemale gewechselt und anders kombiniert wurden
    und aber auch keine Ursache dafür gefunden wurde, wollte ich meinen
    guten alten Betablocker wieder nehmen,da dieser bei mir auch gleichzeitig
    zur Migränevorbeugung sein soll.
    Im Moment habe ich solche "Kriesen" recht selten :) und hoffe auch,daß das niemals wieder so schlimm wird :eek: .

    Wenn du noch etwas konkretes wissen möchtest dazu,versuche ich dir
    gerne zu helfen,wenn ich kann. Und kannst natürlich auch eine PN senden
    ...........
    und laß deinen PC nicht verhungern,wenn er so gierig alles verschluckt,
    ist er vielleicht auch unterernährt.....oder Diabetiker..... also füttere ihn
    anständig..... :p ;)


    Frohe sonnige Pfingsttage wünscht
    adina :)
     

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  20. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    frohe Pfingsten...

    Hallo, grüße ALLE und wünsche Euch schöne Feiertage
    @ adina - ( wow..es hat geklappt!!! - das Äffchen ist da...wie oft hab´ichs schon probiert, doch dieses Mistding hier wollte es, innerhalb eines Textes nicht annehmen. )
    diese Heißhungerattacken sind wohl so ne Art "Rache" des Unterbewußtseins.Als ich, vor ziiiig Jahren, mal mit ner Kollegin zusammen ne Diät machte war ich 100%ig davon überzeugt, dass es einfach wird. Wir mussten auf KH verzichten, vor allem auf Kuchen und co. Na und, , dachte ich, mag ich soiweso nicht gern...ja, von wegen!
    WER stand, nach einigen Tagen, schnüffelnd wie ein Strassenköter, vor den Bäckereien...ICH!! - Is eben so, was man nicht soll oder darf, genau dass WILL der Körper dann unbedingt haben.
    Sag mal, wegen der nächtlichen Blutdruck-Krisen. ich hab auch nen Betabl. - zusätzlich aber, wenns im Nullkommanix steil nach oben geht....noch "Nottropfen" - ( Pidilat ) die den Blutdruck dann wieder auf annehmbare!! Werte bringen. Meine Herren, wie oft hab ich nachts schon bis 2 Uhr hier gesessen, weil ich einfach nicht ins Bett gehen konnte....In solchen Momenten fühlt man sich wie ein Tier im Käfig, kann nicht liegen, nicht sitzen - kommt nicht zur Ruhe. Mensch, wie oft hab ich mir dann meinen weißen, wuscheligen Teddy auf`n Schoß genommen, ich brauchte was zum Festhalten. ..denn dann kann ich auch meine Entspannungscassette nicht ertragen...und hab gewartet, dass der Wert endlich so an die 140 sinkt.
    Und wegen des Bebens im Körper - ist das nicht grausig?? - als ob man am Starkstrom hängen würde....dann brauch ich, ob ich will oder nicht, Tranquilizer, damit die Muskeln und Nervenstränge zur Ruhe kommen.
    Wie Du schon schreibst, bei diesen Attacken merkt man erst , was "Todesangst" heißt - der Kopf ist total ausgeschaltet. doch der Körper spielt verrückt , man hat keinen Einfluß mehr ..Die ganzen Schmerzen, die man täglich ertragen muß... und wenn sie noch so schlimm sind....sind nix dagegen...
    so, jetzt mach ich Schluß, wünsch ALLEN ein sonniges Wochenende und sage " bis dann mal" - charly