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Begleitendes Fahren ab 17

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von trombone, 27. September 2005.

  1. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    hallo,

    nur zur Info: Die Straßenverkehrsämter in NRW nehmen ab sofort auch Anträge für das Begleitende Fahren ab 17 entgegen. Dieses erfolgt im Vorgriff auf das neue Landesgestzt zum Begleitenden Fahren ab 17, dass voraussichtlich im Oktober verabschiedet und veröffentlich wird.
    Allerdings hat dieses Fahren auch einen Haken: Bitte informiert Euch vorher bei Eurer KFZ-Versicherung, ob dann das Fahrzeug auch noch den vollen Versicherungsschutz hat - denn viele KFZ-Versicherungen lehnen das verfrühte Fahren Jugendlicher ab. Daher besteht dann auch kein Versicherungsschutz für entstandene KFZ-Unfälle mit 17.-jährigen Fahrzeugführern.
     
  2. Standrea

    Standrea Neues Mitglied

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    ...bin absolut nicht dafür.....

    18 finde ich schon zu früh.....manchmal frage ich mich, wo wir leben...

    D amerika....?​
     
  3. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Habe in der letzten Woche durch Zufall einen Beitrag zum Thema Mofa und Motorfrisieren im Fernsehen gelesen. Lt. Angaben der Polizei sind 2 von 3 Mofas frisiert oder fahren schlicht und einfach schneller als die Erlaubten 25 km/h. Die Spitze brachte ein "Mini-Mofa" mit 120 km/h !!!!
    Da wurde doch wirklich folgender Vorschlag gemacht:

    man solle Jugendlichen schon mit 13 oder 14 die Möglichkeit eines Mofaführerscheines geben, dann würde auch ncht so häufig an den Maschienen gebastelt werden?? Verstehe ich das irgendwie falsch - wo ist die Logik denn dahinter - m.E. ändert sich da reinweg garnichst dran - eher das Gegenteil würde der Fall sein.
     
  4. Standrea

    Standrea Neues Mitglied

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    Ich sehe auch die Tendenz, daß alle Grenzen verschoben werden und damit die jeweilige Hemmschwelle herabgesetzt..

    Und wenn dann etwas passiert, dann ist das Geschrei groß. Vor allem haben wir, gerade im Augenblick, keine andere Sorgen ?
     
  5. Nixe

    Nixe Neues Mitglied

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    Führerschein mit 17

    Ich bin Befürworter des Führerscheins mit 17. Man darf ja bis zum 18. Geburtstag nur mit erfahrenem Beifahrer fahren und kann so noch ein wenig
    unter Aufsicht üben. Viele Fahranfänger meinen doch, mit dem Führerschein in der Tasche gleich munter drauflos fahren zu können. Dabei haben sie oft viele Situationen noch gar nicht kennengelernt, wie zum Beispiel Glatteis oder Nebel.

    Die Frage ist nur wie die Jugendlichen es finden. Wir hatten neulich eine Auszubildende, die auch mit 17 schon den Führerschein hat. Sie findet es prima, schon fahren zu dürfen. Allerdings kann sie halt nur fahren, wenn ihre Eltern oder ihre Großeltern Zeit hatten, als Beifahrer zu fungieren, was sie schon manchmal ein wenig nervt.

    Liebe Grüße von Nixe
     
  6. Gagi

    Gagi Neues Mitglied

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    L17 in Österreich

    Hallo,
    ich kann euch dazu nur meine Erfahrung erzählen.
    In Österreich gibt es schon seit längerer Zeit die Möglichkeit mit 17 den Führerschein zu machen. Meine beiden Söhne haben diesen Führerschein gemacht und ich bin absolut für diese Möglichkeit.
    Es läuft so ab: Nach dem 16. Geburtstag werden die Theoriestunden besucht und dann 6 Doppelstunden mit dem Fahrlehrer im Fahrschulauto gefahren. Bei der letzten Doppelstunde war ich dabei. Anschließend muß man 3000km als Begleitperson mit dem Fahrschüler fahren. Alle 1000km gibt es dann noch eine Doppelstunde zusammen mit dem Fahrlehrer zur Überprüfung .
    Wenn dann das 17. Lebensjahr erreicht ist, kann die Prüfung abgelegt werden.
    In meinen Augen hat das ganze den Vorteil, dass der Jugendliche eine große Fahrpraxis hat denn es ist schon ein Unterschied,ob man 3000km oder wie sonst vielleicht 350km gefahren ist. Der Überblick über den Straßenverkehr ist viel größer.
    Es war auch in keiner Situation ein Problem, dass ich als Beifahrer "nur" die Handbremse zur Verfügung gehabt habe. Wir haben nie eine kritische Situation erlebt. Die Fahrprüfung war dann überhaupt kein Problem. Die findet übrigens auch in dem eigenen Auto statt und mit den Eltern als Beifahrer.
    Nebenbei gesagt, hatte ich dann auch (fast) keine Angst, als sie nach der Prüfung ohne Begleitung mit unserem Auto losgezogen sind. Ich wußte ja, wie sie fahren können.
    Das Problem mit der Versicherung war für uns auch ein Thema, aber man muß bei uns nur der Versicherung melden, dass man diese Art der Führerscheinausbildung macht. Dann ist alles ok.
    Die Führerscheinprüfungen liegen jetzt schon 4 bzw 2,5Jahre zurück und ich denke immer noch positiv über den L17-Führerschein. Besonders, weil sonst irgendwann das Thema Mofa gekommen wäre und da ist mir ein Auto mit mehr Blech um den Körper lieber. Da wir eher am Land leben, brauchten sie aber einen fahrbaren Untersatz.
    Liebe Grüße
    Gagi