B
Brittsi
Guest
Moin,
ich bin neu hier und bin auf der Suche nach Antworten auf meine Fragen. Im Oktober letzten Jahres hat eine Rheumatologin bei mir beginnendes Rheuma festgestellt. Es besteht bis dato nur der Verdacht auf diverse Formen z.B. Kollagenose und zusätzlich noch Morbus Bechterew oder eine ähnliche Form.
Bei mir fing alles mit einem harmlosen Magen-Darm-Infekt an. Nachdem Infekt ging es mir von Tag zu Tag schlechter. Ich hatte Herzrasen, habe ständig nach Luft gejapst beim Sprechen, konnte zeitweise nicht mehr alleine auf die Toilette und auch alleine Essen war nicht möglich. Mir taten schon die Hände, Knie- und Fußgelenke weh und mit dem Rücken habe ich seit Jahren Probleme (mir rutschen ständig die Wirbel raus - ohne Grund). Die Ärtze vermuteten jedoch gleich eine Herzmuskelentzündung - was sich glücklicherweise als nicht richtig herausstellte.
Nachdem sich das ganze dann bis Dezember hingezogen hatte (freundlicherweise gingen meine Blutwerte im Labor verloren), hat mir mein Doc dann eine Stoßbehandlung mit Kortison verschrieben. Nach ca. einer Woche war ich dann wenigstens in der Lage wieder alleine alles zu erledigen und konnte auch mal wieder raus an die frische Luft. Das Beste war aber, dass ich ab Januar dann endlich wieder arbeiten konnte (mit 5 mg Kortison jeden Morgen). Allerdings hatte ich die ganze Zeit einen Halsinfekt, den die Ärztin nicht behandeln konnte, da sie meinem Immunsystem keine Anregung geben wollte.
Dann kam Ende Februar mein Urlaub und leider war meine Vermieterin stark erkältet. Ich habe mir dort prompt eine Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung zugezogen und als ich diese ca. 2 Woche behandelt habe, ging das Ganze Theater vom letzten Jahr wieder los. Mein Doc war zu dem Zeitpunkt im Urlaub also bin ich zu einem anderen gegangen - dieser meinte gleich, wie beschissen ich aussehen würde und hat gleich einen Totalcheck vorgenommen. Nach einer Woche kam dann das Blutergebnis, was wieder hohe Entzündungswerte aufwies. Also kam wieder eine Stoßbehandlung mit Kortison. Die hat natürlich auch wieder gut angeschlagen. Diesmal musste ich aber bei 7,5 mg Kortison stehenbleiben.
Morgen soll ich nun MTX bekommen. Ich frage mich nur warum! Ist es normal, dass ein Arzt mit diversen Anzeichen gleich zu MTX greift. Mein Immunsystem und mein Darm (wieder mal einen netten Darmpilz behandelt) sind sowieso völlig aus dem Gleichgewicht. Ich frage mich doch, wo das hinführt - ist es nicht zu früh für MTX?
ich bin neu hier und bin auf der Suche nach Antworten auf meine Fragen. Im Oktober letzten Jahres hat eine Rheumatologin bei mir beginnendes Rheuma festgestellt. Es besteht bis dato nur der Verdacht auf diverse Formen z.B. Kollagenose und zusätzlich noch Morbus Bechterew oder eine ähnliche Form.
Bei mir fing alles mit einem harmlosen Magen-Darm-Infekt an. Nachdem Infekt ging es mir von Tag zu Tag schlechter. Ich hatte Herzrasen, habe ständig nach Luft gejapst beim Sprechen, konnte zeitweise nicht mehr alleine auf die Toilette und auch alleine Essen war nicht möglich. Mir taten schon die Hände, Knie- und Fußgelenke weh und mit dem Rücken habe ich seit Jahren Probleme (mir rutschen ständig die Wirbel raus - ohne Grund). Die Ärtze vermuteten jedoch gleich eine Herzmuskelentzündung - was sich glücklicherweise als nicht richtig herausstellte.
Nachdem sich das ganze dann bis Dezember hingezogen hatte (freundlicherweise gingen meine Blutwerte im Labor verloren), hat mir mein Doc dann eine Stoßbehandlung mit Kortison verschrieben. Nach ca. einer Woche war ich dann wenigstens in der Lage wieder alleine alles zu erledigen und konnte auch mal wieder raus an die frische Luft. Das Beste war aber, dass ich ab Januar dann endlich wieder arbeiten konnte (mit 5 mg Kortison jeden Morgen). Allerdings hatte ich die ganze Zeit einen Halsinfekt, den die Ärztin nicht behandeln konnte, da sie meinem Immunsystem keine Anregung geben wollte.
Dann kam Ende Februar mein Urlaub und leider war meine Vermieterin stark erkältet. Ich habe mir dort prompt eine Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung zugezogen und als ich diese ca. 2 Woche behandelt habe, ging das Ganze Theater vom letzten Jahr wieder los. Mein Doc war zu dem Zeitpunkt im Urlaub also bin ich zu einem anderen gegangen - dieser meinte gleich, wie beschissen ich aussehen würde und hat gleich einen Totalcheck vorgenommen. Nach einer Woche kam dann das Blutergebnis, was wieder hohe Entzündungswerte aufwies. Also kam wieder eine Stoßbehandlung mit Kortison. Die hat natürlich auch wieder gut angeschlagen. Diesmal musste ich aber bei 7,5 mg Kortison stehenbleiben.
Morgen soll ich nun MTX bekommen. Ich frage mich nur warum! Ist es normal, dass ein Arzt mit diversen Anzeichen gleich zu MTX greift. Mein Immunsystem und mein Darm (wieder mal einen netten Darmpilz behandelt) sind sowieso völlig aus dem Gleichgewicht. Ich frage mich doch, wo das hinführt - ist es nicht zu früh für MTX?