Nun ja, man sieht zu Beginn den Namen des Herrn Karpf, mit dem Zusatz Morbus Bechterew.
Herr Karpf ist eine fiktive Figur und und in den meisten Köpfen (nicht Betroffener) ist der Begriff "Morbus Bechterew" auch nur eine fiktive Erkrankung. Und da bilden die beiden Macher in ihrer Ahnungslosigkeit auch keine Ausnahme.
Weiterhin erfahren wir, dass Herr Karpf ein Hypochonder ist und sein "Wissen" ausschliesslich aus dem Internet bezieht.
Beim Aufzählen seiner Wehwechchen, schildert er den Schmerz im rechten Knie und zeigt uns die Stelle am linken Knie.
Eigentlich hätte ich jetzt an dieser Stelle erwartet, dass er sich über Kopfschmerzen beklagt und sich dabei mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Ar.... greift.
Als passendes Krankheitsbild hätten die beiden wohl eher "Morbus Mohl"
wählen sollen.
Wikipedia: Morbus Mohl ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Hypochondrie, die insbesondere von der Medienberichterstattung geprägt wurde. Eine eigenständige medizinische Erkrankung dieses Namens existiert nicht.
Damit wäre seine Erkrankung genauso fiktiv gewesen wie seine Figur.
Nun, die Regisseurin hat sich bei den Dreharbeiten, nach ihrer Aussage wohl permanent weggelacht. Ich bin mir ziemlich sicher das sie das auch machen würde, wenn ihr der erste verformte Bechterew über den Weg laufen würde.
Nicht ärgern, sondern die Voodoo-Puppe aus dem Schrank kramen und ihr die Krätze an den Ar... wünschen und dabei zu kurze Arme zum kratzen ;-)
LG
Michael