FreakyDaddy
Neues Mitglied
Hallo,
ich habe vor gut zwei Wochen die Diagnose "seropositive chronische Polyarthritis" bekommen.
Vorerst bekomme ich nur Prednisolon (Cortison), da laut Aussage des Arztes die "...Basistherapie bei den zahlreichen Piercings/ Implantaten eher zu risikobehaftet..." ist. (Zitat aus dem Arztbrief an meinen Hausarzt).
Zugegeben habe ich schon einiges an Körperschmuck (Tattoos, Piercings und Implantate), aber ich weiß nicht genau, was das mit der Basistherapie zu tun haben soll. Der Rheumatologe meinte nur, dass durch die Basistherapie die Infektionsgefahr durch meinen Körperschmuck zu groß wäre.
Ich kann verstehen, wenn er mir nahelegt, dass ich den Schmuck entfernen soll, der sich manchmal entzünden könnte, aber Schmuck der lange (also seit mehreren Jahren) komplett verheilt ist, birgt doch kein erhöhtes Infektionsrisiko, oder bin ich medizinisch so dumm? Eigentlich denke ich eher, dass ich sogar ein sehr gutes medizinisches Verständnis habe und auch bei angestrengter Suche nach irgendwelchen Fakten im www, bin ich der These meines Rheumatologen auch nicht auf die Schliche gekommen.
Und wieso verschreibt er mir vorerst Cortison in höherer Dosis, welches ebenfals ein Immunsupressivum ist??
Außerdem sagte der Rheumatologe noch, dass die Ohrlöcher nicht das Problem seien, sondern nur die Piercings... Und ehrlich gesagt, da hört mein Verständnis dann ganz auf...
Sind Ohrlöcher medizinisch gesehen keine Piercings? Ich denke, dass man an Ohrringen sogar am ehesten mal hängen bleiben und sich verletzen kann, so dass hier die weit hergeholte Theorie des Infektionsrisikos am ehesten bestätigen könnte.
Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen mit seinem Rheumatologen gemacht oder kann mir jemand rein fachlich (ohne persönliche Beurteilung über das Aussehen von Körperschmuck) erklären, warum sich eine Basistherapie nicht mit Körperschmuck verträgt?
Aber vielleicht kann mir auch jemand ein paar gute Argumente nennen, die ich meinem Rheumatologen beim nächsten Besuch vorbringen kann, um doch rasch mit einer Basistherapie zu beginnen. Denn auch nicht alle Basistherapeutika sind Immunsupressiva.
Ich habe eh noch einige Fragen diesbezüglich an meinen Rheumatologen, aber aufgrund der Diagnose beim letzten Besuch war ich erstmal sprachlos und ich war nicht in der Lage ihn direkt auf all die offenen Fragen anzusprechen...
Ich danke euch schon mal für eure Unterstützung...
Viele Grüße
Thorsten
ich habe vor gut zwei Wochen die Diagnose "seropositive chronische Polyarthritis" bekommen.
Vorerst bekomme ich nur Prednisolon (Cortison), da laut Aussage des Arztes die "...Basistherapie bei den zahlreichen Piercings/ Implantaten eher zu risikobehaftet..." ist. (Zitat aus dem Arztbrief an meinen Hausarzt).
Zugegeben habe ich schon einiges an Körperschmuck (Tattoos, Piercings und Implantate), aber ich weiß nicht genau, was das mit der Basistherapie zu tun haben soll. Der Rheumatologe meinte nur, dass durch die Basistherapie die Infektionsgefahr durch meinen Körperschmuck zu groß wäre.
Ich kann verstehen, wenn er mir nahelegt, dass ich den Schmuck entfernen soll, der sich manchmal entzünden könnte, aber Schmuck der lange (also seit mehreren Jahren) komplett verheilt ist, birgt doch kein erhöhtes Infektionsrisiko, oder bin ich medizinisch so dumm? Eigentlich denke ich eher, dass ich sogar ein sehr gutes medizinisches Verständnis habe und auch bei angestrengter Suche nach irgendwelchen Fakten im www, bin ich der These meines Rheumatologen auch nicht auf die Schliche gekommen.
Und wieso verschreibt er mir vorerst Cortison in höherer Dosis, welches ebenfals ein Immunsupressivum ist??
Außerdem sagte der Rheumatologe noch, dass die Ohrlöcher nicht das Problem seien, sondern nur die Piercings... Und ehrlich gesagt, da hört mein Verständnis dann ganz auf...
Sind Ohrlöcher medizinisch gesehen keine Piercings? Ich denke, dass man an Ohrringen sogar am ehesten mal hängen bleiben und sich verletzen kann, so dass hier die weit hergeholte Theorie des Infektionsrisikos am ehesten bestätigen könnte.
Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen mit seinem Rheumatologen gemacht oder kann mir jemand rein fachlich (ohne persönliche Beurteilung über das Aussehen von Körperschmuck) erklären, warum sich eine Basistherapie nicht mit Körperschmuck verträgt?
Aber vielleicht kann mir auch jemand ein paar gute Argumente nennen, die ich meinem Rheumatologen beim nächsten Besuch vorbringen kann, um doch rasch mit einer Basistherapie zu beginnen. Denn auch nicht alle Basistherapeutika sind Immunsupressiva.
Ich habe eh noch einige Fragen diesbezüglich an meinen Rheumatologen, aber aufgrund der Diagnose beim letzten Besuch war ich erstmal sprachlos und ich war nicht in der Lage ihn direkt auf all die offenen Fragen anzusprechen...
Ich danke euch schon mal für eure Unterstützung...
Viele Grüße
Thorsten
