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Basismedis und Müdigkeit - was stimmt denn nun?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von flower, 20. August 2003.

  1. flower

    flower Die Ungeduldige

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    Hallihallo, wer kann mir sagen:

    Wie ist das denn nun mit den Basismedikamenten und der Müdigkeit in der Praxis???
    In der Literatur steht, dass die ganz schön müde machen können und zu Konzentrationsproblemen führen können.
    Hier habe ich aber auch gelesen, dass das Rheuma selbst müde machen kann.
    Somit würde ja dann - logisch - auch eine gute Basistherapie eher gegen die Müdigkeit helfen.
    Habe ich das richtig verstanden und die Müdigkeit ist Teil des Rheumas selber (und kommt nicht nur durch die Schmerzen).

    Mich interessiert jetzt nicht, das was die Packungsbeilagenschreiber und Pharmafirmen glauben, sondern das, was in der Wirklichkeit passiert (ist ja häufig doch nicht ganz gleich).

    Ohjeohje, so viele Fragen.

    liebe Grüße,
    :confused: flower :confused:
     
    #1 20. August 2003
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2003
  2. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    Hallo Flower;

    ich will Dir meine ganz persönliche Erfahrung berichten, sonst nix. :D

    Bei mir haben die ganzen Medis (Cortison, Sulfasalazin, Diclofenac, Ibuprofen) dazu geführt, dass ich Tagsüber wesentlich fitter bin und nachts wesentlich besser schlafe. Meine 17 Jahre alten Schlafstörungen sind sozusagen weg, weshalb ich einfach am Morgen wesentlich ausgeruhter und ausgeschlafener aufwache. Ich hätte nie vermutet, dass die ganzen Medis auch solche Wirkungen haben und wäre schon froh gewesen wenn sich nur die Gelenkbeschwerden gebessert hätten. *freu*
    In Folge davon, ist auch meine Konzentrationsfähigkeit besser geworden und alles was eben so damit zusammenhängt.
    Also müder als früher bin ich auf jeden Fall nicht.

    Ich hoffe Dir geht es ähnlich.

    freundlichen Gruss
     
  3. gisela

    gisela kleine Käsemaus

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    Hallo flower,
    ich nehme jetzt seit 4 1/2 Jahren MTX, Cortison und noch so einiges.

    Was mir von Anfang an bei der Therapie auf viel ist, dass ich durch meine Medis viel fitter und auch wieder ausgeglichener bin (weil größtenteil durchs Cortison am Anfang auch gleich die Schmerzen weg waren). Auch die ständige Schlappheit und Müdigkeit lies nach. Ich bin zwar nicht mehr so fit wie vor der Erkrankung, aber durch die Medis ist es wieder sehr viel besser geworden.

    Außerdem kann ich das mit den Konzentrationsschwierigkeiten auch nicht so unterschreiben. Ich bin in der EDV beschäftigt und wenn ich mich da nicht konzentrieren könnte..... Mir macht also mein Beruf immer noch Spaß.

    Liebe Grüße
    gisela
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo flower,

    grundsätzlich macht entzündliches Rheuma selbst sehr müde. Aber eigentlich ist "müde" der falsche Begriff. Doc L hatte es beim Workshop in Tirol "komplette Erschöpfung" genannt, das trifft den Zustand eigentlich viel besser. Dass es so ist, hängt einmal damit zusammen, dass entzündliches Rheuma ja eine systemische Erkrankung ist, d.h. sie betrifft den gesamten Organismus, der sich ständig in Aufruhr befindet ... deshalb ja oft auch erhöhte Temperatur und das Gefühl, sowas wie eine Grippe auszubrüten. Dazu kommt, dass man unter Schmerzen, die ja grad bei Ruhe am schlimmsten sind, ausgesprochen schlecht schläft. Anschließend ist man natürlich unausgeruht, die Konzentration leidet, die Schmerzen werden noch heftiger empfunden usw. Es ist ein Teufelskreis.

    Die Medikamente wirken sehr unterschiedlich und auch sehr individuell. Hatte z.B. vor einem guten Jahr eine Mtx-Therapie begonnen, unter der ich permanent müde war - ganz extrem direkt nach der Spritze für etwa 2 Tage. Nach 6 Monaten musste ich Mtx wegen zu starker Nebenwirkungen (bei sehr guter Wirkung) wieder absetzen.

    Seit Anfang März bekomme ich eine Gold-Therapie. Seit sie wirkt, sind die Müdigkeit und das Schlappheitsgefühl wie weggeblasen.

    Nun gibt es aber genug Leute, die z.B. mit Gold überhaupt nicht klarkommen (meistens wegen Haut und Nieren), dafür aber Mtx bestens vertragen. D.h.: Was mir sehr gut bekommt, verträgst Du möglicherweise überhaupt nicht und umgekehrt. Was bei mir gute Wirkung zeigt, muss Dir nicht gleichermaßen helfen.

    Liebe Grüße von Monsti
     
  5. danny

    danny i love pooh!

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    hallo flower,

    ich nehm zur zeit keine medis (hab fibro).
    bin aber trotzdem immer sehr müde.
    das war mit den medis nicht anders. ich denke, das ist einfach von fall zu fall unterschiedlich.
    aber ich kann mir gut vorstellen, dass, wenn man richtig eingestellt ist (medis), dass es durchaus positiv ist, und man fitter ist (siehe postings von den anderen).

    wünsch noch einen schönen tag

    -x-
    danny
     

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  6. Gagi

    Gagi Neues Mitglied

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    Hallo Flower,
    anscheinend ist es damit auch so wie mit den meisten Erscheinungen bei Rheuma.
    Ich habe Psoriasisarthritis und nehme derzeit 10mg MTX und Arava und Celebrex.
    Meine Erfahrung: Ich habe bis vor 3 Monaten nur MTX, und zwar 20mg genommen. In dieser Zeit war ich nur noch müde. Dann wurde ich umgestellt auf MTX plus Arava und die Müdigkeit wurde wieder weniger. Ich schaffe es einen ganzen Tag ohne Mittagsschläfchen auszuhalten.
    Am Einnahmetag von MTX falle ich mittags aber trotzdem in Tiefschlaf. Aber zum Glück ist das die einzige Nebenwirkung von den Basismedis bei mir.
    Allerdings merke ich auch eine stärkere Müdigkeit an den Tagen, an denen ich mehr Schmerzen als sonst habe.
    Also wird beides einen Einfluß darauf haben.
    Wenn ich keine Schmerzen habe, schlafe ich jetzt aber auch fester und ruhiger als früher. Früher bin ich bei jedem kleinsten Geräusch aufgewacht, jetzt merke ich nicht 'mal mehr, wenn meine Söhne in der Nacht heimkommen. ;-)))
    Liebe Grüße
    Gagi:)
     
  7. Gerlinde

    Gerlinde Guest

    Hallo flower,
    bei mir haben nicht die medis, sondern die RA zu Müdigkeit geführt, einmal in der schon beschriebenen "Gesamterschöpfung" des Körpers durch die ständigen Entzündungen (mit den üblichen Einzelheiten wie schlechterer Durchblutung auch der little grey cells, Eisenmangel etc.), und dann natürlich mit der schlechten Schlafqualität (wenig Tiefschlaf und immer wieder aufwachen wg. Schmerzen....) und kürzerer Schlafdauer.
    Das hat sich, nach erfolglosen Versuchen mit Sulfatsalazin und MTX, mit Enbrel jetzt zum Glück grundlegend geändert - ich fühle mich insgesamt deutlich fitter und schlafe länger und besser.
    Interessante Nebenwirkung: habe jetzt wieder Träume vorm Aufwachen.
    Nach allem, was ich hier im Forum gelesen habe, kann gerade MTX in Einzelfällen durchaus Müdigkeit auslösen, dann aber eher direkt in Verbindung mit der Einnahme, so in den ersten 48 Stunden. Wenn die Therapie sonst gut funktioniert und Schmerzen und Entzündungen ausreichend reduziert, ist das - vielleicht - ein akzeptabler Preis.
    Enbrel hat bei mir momentan eine tolle Wirkung ohne (klopf auf Holz) die möglichen aufgelisteten aktuellen Nebenwirkungen wie häufigere Infekte und allergische Reaktionen an der Einstichstelle. Welche Hypothek ich damit aber z.B. evtl. in Sachen erhöhter Krebswahrscheinlichkeit aufnehme, lässt sich bei fehlenden Langzeitstudien heute nicht abschätzen....
    Im Mittel ist ja die Lebenserwartung bei nicht erfolgreich kontrollierter, sehr aktiver RA deutlich reduziert (es drohen u.a. vorzeitiger Herzinfarkt und Schlaganfall). Das gleicht sich aber nach neuen Erkenntnissen bei guter Kontrolle der Krankheit stark aus. Ich bin jetzt 36 und hätte, mal rein rechnerisch gedacht, dank meiner durch Enbrel verbesserten Lebenserwartung gute Chancen, "meinen" möglicherweise durch Enbrel oder andere in den nächsten Jahren entwickelte Biologicals verursachten Krebs (um nur eine der hässlichen Möglichkeiten zu nennen), der vielleicht in 15-30 Jahren auftritt, auch zu erleben.... Und das ist auch keine schöne Perspektive. Ich will hier jetzt wirklich nicht schwarz malen, denn ich bin überaus dankbar, mit den Biologicals mittelfristig wohl eine wesentlich höhere Lebensqualität zu haben, als ich das in den Dauerentzündungen der letzten Jahre für möglich hielt. Aber der Preis, den man langfristig für diesen massiven Eingriff in das Immunsystem bezahlt, ist eben noch nicht bekannt.
    Viele Grüße - Gerlinde
     
  8. KU

    KU Guest

    wozu diese Verallgemeinerungen?

    Das ist bei mir anders. Ich habe in Ruhe kaum Schmerzen und kann ausgezeichnet schlafen. Ich habe Schmerzen bei Bewegung.

    Bin ich jetzt vielleicht kein richtiger Rheumi?

    Könntest Du, Monsti, Dir vielleicht vorstellen, dass Verallgemeinerungen ziemlich verwirrend klingen können?

    :confused:
     
  9. Emma

    Emma Guest

    Hallo Flower!

    Diese komplette Erschöpfung kenne ich nur zu gut. Ich musste mich tagsüber mehrfach aufs Sofa legen und ausruhen.

    Ich habe auch die Konzentrationsschwächen, Wortfindungsstörungen. Manchmal verschwindet aus meinem Gedächnis eine ganze Woche, die später wieder auftaucht. Ich erinnere mich an die Situation und weiss, dass ich es vergessen hatte.
    Ein bisschen gespenstisch! Ich war dann bei einer Neurologin, die ein MRT und einen Intelligenztest gemacht hat. Das MRT war unauffällig, der Test hat einen IQ von 130 ergeben.
    Also ist mein Gehirn in Ordnung, nur manchmal ist mein Körper überfordert.
    Solche Ausfälle habe ich auch nur in diesen Erschöpfungszuständen.

    Abends konnte ich dann nicht einschlafen... morgens wache ich nie ausgeschlafen auf!
    Die Medikation in der Zeit: Cortison zwischen 0 und 10 mg, Quensyl 400mg, Subreum

    Nun habe ich seit gut 1 1/2 Monaten mit MTX begonnen ( Quensyl und 6mg Cortison nehme ich immer noch) und ich bin tagsüber nicht mehr so komplett erschöpft, dafür aber abends so müde, dass mir einfach die Augen zufallen.
    Ich schlafe dann etwa 10-11 Stunden, wache trotzdem nicht ausgeschlafen auf, aber ich fühle mich nach 1 Stunde viel wacher.

    Jetzt mit MTX habe ich endlich das Gefühl, dass es aufwärts geht! Die Müdigkeit am Abend nehme ich dafür gerne in Kauf!


    Liebe Grüsse
    Emma
     
  10. merre

    merre Aktives Mitglied

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    sooo müüüüde

    ja also da gibts mehrere Gründe:
    -Rheuma wirkt sich negativ auf den körperlichen Allgemeinzustand aus, das ist auch verbunden mit Ermüdungs oder Erschöpfungserscheinigungen
    -mit Rheuma leben, bzw. trotz Schmerzen und Beeinträchtigungen bestimmte anstehende Arbeiten zu erledigen kostet enorm viel Kraft, das führt zu Ermüdungen. Als Beispiel, viele Rheumakranke haben beim Gehen nicht den "normalen Hüftschwung", was dadurch ca 30% mehr Kranftaufwand bedeutet.
    -die nervliche Belastung ist ebenfalls groß, unbewußt ist das Gehirn ständig damit beschäftigt bestimmte Sachen "auszugleichen". Meist ebenfalls unbewußt ist die Angst sich falsch zu bewegen oder etwas nicht zu beachten.
    -ja und auch die Medikamente können "müde"machen. Sie wirken ja in 2 Grundformen, da wo der Schmerz sitzt - dann kann man sich besser bewegen, das kostet mehr Kraft.....(siehe oben) oder sie wirken im Wahrnehmungsbereich/ Gehiin, ja und das macht ganz besonders nebeneffektlich müde.....der Schmerz wird "überdröhnt" und auch andere Empfindungen mit.

    So ich werd erstmal Mittagsruhe machen, schönen Tag noch - und manchmal hauts einen eben um, siehe Anhang
     

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  11. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Flower

    Hallo Flower,

    ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Die Müdigkeit ist häufig eine Kombination aus Unruhe, Schmerzen, Überbelastung, Entzündungsaktivität und Erschöpfung.

    Aber jeder empfindet es anders. Der eine hat nachts mehr Schmerzen, der andere tagsüber, der eine bei Belastung, der andere im Ruhezustand. Der eine schläft aus purer Erschöpfung und der andere ist erschöpft und kann trotzdem nicht schlafen.

    Die Anzeichen sind so zahlreich und so verschieden, daß man m.E. keine allgemeine Äusserung dazu geben kann.

    Während meines Schubs brauchte ich sehr viele Erholungsphasen und war trotzdem nicht ausgeruht. Aber ich kann generell nicht gut schlafen, habe kaum Tiefschlafphasen und wache jeden Morgen müde auf. Meines Erachtens kommt das aber nicht durch die Medikamente, sondern einfach durch die ständigen Entzündungen. Der Körper läuft ständig auf hohem Level, Erholungsphasen haben ich nicht, auch wenn ich ruhe.

    Da ich so schon viele Jahre lebe, habe ich mich damit arangiert.
    Es ist wie es ist.

    Viele Grüsse
    Sabinerin

    P.S. Einer Wunsch von mir....ist einmal so schlafen zu können wie meine Katze... :)
     
  12. kukana

    kukana Moderatorin

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    müdigkeit aus meiner persönlichen sicht

    hi,

    mir persönlich erging es so, dass ich ohne medikamente gar nicht zur ruhe kam, eine mischung aus nervosität, unausgeglichenheit kombiniert mit nicht-schlafen-können vor lauter schmerzen. dank der medikamente besserte sich das ungemein, durchschlafen war wieder möglich, da auch die schmerzen abnahmen, die mich vorher immer wieder nachts weckten. ABER das allgemeine gefühl einer grossen müdigkeit blieb. der gesamte organismus war einfach erschöpft, so wie ein alter akku, der diesen memory effekt noch hat und zum ende hin nicht mehr die leistung bringt, wie die neuen ohne memory effekt, die tausende male aufladbar sind, ohne an power zu verlieren.

    inzwischen habe ich ja die medikamente zum grosen teil abbauen können, ohne erneute entzündungen und schmerzen hervorzurufen. das ist super, aber die müdigkeit und erschöpfungsphasen bleiben. selbst frische luft bringt mich zum gähnen, sportliche betätigung schreckt mich total ab,wenn ich mitbekommen, dass mich selbst mein mini haushalt schon ko schlägt.

    vielleicht ist das ein lerneffekt,den das rheuma mit sich bringt. dein körper hat sich verausgabt mit dem kampf gegen schmerzen und entzündungen. die medikamente bringen ruhe hinein, aber das reicht halt nicht aus. also langsam machen, öfter ausruhen und nur kein stress.

    ich versuch es so, klappt aber nicht immer...

    gruss kuki
     
  13. flower

    flower Die Ungeduldige

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    Re: sooo müüüüde

    Hallo ihr lieben,

    vielen vielen Dank für eure schnellen Antworten.
    jetzt bin ich beruhigter.
    Ich bin in den letzten Wochen bzw. Monaten sooooo unendlich müde, dass ich im Gegensatz zu früher kaum was auf die Reihe bekomme.
    Da bei mir die Diagnosephase noch voll läuft (in einer Woche weiß ich mehr), habe ich natürlich Angst vor dem Ergebnis. Ich dachte, wenn's wirlich Psoriasis Arthritis ist, kann ich doch keine Basis anfangen, wenn ich davon noch müder werde.
    Aber eure posts machen mir wirklich Mut!

    Und außerdem weiß ich nun auch endlich, warum ich so müde bin:

    das was Merre genannt hat (bzw. zumindest die Teile, die ich oben zitiert habe) , trifft für mich mit oder ohne Rheuma zu (Schmerzen und Beeinträchtigung beim Gehen und mehr Aufwand bei den eingachsten Dingen) - von daher ..... :D

    Liebe Grüße,

    flower
     
  14. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Hi,
    solange noch Entzündungen im Körper vorhanden sind, läßt sich sicher nicht genau feststellen,
    wodurch die Müdigkeit hervorgerufen wird. Bei mir war es in der Anfangszeit so, daß ich sehr müde war, ohne daß ich Basismedis genommen hatte. Inzwischen bin ich in der glücklichen Lage, daß die Entzündungen nicht mehr vorhanden sind (juchee!), die Müdigkeit trotzdem unter bestimmten Umständen auftritt. Diese traten hauptsächlich am Tag VOR der MTX-Einnahme auf. Auch in der Woche der Menstruation gab es Müdigkeitszustände. Auch muß beachtet werden, wann das MTX eingenommen wird. Nehme ich es spät Abends ein, bin ich garantiert am Folgetag nicht fit, weil das MTX noch nicht genügend abgebaut wurde.
    Bye
    Tennismieze
     
  15. flower

    flower Die Ungeduldige

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    ... jetzt habe ich auch eigene Erfahrungen

    Nachdem ich vor etwa 6 Wochen eine Basistherapie angefangen habe, kann ich jetzt auch noch mal meinen eigenen Eindruck zu diesem Thema hinzufügen :D :

    In den letzten 2 Wochen habe ich beobachtet, dass ich zunehmend munterer werde ....und das obwohl ich im Moment richtig viel zu tun habe und eigentlich einfach nur noch müde sein müsste.
    Ich bin zwar nach einem langen tag auch müde, aber halt erst am Abend, und eben nicht mehr den ganzen Tag über. Ich kann mich wieder besser konzentrieren und merke, dass ich bei allem was ich tue, nicht ständig gegen diese Müdigkeit kämpfen muss. Es ist irgendwie als hatte jemand einen Schleier von meinem Gehirn entfernt :D
    Klar ist noch nicht alles super, und das eine oder andere Gelenk zickt auch noch ganz heftig, aber ich merke inzwischen deutlich, dass es mir insgesamt besser geht :)
    ... und da habe ich mir gedacht, ich hol diesen Beitrag mal wieder aus der "Kramkiste" :rolleyes: und schreib euch das auch :D

    flower ;)
     
  16. Monsti

    Monsti das Monster

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    Super!

    Hallo flower,

    schön, diese Erfahrung, gell? Ich persönlich fand diesen chronischen Erschöpfungszustand, gepaart mit mangelnder Konzentration, Vergesslichkeit und bleierne Antriebslosigkeit fast noch schlimmer als die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen. Gerade das kann die Umwelt auch am allerwenigsten nachvollziehen, weshalb man doppelt leidet. Man will so gern, kann aber nicht und fühlt sich z.T. wie hirnamputiert :rolleyes: :D. Das ist seit der Gold-Therapie endlich anders geworden und scheint sich auch weiterhin zu bessern. Wünsche Dir von Herzen, dass es auch bei Dir weiter aufwärts geht!!!

    Sonnige Schneegrüße aus Tirol von
    Monsti