Liebe Rheumis,
ich war heute wieder einmal bei meinem Rheumadoc vorstellig, weil eine Operation im September ansteht und ich meinen Medikamentenplan diesbezüglich besprechen wollte. Bisher war ja immer die Rede davon, dass div. Basistherapeutika abgesetzt werden sollen - in meinem Fall MTX und Humira.
Mein Doc berichtete mir daraufhin, dass es neue Studien gäbe die berichten, dass ein Absetzen der Medikamente nicht erforderlich sei. Entgegen der alten Meinung MTX solle unbedingt 2 - 3 Wochen davor abgesetzt werden, steht nun die Philosophie alles in der normalen Bahn laufen zu lassen, da unter diesen Umständen eine problemlose Regeneration am Besten zu gewährleisten sei. Entgegen allen bisherigen Studien stelle eine weitere (durchgängige) Gabe auch kein höheres Infektionsrisiko dar (was die OP betrifft). Insofern sei bei jeder Operation abzuschätzen, ob es tatsächlich sinnvoll ist, eine Therapieunterbrechnung einzuleiten. Vorsicht sei allerdings weiterhin bei Cortison geboten. Er versprach mir Fundstellen - ich hoffe ich krieg die auch irgendwann.
Da ich weiß, dass unter euch Topleute sitzen, die Recherchen im Net perfekt durchführen können, wär es vielleicht eine Idee diesbezüglich für uns Laien ein paar Artikel zu finden. Ich habe es schon versucht, hatte allerdings zu wenig Zeit um mich wirklich darin zu vertiefen.
Prinzipiell würde ich aber in Zukunft eure Docs, im Falle einer OP, direkt darauf ansprechen - lt meines Docs gibt es bereits eine Studie aus dem Jahr 2003 die dieses belegt. Mediziner, die heute nach wie vor auf das Absetzen der Medis bestehen, seien seiner Meinung "Meister der alten Schule".
lg
Trixi
ich war heute wieder einmal bei meinem Rheumadoc vorstellig, weil eine Operation im September ansteht und ich meinen Medikamentenplan diesbezüglich besprechen wollte. Bisher war ja immer die Rede davon, dass div. Basistherapeutika abgesetzt werden sollen - in meinem Fall MTX und Humira.
Mein Doc berichtete mir daraufhin, dass es neue Studien gäbe die berichten, dass ein Absetzen der Medikamente nicht erforderlich sei. Entgegen der alten Meinung MTX solle unbedingt 2 - 3 Wochen davor abgesetzt werden, steht nun die Philosophie alles in der normalen Bahn laufen zu lassen, da unter diesen Umständen eine problemlose Regeneration am Besten zu gewährleisten sei. Entgegen allen bisherigen Studien stelle eine weitere (durchgängige) Gabe auch kein höheres Infektionsrisiko dar (was die OP betrifft). Insofern sei bei jeder Operation abzuschätzen, ob es tatsächlich sinnvoll ist, eine Therapieunterbrechnung einzuleiten. Vorsicht sei allerdings weiterhin bei Cortison geboten. Er versprach mir Fundstellen - ich hoffe ich krieg die auch irgendwann.
Da ich weiß, dass unter euch Topleute sitzen, die Recherchen im Net perfekt durchführen können, wär es vielleicht eine Idee diesbezüglich für uns Laien ein paar Artikel zu finden. Ich habe es schon versucht, hatte allerdings zu wenig Zeit um mich wirklich darin zu vertiefen.
Prinzipiell würde ich aber in Zukunft eure Docs, im Falle einer OP, direkt darauf ansprechen - lt meines Docs gibt es bereits eine Studie aus dem Jahr 2003 die dieses belegt. Mediziner, die heute nach wie vor auf das Absetzen der Medis bestehen, seien seiner Meinung "Meister der alten Schule".
lg
Trixi
, oder die halbe pobacke (und ich habe einen grossen po