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Barbor-Infiltraionen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Juma, 7. November 2008.

  1. Juma

    Juma Neues Mitglied

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    Hi zusammen,

    lange war ich nicht mehr hier...aber jetzt geht es mir leider nicht sooo gut...Es kommen die Barbor-Infiltraionen bei Fibromyalgie in Frage...wer kennt das? Was ist das genau? Was wird injeziert?

    Danke für die Hilfe schon mal :)
     
  2. Colle-shg

    Colle-shg Ratsuchende...

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    Hallo Juma,

    ich bin im vergangenen Jahr zweimal mit Barbor behandelt worden und hab damit eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Es handelt sich dabei um eine Zuckerlösung die an die schmerzenden Punkte gespritzt wird. Ich selbst habe eine Spondyloarthrtitis und Psoriasis Arthritis, außerdem Fingergelenksarthrose. Mir wurde das Mittel in die BWS und die LWS ( ISG ) gespritzt. Es soll die Korpelmasse ersetzen, die durch die Krankheit beschädigt ist. Wie das genau bei Fibro ist, weiß ich nicht.
    Die Wirkung des Mittels hält unterschiedlich lange an - ich bin zwar nicht vollkommen schmerzfrei inzwischen, aber musste mich seit Juli 07 nicht nachspritzen lassen - was ja für eine Besserung spricht.

    Ich würde das einfach mal ausprobieren - Dir kann im großen und ganzen nichts dabei passieren - der Wirkstoff ist sehr gut verträglich und passt sich dem Körper prima an. Außerdem wirkt es sehr schnell - ich hab nach der 2 spritze geheult vor Glück, weil ich seit langem endlich mal wieder schmerzfrei war.

    Vor dem Barbor wird für gewöhnlich Cortison gespritzt, quasi um das Gewebe in das gespritzt wird vorzubereiten und ein Stück weit zu betäuben. Die Injektion selbst ist nicht ganz angenehm, aber auszuhalten. Und das Ergebnis lässt einen alle Injektionsschmerzen vergessen.

    Sollten meine eigenen Beschwerden wieder schlimmer werden, würde ich jederzeit wieder Barbor spritzen lassen. Leider muss ich aufs Corti verzichten, da ich davon Herzrasen kriege.. hoffe aber, dass es für den Notfall auch ohne geht.

    Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.
     
  3. Juma

    Juma Neues Mitglied

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    Hallöchen,

    ja es hilft mir ein bisschen weiter ;) vielen Dank. Die Barbor werden bei der Fibro in die Sehnenansätze infiltiert...Das Problem ist, das in dem Klinikum in dem es gemacht wird, wird es nur stationär gemacht. Dazu kommt noch das die Wartezeiten auf ein Bett furchtbar lang sind...und leider kennst du das bestimmt, aber mir geht es jetzt schlecht und nicht in 3 Monaten oder wie auch immer...
     
  4. Colle-shg

    Colle-shg Ratsuchende...

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    Hallo Juma,

    in welches Klinikum gehst du denn? Ich war in Minden - und eigentlich sehr zufrieden. Dort wird die Behandlung auch nur stationär durchgeführt - was aber auch Sinn macht. Du brauchst dabei einfach ein paar Tage Auszeit! Vor dem Umzug des Klinikums war mal ne ambulante Behandlung im Gespräch, aber man ist wieder davon ab. Ich denke, sie werden ihre Gründe haben.

    Dir Gute Besserung und alles Gute erstmal!
     
  5. Juma

    Juma Neues Mitglied

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  6. Colle-shg

    Colle-shg Ratsuchende...

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    Hallo Juma,

    na dann kennst du dich ja aus...;)! Ich kann gut verstehen, dass Du deinen Job aufgrund der Krankheit nicht aufs Spiel setzen willst. Andererseits - Deine Gesundheit geht vor!!! Was hat Dein Arbeitgeber und vorallem du davon, wenn du irgendwann gar nicht mehr arbeiten kannst - weil nicht früh genug eine Behandlung stattgefunden hat? Gerade wenn du im neuen Klinikum arbeitest, sollten die doch am meisten Verständnis dafür haben.
    Ich weiß, wovon ich rede - habe auf Grund der Krankheit meinen letzten Job verloren. Für mich war das sehr hart (Mein Traumjob) - andererseits weiß ich, dass es mir heute um Längen schlechter ginge, wenn ich ich meiner Gesundheit nicht den Vorrang gewährt hätte. Dann wäre das Thema arbeiten für mich relativ schnell Vergangenheit gewesen und vieles andere wohl auch. Deshalb, wäge bitte genau ab, wie lange Du auf eine stationäre Behandlung verzichten kannst.

    Ich musste auf meine stationäre Aufnahme nie lange warten - das lag aber wohl immer daran, dass ich als Akutpatientin gekommen bin. Mit Einweisung vom HA.
    Egal, wie Du dich entscheidest - ich wünsch Dir Menschen - vielleicht sogar in erster Linie Vorgesetzte, die Verständnis für Dich aufbringen und Dich unterstützen. Lass Dich nicht unterkriegen!

    Eine schmerzfreie Zeit und