Azathioprin

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von jennfer-vanessa, 22. Januar 2017.

  1. Hallo,
    ich wurde vor ca. 6 Wochen von MTX (15mg) auf AZA (100mg) umgestellt. Ich merke nur das ich wieder dabei bin ein neuen Schub zu bekommen. Mein letzter Schub wurde Anfang des Monats mit 40mg für 4 Tage Dexamethason behandel und dachte ich habe jetzt erst mal ruhe.
    Aber jetzt eigentlich zu dem was ich gerne wissen möchte. Wie lange hat es bei euch gedauert bis AZA eine Wirkung gemerkt habt?
    Wirklich viel scheint bei mir ja noch nicht zu sein, ich nehme dazu auch noch 30mg Prednisolon.
    Es ist einfach nur frustrierend. Bin am überlegen das AZA auf 150mg zu erhöhen, aber wenn es sowieso nicht bringt, wird das auch nichts ändern, außer evtl. NW. Aber wieder das Prednisolon erhöhen zu müssen, ist auch :(
     
  2. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Jennifer-Vanessa!
    [h=2]Es kann bis zu 6 Monate dauern, bis Azathioprin seine Wirkung entfaltet, solange wird der Rheumatologe warten, wenn es dann nicht wirkt, wird er die Medikation evt umstellen.[/h]
    Da solltest Du Rücksprache mit deinem Rheumatologen halten, außer er hat dir schon gesagt, daß Du es erhöhen kannst. Es ist aber kein Medikament, das man so aus "dem Bauch raus" einfach erhöht.
     
  3. Es ist ja bei AZA ein Dosierung von 1- 3 mg/kg angegeben. Mit 100mg bin ich jetzt ja erst als "niedrig" anzusehen, wiege 57KG. Beim nächsten Termin wird es sowieso drauf hinauslaufen das ich auch 150 mg erhöhen soll, 100mg scheint ja nicht auszureichen.
    Es geht mit den hohen Cortison Dosis auch so nicht weiter. Bin seit gut 1 Jahren eigentlich nie unter 20mg gekommen und seit Herbst immer zwischen 25-50mg. So geht es auch nicht weiter. Das Prednisolon muss ich so wahrscheinlich nächste Woche auch wieder erhöhen.
     
  4. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Jennifer-Vanessa!
    Bei den Basismedikamenten geht es immer darum, sowenig wie möglich, aber soviel wie notwendig. Du nimmst das Medikament noch nicht lange genug, daß es überhaupt schon wirken kann und Du tust dir keinen Gefallen damit, wenn Du es jetzt erhöhst, weil es gut sein kann, daß es in ein paar Wochen mit der Dosierung passen würde, deshalb ist es Aufgabe des beh. Rheumatologen, zu sagen, wann und ob es erhöht wird.

    Ich würde dann an deiner Stelle telefonische Rücksprache halten und nicht einfach selber erhöhen, gerade weil man weiß, das Aza relativ lange brauchen kann, bis es wirkt, aber letztendlich ist es deine Entscheidung.
     
  5. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Josie hat schon alles geschrieben... doch ich möchte Dir noch zu bedenken geben, dass wohl auch die Gefahr, dass es für Deinen Körper zu viel ist, mit einer höheren Dosierung steigt. D.h. evtl. macht z.B. Deine Leber dann nicht mehr mit, wodurch Du dann das Azathioprin völlig absetzen mußt. Und damit wäre Dir überhaupt nicht geholfen.

    Kati
     
  6. Meine Leberenzyme waren bei der letzten Blutuntersuchung am 16.1 nicht erhöht. Und die " Gefahr" das die, durch die AZA Erhöhung steigen, wird auch nicht geringer weil ein Arzt ein dafür die " Erlaubnis" gibt.


    Ich kann mir aber erst mal die nächsten 3 Tage 50 mg Prednisolon einschmeißen. Scheine echt richtig ein Schub zu entwickeln, hatte schon in letzten Tagen den Eindruck. Ja super, jetzt habe ich noch Fieber bekommen.

    Mit der AZA Erhöhung werde ich dann in den nächsten Tagen mir noch überlegen. Es war sowieso ein Fehler mit dem AZA anzufangen. Das wird bei mir sowieso nichts bringen. ich möchte den "AZA" versuch nur so schnell wie möglich durch haben.
     
  7. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo!
    Dann solltest Du sowieso zum Arzt gehen, deine Blutwerte sollten unter Aza regelmäßig überprüft werden und Infektionen ist eine Nebenwirkung von Aza
     
  8. Blutuntersuchung ist doch noch nicht mal 1 Woche her. Fieber gehört leider bei mir zu den Schüben dazu. Das ich ich Fieber habe, kennt mein Arzt schon mehr als genug. Wenn ich jetzt wegen so einer bekannten "Kleinigkeit" da aufkreuze, wird der sich auch bedanken. Da wird schon erwarten. das ich versuche es selber in das in Griff zu bekommen
     
  9. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Das kannst du doch jetzt noch gar nicht wissen, ob es was bringt.

    So schnell wirst du den Versuch nicht durchhaben, denn Azathioprin braucht länger bis es wirken kann.

    Ist das mit deinem Rheumatologen so besprochen das du dann eigenständig auf 50 mg Prednisolon gehst, wenn du das Gefühl hast, es könnte ein Schub sein?
     
  10. Ich entscheide meisten selber, wenn ich ein Schub habe um wie viel ich das Prednisolon erhöhe. Mit mein behandeln Arzt ist es so abgesprochen
    Bei den späteren Terminen schildere ich auch dann meine Erhöhung bzw Senkung.Ist nie kritisiert worden Meine Prednisolon Menge war schon häufiger. kurzzeitig bei 50 bzw. 80mg die ich selber gemacht habe. Ich soll auch immer entscheiden wie ich weiter reduziere. Er sagt auch, ich kann es besser beurteilen als Er mit der Erhöhung oder Senkung.
    Beim letzten Termin lief zum Thema Cortison es so ab. Er hatte mich am Anfang gefragt wie wieviel ich Akuell nehme. Zum Schluss des Termin fragte Er mich noch, ob und wie ich vorhabe zu reduzieren(da war ja noch alles in Ordnung). Meine Antwort darauf war das ich das die nächsten Tage noch sehen werde. Leide hatte ich am Donnerstag von 35mg auf 30mg Reduziert. Anscheint ein Fehler.

    @
    Lagune es stimmt, es ist wahrscheinlich zu früh um Sicher zu sagen, das ich das AZA vergessen kann. Es war bei mir aber sowieso von Anfang an, ein wenig "zweifelhaft" es überhaupt mit AZA zu versuchen.Ich habe seit über ein Jahr eine sehr hohe Kranksheitaktivität, besonders seit dem Herbst ist es völlig eskaliert. Musste/muss ständig hohe Cortison nehmen um ein einigermaßen in Griff zu bekommen.
    Eigentlich sollte ich da schon Rituximab bekommen. Nur dann hatte dazu mein Arzt bedenken und sollte es doch erst mit AZA versuchen. Ich war fertig als das gesagt wurde, weil ich eben wusste das die nächsten Wochen genauso schlimm verlaufen werden, wie die vorherigen, weil das AZA seine zeit braucht. Und ich eben weiß wie Mist das hohe Cortison auch ist.

     
  11. Heidesand

    Heidesand Registrierter Benutzer

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    ich habe die AZA-Wirkung erst nach 4 Monaten festgestellt. Eine eigenständige Erhöhung kann leicht
    nach hinten los gehen.
    Ich musste von 150 auf 100 reduzieren weil ich jeden Infekt mitgenommen habe, der vorbei kam.

    Weil ich das Cortison nicht so hoch fahren wollte, habe ich in den Monaten begleitend Celebrex 200
    genommen. Damit konnte ich die Schübe gut abfangen und vertragen habe ich die gut.

    Vielleicht ist bei dir ja doch noch ein Arztgespräch fällig ?! alles gute ......

    "alles wird gut"
    ..Heidesand
     
  12. Schmerzen sind nicht wirklich mein Problem. Celebrex könnte vielleicht gegen das Fieber helfen evtl. auch ein wenig gegen Entzündung. Aber dagegen wohl ehr nicht http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/armsixbhgjy72.jpg . So sah mein Arm beim letzten Schub aus, möchte das nicht wieder haben. Und auch auf eine Nervenbeteiligung bin ich auch nicht scharf drauf
    Genauso kann das passieren, wenn es von Arzt angeordnet ist oder eben auch wenn nichts gemacht wird. Dann eben bedingt durch den Schub.
     
    #12 23. Januar 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Januar 2017
  13. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    Na ja, also ich würde mit Aza nicht so leichtfüßig umgehen. Und gerade bei Medis mal eben selbst zu entscheiden, was man wo wie und wann erhöht, halte ich für ziemlich gefährlich.

    Klar können Nebenwirkungen mit und ohne ärztliches ok entstehen. Nur hat ein Arzt den besseren Überblick und das größere Wissen und sagt vielleicht dann auch Nein zur Erhöhung.

    Wenn Aza noch nicht mal die Gelegenheit hatte, zu wirken, warum willst Du dann schon wieder aufhören? Du kannst jetzt doch noch garnicht beurteilen, ob es hilfreich ist.

    Sorry, aber willst Du Dir Deine Medikation selber backen????;););)

    Eve
     
  14. Es gibst auch sowas das heißt mündigen Patienten der auch selber entscheiden kann. Der nicht wie ein Kleinkind um alles Erlaubnis fragen muss. Lebt ihr alle in einer Arzthörigen Welt? Man selber muss mit den folgen leben, wenn was schief geht und nicht der Arzt. Man selber muss aber auch selber mit den folgen der Schüben leben, wenn zu spät gehandelt wird.

    Grade meine Eigeninitiativen,Selbstständigkeit. selbst Informieren und auch meine eigene Beurteilung meine Gesundheitliche Lage, eigene Vorschläge findet mein Arzt bei mir Positive und wurde schon häufiger gelobt. und der kennt mich seit fast 3,5 Jahre. Und hat auch großen Respekt vor meiner Meinung zu dem allen. Ich hatte schon häufiger an den Mendikanten was verändert und fand er bis jetzt immer gut.

    Man selber hat die Erkrankung und nicht der Arzt. Man selber kann im besten Fall, selber beurteilen ob was nicht stimmt oder nicht. Nach mehren Jahren sammelt man schon seine eigene Erfahrungen mit der Erkrankung, was kein Arzt so kann. Ich kenne selber meine Laborwerte und weiß daher das gegen die Erhöhung nichts spricht und auch sonst vertrage ich das AZA gut. Bei meiner Erkrankung ist 3mg/pro KG eine völlig normal Dosierung. Und AZA sowieso als "mildes" Medikament dafür zählt, im vergleich zu den alternativen Ein versuch zu reduzieren kann ich es immer noch, wenn ich mal Schubfrei wäre. Aber das steht alles noch weit in den Sternen.
    Man muss bei mir bedenken das ich so eine hohe Krankheitsaktivität habe, das ich vor dem Dexmamethason, Schübe mit 50mg Prednisolon und 15mg MTX bekommen habe. Jetzt ist es auch unter 100mg AZA und 30mg Prednisolon passiert.

    Wenn ich an die letzten 8 Jahre denke, wäre es auch besser gewesen wenn alles, ob Diagnostik und auch Therapie völlig meine Entscheidung gewesen wäre und auch alles mir überlassen worden wäre. Hätte ich Jahre früher eine Diagnose bekommen, wahrscheinlich viel leid erspart geblieben und einige folgen erspart geblieben. Die Ärzte hatten bei mir in gut 90% der Fälle in der Zeit unrecht, mit ihre einschätzt, Vermutung und auch wie weiter vorgegangen wurde. Meisten hatte ich recht und nicht die Ärzte. Vor den meisten Ärzte habe ich schon lange den Respekt verloren und sind ehr Lachnummern.
    Damit hat aber mein jetzigen Arzt jetzt nichts zutun, der ist einer der weniger wo ich auch vor seiner Meinung Respekt habe, von dem rede ich hier nicht und hat nichts damit zu tun. Da findet eine gute zusammenarbeit statt und eben kein vordiktieren was man weiter machen soll. Den sehen ich schon alles Positives Hilfe bei der Bewältigung meiner Erkrankung bzw. das mit der Erkrankung in griff zu bekommen. Die meisten Ärzte aber in Vergangenheit als welche die ein Steine in Weg gelegt haben das es bei mir besser wird.
     
  15. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    Na, dann ist doch alles prima, oder? Und ich Arzthörige krieche wieder in meine Höhle (Sarkasmus aus).:D:D:D

    Für mich besteht ein Riesenunterschied darin, Dinge zu recherchieren und beim Arzt zu hinterfragen oder schon von vornherein zu meinen, alles besser zu wissen.

    Und wenn Du der Meinung bist, wer auf Anordnungen seines Arztes hört, falle in die Kategorie Kleinkind, so what???

    Warum fragst Du hier überhaupt, wenn Du schon von vornherein mehr weißt, als die Ärzte???

    Ich werde Deine Ansicht jedenfalls nicht teilen, da kann das Wort "selbstbestimmt" oder "mündig" noch so oft mitschwingen.

    Übrigens hatte hier im KH mal eine Assistenzärztin Aza als "Bonbons" bezeichnet. Die war dann nicht mehr lange da.
     
  16. @Eve ich denke du weiß zu meiner ganzen Krankheitsgeschichte eben zu wenig, was im einzeln schon passiert ist.
    Ich meine nicht alles besser zu wissen. Ich höre mir die Meinung meines Arztes zu dem alles sehr gerne an und bespreche das alles auch gerne mit Ihm.
    Ich weiß was ich dem zu verdanken. Und auch geholfen hat als mich alle anderen Ärzte, incl. Unikliniken mich mit der Situation alle alleine ließen. Ich wog durch die Schübe grade nur noch 43 Kg, dauer Fieber und einiges mehr und es hat ein dreck Interessiert.

    Ich bin für Konstruktive ratschlage von Ärzten schon dankbar, es ist eben ein unterschied von wem es kommt und auf was für eine Grundlage es kommt. Von vielen kommt eben nur Mist raus. Auf eine Meinung von Ärzten, die meinen bei mir alles nach nicht mal 5 Minuten beurteilen zu können obwohl bei mir alles sehr kompeliert ist, lege ich aber kein Wert.
    Auf ein Arzt der sich Intensiv mit dem allen bei mir Beschäftigt hat und auch nicht aufgibt wenn es schwierig wird und im vergleich zu anderen nur im Kopf hat ein dann los zu werden. Und auch sofort ein Termin bekomme, wenn es eskaliert. Von so ein Arzt höre ich mir gerne Meinung zu dem allen an und nehme auch Ratschläge an.

    Zu der Frage was ich hier will. Ich wollte eigentlich nur Erfahrungswerte hören, wie lange es bei anderen Gedauert hat bis das AZA gewirkt hat.
     
  17. Lagune

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    Das Problem liegt aber mit an deiner etwas selteneren Erkrankung, hast glaub ich ja eine Kollagenose ? Ich ja auch und leider sind die nicht so einfach zu diagnostizieren, vorallem wenn die sich verschleiert zeigen. Würde deshalb diese ganzen Ärzte nicht unbedingt als Lachnummern bezeichnen, aber kann es dir nachfühlen, da ich bis zur Diagnose auch einiges durch habe und aushalten musste.

    Ein Basismedikament würde ich trotzdem nicht eigenständig ohne Absprache mit dem Rheumatologen erhöhen.

    Die Ärzte in einer Uniklinik waren bei mir wiederum die ersten, die erkannten das ich eine Kollagenose habe. Das ist ja furchtbar das die dich im Stich ließen.
     
    #17 23. Januar 2017
    Zuletzt bearbeitet: 23. Januar 2017
  18. @Lagune ich möchte dazu eigentlich nichts weiter schreiben, was schon alles passiert ist. Aber in den ersten 3 Jahren wurde bei mir nicht mehr als ein kleines Blutbild als Diagnostik gemacht. Damit wurde alle Organischen Erkrankung Ausgeschlossen. Zur Begründung gab es weiter, das in mein alter sowieso klar wäre das ich nichts schlimmes habe. Damit war dann alle weiter Diagnostik abgelehnt worden. Wortwörtlich " es wurde für mich schon genug Geld verschwendet und ich wäre nur zu faul zu arbeiten". Es ist auch nicht das einzige gewesen und einiges mehr passiert. Aber sowas ist für mich nicht erklärbar, nur weil es schwer zu diagnostizieren ist.
    Ich sehe es so, ich mache kein Vorwürfe das es bei mir so spät Diagnostiziert wurde (wurde wobei heute ja auch noch nicht alles klar ist), aber schon wie von Ärztlicher Seite damals damit umgegangen wurde.
    Mit Kollagenose liegst du gar nicht so verklärt. Das habe ich als Diagnose mit V.a auf Lupus, nur scheint das nicht nur das einzige zu sein. Habe einiges was nicht dazu passt. Daher wird zusätzlich noch von einer einer Vaskulitis ausgegangen . Da liegt der größte V.a auf eine
    [FONT=verdana, sans-serif]Polyarteriitis nodosa.[/FONT]
    [FONT=verdana, sans-serif]Dazu kommt noch das ich noch Immundefekt habe. Also wirklich ein Traum für jeden Arzt [/FONT]:)
     
  19. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Musst nichts dazu schreiben, wenn du nicht möchtest.;) Vaskulitis habe ich begleitend auch mit im "Boot". Ich wünsche dir das bei dir das Aza anschlägt, würde aber schon mindestens drei bis vier (mindestens) bis sechs Monate warten, ehe ich sage es wirkt nicht.

    Und zur Azaerhöhung den Rheumatologen fragen, unbedingt! Zumal du doch jetzt einen guten hast, kontaktiere ihn doch kurzfristig, wenn du jetzt nicht klar kommst.

    Es können dir jetzt zwar noch einige schreiben, die Aza genommen haben und wann eine Wirkung zu spüren war, nur bezweifle ich das dir persönlich jetzt großartig was bringt. Normalerweise entwickeln alle Immunsuppressiva im Zeitraum von ca drei/vier bis sechs Monaten regelmäßiger Einnahme ihre volle Wirkung, falls sie wirken.

    Ich hatte viele Jahre Sandimmun-Ciclosporin und auch da galt es bis zu sechs Monate warten, ob sich eine Wirkung entfaltet. Tat es dann auch, aber dauerte und musste die ersten Monate auch begleitend höhere Dosen Cortison zu mir nehmen.

    Wünsche dir alles Gute und das du bald die passende Therapie für dich findest.
     
  20. Welche Cortison Dosis musstest du, bis zur Wirksamkeit von Ciclosporin begleiten nehmen?
    Ehrlich gesagt graut es mir, wenn ich dran denke, das ich noch so lange warten muss. Nehme es ja erst seit 6 Wochen. Heißt ich muss noch mindestes 6 Wochen warten bzw. 10 bis 18 Wochen.

    Ich komme ja nicht mal richtig in Remission durch höhere Dosen, mehr als teilremisson war es nicht. Einzige wo ich mal in Remission kam, waren durch die 4 Tage 40 Dexmamethason. Aber das hielt auch nicht lange und kam wohl ehr nicht die ganzen Wochen nehmen.
    Mit 50 mg Prednisolon ging es einigermaßen als ich es für 4 Wochen genommen habe. Aber ich kann doch nicht jetzt es wieder so lange es nehmen, eben die 6 Wochen bis 18 Wochen. Aber so lange im Schub sein geht auch nicht.
     
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