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Autoimmunerkrankungen und Ernährung

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von chickenpox, 8. Januar 2015.

  1. chickenpox

    chickenpox Neues Mitglied

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    Hallo liebe Mitleser,

    mich würde mal interessieren, welche Erfahrungen ihr mit Ernährungsumstellung bzgl eurer Symptome gemacht habt. Ich lese gerade das Buch "Autoimmunerkrankungen erfolgreich behandeln: Das 4-Schritte-Programm für ein gesundes Immunsystem" von Susan Blum", einer amerikanischen Ärztin. klickt hier für mehr infos:

    http://www.amazon.de/Autoimmunerkrankungen-erfolgreich-behandeln-4-Schritte-Programm-Immunsystem/dp/3867311609/ref=sr_1_1?srs=4455884031&ie=UTF8&qid=1420718578&sr=8-1&keywords=susan+blum



    Eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

    Mit Paläo-Ernährung gegen Autoimmunerkrankungen! Was haben Rheuma, Hashimoto, Multiple Sklerose oder Zöliakie gemeinsam? Es sind Autoimmunerkrankungen, die sich schulmedizinisch bislang nur symptomatisch behandeln lassen – heilen kann man sie aber nicht. Die Ursache der Beschwerden ist ein Immunsystem auf „Abwegen“: Das fehlgesteuerte Abwehrsystem greift gesunde Körperzellen an. Dadurch kommt es zu schweren Entzündungsreaktionen, die zu Schäden an den betroffenen Organen führen. Die amerikanische Ärztin Susan Blum hat ein effektives und einfaches 4-Schritte-Programm entwickelt, das das überaktive Immunsystem beruhigt und die chronisch entzündlichen Prozesse im Körper zum Stillstand bringt. Die vier Bausteine: 1. Ernährungsumstellung (Vermeiden entzündungsfördernder Nahrungsmittel) 2. Beseitigung einer Nebennierenschwäche (Stressabbau, Senken der Cortisolwerte) 3. Stärkung der Leber (wichtigstes Entgiftungsorgan) 4. Darmsanierung (keine Aufnahme nicht erwünschter Abbauprodukte in den Körper durch „löchrige“ Darmwände)

    Hat jemand schon dieses Buch gelesen? Mich würde echt interessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Es sind weitreichende Ernährungsumstellungen nötig bei mir(Verzicht auf Gluten, Zucker, Milchprodukte, etc...)
    , aber nach allem was ich schon an Medis ausprobiert hab, will ich auch das versuchen.

    Freue mich auf Eure Erfahrungen, auch mit anderen Ernährungsumstellungen , wie haben die sich auf eure Symptome ausgewirkt?

    Chickenpox


     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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  3. chickenpox

    chickenpox Neues Mitglied

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  4. lundieins

    lundieins Neues Mitglied

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    Hallo chickenpox.

    Ich habe mich soeben hier registriert weil ich Deine Frage gelesen habe und denke dass ich dazu einiges sagen kann.
    Das von Dir angesprochene Buch habe ich nicht gelesen, aber mit Ernährung habe ich einige Erfahrung.
    Bei mir wurde im letzten Jahr Spondylarthritis diagnostiziert nach einigen Tests.
    Natürlich habe ich auch Medikamente bekommen. Sulfasalazin, 4 Stück täglich.
    Aber damit wollte ich mich nicht abfinden. Ich möchte nicht die Symptome unterdrücken, mit chemischen Mitteln, ich möchte die Ursachen herausfinden.
    Kurz und gut:
    Ich ernähre mich aus verschiedenen Gründen seit zweieinhalb Jahren vegan. Eigentlich dürfte ich demnach nicht krank sein. Aber ich bin überzeugt dass Rheuma mit Ernährung beeinflussbar ist.
    Auf der Suche nach Alternativen bin ich bei einer Helpraktikerin gelandet. Sie hat mir u.a. empfohlen mich eine zeitlang glutenfrei zu ernähren, was ich auch getan habe. Da ich keinen Unterschied gemerkt habe, habe ich wieder angefangen jeden Tag ein Vollkornbrötchen zu essen, also mit Gluten.
    Ob das der Auslöser war weiß ich nicht. Aber ich hatte kurze Zeit danach einen Rheumaschub der 4 Wochen angedauert hat, mit starken Schmerzen.
    Der Zonulinwert ist zu hoch, d.h. mein Darm ist löchrig und nimmt deshalb Vitamine und Mineralien schlecht auf. Deshalb nehme ich ein momentan ein Probiotikum, verschiedene Vitamine.

    Ich werde keinen glutenhaltigen Nahrungsmittel mehr essen, ich reduziere meinen Zuckerkonsum, Milch und alle anderen tierischen Produkte gibt es ja sowieso schon lange nicht mehr. Und ich finde es nicht schwer. Es macht Spaß Neues zu entdecken, weil ich weiß ich tu mir etwas Gutes mit einer gesünderen Ernährung.
    Meine Medikamente habe ich übrigens abgesetzt, d.h. über Wochen ausgeschlichen, weil ich meinem Körper dieses Gift nicht länger zumuten will.

    Wenn du Lust hast können wir uns gerne weiterhin austauschen.
    Würde mich freuen.

    LG
     
  5. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo lundieins,
    herzlich willkommen hier im RO. :)

    Es ist immer sehr erfreulich zu hören, dass manche User ihre Krankheit mit Ernährungsumstellung wesentlich verbessern können. Bei allen funktioniert das leider nicht so, weil die Krankheitsverläufe sehr unterschiedlich sind.
    Aber es ist toll, dass es bei dir geklappt hat. :top:
     
  6. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @lundieins

    Willkommen bei r-o :)
    Ist doch prima, wenn Deine Beschwerden nur durch Ernährung besser geworden sind.
    Dann drücke ich mal die Daumen, dass auch Deine Osteoporose mit einer klugen Ernährung besser wird - darauf würde ich persönlich ein wenig achten, zumal Du ja keine Milchprodukte mehr zu Dir nimmst ;)

    Grüße, Frau Meier
     
  7. lundieins

    lundieins Neues Mitglied

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    Hallo Nachtigall und Frau Meier.

    Danke für Eure Willkommensgrüße.

    Ich bin mir noch nicht sicher ob ich mit der glutenfreien Ernährung gelingt die Schübe zu vermeiden. Ich werde es aber nicht testen und wieder Weizenprodukte essen. Dafür war der letzte Schub zu heftig. Ich denke aber dass der Weizen, der heute gezüchtet wird, so oder so nicht gesund ist. Und da ich das Leaky Gut Syndrom habe, verzichte ich auch weiterhin darauf.
    Ich hab vor Kurzem z.B. auch eine Entgiftungskur gemacht mit Birkenelixier. Ob das geholfen hat weiß ich nicht. Aber schaden kann es nicht.
    Was macht man nicht alles wenn man Schmerzen hat.

    @ Frau Meier
    Milch ist nicht lebenswichtig.
    Milch und -produkte machen den Körper sauer. Der Körper muss die Säure dann wieder neutralisieren, indem er Calcium aus den Knochen zieht. Das wiederum bedeutet dass die Knochen brüchig werden.
    Calcium aus pflanzlichen Lebensmitteln ist also besser für den Körper.

    Grüße aus Franken :xyxwave::xyxwave::xyxwave:
     
  8. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @lundieins


    Hm, sicher ist Milch nicht lebensnotwendig - Calcium (und Vitamin D) hingegen schon. Der Bedarf an beidem ist nicht ganz unerheblich.

    Sind nicht Deine Knochen - ohne Milch, mit veganer Ernährung - ohnehin schon "morsch"?
    Wie gehst Du dann mit Deiner Osteoporose um bzw. wie erklärt sich diese und was rät Dir Deine Heilpraktikerin?
     
  9. lundieins

    lundieins Neues Mitglied

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    Zu der Osteoporose hat das Nebenschilddrüsenadenom seinen Beitrag geleistet. Man weiß nicht wie lange ich das schon hatte bevor es zufällig entdeckt worden ist. Ich habe Calcium und Vitamin D, was meine Hausärztin verordnet hatte, eingenommen. Auf den Rat meiner HP, bei der ich erst seit ein paar Monaten in Behandlung bin, hat mir geraten, es nochmal überprüfen zu lassen bei der Hausärztin. Der Vitamin D Spiegel war immer noch viel zu niedrig. Meine(damalige) Hausärztin meinte nur, dass es ganz normal sei und dass fast jeder in unseren Breitengraden einen Vitamin D Mangel habe. Das wäre nicht schlimm!
    Meine HP hat mir dann empfohlen ein anderes Vitamin D Präparat einzunehmen. Und siehe da: Calcium normal, Vitamin D normal.
    Ich bin froh dass ich sie gefunden habe, da ich den Schulmedizinern nicht mehr traue.
     
  10. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @lundieins

    Na dann ist doch alles bestens :vb_cool:
     
  11. Salamander68

    Salamander68 Neues Mitglied

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    Meine Erfahrungen mit rheumatoider Arthritis & Ernährungsumstellung

    Hallo chickenpox,

    ich habe rheumatoide Arthritis und zunächst versucht diese mit den Nahrungsergänzungsmitteln, die in dem Buch "Handbuch Nährstoffe" von Burgerstein empfohlen werden, in den Griff zu bekommen. Das hat mir aber nicht weiter geholfen. Ich ernährte mich zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre lang vegetarisch. Dann habe ich täglich Lachs in meinen Speiseplan aufgenommen, der oft angepriesenen Omega-Fettsäuren wegen. Den habe ich dann mit einem großen Salat zusammen gegessen. Der Erfolg dieser Maßnahme war aber, nach etwa sechs Wochen, gleich Null. Danach habe ich auf rein pflanzliche Ernährung umgestellt, da ich auch immer mal wieder gelesen hatte, dass die in tierischen Lebensmitteln enthaltene Arachidonsäure Entzündungen unterstützt. Das brachte sofort eine Besserung. Nach ein paar Wochen war ich dann symptomfrei. Das ist mittlerweile etwa vier Jahre her und daran hat sich seitdem auch nichts geändert. Ganz vereinzelt macht sich mal ein Entzündungsgeschehen bemerkbar, ebbt dann aber gleich wieder ab. Ich ernähre mich heute größtenteils, aber nicht vollständig vegan. Begleitend habe ich damals auch mit Basenbädern begonnen, ob die was bringen, kann ich nicht wirklich sagen; da ich ganz gerne bade und die Haut sich danach wunderbar weich anfühlt, mache ich diese Bäder aber weiterhin in unregelmäßigen Abständen, so alle 1-2 Monate mal. Ärzte, die eine vegane, vollwertige Ernährung bei rheumatoider Arthritis empfehlen bzw. empfohlen haben, sind z.B. Max Bruker oder John McDougall in den USA. Ich habe gemerkt, dass ich auch auf Kaffee reagiere (mit Kopfschuppen und Entzündungen an den Augenbrauen) und trinke ihn daher jetzt nicht mehr. Ich fühle mich nachwievor noch nicht so vital, wie es mir lieb wäre, bin aber mit der Entwicklung in den letzten Jahren natürlich schon sehr zufrieden. Früher ar ich oft extrem müde.

    An dem Buch von Susan Blum, das ich gerade lese, hat mich gewundert, dass sie nicht ausführlicher auf die Arachidonsäure eingegangen ist uns nicht erwähnt, dass man auch mittels Algenkapseln die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA zu sich nehmen kann.
    Ihr ist ja sehr wichtig, Gluten wegzulassen und sie empfiehlt auch, Mais gleich bei der ersten Auslassdiät wegzulassen. Ich frage mich, ob diese Empfehlungen wirklich im gleichen Maße für Europäer wichtig sind wie für US-Amerikaner.
    Jedenfalls bin ich insgesamt froh, dass Buch erworben zu haben und werde sicher noch die ein oder andere Empfehlung daraus ausprobieren.
     
  12. Mara1963

    Mara1963 Mitglied

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    ich beschäftige mich nicht so extrem mit den Ernährungsmöglichkeiten,

    stelle jedoch durchaus fest,

    wenn ich mich mit wenig tierischen Fetten ernähre, viel Gemüse (gekocht, Rohkost vertrag ich nur in kleinen Mengen), Obst, Hirse, Haferflocken, Kartoffeln u. a. und genügend Flüssigkeit, Kaffee bekommt mir gut;

    dann fühl ich mich wohl

    noch wichtiger ist die Psyche,
    wenn ich glücklich bin, gehts mir richtig gut und ich hab kaum Beschwerden :D

    Mara
     
  13. Berghexe

    Berghexe Neues Mitglied

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    Hallo,
    mich würde interessieren, was denn nun die Empfehlungen bei Rheuma ( also ich habe Kollagenose, Spondylarthritis, Migräne) sind. Ich würde gerne neben den Medis versuchen auch noch Verbesserung mit der Ernährung zu erzielen. Hab irgendwo was gelesen von der Vollwerternährung Brukers, dass das gut sei soll. Kennt das jemand?
    Im Prinzip hört sich das nicht schlecht an, Fleisch ess ich eh nicht gern. Allerdings schreckt mich ab, dass man sein Getreide mit einer Getreidemühle jeden Tag selber mahlen soll. Da bräuchte ich ja fast was elektrisches, denn mit den Händen geht das bei mir nicht, da hätte ich ja gleich wieder Schmerzen. Oder geht sowas auch mit der Küchenmaschine?

    Gibt es andere Empfehlungen zur Ernährung?
    Wenn ja nur her mit Literaturvorschlägen.
    Liebe Grüße,
    berghexe
     
  14. Lächeln

    Lächeln Mitglied

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    oh, oh, Berghexe, da wirst du dich vor Vorschlägen nicht retten können ;), ich glaube, da gibt es viele Ansichten, die wurden auch hier schon mehrfach zusammengetragen - aber wirklich beweisbar ist wohl nur wenig, meistens sind es persönliche Erfahrungen.
     
  15. Berghexe

    Berghexe Neues Mitglied

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    Hallo,
    da bin ich ja mal gespannt auf Vorschläge. Ich will einfach neben den ganzen Medis mit der Ernährung unterstützen. Wie gesagt von Bruker hab ich gelesen, dass das wohl gut sein soll. Nun gibt es ja auch den Trend zu High Carb ( davor gab es den Trend zu low Carb). Aber als Laie weiß man halt so gar nicht was ist nun gut oder nicht. Klar bekommt jedem was anderes. Aber mich würde interessieren was allgemein empfohlen und für gesund gehalten wird, gerade bei meinen Erkrankungen. Natürlich ist dann noch entscheidend ist die Ernährung umsetzbar. Ich bin gegen viele Sachen allergisch, auch gegen Soja und Fisch ess ich gar nicht und Fleisch mag ich nur selten.
    bin sehr gespannt auf die Vorschläge.
    Liebe Grüße,
    Berghexe
     
  16. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @Berghexe:
    High carb hab ich noch nie gehört, deshalb grad gegoogelt. Ich finde es im Zusammenhang mit Sport, Fitness und Muskelaufbau. Low fat und proteinreich wäre dabei noch wichtig. Und es kommt drauf an, was man unter high carb versteht. Für mich wären das Weißmehl- und Zuckerprodukte usw, also die mit den unnützen, leeren Kohlehydraten. Ob das für rheumakranke Menschen gut ist, wage ich zu bezweifeln, denn wir müssen nicht Muskeln aufbauen, sondern Entzündungen abbauen.

    Zu Bruker hab ich das hier gefunden: http://www.apotheke.com/portal/de/t...ents/0000/00/00/04/1092.xml&print=true&page=0
    Hört sich für mich nicht so gut an, noch dazu, weil Rohkost sich bei mir auf den Magen schlägt.
    Natürlich sollte man die Nahrungsmittel so naturbelassen wie möglich verzehren, und einiges, was Dr. Bruker sagte, ist sicherlich richtig, aber es scheinen einige andere seiner Aussagen die Ernährungswissenschaftler auf die Barrikaden zu bringen.

    Ich halte mich lieber an die Rheuma-Diät von Prof. Adam, auf die Kukana bereits hingewiesen hat. Wobei man sicherlich überall aufpassen muss, was man alles verträgt und was nicht. Ich hab das Wichtigste vor längerer Zeit schon mal zusammengefasst: https://www.rheuma-online.de/forum/...ng-bei-entzündlich-rheumatischen-Erkrankungen
     
  17. Mara1963

    Mara1963 Mitglied

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    Ich denke Burghexe das ist individuell. Jeder Mensch braucht die Nahrung, die gut für den jeweiligen Körper ist und das kannst nur du selbst herausfinden.

    Mir bekommt am besten gekochtes Gemüse, jegliche Art, Kartoffeln, Hirse, Reis, kein Weizen
    Sauermilchprodukte in Maßen; Kaffee vertrag ich auch, abends sogar Weinschorle, viel Tee und Flüssigkeit, sogar Zucker, Marmelade, Honig,

    doch keinesfalls Fertigprodukte, Soßenpulver, Päckensuppen usw.....

    und dann gehts mir gut,

    also ganz andere Theorie als deine, was viel Vollkornprodukte bedeutet, die mit der Getreidemühle gemahlen werden,

    das vertrage ich gar nicht, da krieg ich Blähungen und fühl mich beschwerlich und meine Verdauung ist schlecht,

    ich wünsche dir viel Glück, dass du heraus bekommst was dir gut tut

    und nach wie vor glaube ich daran, dass es gut ist, wenns einem besonders gut schmeckt und man es genießen kann und einen zufrieden und satt macht, dann fühl ich mich wohl,

    Mara
     
  18. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Mara

    Da sagst Du etwas sehr Wichtiges :top:
    Diätvorschläge und -ideen mögen ja dem Einen oder Anderen gefallen; ob sie wirklich sinnvoll sind, bleibt nach wie vor unklar.
    (Die Ernährungstipps von Prof. Adam würde ich nicht - auch wenn er das tut - als "Diät" bezeichnen)

    Was aber bei all den Verrenkungen um "zusätzliche Maßnahmen" zur Unterstützung (zu) oft zu kurz kommt: die Lebensqualität.
    Essen soll auch und vor Allem schmecken - sonst könnte man nämlich auch Sondenkost nehmen......

    Essen (und Trinken) ist ein Stück Lebensgefühl, und ich persönlich werde mir das - wie so viele Andere glücklicherweise auch - ganz gewiss nicht nehmen lassen.
    Das schließt selbstredend die Vernunft nicht aus ;)

    Viel Erfolg für jederfraus und jedermanns persönliche Ernährungsphilosophie - und immer schon cremig bleiben :)

    Liebe Grüße, Frau Meier
     
  19. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    liebe frau meier...das was du schreibst unterstütze ich voll und ganz und so handhabe ich es auch...

    essen und trinken ist nun auch ein stück lebensqualität und wenigsten das möchte ich doch noch genießen können... klar immer das gewicht dabei im auge behalten und schön bunt und gesund essen:top:
     
  20. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @ Frau Meier:
    Das mit der Lebensqualität ist wohl der Grund, warum ich nur gescheit daherreden kann über das, was gesund sein soll, mich selber aber nicht so genau dran halte, weil ich eben auch gern was "Ungesundes" esse. :D :vb_cool: