Hallo,
ich habe schon ein paar Jahre lang beidseitige Schulterbeschwerden. Angefangen hat es mit einer Entzündung der langen Bizepssehne der rechten Schulter.
Es hat nicht lange gedauert bis es auch links da war. Besserung brachte mir Anfangs die Krankengymnastik und auch Voltarentabletten sowie Elektrotherapie mit einem Tensgerät. Es ging allerdings nie richtig weg und hat sich durch sportliche Betätigung dann auf die Umliegende Muskulatur ausgebreitet. Es war also nicht mehr nur der vordere Bereich der Schulter sondern auch hinten und der Oberarm auf beiden Seiten. Ich habe in dieser Zeit eine Blutuntersuchung beim Hausarzt zu Rheumafaktoren machen lassen. Es wurde darin nichts festgestellt. Allerdings habe ich in dieser Zeit auch wieder die Voltarentabletten genommen. Kann dadurch ein solcher Test evtl. verfälscht werden? Der Arzt kann nun seit ca. 1 1/2 Jahren keine Flüssigkeitsansammlung mehr im Ultraschall erkennen. Im aktuellen MRT mit Kontrastmittel ergaben sich kleine Cysten (1-3mm) am Bizepssehnenanker, die aber laut Arzt keine Beschwerden auslösen dürften. Eine Flüssigkeitsansammlung kann er jedoch nicht überprüfen, da das Kontrastmittel gespritzt wurde und somit überall Flüssigkeit ist. Inzwischen ist es auch eher so, dass es schon vom Schulterbereich ausgehend langsam auf die Brustmuskulatur bzw. die seitliche Rückenmuskulatur unter den Armen übergeht. In den Momenten, in denen ich keine Schmerzen habe, spühre ich oft eine Art nasskaltes Gefühl an den betreffenden Stellen. Manchmal kann ich dies auch nicht unterscheiden, ob es nun brennt oder ob es ein kältegefühl ist. Am Kniegelenk habe ich auch öfters Schmerzen, hier wurde eine Verkalkung des Gelenkknorpels bei unaufälligem Kalksalzgehalt und ein kleiner entzündeter Bereich festgestellt, jahre vorher mittels Ultraschall ein leichter Erguß im Kniegelenk. Internistisch liegt kein Calciumüberschuss vor. Zudem habe ich oft kalte Hände bzw Füße aber auch Muskulaturgruppen wie beispielsweise die Oberarme oder Beine und auch im Sommer. Manchmal wache ich auch frühs auf und meine Trizepsmuskulatur am Oberarm ist recht kalt, das normalisiert sich dann jedoch schnell wieder. Der Orthopäde hat mir nun auf die Bizepssehe ein Kortisonpräparat gespritzt. Die Schmerzen sind allerdings nur im Umkreis von ein paar Zentimetern weg und alles andere tut noch weh, also auch noch Teile der Bizepssehne. Der Hausarzt meinte, dass es eher kein Rheuma ist, da die Beschwerden symmetrisch sind und man da auch eher mit Fieber im Bett liegt oder die Gelenke dick sind, dies ist bei mir schonmal nicht der Fall. Bei der Krankengymnastik hieß es dann aber, dass wenn nur ein einzelnes Gelenk betroffen ist, ist von Rheuma nicht auszugehen und Gicht ist eher am Fußgelenk. Also ist demnach ein rheumatischer Vorgang ja sogar wahrscheinlicher, wenn beide Schultern/Oberarme betroffen sind?
Meint Ihr das sind typische Symptome, die bei Rheuma auftreten? Wäre es vielleicht besser den Bluttest wiederholen zu lassen oder einen Rheumatologen aufzusuchen? Ich weiß überhaupt nicht was ich am besten machen sollte mein HA macht aufjedenfall nicht viel von sich aus.
Danke im voraus!
ich habe schon ein paar Jahre lang beidseitige Schulterbeschwerden. Angefangen hat es mit einer Entzündung der langen Bizepssehne der rechten Schulter.
Es hat nicht lange gedauert bis es auch links da war. Besserung brachte mir Anfangs die Krankengymnastik und auch Voltarentabletten sowie Elektrotherapie mit einem Tensgerät. Es ging allerdings nie richtig weg und hat sich durch sportliche Betätigung dann auf die Umliegende Muskulatur ausgebreitet. Es war also nicht mehr nur der vordere Bereich der Schulter sondern auch hinten und der Oberarm auf beiden Seiten. Ich habe in dieser Zeit eine Blutuntersuchung beim Hausarzt zu Rheumafaktoren machen lassen. Es wurde darin nichts festgestellt. Allerdings habe ich in dieser Zeit auch wieder die Voltarentabletten genommen. Kann dadurch ein solcher Test evtl. verfälscht werden? Der Arzt kann nun seit ca. 1 1/2 Jahren keine Flüssigkeitsansammlung mehr im Ultraschall erkennen. Im aktuellen MRT mit Kontrastmittel ergaben sich kleine Cysten (1-3mm) am Bizepssehnenanker, die aber laut Arzt keine Beschwerden auslösen dürften. Eine Flüssigkeitsansammlung kann er jedoch nicht überprüfen, da das Kontrastmittel gespritzt wurde und somit überall Flüssigkeit ist. Inzwischen ist es auch eher so, dass es schon vom Schulterbereich ausgehend langsam auf die Brustmuskulatur bzw. die seitliche Rückenmuskulatur unter den Armen übergeht. In den Momenten, in denen ich keine Schmerzen habe, spühre ich oft eine Art nasskaltes Gefühl an den betreffenden Stellen. Manchmal kann ich dies auch nicht unterscheiden, ob es nun brennt oder ob es ein kältegefühl ist. Am Kniegelenk habe ich auch öfters Schmerzen, hier wurde eine Verkalkung des Gelenkknorpels bei unaufälligem Kalksalzgehalt und ein kleiner entzündeter Bereich festgestellt, jahre vorher mittels Ultraschall ein leichter Erguß im Kniegelenk. Internistisch liegt kein Calciumüberschuss vor. Zudem habe ich oft kalte Hände bzw Füße aber auch Muskulaturgruppen wie beispielsweise die Oberarme oder Beine und auch im Sommer. Manchmal wache ich auch frühs auf und meine Trizepsmuskulatur am Oberarm ist recht kalt, das normalisiert sich dann jedoch schnell wieder. Der Orthopäde hat mir nun auf die Bizepssehe ein Kortisonpräparat gespritzt. Die Schmerzen sind allerdings nur im Umkreis von ein paar Zentimetern weg und alles andere tut noch weh, also auch noch Teile der Bizepssehne. Der Hausarzt meinte, dass es eher kein Rheuma ist, da die Beschwerden symmetrisch sind und man da auch eher mit Fieber im Bett liegt oder die Gelenke dick sind, dies ist bei mir schonmal nicht der Fall. Bei der Krankengymnastik hieß es dann aber, dass wenn nur ein einzelnes Gelenk betroffen ist, ist von Rheuma nicht auszugehen und Gicht ist eher am Fußgelenk. Also ist demnach ein rheumatischer Vorgang ja sogar wahrscheinlicher, wenn beide Schultern/Oberarme betroffen sind?
Meint Ihr das sind typische Symptome, die bei Rheuma auftreten? Wäre es vielleicht besser den Bluttest wiederholen zu lassen oder einen Rheumatologen aufzusuchen? Ich weiß überhaupt nicht was ich am besten machen sollte mein HA macht aufjedenfall nicht viel von sich aus.
Danke im voraus!
