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Aufruf: Freitag 12.11. Protest vor dem Reichstag

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von linde, 10. November 2010.

  1. linde

    linde Neues Mitglied

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    Liebe ROler,
    am Freitag, 12.11. startet die Deutsche Rheuma-Liga eine Protestaktion vor dem Reichstag aus Anlass der GKV-Finanzierungsreform. Das GKV-Finanzierungsgesetz (was für die chronisch Kranken weitere Verschlechterungen bedeutet) soll am Freitag im Bundestag in 2./3. Lesung verabschiedet werden. Mit dem symbolischen Protest will die Deutsche Rheuma-Liga die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass chronisch kranken Menschen nicht immer weitere Lasten aufgeladen werden können. Die Rheuma-Liga hat schon 28.000 Protest-Unterschriften gesammelt, die demnächst an Frau Merkel übergeben werden sollen.

    Die Aktion:
    Mitglieder der Deutschen Rheuma-Liga und andere chronisch Kranke werden Passanten große Pappkartons mit Aufschriften von Gesundheitslasten übergeben und diese auftürmen. Die Aktion soll verdeutlichen, dass Kranke und Schwache immer mehr finanzielle Nachteile und Bürden (er-)tragen müssen. Ob nun Mitglied der Rheuma-Liga oder einfach nur rheumakrank - Ihr seid alle herzlich eingeladen, nach Berlin zu kommen und uns bei unserem Protest zu unterstützen.
    Treffpunkt:
    Freitag, 12.11. am Berliner Reichstag von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr westlich der Einheitsfahne (eine große allein stehende Fahne) vor dem Haupteingang am Platz der Republik. Rheuma-Liga-Mitglieder können sich auch gerne durch grünen Schal, Mütze, Anstecker etc. outen. Die Medien sind auch eingeladen.
    Weitere Infos gibt es bei Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V., Tel: 0228 - 766 06 0. Wenn möglich, meldet Euch dort kurz telefonisch als Teilnehmer an.
    Bei Fragen könnt Ihr mich gerne auch per Privater Nachricht anmailen.


    Viele Grüße und vielleicht bis Freitag am Reichstag - Gerlinde

    Hintergrund:
    Am 11. und 12. November 2010 werden zwei Gesetzesvorhaben vom Bundestag verabschiedet. Das Gesetz zur Arzneimittelneuordnung (AMNOG) und die GKV-Finanzierungsreform. Vor allem mit der GKV-Finanzierungsreform wird aus Sicht der Deutschen Rheuma-Liga das Grundprinzip der solidarischen Krankenversicherung ausgehöhlt. Nach den Plänen der Bundesregierung soll ab dem kommenden Jahr tief in die Taschen von Versicherten und Patienten gegriffen werden. Damit aber nicht genug: Die Bundesregierung plant mit neuen gesetzlichen Vorhaben, wichtige Grundsätze der sozialen Sicherung zu kippen, um steigende Gesundheitskosten zu bezahlen. Der Entsolidarisierung mit Kranken und Schwachen in der Gesellschaft wird damit aus Sicht der Rheuma-Liga Tor und Tür geöffnet.
    Die Finanzierung der Krankenversicherung soll in Zukunft nicht mehr paritätisch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern jeweils in gleicher Höhe getragen werden. Besonders chronisch kranke Menschen sind durch Gesundheitskosten bereits über Gebühr belastet (Praxisgebühr, Zuzahlungen, selbst bezahlte Medikamente und Krankengymnastik, etc.). Der vorgesehene Sozialausgleich gleicht die Mehrbelastung von Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen nicht annähernd aus, kritisiert die Deutsche Rheuma-Liga.

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    #1 10. November 2010
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2010
  2. Gerhard 1848

    Gerhard 1848 der Gerd

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    Wiehengebierge
    Hallo linde
    Leider ist der weg zu weit, habe mich allerdings an der Unterschriften
    Aktion beteiligt.