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Auch neu

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Korn, 21. September 2006.

  1. Korn

    Korn Neues Mitglied

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    Hallo!

    Ich weiß nicht, ob ich hier hergehöre, aber irgendwie denke ich schon, weil ich hie am meisten darüber lese, was mich seit Jahren (Jahrzehnten) belastet. Ich bin Mitte 30, habe seit der Jugend mit Schmerzen im Bereich der Gelenke, aber eher Muskelansatz, besonders Schultern und Knie, zu tun. Feststellen konnte niemand etwas, Blutwerte im grünen Bereich. Hab allerdings eine schwierige Jugend mit ständigen Querelen zwischen den Eltern hinter mir, das arbeite ich gerade auf. In den letzten fünf Jahren hat sich die Situation zugespitzt, zu den ständigen und doch wechselnden Schmerzen kamen Depressionen. Keine Todessehnsucht oder sowas, nein, der Tunnel wurde nur länger. Und dazu "Kleinigkeiten" wie Kopfweh, Mundtrockenheit (andere Schleimhäute auch), ständige Verdauungsschwierigkeiten (ich renne, wenn ich mich aufrege), Schwindel, niedriger Blutdruck, und sonstwas. Und feststellen kann man nichts, sämtliche Laborwerte soweit okay. Ich bin seit einem halben Jahr arbeitsunfähig, diese Müdigkeit neben den Schmerzen hemmt mich total, nun stellt sich die Krankenkasse hin und will immer wieder Auskünfte vom behandelnden Arzt. Eine Reha ist beantragt, warte sehnsüchtig auf Nachricht. Ich habe inzwischen regelrechte Panik, daß die Krankenkasse sich querstellt -man liest ja die schlimmsten Dinge- und sich meine Situation von den Rahmenbedingungen noch mehr verschlechtert. Schlafen klappte sowieso nur mehr schlecht als recht und inzwischen ist der Nachtschlaf absolute Mangelware. Nehme ein Antidepressivum, um den Schlaf zu finden. Schmerzmittel helfen eher weniger- eigentlich gar nicht. Und auf der anderen Seite denke ich, daß da vielleicht gar nichts ist und ich nur zu empfindlich bin... müßte "nur" lernen, nicht mehr so empfindlich zu sein. Naja Klartext, manch einer glaubt mir nicht, daß ich unter den Symmptomen und besonders den Schmerzen so leide. Fakt ist, ich weiß nichtmal, was ich habe. Sind das alles Folgen der Depression oder ist die Depression die Folge von was anderem? Mein Arzt meint das Erste... und ich komm nicht vorwärts.

    Na genug gejammert. Was ich eigentlich sagen will: Hallo! Vielleicht komme ich hier ein wenig gedanklich zur Ruhe.


    VG Renate
     
  2. Lunamara

    Lunamara Neues Mitglied

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    Hallo Renate

    erstmal herzlich willkommen hier :) .
    Ich möchte dir gerne etwas dazu schreiben,muß aber noch was wichtiges
    erledigen und melde mich nachher nochmal.
    Schön das du den Mut hattest.Bis später .

    Liebe Grüße Luna
     
  3. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Guten Morgen Renate,

    herzlich willkommen bei den RO'lern :)

    *Und erst mal lieb über dein Köpfchen kraul und dir Mut zusprech*
    Ich weiß - wie die meisten anderen hier - zu gut, wie es ist, bleierne stete Schmerzen zu haben - so schlimm, dass man kaum mehr aufstehen kann.

    Deine Beschwerden hören sich schon rheumatisch an und bei einer rheumatischen Erkrankung hilft in der Regel vor allem: Cortison. Aber um dir wirklich zu helfen, wäre eine auf dich eingestellte so genannte Basistherapie wichtig ...

    Wie siehts aus - hast du jemals Cortison genommen und wie war die Wirkung?

    Käse, Käse, Käse, Käse, Käse ... du musst "nur" mal den richtigen Doc finden! Warst du schon mal bei einem internistischen Rheumatologen?

    Erzähl mal ...

    Schööönen Tag!
    Rosarot
     
  4. Korn

    Korn Neues Mitglied

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    Hallo!

    Beides kann ich verneinen.

    Mein ehemaliger Hausarzt schob es auf die berufliche Anspannung (12 Std.+Termindruck waren normal, dazu Mobbing, man wird angreifbar), halt, daß sich mein Körper für die psychische Belastung ein Ventil sucht. War und ist plausibel, bringt mich aber nicht weiter, kaum ein Mittel schlägt bei mir an, um die Schmerzen zu dämmen. Mein jetziger Hausarzt ist gleichzeitig FA für Psychotherapie, er fährt in erster Linie den Ansatz, daß die körperlichen Beschwerden Folge der seelischen Beschwerden sind. Knackpunkt ist, daß zwar einerseits die Schmerzen stärker werden bzw. dann an einer neuen Stelle aufflammen -vorhin war es an der Seite über der Hüfte, da war an sich nix-, je schlechter es mir geht, aber andererseits auch da sind, wenn ich einigermaßen auf dem Damm bin. Für meinen Teil denke ich, daß ich einfach mürbe bin, also mental so durchhänge, weil diese ständigen Schmerzen einen weich kochen.

    Das ist der status quo.

    Ich scheue mich auch, einen anderen Arzt aufzusuchen. Möchte die laufende Behandlung und das Verhältnis nicht gefährden und habe Bammel, eine Abfuhr zu erhalten und womöglich als Mimer abgestempelt zu werden. Sowas ähnliches ist mir bei einem HNO-Arzt passiert. Ich habe irgendwann in den letzten fünf Jahren Allergien entwickelt. Zunächst nur Gräser, dann Hausstaub und Schimmel. Hauptsächliche Reaktion ist, daß meine Nase ständig dicht ist. Am schlimmsten am Morgen... ich probiere im Moment in meiner Wohnung herum, wie ich das Raumklima verbessern kann- Mist das. Jedenfalls dachte ich nicht daran, die meisten Leute haben ja eher ne laufende Nase und Schwierigkeiten mit den Augen, das habe ich nur bei Gräsern, ja und ich suchte einen HNO-Arzt auf. Der meinte, Operieren sei das Einzige, was mir helfen würde, ansonsten müßte ich halt Nasentropfen nehmen und die würden mir halt auf Dauer die Schleimhäute kaputtmachen. Und er sagte mir halt durch die Blume, ich solle mich nicht so anstellen, als ich anmerkte, daß ich auch Phasen habe (z.B. an der See), wo die Nase völlig frei ist, und dann wurde er völlig ruppig und beendete das Gespräch. Mein Hausarzt hat das kopfschüttelnd aufgenommen und einen neuerlichen Allergietest angeregt, das Ergebnis sprach für sich. Nun nehme ich ein unschädliches Nasenspray (Anti-Histamin) und komme wunderbar damit klar (also süchtig bin ich hoffentlich noch nicht...).

    Ja, und Kortison nehme ich nicht. Hat mir bislang niemand verordnet und ich hätte Manschetten wegen der Nebenwirkungen, mein Vater ist allergisch auf Kortison.

    Keine Ahnung, was ich mache. Ich hoffe auf die Reha-Maßnahme, daß da vielleicht einer ist, der mit den Zeichen umgehen kann.

    Viele Grüße!
     
  5. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo Renate,

    ein internistischer Rheumatologe ist ein absoluter Facharzt - seine Kompetenz ist für dich entscheidend. Ein Hausarzt bzw. Allgemeinmediziner kann überhaupt nicht einmal annähernd beurteilen, ob du eine rheumatische Erkrankung hast oder nicht. Und vor allem, er kann dir gar nicht die entsprechenden Medikamente verordnen ...

    Ich rate dir gut, geh zu einem internistischen Rheumadoc. Es geht hier um dein Leben ... Wenn du deinen Hausarzt nicht um eine Überweisung bitten möchtest - kannst du auch ohne hin. Allerdings sind Wartezeiten von vielen Monaten keine Seltenheit ... In der Regel hat man nur eine Chance bei ausdrücklicher Überweisung und telefonischem Nachhaken vom Hausdoc/Orthopäden auf die Warteliste zu kommen und dort ein frei gewordenes Plätzlein zu erhaschen. Sind deine Beschwerden unerträglich, besteht auch die Möglichkeit der Überweisung direkt in eine Rheumaklinik.

    Cortison ist eines der allerwichtigsten Medikamente in der Rheumatologie. Wirkt es beispielsweise, lässt das gute Rückschlüsse auf die Art deiner Erkrankung zu. Cortison richtig eingesetzt, ist überhaupt nicht dramatisch und ist es fast sträflich von einem Arzt, dir dies nicht zu erklären und vorzuenthalten ...

    Infos findest du hier: Cortison
    Hier findest du Informationen über eine oft vorkommende rheumatische Erkrankung: chronische Polyarthritis
    Hier findest du weitere Infos zu den weiteren Krankheitsbildern > Krankheitsbilder

    Du findest massig Infos auf der linken Seite - und wirst feststellen, dass es vor allem wichtig ist, eine ordentliche Diagnose zu haben - je früher, desto besser ... und natürlich eine kompetente medizinische Versorgung ist lebenswichtig!

    Bitte lies dich in die Thematik ein.

    Schööönen Tag!
    Rosarot
     
  6. Lilly

    Lilly offline

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    hallo korn

    herzlich willkommen im forum :) .

    es kommt drauf an, was an der nase nicht ok ist (z.b. polypen, schiefe nasenscheidewand, nebenhölenentzündungen usw.)

    das problem beim allergiker ist jenes: durch das eingeatmete allergen schwillt die nasenschleimhaut an. das nasensekret kann nicht mehr ungehindert abfliessen und wird durch einen unterdruck in die nasennebenhölen gesogen. durch die verstopfte nase kann keine richtige belüftung der nebenhölen erfolgen. im wasserspiegel können sich jetzt ungehindert bakerien vermehren- für sie herrscht das richtige klima (warm, - feucht,- dunkel) dadurch kommt es auch immer wieder zu nebenhölenentzündungen. eine op kann nur so viel bewirken: entfernung der polypen,- erweiterung einer engstellung der nasenscheidewand- damit die belüftung der nebenhölen besser funktioniert, das nasensekret besser abfliessen kann...

    den grund der beschwerden,- nähmlich die allergie selber, kann die op nicht beseitigen. hier hilft nur konsequente therapie mit einem antihistaminikum und einem kortisonspray- und eine immunisierung gegen das allergen, bzw. meiden des allergens.

    lange bestehende nebenhölenentzündungen können im laufe der zeit zu asthma bronch. führen (ich habe es leider schon)

    ich selber wurde vor 3 jahren an der nase operiert. die polypen sind wieder nachgewachsen. aber ich kann, trotz der angeschwollenen nasenschleimhäuten besser atmen, da die nasenscheidewand begradigt wurde... der abfluß des nasensekrets ist auch besser, dadurch habe ich seltener nebenhölenentzündungen...

    zu deinem anderen problem:

    hast du schon mal was vom fibromyalgie- syndrom gehört?

    hier zum nachlesen, vielleicht hilft es dir weiter:

    http://www.weiss.de/fibro.html
     
  7. M.Weber

    M.Weber Neues Mitglied

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    Hallo Korn

    [​IMG]

    hier im Forum,hier bist immer willkommen,alle sind nett und hoeflich zu einander.viel spass und freude wirst du auch haben


    Es Gruesst Marion Aus Kiel
     
  8. Korn

    Korn Neues Mitglied

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    Hallo!

    Heute hätte ich einen Kurztermin bei meinem Arzt gehabt, der leider wegen totalen Überlaufes in der Praxis, die an sich gut organisiert ist, ausgefallen ist. Dabei hätte ich das gern heute mit dem Ausschluß von Rheuma durch Untersuchungen oder eben der Bestätigung besprochen...

    Ich hab mir den Link zur Fibromyalgie angesehen und war erstmal wie vom Donner gerührt, darüber zu lesen, was mir zu schaffen macht. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber es trifft nahezu alles zu. Damit erklärt sich auch teilweise, warum das Medikament, das ich gegen die Depression verordnet bekomme, nicht wirklich zu einer Änderung führt. Ich habe schon einige ausprobiert und bin dann bei dem geblieben, das die wenigsten Nebenwirkungen hat. Bin zeitweise halb bewußtlos durch den Ort getorkelt (okay... etwas übertrieben) und fürchtete, das Bewußtsein zu verlieren. Dazu dann noch einige andere "Kleinigkeiten" an Nebenwirkungen... wenn ich mir das jetzt überlege, vielleicht hat das jeweilige Medikament auch bestehende Symptome verstärkt. Keine Ahnung.

    Ja... jetzt bin ich geschockt und verunsichert, denn nun habe ich gerade heute die Mitteilung erhalten, an einer Reha-Maßnahme teilnehmen zu können. Psychosomatik... und nun?! Ich male mir in den schwärzesten Farben aus, daß an Symptomen herumgedoktert wird oder mir womöglich unterstellt wird, nicht therapierbar zu sein oder sowas. Hab halt Bammel, daß die Behandlung nicht anschlägt. Kann das sein? Kann ja auch sein, daß ich das nun völlig schräg sehe, denn eine Symptomatik in Richtung Rheuma wurde mir nicht diagnostiziert.

    Viele Grüße!!!

    PS ...die Nase ist an sich okay- keine Polypen, nicht schief oder was anderes, was verstopfen kann, ist die Nasenschleimhaut, die so anschwillt, wenn nen Allergen angeschwirrt kam. Der Arzt wollte die angeschwollene Nasenschleimhaut wegnehmen, er meinte, die sei immer so dick. Keine Ahnung, ob das Sinn macht. Im Moment nehme ich wieder das Nasenspray.... ist super, Nase ist total frei
     
    #8 27. September 2006
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2006