1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

auch ich, immer noch ohne wirklicher diagnose

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von hgabriele, 20. März 2011.

  1. hgabriele

    hgabriele Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2011
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bayern
    guten morgen ihr lieben,
    ich habe jetzt tagelang hier quergelesen. mal in diesem forum, mal im anderen. auch ichhabe unendlich viele sympthome................ eine sehr gute, sehr verständnisvolle hä........ aber halt immer noch keine wirkliche diagnose.
    mal eine kurze zusammenfassung: nach langer zeit mit vielen schmerzen im okt 08 ein künstliches knie. auch danach nie wirklich beschwerdefrei. viele schmerzen und einschränkungen wurden der falschbelastung vor und nach der knie-op zugeschrieben.
    welche gelenke alles schmerzen, naja unzählige halt.
    ich nehme derzeit

    gabapentin: mittlerweile 4 x 600mg am tag,
    dazu tilidin,
    pantoprazol um den magen zu schützen,
    amitriptyling 75mg zwecks schmerzgedächtins,
    katadolon s long zusammen mit dem ami die zwei lassen mich wenigsten gut schlafen.

    im letzten jahr lag ich eine woche im kh wegen speiseröhren-, nebenhöhlen. und tränendrüsenetzündung. keiner weiß wirkich warum.
    jetzt war ich fast 4 wochen zuhause wegen nervenentzündung im rechten fuß.
    gegen den willen meiner hä bin ich wieder arbeiten gegangen. ihr kennt das ja, das schlechte gewissen läst einem keine ruhe.
    aber ganz ehrlich, ich bin mittlerweile am ende meiner kräfte. die schmerzen in den gelenken (?) oder sind es die muskeln oder sehnen? ständig trockener mund, stromschläge in den füßen, sitzen tut nach kurzer zeit einfach nur noch höllisch weh. im lws -bereich bohrt und sticht es. eigentlich kann ich derzeit leichter die körperteile benennen die nicht schmerzen. und das sind wirklich verd...... wenige.
    was mich doch sehr verwundert, wenn ich lese was viele von euch an medikamenten nehmen, da kann ich mithalten :( nur im gegensatz zu euch habe ich halt noch nicht wirklich eine diagnose.
    bin derzeit viel beim neurologen (gabapentin wegen nervenentzündung), beim orthopäden (amitriktilin wegen schmerzgedächtnis sowie katadolon s long) und halt bei meiner hausärztin. die stellt mir jedesmal neue medi-einnahme-pläne aus und gibt mir den rest......... an medis.
    sie möchte das ich eine schmerztherapie mache und möchte mich zu rhena schicken. ist bis jetzt daran gescheidert das ich meine, ich muss arbeiten gehen. die firma könnte ja ohne mich pleite gehen :rolleyes:
    nein im ernst ich werde sowohl schmerztherapie wie auch reha machen. nur vorerst hätte ich halt gerne eine diagnose?? ich war beim rheumadoc. Bei einem der als fibrospezialist anerkannt ist. nur ich hatte das pech ich kam zu einer ärztin die mit in dieser praxis arbeitet. die hat mich angeschaut, einmal bücken lassen, hat blut abgenommen, hände geröngt :vb_confused: und meinte dann nur, naja übergewicht, schonhaltung da kommen schon all die schmerzen her. ich sollte versuchen abzunehmne und sport machen. Klar nichts leichter als das:mad:
    inzwischen wurde auf anordnung meiner orthopädin ein sintzi gemacht. das sah echt toll aus. die asistentin die das machte sagte schon während der behandlung sie haben mit sicherheit große probleme mit dem rechten fuß:rolleyes:. ja klar habe ich ich werde wahnsinnig vor schmerzen bei jedem schritt, trotz all der medis. Da wurde jetzt auch (1 Jahr danach) vom neurologen nervenetzündung diagnositiziert.

    so um die geschichte nicht noch länger zu machen, es sind sehr sehr viele schwarze flecken auf dem sinzi zu sehen. schwarz=arthrose oder so, laut besprechung anschliesend. nur, erklärt das jetzt alles?
    auch dies ist eine lange geschcihte geworden, und ihr alle kennt ja ähnliches. Ich hätte halt nur gerne einen Namen für das "kind". Eines noch, ich kenne meine Blutwerte nicht richtig. Ich weiß aber das jedesmal bei der Blutuntersuchung ein hoher entzündungswert angezeigt wird. dagegen nehme ich noch jeden abend diclac 100mg. aber der entzündungswert der bleibt hoch
    So das war es erstmal. vielleicht weißt der eine oder andere irgendwas, was ich noch nicht probiert habe, bzw was ich den behandelten arzt fragen oder sagen sollte.
    vielen dank für euere geduld
    euch allen einen schönen. möglichst schmerzarmen sonntag
    hgabriele
     
  2. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

    Registriert seit:
    9. August 2008
    Beiträge:
    900
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Soltau
    Hallo!

    Hat denn schon irgendein Arzt bei dir mal Cortison ausprobiert?

    Wenn es anschlägt, ist es wahrscheinlich ein entzündlicher prozess, wenn nicht, dann kommen die Schmerzen usw, von was anderen.

    Gruss meerli
     
  3. vinbergssnäcka

    vinbergssnäcka Mitglied

    Registriert seit:
    14. Oktober 2010
    Beiträge:
    570
    Zustimmungen:
    3
    Hallo,

    na, wenn der Entzündungswert im Blut hoch ist, dann ist das doch schon genug hinweis, das da eine Entzündung vorliegt. Das Diclophenac sollte auf den Entzündungswert keinen Einfluss haben....Cortison dagegen schon.
     
  4. anurju

    anurju anurju

    Registriert seit:
    13. März 2011
    Beiträge:
    3.376
    Zustimmungen:
    71
    Ort:
    Im schönen Rheinland
    Wenn es nur einen Sherlock Holmes für Diagnosen gäbe...

    Hey Hgabriele,

    ich kann dich sehr gut verstehen. Wenn du meinen Beitrag unter "Reaktive Arthritis und evtl. Lupus" liest, siehst du, dass bei mir die Diagnosefindung auch schwierige war und ist.
    Die Schonhaltung ist bei uns vermutlich wirklich ein erschwerender Faktor. Aber mein Bauchgefühl sagte mir einfach schon lange, dass etwas im System nicht stimmt.
    Zum Glück ist mein Doc darauf eingegangen und vielleicht ist das ja der richtige Weg...

    Schmerztherapie kann ich dir nur wärmstens empfehlen - deine Medikamente klingen zwar geeignet, aber da ist sicher noch eine bessere Anpassung möglich.

    Die Ursachen für Entzündungen sind blöderweise ja so vielfältig, dass es schwer ist, sie definitiv auszumachen. Möge da in der Reha vielleicht auch der Knoeten "platzen".

    Meine Erfahrung aus der schlimmsten Schmerzphase war, dass Entspannung extrem wichtig ist. Auch jetzt noch rette ich mich manchmal mit diversen Entspannungsmethoden - nehmen zwar den Schmerz nicht wirklich, aber lassen ihn leichter ertragen bzw. mehr Lebensmut finden.
    Zum Thema Schmerzen hast du sicher auch schon viel erfahren. Falls du es noch nicht kennen solltest, würde ich dir gerne dazu ein Buch empfehlen: Bulter/Moseley: Schmerzen verstehen.
    Es hat mir in vielen Dingen die Augen geöffnet.

    Ich wünsche dir von Herzen sehr viel Kraft - möge es bald aufwärts gehen!

    LG von anurju
     
  5. hgabriele

    hgabriele Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2011
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bayern
    vielen Dank für euere Antworten

    ich war letzte Woche wieder bei meiner (wirklich guten) Hausärztin. Und die meinte das sind zuviele Schmerzmittel an der (offensichtlich) falschen Stelle.
    Ich habe heute bei der ambulanten Schmerztherapie angerufen. Die schicken jetzt einen Fragebogen und wenn ich denn schnell zurück schicke, kann ich direkt nach Ostern einen Termin haben.
    Ist auch mehr als dringend nötig. Seit zwei Tagen habe ich das Gefühl mir wir bei lebendingem Leibe der Knochen am Knöchel weg gefressen. Ich bin wirklich kurz davor in bestimmten Momenten vor Schmerzen zu schreien. Und das zermürbt möchtig.
    Also, jetzt Hoffnung au Schmerztherapie und weiteren Untersuchungen um endlich zu einem - Wie auch immer genannten Ergebnis - zu kommen.
    Euch allen einen schönen, möglichst schmerzfreien Tag
    liebe Grüße
    Hgabriele
     
  6. hgabriele

    hgabriele Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2011
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bayern
    sorry, jetzt gehe ich noch auf euere Antworten ein

    Cortison habe ich vor Jahren mal bekommen für einen Bandscheibenvorfall. Wirklich geholfen hat es nicht.
    Der Entzündungswert ist wirklich schon über viele Jahre da. Was immer auch unternommen wurde, er ging nie ganz runter.
    @anurju: das Buch kenne ich nicht. werde es mir aber besorgen. Ich will wirklich alles versuchen um endlich wieder annähernt vernüftig zu leben.
    Gruß
    hgabriele