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Auch ich bin neu

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von sternschnuppe84, 9. Januar 2014.

  1. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Mitglied

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    Hallo,

    auch ich bin neu. Ich weiß noch gar nicht ob ich hierher gehöre.
    Seid Jahren habe ich an oder in (scher genau zu lokalisieren) den Gelenken Schmerzen. Lange Zeit habe ich dem nie viel Beachtung geschenkt. Es war mal hier mal da und ging ja auch immer wieder weg. Aber nach dem das immer mehr wurde und es inzwischen fast nicht mehr wirklich weg geht habe ich meine Hausärztin dies bezüglich aufgesucht. Ihre erste Vermutung war, dass es psychosomatisch ist, da ich psychisch starke Auswirkungen mehrfacher Traumatisierungen habe. Sie riet mir mal darauf zu achten ob ich Zusammenhänge erkennen kann. Das habe ich versucht. Ich kann auch inzwischen zwischen vielen Dingen Zusammenhänge erkennen, z.B. oft bei Übelkeit oder Kopfschmerzen. Aber bei diesen Gelenkschmerzen kann ich das beim besten Willen nicht.
    Meine Hausärztin hat dann weiter geschaut, es gibt keine Schwellungen oder Rötungen oder sonst etwas an den Gelenken. Es scheinen auch eher die Gelenkansätze zu sein die Schmerzen. Rheumafaktoren waren auch erstmal unauffällig. Wir versuchten es mit Akupunktur, was mir bei Kopfschmerzen in der Vergangenheit auch sehr gut half. Aber es hat sich leider nichts verbessert im Gegenteil. Gerade nach körperlicher Belastung die gar nicht mal Stark sein muss sind die Schmerzen besonders heftig.
    Nun gab sie mir die Anschrift eines Rheumatologen und eine Überweisung. Sie möchte es nicht einfach auf die psychosomatische Schiene schieben und dabei etwas übersehen. Das finde ich erstmal gut.
    Trotzdem habe ich ein komisches Gefühl. Was kommt dort auf mich zu? Was wird gemacht?
    Der Termin ist natürlich erst Anfang März. Und je mehr man so über verschiedene Rheumaarten liest um so mehr denke ich puh, vielleicht hätte ich meine Magen-Darm-Geschichten die ich selbst immer auf meine Psyche schiebe auch wenn ich keinen Zusammenhang manchmal sehe auch erwähnen sollen? Und überhaupt...
    Das warten machts gerade nicht besser...
    Auf der einen Seite wünsche ich mir endlich zu wissen was Sache ist, aber natürlich habe ich Bammel was bei rum kommt.
    Meine Oma hatte sehr starkes Rheuma...

    Viele Grüße

    Sternschnuppe
     
  2. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Du meinst sicher, Du hast den Termin schon Anfang März?
     
  3. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Mitglied

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    Jein. Ich weiß für Rheumatologen ist das eigentlich recht schnell. Aber für mich ist das gerade eine Ewigkeit....
     
  4. Nadine1987

    Nadine1987 Neues Mitglied

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    Hallo Sternschuppe,

    erstmal herzlich willkommen hier. Ich hoffe du wirst dich hier wohl fühlen. Stell einfach alle Fragen und es wird sicher jemanden geben der dir einen Tipp geben kann.

    Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du Angst hast. Und die Zeit bis zu deinem Termin kann sich noch ganz schön ziehen. Vielleicht nutzt du die Zeit einfach und achtest nochmal gut auf deine Symptome. Schreib am besten einfach mal alles auf was dir so auffällt. Und dann würde ich diese Liste auch mit zu dem Termin nehmen. Denn manchmal gibt es Symptome die man selber nicht so schlimm findet aber wichtig für den Arzt sein können, um eine Diagnose zu stellen. Wenn doch in der Zeit mal Schwellungen oder Rötungen auftreten an deinen Gelenken würde ich am besten auch ein Foto machen und das auch zum Termin mitnehmen.

    Klar sagt dir jeder jetzt, dass du ruhig bleiben sollst und das du wirklich "Glück" hast so einen schnellen Termin bekommen zu haben aber jeder kann verstehen, dass Warten furchtbar ist. Versuche doch trotzdem ruhig zu bleiben.

    Achso und beim Rheumatologen würde ich versuchen an deiner Stelle deine Beschwerden ganz sachlich zu berichten und nicht gleich so viel von der Psyche zu berichten also wie "vorbelastet" du bist.

    Wenn du so noch ein paar Fragen hast kannst du mir auch gerne eine PN schicken.

    Ich wünsche dir für die kommende Zeit ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

    Lieber Gruß

    Nadine
     
  5. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Hallo Sternschnuppe,

    du fragst, was bei dem Termin beim Rheumatologen passiert.
    Er (oder sie) wird dich nach deinen Beschwerden fragen. Ich würde auch die Psyche bei diesem ersten Termin nicht in den Mittelpunkt stellen. Dann wird er alle Gelenke kurz untersuchen (das geht erstaunlich schnell, ratz fatz ist der von der Schulter bis zu den Zehen durch). Wenn was auffällig ist, macht er vielleicht einen Ultraschall oder lässt ein Gelenk röntgen. Dann wird noch Blut abgenommen.
    Das Ganze ist ziemlich gründlich und kann durchaus 30 Minuten dauern.
    Ergebnisse gibt es oft erst nach Auswertung der Blutergebnisse.

    Natürlich ist das Warten blöd, aber du schaffst das. Vielleicht kannst du dich dazu bringen, noch nicht so viel über Rheuma zu lesen. Wenn du eine Diagnose bekommen solltest - dann ist es richtig, sich gut zu informieren. Aber vorher bringt das nichts außer Unruhe. Und es gibt ja so viele verschieden Rheumaformen, die hast du ja nicht alle.

    Ich wünsch dir, dass du die Zeit bis zum Termin gut rumkriegst.

    LG
    Lächeln
     
  6. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Mitglied

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    Danke schön Nadine.
    Ja zu den Psychischen Sachen wollte ich dem nur auf Nachfragen was sagen. Weil darum geht es da ja nicht.
     
  7. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Mitglied

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    Danke schön Lächeln. Auch für die Informationen zur Untersuchung.
    Ich hoffe einfach mal das Beste.
     
  8. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Wenn jemand auch psychische Probleme hat, dann sollte das meiner Meinung nach nicht verschwiegen werden, es gehört doch mit zur Anamnese! Der Arzt muss sich doch ein Gesamtbild des Patienten machen können, das geht nicht, wenn man einiges verschweigt.
     
  9. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Mitglied

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    Ich bin da inzwischen ehrlich gesagt sehr unsicher geworden und denke ich werde dazu nur was sagen wenn auch danach gefragt wird. Meine Hausärztin hat auch dazu nichts auf die Überweisung geschrieben, worüber ich eigentlich auch sehr froh war.

    Allerdings sind diese Geschichten auch ein Grund warum ich etwas Bammel vor dem Termin habe, da körperliche Untersuchungen für mich nicht so leicht sind. Erst recht wenn man sich ggf. entkleiden muss... Aber da muss ich durch ;)

    Ich bin einfach froh wenn irgendwann klar ist was es ist, egal was es ist...damit man eben gucken kann was man tun kann.
     
  10. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Bei der körperlichen Untersuchung kann es schon sein das du dich entkleiden musst, aber deine Unterhose darfst du ganz sicher anbehalten. ;) Aber so ein Arzt-Rheumatologe hat schon viele entkleidete Menschen gesehen, du brauchst dich da wirklich nicht schämen, der Arzt sieht das rein beruflich und zum Untersuchungszweck.

    Die Hausärztin muss dazu nichts auf die Überweisung schreiben, aber wenn du tatsächlich auch psychische Probleme hast, dann würde ich das auch erwähnen, musst es ja nicht vordergründig erwähnen, aber es gehört doch zum Gesamtbild.
     
  11. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Mitglied

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    naja mit schämen hat das nichts zu tun, aber wie gesagt ich muss da durch.

    Das die Ärztin dazu nichts schreiben muss ist mir auch klar, aber ich weiß das sie sowas halt schreibt wenn sie es für wichtig empfindet.
    Und ansonsten denke ich wenn dazu was gefragt wird werde ich dazu natürlich auch ehrlich antworten.
     
  12. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Nicht mit schämen, nun dachte ich jetzt, weil du das schreibst, wenn du dich da entkleiden müsstest bei der Untersuchung, was ist denn dann der Grund?

    Naja, ich finde es immer wichtig, es nicht zu verschweigen, wenn es da psychische Probleme gibt, wäre ja auch von Vorteil, wenn dir auch da geholfen wird. Das du Bedenken hast dann nur auf die Psyche reduziert zu werden kann ich allerdings nachvollziehen, aber Hilfe für die Psyche ist auch ganz wichtig, wenn da eben was ist. Die Psyche kann halt auch viele Beschwerden machen, auch körperliche Symptome.
     
  13. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Mitglied

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    Der Grund hat mit Traumatisierungen zu tun, mehr möchte ich da jetzt gar nicht zu sagen. Und man kann sich ja auf sowas vorbereiten.

    Ich habe ansich sehr gute Unterstützung was die psychischen Dinge angeht. Aber eben auch da wurde dann irgendwann gesagt die Schmerzsymptomatik sollte doch mal abgeklärt werden, da es doch sehr ohne Zusammenhang dazu ist. Habe das dann immer wieder vor mir hergeschoben, aber wenn es immer mehr wird geht man dann doch irgendwann...
     
  14. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Herzlich willkommen, Sternschnuppe. Übrigens ein schöner Name :)...
    Bis März ist ja nicht mehr lange hin.
    Bei meinem RA heißt es erst mal Fragebögen ausfüllen, dann
    Blutabnahme, Untersuchung der Gelenke...mach dir am besten mal ne persönliche Aufstellung, wann alles angefangen hat, wo und welche Beschwerden auftreten etc. Dann bist du schon etwas auf die Fragen vorbereitet.

    Lagune hat zwar recht, aber das Problem ist das, dass man schnell in eine Schublade gesteckt wird, aus der man schlecht wieder raus kommt.
    Ich persönlich sage zu meiner psychischen Verfassung gar nichts mehr. Ausser beim Psychodoc natürlich ;).
     
  15. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Das tust du ja nun mit der Abklärung beim Rheumatologen, finde ich doch auch in Ordnung, nur würde ich dem nicht die Hälfte verschweigen, musst du aber natürlich selbst entscheiden.
     
  16. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Ich spreche mit meinem Rheumatologen auch über meine psychische Verfassung, es ist doch nicht ungewöhnlich das meine chronische rheumatische Erkrankung und dadurch bedingte Lebensumstände auch die Psyche belasten kann. Mein Rheumatologe intersessiert sich auch dafür und möchte das wissen.
     
  17. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ja, natürlich. Aber ich hab halt die Erfahrung gemacht, dass erst mal ganz fix auf die Psyche geschoben wird und nicht weiter nach anderen Ursachen gesucht wird.
    Es kommt natürlich auch auf den Doc an, ist ja jeder anders drauf.
     
  18. Nadine1987

    Nadine1987 Neues Mitglied

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    Hallo,

    klar sollte man psychische Probleme nicht verschweigen aber auch ich habe es sehr lange erlebt, dass man alles gerne auf die Psyche schiebt und dadurch leider körperliche Krankheiten übersehen werden. Leider wird man halt sehr schnell "abgestempelt" und grad wenn man den Arzt zum ersten Mal sieht, weiß man noch nicht so richtig in wie weit man sich ihm öffnen kann.

    Klar ist es jedem selber überlassen und man soll ehrlich sein aber es geht ja bei sternschuppe in dem Fall darum das körperliche abzuklären und so wie ich es verstanden habe, macht sie ja auch eine Therapie.

    Lieber Gruß und noch einen schönen Abend

    Nadine
     
  19. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Mitglied

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    Hallo,

    ja genau, wegen der psychischen Dinge bin ich schon lange in Behandlung.
    Jetzt geht es darum abzuklären ob die Schmerzen eben nicht doch eine körperliche Ursache haben, weil auf der psychischen Ebene keinerlei Zusammenhänge dazu hergestellt werden konnten. Also z.B. Besserung wenns mir psychisch gut geht, oder Strategien die bei anderen körperlichen Symptomen die wohl durch Psyche kommen helfen, helfen bei diesen Schmerzen eben nicht.
    Und gerade wenn die psychischen Dinge besser werden ist es irgendwie komisch das die Schmerzen mehr werden.
    Wenn eine körperliche Erkrankung sicher ist, dann finde ich das noch mal was ganz anderes zu fragen wie es einem damit auch psychisch geht.
    So denke ich werde ich einfach schauen was für Fragen kommen werden. Ich denke das sicherlich ja auch nach Medikamenten oder so gefragt wird und da ich ein Antidepressivum nehme wird dann sicherlich auch gefragt werden warum.
    Ich hoffe aber auch, dass ich klar machen kann das wirklich das körperliche Untersucht werden soll und das meine Hausärztin über die anderen Sachen gut im Bilde ist und sie möchte da ja eben auch die Abklärung um nicht etwas körperliches zu übersehen.

    Viele Grüße
     
  20. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Das hatte ich schon verstanden das du zum Rheumatologen nicht wegen der Psyche gehst, sondern zur Abklärung, ob da eine rheumatische Erkrankung vorliegt.

    Nur gehört eben zur Anamnese auch dazu, was man sonst noch für Erkrankunen hat und auch was für Medikamente man nimmt. Es bringt doch nichts das zu verschweigen. Der Rheumatologe wird dich trotzdem untersuchen und auch Blut abnehmen.