1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

auch ich bin leider neu...

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von tinkerbella, 31. Juli 2013.

  1. tinkerbella

    tinkerbella Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2013
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Hallo ihr lieben,
    Ich bin 24 Jahre alt und habe meine Diagnose seit Sonntag. Es fing damit an, dass seit einiger Zeit morgens schmerzen in den Füßen hatte. Seit 4 Wochen arbeite ich nun wieder und bekam vor Ca 2 Wochen schmerzende geschwollene Finger. Das habe ich natürlich nicht für voll genommen. Anfang letzter Woche hatte ich plötzlich starke schmerzen in meinem linken Handgelenk und den fingern. Einen Tag später kam das rechte Handgelenk dazu. Also bin ich zu meiner Ärztin um mal schauen zu lassen ob alles in Ordnung ist. Mir wurde Blut abgenommen und ein Verband angelegt. Freitag bekam ich dann den Anruf, dass meine Werte nicht in Ordnung sind und ich mich dringend bei einem Rheumatologen vorstellen sollte. Irgendwie habe ich bis dahin nicht wirklich verstanden, dass ich wohl diese Krankheit habe. Sonntag waren dann Die Finger Gelenke sehr stark angeschwollen, ich hatte extreme schmerzen, so stark, dass ich meinen Mann darum bat mich ins Krankenhaus zu fahren. Dort angekommen wurde ich natürlich nach einigem gefragt. Und ich war den halben Tag im Krankenhaus. Als alle Ergebnisse da waren bekam ich kortison Tabletten und Schmerzmittel mit. Diagnose Rheuma. Montag waren dann bei meiner Ärztin Die restlichen Ergebnisse da. Pcp habe ich.... Das wurde mir gesagt. Mit Absprache eines rheumatologen an den meine Ärztin Die Werte geschickt hatte Nehme ich nun metyhlprednisolon. 3 x 16 mg. Heute ist der erste Tag wo ich keine schmermittel brauchte. Ich habe aber Angst, ich bin Mitte zwanzig und habe eine kleine Tochter. Ich weis gar nicht was ich nun tun soll und was diese Krankheit für Auswirkungen auf mich hat. Klar mir ist schon klar, was da in meinem Körper passiert, aber auf was muss ich mich einstellen. Werde ich nun immer diese schrecklichen Medikamente nehmen müssen? Ich bin einfach nur fertig und habe gerade echt Angst, dass ich bald nicht mehr so für meine Familie da sein Kann. Ich muss doch auch finanziell für mein Kind weiter mit einstehen können. Ich arbeite als Gebäudereinigerin und habe nun Angst, dass ich diesen Beruf evtl nicht mehr lange machen Kann.
     
  2. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2013
    Beiträge:
    688
    Zustimmungen:
    6
    Ist immer ein "Schock", wenn man diese Diagnose bekommt. Aber erstmal herzliches Willkommen, hier findet man wirklich sehr nützliche Infos und Zuspruch. Übrigens bin ich auch noch ein Neuling (hab Psoriasisarthritis) und genauso wie du sind mir alle möglichen Gedanken durch den Kopf geschossen. Zumal ich das scheinbar weniger "schlimm" einschätze, als mein Rheumatologe. Aber ich bin sicher, er hat Recht, weil er ist der Experte.
    Es ist immer blöd, wenn einen eine chron. Krankheit erwischt, noch blöder, wenns schon in jungen Jahren passiert. Es hört sich aber gut an, wenn deine Therapie schon erste Wirkung zeigt. Hoffe, dein Rheumatologe ist kompetent und leitet entsprechende Schritte ein. Lies dich mal in Ruhe hier ein. :)
     
  3. Sabrina12682

    Sabrina12682 Ich sage was ich denke.

    Registriert seit:
    31. August 2004
    Beiträge:
    1.591
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Huhu,

    und herzlich willkommen euch beiden.

    Es sind immer viel fragen die auf einen einstürmem wenn man die Diagnose bekommt. Aber! Und das finde ich wichtig, lasst euch nicht verrückt machen das bringt eh nichts.
    Und noch viel wichtiger ist es nichts einfach auf sich selbst beziehen sondern euren eigenem Körper vertrauen und darauf hören. Das lernt ihr mit der zeit... Versprochen.

    Jeder krankheitsverlauf ist anders und man kann nie sagen: Ja, ihr/du musst für immer die Medikamente nehmen.

    Es ist keine Hilfe das weiß ich. Möchte euch trotzdem ganz viel Spaß und viele Infos wünschen.

    Lieben Gruß
    Sabrina
     
  4. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. März 2012
    Beiträge:
    3.886
    Zustimmungen:
    17
    Ort:
    Bayern
    Hallo tinkerbella,
    herzlich willkommen hier! :)
    Natürlich ist solch eine Diagnose ein Schock. Mir ging es damals so, dass ich es lange nicht wahrhaben wollte, denn ich war ja gerade in einen neuen Beruf eingestiegen. Dann hab ich aber gelernt, dass man auch trotz der Krankheit ein lebenswertes Leben führen kann und natürlich auch arbeiten gehen kann.

    Sei froh, dass dir so schnell geholfen wurde, das ist nicht selbstveständlich. So wirst du davor bewahrt, dass die Gelenke Schaden nehmen. Und je nachdem wie bei dir der Verlauf ist, könnte es durchaus sein, dass du das Cortison bald wieder loswirst und ein leichteres Rheumamittel bekommst. Cortison wird am Anfang gern eingesetzt, weil es sehr schnell hilft, aber man sucht dann nach einem Basismedikament, das dir auf die Dauer besser helfen und Schäden verhindert kann.