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auch bin bald auf Jobsuche...

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von nourani, 25. November 2014.

  1. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    ...nach vier Jahren verzweifelten Kämpfens gar mein Arbeitgeber gewonnen und ich gebe mich geschlagen. man hat ja schon vorher immer alles drangesetzt um mich loszuwerden, aber jetzt ist es halt soweit. ich bin auch psychisch so kaputt durch diesen Kampf dass ich jetzt eben loslasse :,(

    hat einer von euch Erfahrung wie es ist, wenn man mach 17 Jahren plötzlich wieder auf jobsuche ist? wie sind die Chancen? auf was soll man achten?

    ich hab als Ausbildung Verwaltungsfachangestellte gelernt und zuletzt als online-Redakteur gesebeitet
     
  2. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

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    Hallo liebe nourani ,
    es ist immer hart, wenn der Job in Gefahr ist. Aber vier Jahre Kampf, dass ist unglaublich. Wie hast du das nur durch gehalten. Manchmal muss man los lassen. Manchmal muss man neu anfangen. Und manchmal... geht es einem dann besser und es ergeben sich neue Möglichkeiten, die vorher gar nicht zu erkennnen waren.
    Ich bin gerade in der gleichen Situation.
    Ich habe seit der Diagnose ganz offen mit meinem Arbeitgeber gesprochen, habe deutlich gemacht, dass ich ,so wie bis dahin, nicht mehr arbeiten kann und darf. Habe Vorschläge gemacht, Fobis gemacht, damit ich weiterhin effizient für ihn arbeiten kann - alles wurde wohl wollend zu Kenntniss genommen, immer wurde ich vertröstet und nichts wurde verändert. Ich habe weiter funktioniert. Bis dann der letzte Schub "Stop" gesagt hat.
    Jetzt bin ich AU und auf der Suche nach neuen Wegen.
    Ich habe bei der DRV einen Antrag auf Reha zum Verbleib im Arbeitsleben gestellt und auch genehmigt. Wenn jetzt alles klappt, mache ich ab Februar eine Maßnahme zur beruflichen Neuorientierung, Ich habe aber auch die einen AG gefunden, bei dem ich gute Chancen sehe. Bin noch im Gespräch mit beiden - aber ich bin ganz optimistisch.

    Vielleicht ist es ja für dich auch eine Möglichkeit die DRV um Hilfe zu bitten.
    Falls du Fragen dazu hast kannst du mir gern eine PN schreiben.
    Wünsche dir alles Gute - und - ja auch nach 17 Jahren kann man beruflich neu starten. :top: Ich glaube daran
    Liebe Grüße
    Tusch
     
  3. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    danke für deine aufmunternden Worte

    ich hoffe dass du recht behältst. ich habe die Schattenseiten der Integration kennengelernt. da wurden Arbeitstrainings bestellt, um sie geht's mich zu verwenden-nur um zu zeigen dass ich nicht fehlerfrei arbeiten kann. selbst die arbeitstrainerin war überrascht, dass so hohe Ansprüche gestellt wurden. ich wurde bei jeder AU die länger als 4 Tage war gefragt, ob der Arbeitgeber was tun kann -sog. Präventionsgespräch, der Integrationsfachdienst wurde dazugeholt, aber auch nur um zu beweisen dass alles getan wurde. im 2011 hatte ich einen Zusammenbruch mit drohendem burnout. erst dann kam man auf die Idee, dass ich n Vertreter brauchen könnte, ich wurde mehrmals auf gehen gegen Abfindung angesprochen...und alles nur weil in dem Jahr wo Rheuma ausbrach bei mir die Diagnose und der GdB sowie die Gleichstellung lange gedauert hatten. bis dahin hatte chefchef und chefchefchef schonihr Urteil gebildet: faul, zu doof und immer krank. seit 2010 habe ich um meinen Arbeitsplatz gekämpft-arbeitspsycholigischer Test, Arbeitstraining, Reduktion meiner Aufgaben bis hin zu einfacher Tätigkeit. dabei war ich mal gut in meinem Job.

    ich könnt ein Buch drüber schreiben.
     
  4. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    erzähl mir mal was

    von der beruflichen Neuorientierung.wie geht das? läuft das auch während Arbeitslosigkeit?
     
  5. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

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    http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/02_Rehabilitation/02_leistungen/07_berufliche_reha/berufliche_reha_node.html

    Hallo,
    bevor du eine Maßnahme zur beruflichen Neuorientierung über die DRV machen kannst, musst du einen Antrag zur beruflichen Reha stellen. Sie dir das mal unter dem link oben an.
    Wenn das genehmigt ist, hast du ein Beratungsgespräch und dann wird geschaut, was für dich möglich ist.
    In einer Neuorientierungsmaßnahme hat man Zeit heraus zu finden, was man mit seine derzeitigen Möglichkeiten noch kann - wie man die schon bestehenden Fähigkeiten und Qualifikation neu einsetzen kann. Wie genau das läuft weiß ich auch nicht - aber da kannst du mal unter Bildungsstätten googeln - da findest du einges darüber.
    Und ja - das geht auch bzw gerade wenn man arbeitslos ist - die Maßnahme läuft dann sogar über die Arbeitsämter.

    Es ist sicherlich eine unsichere Angelegenheit - keiner weiss, was passiert und wohin es gehen könnte. Aber ich glaube alles ist besser, als so unglücklich in einem Job zu stecken , in den keiner einen haben will, der einen überfordert, den wir nicht schaffen können.
    In diesem Sinne -
    Tusch
     
  6. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    das schlimme an meiner Situation ist

    dass ich meinen Partner mit in die Krise stürze. wir haben letztes Jahr das Häuschen in dem wir wohnen gekauft. ein Lebensraum, den wir bisher relativ gut finanziert bekamen.

    das tut ruchtig weh. wenn die Bank da nicht mitspielt ist alles weg :( :eek:
     
  7. Feltares

    Feltares Neues Mitglied

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    Hallo Nourani,
    melde Dich auf jeden Fall bei der DRV und stelle einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben. Bei Ablehnung gehe sofort in den Widerspruch. Bist Dun in einem Sozialverband Mitglied? Die könnten Dir bei der Antragstellung helfen. Oder Du schaust in Deiner Umgebung nach Umschulungsunternehmen, die eine offene beratung anbieten. Die können Dir dann auch weiterhelfen.

    LG
    Fel
     
  8. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    nutzt der Antrag auch jetzt

    kurz vor dem Kündigungsverfahren was? oder erst das Ergebnis der Kündigungsschutzklage abwarten?
     
  9. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

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    Jetzt - je schneller um so besser

    Hallo und guten Morgen,
    stelle den Antrag jetzt - wie Feltares vorschlägt, kannst du dich auch beim Sozialverband beraten lassen. So ein Antrag dauert ähnlich lange, wie ein normaler Reha Antrag und kann natürlich auch abgelehnt werden. So war das bei mir auch. ich habe Widerspruch eingelegt, allerdings mit Hilfe eines Anwalts. Ich mache nichts mehr ohne Rechtsbeistand, habe aus schlechten Erfahrungen gelernt. Dein Kündigungsverfahren hat mit diesem Antrag nichts zu tun - ganz im Gegenteil, zeigt doch, dass du dringend Hilfe in der beruflichen Situation brauchst.
    Deine Ängste wegen der finanziellen Situation kann ich so gut verstehen - dass geht uns gerade genauso - auch wir haben vor zwei Jahren ein Haus gekauft und jetzt ist nichts mehr sicher. Aber auch dafür gibt es Lösungen - auch die Banken sind daran interessiert, dass ihre Finanzierung bestehen bleibt. Ein Gespräch mit dem zuständigen Berater kann viele Ängste schon mal beseitigen. Es nützt uns nichts, den Kopf in den Sand zu stecken - wenn wir offen mit der Situatiion umgehen, werden wir auch Hilfe bekommen. Das gilt ganz besonders im Umgang mit unseren Partner und Familie.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft -
    Gruß
    Tusch
     
  10. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    Eben gerade

    rief die Dame vom Integrationsfachdienst an-wahrscheinlich (zu 90%) wird man der außerordentlichen Kündigung zustimmen.

    bin dann also ab dem 06.12. ohne Job und muss Kündigungsschutzklage einreichen.

    dann nen noch die Sperre vom Amt...die zerstören meine gesamte Existenz...nur um mich los zu sein

    soviel zu integration und wertschätzung. am 06. wird bei mir im übt dann der konzernschutz auflaufen, ich muss vor gesamter Mannschaft meinen Platz räumen und meinen Ausweis abgeben. und man begleitet mich zur Tür, damit ich nu ja nicht noch was mitgehen lasse...

    wann kommen endlich noch mal gute Nachrichten??? :,(

    ich bin so fertig....
     
  11. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    So, nun wird es bald ernst...

    ...am 15.12. werde ich die Kündigung erhalten. Das Integrationsamt wird das Teil wohl durchwinken, da es ja nichts mit meiner Behinderung an sich zu tun hat.

    Dann werde ich ein letztes Mal bei meinem Arbeitgeber auflaufen. Wahrscheinlich werden sie mir die Konzernsicherheit an den Arbeitsplatz schicken, damit ich meinen Platz räume und alles abgebe - alles vor versammelter Mannschaft im Büro - Mitarbeiterausweis, Diensthandy usw. Wird ja bei Abschusskandidaten gern gemacht bei meinem Arbeitgeber, damit man wenigstens richtig sein Gesicht verliert. :(

    Ich hoffe, dass mein Gefühl mich nicht täuscht, dass mir das Universum etwas damit sagen will und ich neue Perspektiven finde. Jedenfalls will ich nicht lange arbeitslos bleiben, da ich ja mit meinem Schatzi unser Haus behalten will. Das haben wir soweit umgebaut, dass ich dort auch ohne fremde Hilfe lange allein zurecht komme.

    Irgendwie ist das alles so surreal... :(
     
  12. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

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    Jobsuche

    Hallo nourani!

    Ich würde an Deiner Stelle sofort einen Termin vereinbaren beim (z.B.) Sozialverband Deutschland, es gibt noch andere Organisationen, die mir aber gerade nicht einfallen.

    Die Beiträge sind gering und Du wirst dort bestens betreut. Ich habe durch den SoVd
    meine Rente durchbekommen, mein Mann übrigens auch. Die haben eigene Rechtsanwälte und Du mußt Dich um nichts kümmern.

    Ich drücke Dir die Daumen, erkundige Dich doch mal. Du bekommst bestimmt
    fachkundige Hilfe.

    Viele Grüße von Tortola
     
  13. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

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    Hallo nourani,
    das hört sich ja an wie in einem schlechten Krimi.
    Ich kann dich so gut verstehen - ich schiebe den Weg in meine Praxis auch immer weiter raus. Muss meine ganzen Sachen ja auch noch abholen... und mich von den Kollegen verabschieden ... aber es ist so ein schei... Gefühl.
    Und bei dir ist es ja noch viel ätzender - was soll der Aufwandt denn bloss? - Hattes du eine Sicherheitstufe wie bei James Bond ? - oder haben die Angst, dass du Geheimisse ausplauderst... das kannst du auch so oder... und das tut man doch sowieso nicht - das hiflt doch keinen weiter... meine Gedanken und Gefühle schlagen gerade purzelbaum.
    Frage mich gerade, wie du diesen Gang verhindern kannst - das muss man sich doch nun wirklich nicht antun.
    Kannst du dich nicht krankschreiben lassen (oder bist du das noch?) - dann machst du das alles auf den Postweg. Oder triffst dich mit den Personalleuten bei ihnen im Büro... nicht an deinem Arbeitsplatz vor versammelter Mannschaft.
    gibt es da nicht eine Möglichkeit....
    Für die Berufliche Zukunft - hast du den Antrag schon gestellt.?
    Die Idee von Tortola ist bestimmt gut - sie Hilfe beim Sozialverband uä. zu holen...
    Warst du schon beim Arbeitsamt wegen der Arbeitslosmeldung ... auch die können dir helfen - nicht alle sind so schlecht wie ihr Ruf..
    Ich würde dir so gern helfen...
    lass dich knuddeln
    Tusch
     
  14. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    danke für die Tipps

    aber ob ich da Geld für den sozialverband haben werde weiß ich noch nicht...


    da merkt man echt wie arschig mein Arbeitgeber jetzt drauf ist-gestern wurde das Abfindungsprogramm kommuniziert. theoretisch hätte man sich zur Güte einigen können, dass ich damit gut aus der Sache rauskomme und der Arbeitgeber ebenfalls. ohne streit, ohne Klage. meine Betriebsrätin hatte nochmal mit der chefchefin gesprochen. die meinte eiskalt, die ziehen das jetzt so durch, auch mit Kündigungsschutzklage durch alle Instanzen wenn sie müssen! boah muss diese Dame mich hassen, dass die mich eiskalt zum Sozialfall machen will...
     
  15. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

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    Hallo,
    ich kenne mich damit nicht so richtig aus..
    aber heißt denn, das durchziehen einer Kündigungsschutzklage durch alle Instanzen, dass es am Ende auf keinen Fall eine Abfindung gibt. Oder hat dein Arbeitgeber dir im Vorfeld schon Abfindung angeboten.. und gütliche Einigung und so...?
    Wieso wirst du zum Sozialfall - du bekommst doch Arbeitslosengeld... ist zwar nicht so viel wie das übliche Netto - aber es ist ja nicht nichts... ich kenne die Angst und Sorge. Geht mir ja genauso.. aber irgendwie bekommt ihr das hin. Du findest dann auch eine neue Arbeit - hast du dich schon mal umgesehen auf dem Arbeitsmarkt - oder dir Gedanken gemacht.
    meiner Erfahrung nach ist es gut, nicht nur auf das zu schauen, was gerade richtig schlecht schläuft und weh tut :eek:
    sondern auch mal nach vorne zu gucken - sich Perspektiven zu entwickeln..
    Ich schicke dir ganz viel positive Energien.... und Kraft und neue Ideen..
    alles Liebe
    Tusch
     
  16. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    Warum

    ein Sozialfall?

    Nun ja, ich kriege die außerordentliche Kündigung. Dann muss ich mich mit der Kündigungsschutzklage rumschlagen, in der Zwischenzeit gibts kein Geld vom Amt, wenn ich die Klage verliere auch nicht und bis ich einen neuen Job habe kann dauern.

    Ich habe vor 20 Jahren meine Verwaltungsfachangestellte gelernt und bei meinem jetzigen Arbeitgeber viele verschiedene Sachen gemacht - Online Redaktion, Call-Center, Kundenbetreuung. Ich habe zwar eine breite Palette an Wissen, aber ob das für heutige Maßstäbe in einem Call-Center noch reicht (z. B.) weiß ich nicht. :(

    Außerdem habe ich diese Konzentrationsstörungen, die mich nicht lange an einem Stück arbeiten lassen. Ob ich damit in die Verwaltung gehen sollte, halte ich für keine gute Idee. Auch einen Bürojob in der Art traue ich mir nicht wirklich zu. Vielleicht wurde hier auch von Seiten des Arbeitgebers mir auch zuviel Druck gemacht, dass ich mir nichts mehr zutraue... :(

    Und dann eben noch das Haus. Vor 2 Jahren gekauft als Alterssicherung und für mich barrierefrei umgebaut. Mein Schatzi hat zwar noch nen Job, aber das Gehalt reicht nicht für den Abtrag, da mein Schatzi jeden Morgen 35km (1 Strecke) zur Arbeit fahren muss und da geht auch viel Geld fürs Tanken drauf. Mit Bus und Bahn ist die Strecke nicht zu bewältigen, da der Arbeitsplatz in einem Gewerbegebiet liegt wo es kaum Öffi-Anbindung hin gibt.

    Durch die ganzen Umbauten sind unser beider Konten am Limit, nichts geht mehr. Und wenn die mir das Dezembergehalt nicht mehr zahlen, sind wir richtig im A... . Dann gibt es keinen Weihnachtsbaum und im Januar sind wir dann richtig finanziell am Ende. Außerdem fliege ich ja aus der Krankenversicherung - das kann auch noch heiter werden...:(:(:(
     
  17. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    Oder sehe ich alles zu schwarz?

    Ich war nie in so einer Situation wie jetzt und bin hin- und hergerissen zwischen Panik, Hoffen, Bangen und depressiver Stimmung. Meine Panikattacken sind wieder da, die halte ich mit Promethazin flach, aber dann bin ich ruhe- und antriebslos zugleich, kriege nichts auf die Reihe. Einen therapeuten habe ich zurzeit auch nicht, da ich einfach keinen Termin kriege.

    Ich bin irgendwie in einem tiefen Loch gefangen und sehe keinen Ausweg im Moment. :(:(:(:(:(
     
  18. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Warum bekommst du kein Arbeitslosengeld? Aus welchem Grund bekommst du dort eine Sperre? Normalerweise würde ich sagen, man hat Anspruch auf Arbeitslosengeld, muss es aber zurückzahlen, sollte man mit der Klage Erfolg haben (ist ja klar, man kann nicht zweimal kassieren).
    Im Zweifel greift immer noch Hartz IV - und da muss man auch nicht gleich das Haus verkaufen, wir hatten in der Verwandtschaft einen Fall, er bekam Hartz IV bis zur Rentenentscheidung.

    Die Krankenversicherung läuft auf alle Fälle noch einige Wochen weiter. Seid ihr verheiratet? Dann kämst du einfach in die Krankenversicherung deines Mannes mit rein, ohne Extra-Beiträge.
     
  19. murmel62

    murmel62 Neues Mitglied

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    1. Wenn Du um den Termin der Kündigung bereits weißt - sofort beim Arbeitsamt Arbeitssuchend bzw. Arbeitslos melden und sich die Anträge holen. Bearbeiten dauert nämlich und Du mußt ja auch die Verdienstbescheinigung vom AG ausfüllen lassen. Wie dann letztendlich entschieden wird, weiß man nicht. Und gegen den Bescheid kann man gegebenenfalls immer Widerspruch einlegen.

    2. Unabhängig davon ist die Kündigungsschutzklage.

    3. Bist Du gewerkschaftlich orginisiert - auch die haben in solchen Fällen eine Rechtsberatung bzw. einen Rechtsbeistand, der einen dabei unterstützen kann.


    Ich denke, Du malst Dir den absoluten größten Störfall aus, hat sicher damit zu tun, dass Du Dich von der Situation überrannt fühlst. Suche die Beratung über eine berufliche Umorientierung beim Arbeitsamt, lass Dich dort beraten. Meistens sind sie besser als ihr Ruf. Dich alleine in die Situation reinzusteigern bringt gar nichts.

    LG Murmel
     
  20. nourani

    nourani Neues Mitglied

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    hmmm, ich hoffe du hast recht

    danke für eure Erfahrungen. das ist alles neu für mich und ich fühle mich so hilflos im Moment. danke, dass ihr mir tipps gebt. an vieles würde ich gar nich denken.

    nein, verheiratet sind wir nicht. wollten wir nächstes Jahr im Frühling in Angriff nehmen.