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Atlastherapie

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Loui, 13. Juli 2016.

  1. Loui

    Loui Registrierter Benutzer

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    Hallo!

    Ich habe die RA am Atlaswirbel und der HWS; hatte einen Abzess und Pannusgewebe am Atlaswirbel vom Rheuma sowie
    eine Entzündung der Kopfarterien.
    Durch hochdosierte Cortisontherapie im KKH und jetzt MtX und Cortison noch 15 mg. am Tag hat sich alles
    sehr gut zurück gebildet, dies sah man im Kontroll-MRT und CT.

    Nun höre ich immer wieder von einer Atlastherapie, hat jemand Erfahrungen mit so was und kann mir berichten?
    Warum die RA bei mir ausgerechnet zuerst an die HWS gegangen ist, verstehe wer will, meist fängt das doch
    in den andren Gelenken zuerst an. Ich habe noch gleichzeitig Schmerzen in beiden Ellenbogen, was mittlerweile
    aber auch viel viel besser geworden ist durch die Therapie.

    Vielen Dank im Voraus!

    Leontina
     
  2. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Leontina,

    habe selbst keine Erfahrung mit dieser Methode. Ich würde allerdings bei einer HWS-Beteiligung definitiv nicht an dieser Stelle manipulieren lassen! Die Gefahr, dass da etwas schief geht, wäre mir viel zu hoch. Die HWS ist schließlich durch die RA vorgeschädigt.
    Es ist mir auch nicht ganz klar, was Du durch so eine Therapie erreichen willst.

    viele Grüße von der kleinen Eule
     
  3. Loui

    Loui Registrierter Benutzer

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    Hallo kleine Eule!

    Danke für Deine Antwort!

    Ich wollte nur mal Infos von Leuten, denen so etwas evtl. geholfen hat und weiß auch ehrlich gesagt nicht, was das genau ist eine "Atlastherapie",
    ich habe es schon öfter gelesen und dachte mir, irgendwoher müssen ja meine Probleme mit dem Atlaswirbel und der HWS kommen, viell. eine
    Fehlstellung; der Orthopäde sagt, ich habe eine "Steilstellung". Ich habe in früher sehr lange Ballett und Flamenco getanzt und mir wurde
    da eine ungesunde Kopfhaltung antrainiert sagte man mir im KKH, als die Entzündung so akut war.

    Ich bin ja selbst auch sehr vorsichtig mittlerweile, ich traue mich noch nicht mal zu einem neuen Physiotherapeuten oder so.
    Ich war beim Osteopathen, als die Probleme akut waren und ich jedoch noch nicht wusste, dass es die RA ist. Nach den Behandlungen
    waren die Schmerzen unerträglich und ich schlief keine Nacht mehr.

    Liebe Grüße von Leontina
     
  4. Rotkaeppchen

    Rotkaeppchen Aktives Mitglied

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    Bei der Atlastherapie handelt es sich um ein neurophysiologisches Konzept. Dabe lassen sich beispielsweise neuromotorische Störungen mit den verschiedensten Ursachen positiv beeinflussen. Die Atlastherapie ist ein Behandlungsverfahren, das nicht nur auf das Gleichgewicht wirkt, sondern auch auf den Muskeltonus, die Eigenwahrnehmung, das Schmerzempfinden sowie auf die vegetativen Funktionen. Zu dem können verschiedene Blockierungen der Wirbel gelöst werden.
    Allerdings ist die Atlastherapie keine Manipulation im Sinne der Chirotherapie.Es wird nicht geknackt und schon gar nicht irgendwas eingerenkt.

    Ich hatte schon eine Atlastherapie und kann sagen, dass es eine ganz sanfte Methode ist, mit der sogar Babys und Kleinkinder behandelt werden. Ich war anfangs ein Bisschen skeptisch und hab gedacht "Hokuspokus", muste aber feststellen, dass es mir wirklich geholfen hat. Ein guter Orthopäde nimmt deine Ängste ernst und berät ubd informiert dich ausführlich. Meiner hat mir damals meine Ängste bezüglich meiner versteiften HWS wirklich gut nehmen können. Und hör auf dein Bauchgefühl, wenn du dich bei dem Arzt nicht wohl fühlst, dann such dir einen Anderen.

    Ich würde mich an deiner Stelle gut informieren, es gibt da gute Seiten im Internet, wo man sich belesen kann, was Atlastherapie ist, was da gemacht wird etc.
    Zum Beispiel auf der Seite von der ÄMKA ( Ärztegesellschaft für manuelle Kinderbehandlung und Atlastherapie) findest du eine Liste von Ärzten (da hab ich meinen gefunden) und auch gute Informationen. Es gibt aber auch noch genügend andere Seiten ;).