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Artroskopie und nun?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Hofi, 7. Dezember 2004.

  1. Hofi

    Hofi Neues Mitglied

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    Hallo,

    Melde mich zurück aus dem Krankenhaus und weiß nicht so recht weiter.
    Habe PSA und hatte große Prob. mit meinem Knie. Ein MRT wurde festgestellt: Riß vord. Kreuzband, Bakerzyste, Patella Knorpelschaden II, Meniskusdegen.
    Es sollte also eine Kreuzbandplastik gemacht werden. Ihr hattet mir zu diesem Thema auch viele Tipps gegeben.
    Während der Arthroskopie wurde nun aber festgestellt. Deutliche Synovitis, latererale Meniskusläsiön und Teilruptur des v.KB. Die Knorpelanteile des Femur, Tibiakopf und Patella keine Auffälligkeiten. Deshalb entschied man sich, von der Plastik erst einmal Abstand zu nehmen und Theraoie lt Bericht..
    * Abtragung Pannusgewebe ?
    * partielle Meniskushektomie
    * PE der synovialen Gelenkkapsel, um zu untersuchen.?

    -Ist erst ne Woche her, habe aber immer noch so ein komische Gefül der Instabilität. Bei jedem Schritt knackt es oder ich habe das Gefühl das etwas aushakt.Ist dies normal?
    Bin auch nicht gerade ne Feder, was ja sicher auch auf die Stabilität des Knies auswirkt.Was bedeutet die Sachen mit Fragezeichen.
    bitte erklärt es mir!
    - Wie geht die Synovialitis wieder weg?, Was kann ich tun? Kommt die von der PSA oder hängt es mit den lediertem Band zusammen?
    - Wie kann ich mein Gelenk stabiler machen?
    Also wieder ne Menge Fragen, aber viel hat jemenad Lust sich meiner evtl. auch dummen Fragen anzunehemen.

    Danke schon mal
    Hofi
     
  2. Petra16

    Petra16 Neues Mitglied

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    hallo!
    versuche mal ein bisschen klarheit in die ganze sache zu bringen.... selbst hatte ich aber auch noch keine arthrosskopie, von daher kann ich dir so leider keine tipps geben.
    also, im mrt war also ein riss des kb, ein abgeriebener, also degenerierter knorpel und auch meniskus. die degenerationen können an sich schon durch die entzündliche aktivität bei einer arthritis kommen. achja, und nicht zu vergessen; die bakerzyste ist eine ausstülpung in die kniekehle die ebenso gelenksflüssigkeit enthält. dies geschieht dadurch, dass einfach "vorne" im knie kein platz mehr für flüssigkeit (also ist so eh schon ein erguss vorhanden) ist, also sucht die sich einen weg nach hinten > dann hat man eben in der kniekehle eine bakerzyste. baker nur deshalb weil der herr dr. baker das zum ersten mal beschrieben hat.
    bei der op selbst haben sie dann aber was anderes festgestellt: eben eine deutliche entzündung, also eine synovitis. gottseidank noch kein knorpelschaden, nirgendwo im knie. man muss auch sagen, dass die arthroskopie das aussagekräftigste diagnostische instrument zur beurteilung von knorpelschäden ist: also, wenn da nix rauskommt, dann ist da ach keiner. am allgemeinen kann man die situation im gelenk bei einer arthroskopie sehr genau beurteilen (komm natürlich auch auf die verhältnisse und auf den arzt drauf an). aber sie haben doch wieder eine verletzung am meniskus festgestellt. läsion heißt eigentlich nichts anderes als verletzung, kann genauso wieder eine degeneration sein (die ich mir durch die entzündung erklären würde, oder vielleicht auch durch belastung (fussfehlstellungen ect.)) aber auch ein riss. dazu steht nichts. oder stand im befund wo dezitiert, dass eine ruptur vorlag? wenn, dann denke ich hätten sie dies aber gleich behoben. dann noch wegen dem kreuzband: es war dann also nicht ganz durchgerissen, sondern "nur" eingerissen. für eine plastik kommt das also nicht mehr in frage.
    die empfehlung ist also die abtragung vom pannusgewebe. d.h... also, durch die entzündungen im gelenk (was ja durchs rheuma bedingt ist- und eigentlich mit einer basistherapie eingestellt werden sollte- was bekommst du denn an medis?) entsteht mit der zeit das sog. pannusgewebe. ist eben ein gewebe dass sich and er innenseite der gelenkskapsel anlagert und einerseits die entzündung vorantreibt, aber auch den knorpel zerstört (mit der zeit). man sollte entzündlich rheumatische erkrankungen deshalb auch schnellst möglich effektiv behandeln, dass so ein gewebe nicht entsteht und der knorpel nicht geschädgt wird. deshalb empfehlen sie dir auch, dass man in einer op, sog. synovektomie, dieses gewebe entfernt. eine andere möglichkeit wäre die sog. radiosynovieorthese. da wird ein radioaktives mittel ins gelenk gespritzt, welches das gewebe ebenso reduzieren soll.
    eine partielle menisusektomie (du meinst doch ektomie, und nicht hektomie, oder`?) ist eine teilweise also partielle entfernung des meniskus. also haben sie das, so wie ich angenommen habe, doch nicht gleich gemacht. wäre dazu eben interessant was für eine schädigung genau vorliegt.
    eine pe der synovialen gelenkskapsel ist nichts anderes als eine gewebsentnahme der gelenkinnenhaut. pe= probeexzision, und das ist das gleich wie eine biopsie, also eine gewebsentnahme zwecks untersuchung.
    so, nun noch zu deinen fragen am schluss:
    bezüglich des hackens im knie... soweit ich es theoretisch weiß ist es im moment noch normal und kein grund das man sich sorgen machen muss. das kann dauern bis das wieder "normal" ist- ist ebenso bei jedem menschen verschieden. auch wenn bei der arthroskopie "nichts" also weder etwas entnommen, noch genäht ect. gemacht wurde, dann ist das für das gelenk belastend- und das spührst du jetzt eben noch.
    wie man sie synovialitis wegbekommt, hab ich eigentlich schon etwas erklärt. man sollte die psa mit einem basistherapeutikum, bis das wirkt ev auch kortison, in den griff bekommen. ich weiß so leider nicht was du für medikamente nimmst oder was du sonst unternommen hast.... sorry, falls du das shcon mal geschrieben hast, habs nicht gelesen. mit dem ledierten band hat das aber eher weniger zu tun. es stimmt schon, dass ein gerissenes band das gelenk instabil macht, so kommt auch mehr belastung auf knorpel und co (also v.a. auch auf den meniskus) > so kommts dann auch zu schäden. aber das hauptproblem ist sicher die psa- obwohl ich das so auch nicht so gut beurteilen kann denn ich kenn die befunde nicht so genau, und dein knie auch nicht :) sollte ein kompetenter arzt mal manuell genau untersuchen! gibt da einige test bezüglich der stabilität, aber auch auf ergüsse, zustand des knorpels ect.
    um das gelenk zu stabilisieren ist sicher wichtig, dass vor allem im knie der zustand sich verbessert. das ist eben alles eher belastend. sehr wichtig ist auch, vor allem nach einer op, der muskelaufbau. denn die kniescheibe ist ja in den oberschenkelmuskel eingeschlossen, bzw eher in dessen sehne, die am oberen schienbeinkopf ansetzt. so wird auch die kniescheibe vom oberschenkel geführt > mann kann da viel mit muskelaufau machen. sehr wichtig dabei ist, dass die übungen korrekt ausgeführt werden > also am besten von einem physiotherapeuten zeigen lassen. falls du nicht eh schon kg bekommen hast, denn mit einem gerissenen band wäre das eigentlich schon angezeigt! man sollte auch extreme bewegungen vermeiden, also nicht tennis spielen oder so. wenn man dennoch wei es wird belastender fürs knie, eventuell eine stabile bandage oder orthese tragen. aber das muss ein arzt entscheiden, ebenso über dessen notwendigkeit.
    hoffe, dass ich dir geholfen habe. wenn noch was unklar war, ich erkläre gerne weiter :)
    lg petra
     
  3. Hypo

    Hypo NO-HYPO.....

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    Arthroskopie

    Hallo Hofi,

    habe am 18.Januar auch eine OP am Knie mit den selben Problemen wie du nur das bei mir das Kreuzband gerissen ist, muss aber schon vor längerer Zeit geschehen sein und der Meniskus ist angerissen.Aber dort wo das Kreuzband gerissen ist habe ich auch eine leichte Synovalitis aber keine Entzündung im MRT zu sehen, schiebe es nun auf den Riss.eine Gewebeorobe wollen sie aber auch machen,habe PSA.lasse es ambulant machen mit Vollnarkose wenn nichts dazwischenkommt.hasse Krankenhäuser mittlerweile.

    gute Besserung und Grüße von Hypo