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Arthroskopie am Handgelenk

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von Belita, 20. Dezember 2015.

  1. Belita

    Belita Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!
    Hatte jemand schon mal von eine Arthroskopie an dem Handgelenk? Wie geht das vor sich? Und wie ist es danach? Kommt die Hand dann in Gips oder wie lange muss man die Hand schonen?
    Ich habe in der linken Hand laut MRT einen Totalschaden, das heißt, dass mir das Rheuma eine Arthrose im Endstadium gemacht hat. Ich habe 6 Überbeine und 9 Zysten in der Hand. Sie verkrampft sich oft. Das Handgelenk kann ich noch etwas bewegen aber manchmal steckt wohl abgeriebener Knorpel zwischen dem Gelenk, dann geht es gar nicht mehr.
    Veilleicht könnte mir eine Arthroskopie helfen. Ich habe keinen Rat mehr und bin unendlich traurig und verzweifelt. :cry:
     
  2. DesperadoGirl

    DesperadoGirl Mitglied

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    Hallo,

    ich hatte meine Arthroskopie am rechten HG 2007 ambulant und das war echt keine große Sache. Das Gelenk wurde
    gespült und die ganze angesammelte Flüssigkeit (vor allem Blut) abgelassen sowie der Gelenkknorpel geglättet. Danach bekam ich einen ziemlich steifen Verband und die Empfehlung die Hand möglichst hoch zu lagern. Nach der OP trat sehr schnell eine Verbesserung der Schmerzen (hatte die Sehnen vom HG bis zum Ellenbogen fies entzündet) ein, worüber ich einfach nur happy war:). Da ich die Finger immer gut bewegen konnte, war ich erstaunlich wenig gehandicapt. Nach ein bis zwei Wochen war alles so weit gut und ich konnte zur Krankengymnastik gehen. Letztendlich konnte die Beweglichkeit des HG leider nicht mehr hergestellt werden, da die Schäden schon zu massiv waren. Aber immerhin bin ich die Schmerzen los geworden und die angekündigte Denervierung oder Teilversteifung war bisher nicht notwendig.
     
  3. Belita

    Belita Neues Mitglied

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    danke für die Antwort.
    Auch ich habe die Sehne entzündet. Aber ich kann mein Handgelenk von ziemlich gut bewegen. Nur sind die Gelenke immer entzündet. Ich weiß echt nicht was ich machen soll. Wie ist das mit einer Teilversteifung? Oder würdest du mir erst mal abraten?
     
  4. DesperadoGirl

    DesperadoGirl Mitglied

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    Hallo,

    na ja, das kommt wohl auf den Einzelfall an. Ein guter Handchirurg wird dich dahingehend sicher kompetent beraten können. Bei mir war die Problematik offensichtlich anders gelagert, da ich wirklich die größten Schmerzen beim Bewegen des HG hatte. Durch die Teilversteifung wird dieser Bereich praktisch dauerhaft lahmgelegt, wodurch in der Regel auch die Schmerzen verschwinden sollten. Nach meiner Arthroskopie prophezeite mir der Handchirurg, dass ich in Kürze "um die Teilversteifen würde betteln werden", weil das Gelenk so zerstört war, dass er keine andere Chance sah, dass ich wieder schmerzfrei würde. Mein Rheumatologe, zu dem ich anschließend geschickt wurde, sah das anders und er hatte Recht:top:. Er meinte, ich solle erst mal mit MTX anfangen und warten, wie sich die Sache entwickelt, denn teilversteifen könne man ja immer noch. Ich hatte Glück! Unter der MTX-Therapie beruhigte sich das Gelenk so weit, dass ich kaum noch Schmerzen habe und es steifte von selbst so weit natürlich ein, dass jeder, der die Röntgenbilder sieht glaubt, ich hätte eine Teilversteifung machen lassen....wie praktisch:D. Natürlich hätte ich lieber ein funktionierendes HG, aber unter diesen Umständen ist es noch gut gelaufen, da sowieso nichts mehr zu retten war. Ich wurde vorher ca. 1 Jahr lang irrtümlich auf Sehnenscheidenentzündung behandelt. Deshalb rate ich dir dringend, lass es nicht soweit kommen und such dir einen fähigen Handspezialisten, der die wirkliche Ursache deiner Beschwerden rausfindet bevor es zu spät ist!