A
Arngast
Guest
Hallo und Guten Abend!
Wer weiß Rat?
Vor wenigen Tagen wurde bei mir (männlich, 50 Jahre) eine Drei-Phasen-Skelettzintigraphie durchgeführt, um herauszubekommen, ob ich an Polyarthrose oder Polyarthritis erkrankt bin. Hintergrund ist, dass ich seit etwa zwei Jahren Schmerzen und Beschwerden an Händen, Füßen und Rücken leide. Bei den Händen sind beide Zeige- und Mittelfinger betroffen, jeweils die Fingergrundgelenke und die mittleren Gelenke. Sie sind nicht geschwollen und nur leicht gerötet. An den Füssen sind beide Großzehengrundgelenke betroffen (hatte auch anfangs und zwischenzeitlich gichtartige Anfälle in den Grundgelenken). Am Rücken ist, bzw. war der Bereich des Kreuzbeines betroffen. Laboruntersuchungen ergaben keine Rheumafaktoren und keine Anzeichen für Gicht, Blutsenkung und CRP sind normal/unauffällig.
Nach dem ich ca. ein Jahr lang mit Voltaren und Vioxx erfolglos behandelt wurde, stellte man auf einer Kur fest, dass ich eine Yersinieninfektion hatte. Mein Krankheitsverlauf, Symptome und Beschwerden würden für eine Yersinieninduzierte Arthritis sprechen (Schmerzen vom entzündlichen Typ, Zunahme der Schmerzen in Ruhe/bei Nacht und Besserung unter Bewegung, Morgensteifigkeit usw.).
- IgA-AK 28
- IgG-AK 119
- IgA-Westernblot positiv
- IgG-Westernblot positiv
- HLA-B27 negativ
Für die Dauer von zwei Wochen wurde ich mit Ciprobay 500 behandelt. Eine spätere Kontrolluntersuchung ergab wieder normale IgA- und IgG-Werte, nur eine Bande war schwach positiv.
Meine mich im Anschluss an die Kur behandelnden Ärzte waren sich über den Yersinien-Athritisbefund nicht im Klaren und tendierten eher zu einer beginnenden Polyarthrose (obwohl, soweit ich informiert bin, die Fingergrundgelenke bei einer Arthrose praktisch nie betroffen sind?!).
Bei der Drei-Phasen-Skelettzintigraphie wurden nun keine auffälligen Entzündungen an den betroffenen Gliedern festgestellt. Was habe ich nun? Beginnende Arthrose oder eine infektreaktive Arthritis? Wie verlässlich ist die Diagnose mit einer Drei-Phasen-Skelettzintigraphie? Kann sie definitiv eine infektreaktive Arthritis ausschließen? Lässt sich auf diesem Weg definitiv eine Arthrose erkennen? Gibt es noch andere, speziellere Untersuchungsmethoden/Diagnosemöglichkeiten um das Eine oder das Andere auszuschließen?
Was kann ich, bzw. meine behandelnden Ärzte noch tun, um einen definitiven Befund zu erhalten?

Wer weiß Rat?
Vor wenigen Tagen wurde bei mir (männlich, 50 Jahre) eine Drei-Phasen-Skelettzintigraphie durchgeführt, um herauszubekommen, ob ich an Polyarthrose oder Polyarthritis erkrankt bin. Hintergrund ist, dass ich seit etwa zwei Jahren Schmerzen und Beschwerden an Händen, Füßen und Rücken leide. Bei den Händen sind beide Zeige- und Mittelfinger betroffen, jeweils die Fingergrundgelenke und die mittleren Gelenke. Sie sind nicht geschwollen und nur leicht gerötet. An den Füssen sind beide Großzehengrundgelenke betroffen (hatte auch anfangs und zwischenzeitlich gichtartige Anfälle in den Grundgelenken). Am Rücken ist, bzw. war der Bereich des Kreuzbeines betroffen. Laboruntersuchungen ergaben keine Rheumafaktoren und keine Anzeichen für Gicht, Blutsenkung und CRP sind normal/unauffällig.
Nach dem ich ca. ein Jahr lang mit Voltaren und Vioxx erfolglos behandelt wurde, stellte man auf einer Kur fest, dass ich eine Yersinieninfektion hatte. Mein Krankheitsverlauf, Symptome und Beschwerden würden für eine Yersinieninduzierte Arthritis sprechen (Schmerzen vom entzündlichen Typ, Zunahme der Schmerzen in Ruhe/bei Nacht und Besserung unter Bewegung, Morgensteifigkeit usw.).
- IgA-AK 28
- IgG-AK 119
- IgA-Westernblot positiv
- IgG-Westernblot positiv
- HLA-B27 negativ
Für die Dauer von zwei Wochen wurde ich mit Ciprobay 500 behandelt. Eine spätere Kontrolluntersuchung ergab wieder normale IgA- und IgG-Werte, nur eine Bande war schwach positiv.
Meine mich im Anschluss an die Kur behandelnden Ärzte waren sich über den Yersinien-Athritisbefund nicht im Klaren und tendierten eher zu einer beginnenden Polyarthrose (obwohl, soweit ich informiert bin, die Fingergrundgelenke bei einer Arthrose praktisch nie betroffen sind?!).
Bei der Drei-Phasen-Skelettzintigraphie wurden nun keine auffälligen Entzündungen an den betroffenen Gliedern festgestellt. Was habe ich nun? Beginnende Arthrose oder eine infektreaktive Arthritis? Wie verlässlich ist die Diagnose mit einer Drei-Phasen-Skelettzintigraphie? Kann sie definitiv eine infektreaktive Arthritis ausschließen? Lässt sich auf diesem Weg definitiv eine Arthrose erkennen? Gibt es noch andere, speziellere Untersuchungsmethoden/Diagnosemöglichkeiten um das Eine oder das Andere auszuschließen?
Was kann ich, bzw. meine behandelnden Ärzte noch tun, um einen definitiven Befund zu erhalten?
