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Arthrose im Sprunggelenk (USG)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von raeuberle, 16. Februar 2006.

  1. raeuberle

    raeuberle Guest

    Hallo,
    ich bin neu hier und per Zufall auf dieses Forum gestoßen. Hoffe ich bin mit meinem Problem (Arthrose) richtig....Zunächst möchte ich mir vorstellen, ich heiße Timo, bin 33 Jahre alt und komme aus der Gegend von Stuttgart. Ich bin zwar recht groß (1.88) und schwer (95-98kg) aber grundsätzlich nicht völlig unsportlich, ein bisschen was mache ich immer. In den letzten Jahren vorzugsweise Schwimmen, hin und wieder Radfahren,
    (aber seit meiner OP schwimme ich regelmaessig 2x pro Woche, jeweils 1000-1250mtr) Joggen o.ä. ist aufgrund der Fußprobleme aber nicht drin. Mir ist allerdings schon klar, dass das relativ hohe Gewicht hier auch seinenTribut zollt. Nun zur Historie:
    Ich hatte vor 4-5 Jahren zum ersten mal Probleme (Schmerzen) im linken Sprunggelenk bekommen, sind dann aber wieder weggegangen. Nach und nach sind die Schmerzen aber immer wieder gekommen, speziell im Sommer 2004 bei bzw nach ausgedehnten zügigen Gehtouren, so dass ich dann Ende 2004 zum Arzt bin und das Gelenk in 12/2004 radiologisch untersucht wurde. Diagnose: Arthrose im Talus naviculare (unteres Sprunggelenk), +freie Gelenkkörper.
    Da die Schmerzen immer größer wurden, entschied ich mich dann zur OP bei einem renommierten Spezialisten in München. Geplant war, die Arthrose zu beseitigen (Knochen/Knorpelglättung) und freie Gelenkkörper zu entfernen. Wenn das keinen Erfolg verspricht, das Gelenk noch während der OP zu versteifen (USG). Der Arzt konnte sich jedoch nicht durchringen, das Gelenk zu versteifen sondern hatte Hoffnung dass die OP auch so erfolgreich ist. Das war auch so vereinbart und auch ich war guter Hoffnung.
    Nun sind 5 Monate vergangen, die Schmerzen sind zunächst nach und nach etwas besser geworden, sind aber jetzt seit Silvester wieder enorm, sogar wesentlich schlimmer als vor der OP, so dass ich kaum vernuenftig gehen kann. Nun bin ich wieder zur Kernspintomographie mit folgender Diagnose:
    1) Ausgeprägte Arthrose talonavicular
    2) Neu (!) aufgetretene subchondrale Osteonekrose an der rostralen Cirumferenz des Collum tali (Sprungbein)

    Das war und ist natürlich ein Schock. Denn 1) sollte eigentlich operativ behandelt besser geworden sein und 2) ist völlig neu...ich bin jetzt etwas ratlos und werde mich auch mal mit dem Thema Akupunktur
    beschäftigen. Jedoch befürchte ich, dass eine weitere OP, mit der Versteifung des unteren (?) Sprunggelenks unvermeidlich ist, was ich bei meinem Alter eigentlich vermeiden wollte. Hat jemand einen Tip oder kann mir eine gute Klinik im Großraum Stuttgart empfehlen, die sich mit Sprunggelenks-Arthrose auskennt ? Kniespezialisten gibts ja wie Sand am Meer...aber beim Sprunggelenk wird die Auswahl doch sehr
    gering. Und die Fahrerei nach München für wenige Minuten Untersuchung ist nicht ohne...zumal ich keine Automatik habe.
    VIELEN HERZLICHEN DANK !