Arthrodese des Subtalargelenks mit 27

Dieses Thema im Forum "OP/Chirurgie, Synoviorthese, Gelenkpunktion usw." wurde erstellt von MayFlower, 21. April 2017.

  1. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    Ich nehme auch regelmäßig Schmerzmittel. Aber trotzdem spüre ich den Gips und auch die Narben (manchmal nur Jucken, aber teilweise auch so Nervenschmerzen/Gefühl von Spannung).
    Werde nach dem Vacoped fragen, aber in dem KH haben sie wohl bessere Erfahrungen mit dem Gips gemacht. Deshalb weiß ich nicht, ob man sich darauf einlässt. Einen Versuch ist es jedenfalls wert.

    Direkt nach der OP hatte ich bis zum Fädenziehen eine Gipsschiene, die nur gewickelt wurde. Das fand ich wesentlich angenehmer als den Rundum-Gips, ist aber natürlich keine Dauerlösung.
     
  2. Solexa

    Solexa Neues Mitglied

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    Hi ich hab auch wahnsinnige nervenfehlempfindungen, wie brennesseln, und kribbeln. Beim linken Erstoperierten ist das jetzt weg, der rechte muckert noch. Das ist aber normal.
     
  3. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    Update gute 6 Wochen nach OP

    Seit Mittwoch ist der Liegegips ab und auf Nachfrage habe ich jetzt einen Vacoped.
    Das Röntgen ist laut Arzt zeitgemäß und ich soll zwei Wochen teilbelasten und dann mit dem Schuh vollbelasten.

    Ehrlich gesagt, kann ich mir das gar nicht vorstellen. Ich laufe jetzt zwar mit den Gehhilfen hier mal so herum, aber dann tut der Fuß auch weh, weil er jetzt nach Gips Abnahme etwas angeschwollen ist. Die Narbe oben auf dem Fuß ist sehr empfindlich und da zuckt es auch mal bis zum großen Zeh. Der Vacoped drückt genau wie der Gips immer genau an der selben Stelle. Dafür kann ich jetzt aber besser duschen und die Narbe auch mal pflegen. Das ganze Gewebe oben auf dem Fuß gehört noch nicht mir und fühlt sich fremd an. Die Narbe am Knöchel hat mehr Kruste, dafür spüre ich sie aber kaum. Ich bin der totale Angsthase mit dem Fuß und frage mich immer, ob das alles so normal ist.

    Ich vermute, dass ich oben mehr Probleme habe, weil die Narbe ja zweimal innerhalb von 5 Tagen geöffnet und genäht wurde. Schmerzmittel nehme ich jetzt nicht mehr, weil das an diesen Missempfindungen nichts ändert und mir die Übelkeit Probleme machte. Ich muss jetzt ausloten, wann und wieviel ich laufe. Den Rolli brauche ich aber definitiv auch noch.

    Als ich nach Einlagen fragte, hieß es, dass der Fuß sich in den nächsten sechs Wochen noch verändern kann und ich soll erstmal ganz normale bequeme Schuhe mitbringen. Dann könnte man immer noch Einlagen machen. Und die Abrollhilfe? Keine Ahnung, wie ich dann nach Hause kommen soll mit normalen Schuhen. Vielleicht nehme ich besser zwei Paar mit oder ich befrage vorher meinen Orthopäden. Da muss ich mich sowieso noch um KG bemühen, damit das rechtzeitig läuft.
     
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  4. Aida2

    Aida2 Bekanntes Mitglied

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    Clödi,
    Toi, Toi, Toi.... Du warst so tapfer, das schaffst du jetzt auch noch.
    Alles Gute und liebe Grüße...
     
  5. Sabine66

    Sabine66 Mitglied

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    Hallo Clödi,
    ich hab meine ersten vollbelasteten Schritte noch mit dem OrthesenStiefel gemacht. Immer den Rolli griffbereit, um es nicht zu übertreiben. Ich hab auch während der Krankengymnastik das barfuß laufen geübt. Aber das tut schon anfangs arg weh. Mittlerweile habe ich meine guten Outdoor Schuhe mit dieser Abroll- und versteiften harten Sohle und den neuen Einlagen und bin gestern stolze zwei Kilometer mit Rolli gelaufen. Heute ist der Fuß dick geschwollen....nu ja. Auf jeden Fall hat mein Fuß eine ganz andere Form und ich habe das Gefühl auf der Außenseite zu laufen. Aber wahrscheinlich kenne ich es gar nicht anders, als auf meinem Mittelfußknochen herumzulaufen. Mein Fussgewölbe war ja vor der OP komplett plan am Boden. Schmerzmittel nehme ich immer noch ab und zu, da mir jetzt das obere Sprunggelenk weh tut. Meine KG meint das sei normal. Es ist ein langer Weg der Gratwanderung jeden Tag die Übungen für den Fuß zu machen und immer wieder zu laufen, aber es nicht zu übertreiben. Das Problem ist, das ich bei der Hausarbeit meinem Fuß nicht zuhöre. :a smil08: Und was ich gerade super unangenehm finde, ist der Anlaufschmerz, der zwar nach relativ kurzer Zeit besser wird. Aber er erinnert mich ganz sauer an meine vielen Arthrosen, die mir das Leben so schon echt schwer machen. Auch wenn ich natürlich weiß, das eine Arthrose immer Bewegung braucht. Aber es war halt meine Hoffnung, nach der OP wenigstens die Arthrose vom unteren Sprunggelenk nicht mehr zu spüren.
    Nuja Clödi.....es braucht Zeit. Sieh zu, dass zu schnell Lymphdrainage und KG bekommst. Das hilft ungemein......auch für 1000 kleine Fragen :)

    LG Sabine66
     
  6. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    Ich darf ja im Moment noch nicht so viel an KG machen. Laut Arzt eigentlich nur Lauftraining mit den Gehhilfen und ganz leichte Mobilisation des OSG. Keine Abrollbewegung. Bis ich hier einen Physiotermin habe, bin ich Wochen weiter. Aber das nehme ich jetzt in Angriff.
    Mein Fuß ist eigentlich nicht so sehr geschwollen. Der Arzt fand ihn sogar schlank. Aber er fühlt sich anders an und meine Schmerzen sind echt fies. Sie sind brennend/heiß und normale Schmerzmittel helfen kaum. Oxycodon vertrage ich nicht mehr. Werde Anfang der Woche zum Hausarzt gehen und mir was verschreiben lassen.

    Schön, dass du gestern schon so weit gehen konntest. Du schiebst dann den Rolli, oder wie machst du das? Bloß nicht übernehmen, Sabine. Wenn es sehr dick wird, war es wahrscheinlich etwas zu viel des Guten.

    Habe übrigens das gleiche "Problem" wie du mit den Krusten auf den Narben. Und die Haut sieht ganz verschrumpelt aus und löst sich total ab. Komme mir vor wie eine Schlange :ponder:. Habe mir schon die Salbe besorgt, die du mir letztens empfohlen hast.
    Wobei mir die Optik eigentlich egal ist. Hauptsache die Schmerzen werden besser. Meine beiden Zimmergenossinnen sind nahezu schmerzfrei. Da kommt man schon ins Grübeln.

    Für dich weiterhin gute Besserung!
    Lg Clödi.
     
  7. kukana

    kukana Moderatorin

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    ich habe relativ schnell physio bekommen. bzw am anfang mit lymphdrainage vorweg. und keine bewegung sondern eher lösen von verklebungen. reaktivieren von muskeln und sehnen,

    der fuss wird sich noch weiter ändern, senken und flacher werden. da muss man geduld haben. frei laufen ohne angst ging bei mir nach einem jahr.
     
  8. Sabine66

    Sabine66 Mitglied

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    Hallo kukana,
    bedingt durch ein bischen Ärger mit meinem alten Physio hatte ich erst in der 10. Woche nach der OP mit Lymphe und KG angefangen. Alles im Liegen. Erst letzte Woche (12.) erste Übungen im Stand. Vorher immer Lymphe und Lösen der Verklebungen und Faszien. Mein Arzt sagt, das ich theoretisch voll belasten kann, aber mein Fuß muss sich erst wieder daran gewöhnen, dass er es auch kann. Deswegen waren meine ersten Gehversuche im Orthesenstiefel. Nur laufe ich lieber in den Schuhen mit der speziellen Sohle, weil meine Beine dann in etwa gleich lang sind. In der Orthese wird es automatisch ein Gehumpel.
     
  9. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    ich würde gerne nochmal wissen, worauf man bei den Schuhen achten muss. Stehe da gerade ein wenig wie Ochs vor dem Berg, welche ich mir kaufen soll.

    Bequem ist klar, Wechselfußbett ebenso. Aber worauf achte ich bei den Sohlen? Was kann man mit Abrollhilfe versorgen und was nicht?

    Heute haben die Sneaker ja oft diese etwas dickeren Sohlen und manchmal auch mehrfarbig. Da bin ich mir nicht sicher, ob solche Schuhe umgebaut werden können. Mein Orthopäde meinte nur achselzuckend, dass Ledersohlen wohl nicht gehen. Gut, sowas haben die meisten Sneaker ja sowieso nicht. Aber was GEHT, konnte er mir auch nicht sagen. Das müsse man dann mit dem Orthopädietechniker besprechen. Und ich dachte, dass man schon geeignete Schuhe dahin mitnimmt. Aussuchen und Anprobieren ist ja aktuell auch eher schwierig mit den Tests und den Terminen. Somit würde ich mir lieber Schuhe vorab bestellen. Vielleicht habt ihr noch ein paar Tipps für mich.
     
  10. Sabine66

    Sabine66 Mitglied

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    Hi Clödi,
    Ich konnte diese spezielle Sohle bei meinen knöchelhohen Outdoorschuhen dranmachen lassen - im Orthopädischen Fachgeschäft. Ich habe mehrere mitgenommen, aber es ging nur bei diesen, da der Schuh recht stabil sein sollte. Ich habe auch ein Exemplar zum probieren von dort mitbekommen. Aber das war so was von unbequem, hässlich hätte ich noch akzeptiert. ;)
     
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  11. Tiger1279

    Tiger1279 Bekanntes Mitglied

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    Nach der Calcaneus Osteotomie hätte ich eigentlich hohe Wanderschuhe tragen sollen. Das ging gar nicht. Mich haben die furchtbar gedrückt. Insbesondere bei der Narbe. Für mich war wichtig eine feste Sohle und ein weiches Fußbett.
     
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