Lecram
Mitglied
Hallo ihr alle!
Leider ist mir etwas passiert, woran ich überhaupt nicht gedacht habe. Kaum denkt man mal positiv, tritt das genaue Gegenteil dessen ein.
Seit einigen Tagen nehme ich Arava. (vgl. mein Posting "Arava und Sulfasalzin") Die dreimalige Einnahme der 100 mg Tabletten klappte eigentlich ziemlich gut und ich war voller Hoffnung, nun endlich ein passendes Medikament gefunden zu haben.
Doch gestern Morgen ging es los: ich bemerkte leichtes Halskratzen und fühlte mich im Verlaufe des Tages immer schlapper, bis ich nur noch schlafen wollte. Nun bin ich mir ziemlich sicher: ich habe mir eine saftige Erkältung geholt (ich glaube jedenfalls kaum, dass Nebenwirkungen von Arava genau die Symptome eines grippalen Infektes haben).
Dass das nun genau zu Beginn meiner Arava Therapie kommt, ist mein absoluter Albtraum. Was nun? Die 20 mg Tabletten, die ich nun eigentlich nehmen müsste, habe ich wegfallen lassen. Ich finde nirgendswo Informationen darüber, wie man sich bei einer Infektion unter Arava verhalten muss. Überall lese ich nur: gehen Sie zum Arzt!
Doch leider ist heute Mittwoch und alle meine Ärzte haben geschlossen (...wie in einem Land vor unserer Zeit mal nebenbei bemerkt).
Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass so ein Arztbesuch wie immer wenig aufschlussreich sein würde. Ich werde morgen versuchen, meinen Rheumatologen telefonisch zu erreichen. Bei einem kurzfristigen Termin müsste ich wahrscheinlich Stunden im Wartezimmer verbringen und darauf habe ich in meiner Verfassung keine Lust. Da morgen auch noch ein neues Quartal anfängt, wird es sowieso tierisch überfüllt sein, wie ich es aus Erfahrungen schon kenne.
Vielleicht haben einige von euch Erfahrungen, wie man sich zu verhalten hat. Ich vermute, dass es ähnliche Richtlinien gibt wie bei MTX. Das heißt, solange man erkältet ist, kein Arava schlucken und warten, bis alles vorbei ist. Dies werde ich nun wahrscheinlich so machen, aber ich mache mir Sorgen, ob die Therapie überhaupt noch anschlagen kann, wenn ich gleich nach den ersten drei Einnahmen unterbrechen muss. Nun bin ich ehrlich gesagt ganz schön verwirrt und nervös.
Viele Grüße
Marcel
Leider ist mir etwas passiert, woran ich überhaupt nicht gedacht habe. Kaum denkt man mal positiv, tritt das genaue Gegenteil dessen ein.
Seit einigen Tagen nehme ich Arava. (vgl. mein Posting "Arava und Sulfasalzin") Die dreimalige Einnahme der 100 mg Tabletten klappte eigentlich ziemlich gut und ich war voller Hoffnung, nun endlich ein passendes Medikament gefunden zu haben.
Doch gestern Morgen ging es los: ich bemerkte leichtes Halskratzen und fühlte mich im Verlaufe des Tages immer schlapper, bis ich nur noch schlafen wollte. Nun bin ich mir ziemlich sicher: ich habe mir eine saftige Erkältung geholt (ich glaube jedenfalls kaum, dass Nebenwirkungen von Arava genau die Symptome eines grippalen Infektes haben).
Dass das nun genau zu Beginn meiner Arava Therapie kommt, ist mein absoluter Albtraum. Was nun? Die 20 mg Tabletten, die ich nun eigentlich nehmen müsste, habe ich wegfallen lassen. Ich finde nirgendswo Informationen darüber, wie man sich bei einer Infektion unter Arava verhalten muss. Überall lese ich nur: gehen Sie zum Arzt!
Doch leider ist heute Mittwoch und alle meine Ärzte haben geschlossen (...wie in einem Land vor unserer Zeit mal nebenbei bemerkt).
Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass so ein Arztbesuch wie immer wenig aufschlussreich sein würde. Ich werde morgen versuchen, meinen Rheumatologen telefonisch zu erreichen. Bei einem kurzfristigen Termin müsste ich wahrscheinlich Stunden im Wartezimmer verbringen und darauf habe ich in meiner Verfassung keine Lust. Da morgen auch noch ein neues Quartal anfängt, wird es sowieso tierisch überfüllt sein, wie ich es aus Erfahrungen schon kenne.
Vielleicht haben einige von euch Erfahrungen, wie man sich zu verhalten hat. Ich vermute, dass es ähnliche Richtlinien gibt wie bei MTX. Das heißt, solange man erkältet ist, kein Arava schlucken und warten, bis alles vorbei ist. Dies werde ich nun wahrscheinlich so machen, aber ich mache mir Sorgen, ob die Therapie überhaupt noch anschlagen kann, wenn ich gleich nach den ersten drei Einnahmen unterbrechen muss. Nun bin ich ehrlich gesagt ganz schön verwirrt und nervös.
Viele Grüße
Marcel