Antrag auf GdB-Erhöhung

Dieses Thema im Forum "Schwerbehinderung" wurde erstellt von Katharina B, 18. November 2014.

  1. Nachtigall

    Nachtigall Registrierter Benutzer

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    Hallo Manolya,
    zuerst mal Glückwunsch für den GdB 50! :top::)
    Musst du denn das Merkzeichen unbedingt haben? Wofür soll es dir denn helfen, wo wäre dein Vorteil?
    Was einen Widerspruch betrifft, solltest du bedenken, dass die Sache dann in einer höheren Instanz bearbeitet und deshalb strenger bewertet wird. Du müsstest damit rechnen, dass alles nochmal durchkalkuliert wird, und wenn dann der Falsche die Sache bewertet, könnte das einen Verlust für dich bedeuten.
    Ich würde die Sache auf sich beruhen lassen und froh sein über den Gdb 50. Aber natürlich sollst du das selber entscheiden, nachdem du mit deinem behandelnden Arzt nochmal darüber gesprochen hast.
     
  2. Manolya

    Manolya Registrierter Benutzer

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    Widerspruch

    Hallo Nachtigall,

    Ich bin wirklich sehr froh über meinen unbefristeten 50 Gdb. Merkzeichen G würde mir schon helfen da ich für die Behandlungen sehr häufig in die Uniklinik fahren muss. Da ich nicht länger als eine halbe Stunde Autofahren kann fahre ich mit dem Zug. Ich werde deinen Rat beherzigen und meine Ärztin fragen. Ich habe am Freitag einen Termin. Vielen vielen Dank nochmals für deine Hilfe und gute Ratschläge

    Einen wunderschönen Tag

    Liebe Grüße
    Manolya
     
  3. Nachtigall

    Nachtigall Registrierter Benutzer

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    Gern geschehen. ;)
     
  4. Biene41

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    Hallo,

    das ging aber Flott bei Dir mit der Bearbeitung (4 Wochen:top:)

    Ich warte noch immer geduldig auf meinen Bescheid vom Versorgungsamt, hätte nicht Gedacht das ein Verschlechterungsantrag auch solange läuft wie ein Erstantrag.

    Grüssle Biene:)
     
  5. Ni.Ka

    Ni.Ka Registrierter Benutzer

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    Ich warte auch schon ewig, habe auch schon telefoniert, weil die Sachbearbeiterin etwas wissen wollte, was nicht so ganz klar ist. Meinen HA haben sie auch schon angeschrieben, er hatte auch schon Post, aber alles ist schon 4 Wochen her.
    Naja, Papier ist geduldig!
     
  6. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    was heißt ewig?
    glaube ich habe 2 oder 3 monate gewartet, was sich dann aber auch gelohnt hat
    gdb 80 plus b und g

    drücke die daumen, dass du bald positive post bekommst
     
  7. Nachtigall

    Nachtigall Registrierter Benutzer

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    NiKa, ich hab bei meinem ersten Antrag 4 Monate gewartet, beim Widerspruch auch 3 - 4 Monate. Diese Zeiten sind also ganz normal. Deshalb hab ich mich ja gewundert, als ich meinen Verschlimmerungsantrag schon nach 3 Wochen bewilligt bekommen hab. Hab also Geduld! :rolleyes:
     
  8. Ni.Ka

    Ni.Ka Registrierter Benutzer

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    Nun habe ich Bescheid, sind nur 40% geworden...von 30 auf 40%, war ja nicht so erfolgreich:rolleyes:
     
  9. Nachtigall

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    Hallo Nicole,
    klar ist es nicht das, was du erhofft hattest. Aber 10 Grad mehr sind immerhin mehr als gar nichts.
    Wenn du keinen Widerspruch einlegen willst, dann kannst du es ja in einem Jahr nochmal versuchen. Vielleicht war der Antrag noch etwas verfrüht; ich hab grad nochmal nachgelesen: Im April hab ich dir gesagt, es wäre besser zu warten, bis sich das Biologikum in seiner Wirkung gefestigt hat, denn man muss solche starken Medikamente immer erst mind. ein halbes Jahr genommen haben, bis es für die Beurteilung herangezogen wird. (siehe Beitrag #38)
    Überleg dir alles nochmal in aller Ruhe und warte ab. Alles kommt schon zu seiner richtigen Zeit. ;)
     
  10. Ni.Ka

    Ni.Ka Registrierter Benutzer

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    Hmm, davor habe ich ja aber schon ca. 5 Jahre MTX genommen....das, wurde mir gesagt, wäre mit einem Biological gleichzusetzen? Darum habe ich es im Endeffekt schon gemacht. Nachdem meine neue Rheumärztin gesagt hat, das mich eigentlich schweres Rheuma erwischt hat und ich einen aggressiven Verlauf erlebe und dadurch ja auch schon Langzeitschäden vorzuweisen sind. Naja, okay, sind dann halt erstmal nur 10%. Ich denke, ich warte ein paar Jahre und greife dann nochmal an. Mal sehen. Im Moment ist es so, wie es ist.:cool:
    aber vielen Dank für deine Beurteilung und Gedanken dazu:top:
     
  11. Biene41

    Biene41 Registrierter Benutzer

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    Post von Versorgungsamt bekommen, es kommt bei mir zur Verfahrensverzögerung. ( Mehrfachausfertigung) Die können ohne die Rückmeldung Schreiben Hausarzt nicht Entscheiden.

    Begründung mein Hausarzt hats wohl ordentlich verbummelt. (3 Erinnerungen) die erste bereits 31.5.
    Haben Schreiben von Ihn 3mal Angefordert und haben es immer noch nicht.

    Muss zum Hausarzt sobald er aus dem Urlaub zurück ist, das er das geforderte Schreiben nun mal auf dem Weg bringt. Die möchten nun auch eine Stellungsnahme von Ihn bis 22.9 warum er nicht reagiert.

    Da kann ich lange auf ein Bescheid warten.:rolleyes:

    Grüsse Biene
     
  12. Nachtigall

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    Biene, das ist natürlich mehr als doof. Seltsamerweise hat man bei mir kein Schreiben vom Hausarzt gebraucht, um eine Entscheidung zu fällen. Es reichten die Befunde der Fachärzte, die ich mitgeliefert hatte. :confused:
    Ich wünsch dir alles Gute und rasches Weiterkommen! :rolleyes:
     
  13. Biene41

    Biene41 Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    nach sehr langen warten (Mai2016) kam nun das Ergebnis vom Versorgungsamt an.
    Ablehnung es bleibt bei 40.
    Wie schon gewohnt, wurde neues einfach mal dazu geschrieben, manches unterm Tisch fallen gelassen und eine Rheumadiagnose gibt es auch noch nicht.
    Nach Rücksprache Arzt, gehts nun erstmals mit VDK und Widerspruch weiter.

    Grüssle Biene
     
  14. Grenzwolf

    Grenzwolf Registrierter Benutzer

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    @ Biene41

    Bei mir wollten die auch die Diagnose Rheuma nicht anerkennen, aber.....im Endeffekt wurden die Folgen der medikamentösen Therapie ( MTX ) anerkannt.....und damit klappte es .Auf den Vdk würde ich nicht hoffen. Da bleibe doch besser selber am Ball .Einen Widerspruch ( fristgerecht ) kannst auch selber verfassen, ganz ohne Kosten und VdK.Hier im Forum gibt es dazu auch hilfreiche Tipps.Man braucht dazu nur einen verdammt viel Geduld, einige Ablehnungen um das Spielchen mit dem Aussitzen des Amtes zu durchschauen.Die wissen, wenn man öfters ableht, dass es einige dann nicht mehr versuchen.
     
  15. general

    general Registrierter Benutzer

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    wer zu lange auf rückantwort seines antrags warten muß sollte das betreffende amt (übrigens egal ob versorgungsamt, pflege / krankenkasse etc.) mit der reinen androhung einer "untätigkeitsklage" konfrontieren. das hat bei mir nach dem klassischen versuch des verschleppens beim versorgungsamt auf anhieb geklappt.

    ämter haben heutzutage nur wenige wochen zeit, einen antrag zu bescheiden, egal ob positiv oder negativ. die androhung einer untätigkeitsklage macht nahezu jedem sachbearbeiter auf dem amt beine!
     
  16. Grenzwolf

    Grenzwolf Registrierter Benutzer

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    @general

    Aber die Ämter wissen auch, wie lange ein Klageverfahren dauern kann ... ;-)
    Sozialgericht, dank vieler Hartz IV Klagen, ca. 2 Jahre.
     
  17. general

    general Registrierter Benutzer

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    nun bei der untätigkeitsklage handelt es sich auch nicht um ein klassisches klageverfahren, sondern um einen hebel, der genau solche verschleppungstaktik verhindern soll und tut. und das zieht, weil jedes amt rechenschaft über jede eingereichte untätigkeitsklage abgeben muß. es ist also eher so etwas wie ein eilverfahren oder eine einstweilige verfügung.
     
  18. Biene41

    Biene41 Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich bin noch garnicht dazu gekommen, da es etwas turbolent zu ging. Hab nur Widerspruch und "Schriftliche Begründung folgt" geschickt, sowie alle Unterlagen angefordert in Kopie, die zu dieser Entscheidung führten.
    Hab nun auch alles an Unterlagen vom Versorgungsamt bekommen.
    Medikamente oder MTX- Therapie wurden nicht Berücksichtigt, das steht auch nix von drin, V.a. Rheuma keine Wertung.
    Weiss noch nicht, ob ich es selbst Schreibe oder den Vdk eher übergebe.
    Gesundheitlich macht mir Dauergrippe zu schaffen und weitere Absenkung unter 10mg nicht möglich.
    Dazu hab ich mein Mann Angesteckt, er hat nun genau wie Hund Antibiotika.
    Besprechung wegen Klinik u.s.w. am 9.2.2017 beim Rheumaarzt.
    Soll wohl erneut stationär in Klinik zur Diagnostik und ich hab dies mal bammel davor das die Ärzte es eben auch nicht Klären bzw. finden was mit mir los ist.

    Grüssle Biene
     
  19. Grenzwolf

    Grenzwolf Registrierter Benutzer

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    @ Biene41

    hm ja, alle vorhandenen Berichte des behandelnden Rheumadocs mit beifügen. Tun sich beim Versorgungsamt eh schwer mit Rheuma. Der internistische Rheumatologe erkennt keine Gelenkveränderungen, die aber der orthopädische Rheumadoc erkennt. Beim internistischen Rheumadoc hast du nur nur Rheuma, wenn die Blutwerte sero-positiv sind. Das es auch sero-negativer Rheumatiker gibt, tja......
    Das ist schon wie verhext.

    Aber, die Diagnosen sind für das Versorgungsamt schon wichtig, aber es ist noch wichtiger, was du durch das Rheuma nicht mehr kannst und was noch geht.Diese Einschränkungen , in Form eines Tagesablaufs plus der Diagnosen ergeben ein Gesamtbild.Und dieses Geamtbild ergibt den Grad der Behinderung. Fehlt eine dieser Aussagen, wird der Grad der Behinderung gar nicht, oder zu niedrig ermittelt ( Der GdB wird sowieso von den Versorgungsämtern immer am unteren Level eingestuft ).
    Das geht aber auch ohne den VdK.
     
    #59 9. Januar 2017
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2017
  20. Biene41

    Biene41 Registrierter Benutzer

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe alle Einschränkungen Ausführlich bei Antragsstellung mit eingereicht auf einen extra Blatt.
    Hab die Begründung nun einfach selbst kurz geschrieben und mit der bitte sich an den Rheumaarzt zu wenden und dies nochmals zu prüfen.
    Mal schaun was da raus kommt.
    Die Symtome und Einschränkung hab ich täglich auch ohne eine Rheuma Diagnose.
    Ob die kommende Klinik es raus findet steht leider auch in den Sternen.
    Das Mtx hab ich seid nun fast ein Jahr am laufen und Cortison auch.
    Dazu hab ich noch weitere Dauermedikamente.

    Am liebsten würde ich das Cortison wieder zurück auf die 15mg hoch setzen, da ging es mir einfach besser.

    Meine Leukozyten sind nun auch einfach immer höher gestiegen und der CRP erhöt.
    Hat das von Euch auch jemand?

    Grüssl Biene
     
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