Antidepressiva, von denen man nicht zunimmt?

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von eve60, 26. Dezember 2017.

  1. sternschnuppe84

    sternschnuppe84 Registrierter Benutzer

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    Ich weiß, ich nehme seid Jahren Antidepressiva.
    Und wenn jemand nicht mehr isst, nicht mehr schläft und Suizidgefährtet ist, sollte er wahrscheinlich eher in eine stationäre Behandlung, wo er dann auch entsprechend auf Medikamente eingestellt wird...
    Und wie gesagt, mir ging es eher darum, dass man genrell die ganze Bandbreite an Möglichkeiten betrachtet.
    Natürlich ist jeder Individuell und jeder Krankheitsverlauf auch. Nur wenn man generell nichts an seinem Leben oder seiner Einstellung ändert, wird es halt häufig langfristig generell schwierig. Und ich weiß selbst, dass die Arbeit an sich selbst ziemlich schwierig ist und manchmal sehr langwierig...

    Wie auch immer gehört das in die Hände eines Facharztes und ist eben sehr individuell..
     
  2. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Ein Artikel zum Informieren, wer möchte:
    Antidepressiva: Umstrittene Glücksbringer
    Sie sollen Depressionen lindern. Doch Antidepressiva geraten immer stärker in Verruf - wegen ihrer Nebenwirkungen, aber auch wegen der Wirksamkeit.
    http://www.tagesspiegel.de/wissen/medizin-antidepressiva-umstrittene-gluecksbringer/19684166.html

    Aus meiner Sicht taugen diese Glückspillen lediglich zur momentanen Linderung der Beschwerden. Sie heilen nicht, sie betäuben, ähnlich wie Schmerzmittel und der Patient vergisst den Sinn was gegen selbständig zu unternehmen und schluckt und schluckt tägl. dafür die Pille.
    Und hier ist es wie mit allen Pillen, ein bisschen Jammern und der Arzt verschreibt.
    Der Therapeut redet meist noch gut zu, rät davon ab, doch beim Psychiater oder Neurologe ist man gut beraten, wenn man viel von braucht.

    Das konnte ich mir nun mal wieder nicht verkneifen, da ich das so beängstigend finde und es bestimmte dem Menschen an sich nichts nutzt.
     
  3. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Irgendwie habe ich die Frage von eve anders in Erinnerung und sie hat auch extra nochmal geschrieben, worum es ihr geht. Und wieder schweift es ab...
     
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  4. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Sie hat bereits ein paar Vorschläge bekommen Tinchen und jedes Thema ist breit gefächert finde ich. Es ist gut darüber zu diskutieren, da es sehr gut überlegt sein will diese Medikamente einzunehmen.
    Ich fragte bereits nach eve: Was empfiehlt der Arzt für ein Medikament, der dich berät und weiß was du brauchst?
     
  5. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Mara, das kann man natürlich diskutieren, aber eve hatte den Thread erstellt und wollte ausdrücklich nicht, dass sie Ratschläge bezüglich nehmen oder nicht nehmen usw. erhält. So habe zumindest ich das verstanden ;). Nur bezüglich ihrer Frage und die ist verständlich formuliert. Dann sollte man das doch auch mal akzeptieren. Aber ist nur meine bescheidene Meinung :1syellow1:.
     
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  6. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Und Deine Abneigung, Mara, gegen Medikamente, Impfungen etc. ist hinlänglich inzwischen bekannt.
    Und zu allem kann man sich den passenden Link ergoo, ob für oder wider.
     
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  7. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Da bin ich eine der wenigen hier, leider.
    Man könnte manchmal fast meinen, wir würden hier von der Pharmaindustrie geleitet.
     
  8. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Ja bei einer schweren Depression und deren Symptome ist es besser stationär zu gehen, da geb ich dir ganz Recht, denn das kann ansonsten tödlich enden.

    Und ja es gehört eine Kombinationstherapie dazu, ich hatte da als ich stationär war auch Schulungen dazu bekommen. Dawurde auch erklärt, warum es nicht in jedem Fall nur mit einer Psychotherapie ausreicht.

    Die heutigen Psychiatrien sind auch anders als früher, ich hatte neben dem Medikament täglich noch etliche Therapien, wie Ergotherapie, Sporttherapie an Geräten, Mal und Kunsttherapie etc. Sozialpädagogen-Gespräche und Psychologengespräch...

    Die ersten Tage allerdings war ich kaum oder nicht in der Lage teilzunehmen und so überwog eben erst mal das medikamentöse. Das ist aber nichts ungewöhnliches und geht vielen Betroffenen so und niemand braucht sich zu schämen, eine Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung und gehört in die Hände eines Facharztes-Neurologie/Psychiatrie, vorallem wenn es um Diagnostik und eventuelle medikamentöse Behandlung geht.
     
    #28 29. Dezember 2017
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2017
  9. aischa

    aischa Guest

    @Mara,

    denke nicht dass du alleine bist mit deiner meinung........aber du wiederholst dich oft und deshalb kommt öffters kritisches!
    mir passiert daselbe, wenn es um sogenannte politische Diskussionen geht....denn ich habe schon viel elend und unrecht gesehen und dann geht mit mir der gaul durch!

    auch ich bin Medikamenten kritisch aber mit pauschalurteilen kommt niemand weiter, dass unsere gesellschaft zuviel und zu oft zu medikamenten greift, ist aber auch unserem system geschuldet.......
     
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  10. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Eve fragt hier doch ganz deutlich, ob es auch Antidepressiva gibt, die nicht zur vermehrten Gewichtszunahme führen, damit fragt sie im Grunde doch nur, wer Erfahrung mit Einnahme von unterschiedlichen Antidepressiva hat und wer von welchem zunimmt und von welchem eher nicht.

    Eve hat mich schon vor zwei Tagen per PN-private Unterhaltung angeschrieben und etwas nachgefragt, den Text werde ich hier nicht preisgeben!
    Antwort hat sie auch von mir bekommen.

    Denn ich hatte das Problem, wie ich schon erwähnte hier im Thread mit einem AD, was unter anderem auch als apetittanregend gilt. Meine Neurologin/Pychiaterin erkannte das Problem und riet mir auf ein anderes AD umzusteigen, was in der Mehrheit nach ihren Erfahrungen mit Patienten weniger zur Gewichtszunahme führt.

    Mit diesem Medikament "fahre" ich nun schon seit längerem, wie schon gesagt gut und nehme nicht mehr zu.

    Und @Mara1963 , eine extreme Gewichtszunahme kann sehr wohl zu noch mehr Problemen und Beschwerden und gesundheitlichen Einschränkungen führen und ist für das entzündliche Rheuma absolut auch nicht gut und eher schädlich, da Rheuma auch auf Organe wie Herz und so weiter gehen kann. Ich kann Eve da gut verstehen. Meinem eh schon gehandicapten Herz hätte eine weitere Gewichtszunahme sicher nicht gut getan und auch meinen Arthrosen usw. nicht..

    Edit: Rechtschreibfehler
     
    #30 29. Dezember 2017
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2017
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  11. Hamo

    Hamo Registrierter Benutzer

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  12. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Mara, Du könntest Deine Unkerei auch einfach mal lassen.......es wird langsam öde.

    @eve: sorry für meinen off-topic-Beitrag :)
     
  13. eve60

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    Ja, das stimmt, mir gings schon um die von mir gestellte konkrete Frage. Über Sinn und Zweck und welche Methode nun die richtige ist, wollte ich hier keine Diskussion entfachen. Und ich bin Euch sehr dankbar, da ich doch eine Menge an Erhellungen bekommen habe.
    Mara, Du verteufelst die Ärzte mal eben als (Halb)Götter in weiß, Dein Therapeut ist wohl die einzige Ausnahme?
    Es wäre mit Deinen Beiträgen sicher viel mehr anzufangen, wenn sie ohne Unterstellungen und Verallgemeinerungen auskämen und Du dann auch nur von Deinen eigenen Erfahrungen berichten würdest. Offenbar hast Du mit Ärzten viel Negatives erlebt, das tut mir natürlich leid. Aber deshalb über den ganzen Berufsstand den Schmäheimer auskippen? Eher kontraproduktiv. Und inzwischen wirst Du auch etwas sehr beleidigend. Du greifst nicht nur mehr die Ärzte an, sondern auch mich. Ich bin bereit, ein ärztlich verordnetes Medikament zu nehmen, also schmeiße ich brav alles in mich rein? Du kennst mich nicht; ich pflege meinen Verstand zu gebrauchen. Dazu gehört auch, nicht mit Allgemeinplätzen um mich zu werfen. Wie soll man Deine Beiträge denn ernst nehmen, wenn man schon vorher weiß, was kommt?
    Denke mal drüber nach.
     
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  14. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Warum sollte man das Thema Depressionen nicht auch in einem Rheumaforum weiter führen können und was bitte ist ein Psychoforum? Ehrlich gesagt finde ich die Ausdrücke Psychoschiene und zB. Psychoforum oder Psycho fast schon diskriminiernd. Chronische Erkrankungen und dazu gehöhren auch entzündliche chronische rheumatische Erkrankungen können und das nicht selten (müssen nicht zwangsläufig, aber können!) zu Depressionen führen und diese Worte Psycho und Co finde ich schon lange unpassend und sie fallen leider immer wieder in diesem Forum! Natürlich ist eine entzündlich rheumatische Erkrankung keine psychische Erkrankung, aber sie kann trotzdem "auf" die "Psyche" gehen und das gehört dann auch behandelt und hat nix mit Psycho oder Psychoschiene zu tun, denn das sind ebenso ernste Erkrankungen wie Rheuma und viele andere Erkrankungen!
     
  15. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    Lagune, so habe ich Kati nicht verstanden. Ich denke, es ging darum, tiefergehende Diskussionen zum Thema psychische Verfassung besser in einem damit befassten Forum zu bereden.
     
  16. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Naja ich weiss nicht, aber werde nochmal darüber nachdenken, danke für deinen Kommentar und deine Anregung Eve.;)
     
  17. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Beleidigen möchte ich dich nicht eve, mir gings drum dass du schriebst „...entscheide nicht ich, sondern meine Docs...“ und darauf wollte ich dich aufmerksam machen. Wie ich dich lese, willst du das so.
    Ich berate mich mit dem Arzt und mache das was ich für mich entscheide.

    Ich bin gerne hier im Forum, da ich euch gut leiden mag, dennoch komme ich mir manchmal vor wie in der Apotheke.
    Ich würde mir wünschen, wenn auch mal öfter kritisch Medikamente hinterfragt würden.
    Wieso ist das so selten der Fall frage ich mich? Wir sind doch alle schwer krank und da muss es doch auch noch andere Lösungen geben als Chemie, oder?!

    Einen Therapeuten hatte ich wirklich einen guten, das stimmt. Dort geht’s ja auch nicht um schnelle Linderung des Problems, für die Analyse hatten wir 3 Jahre Zeit.
    Es tut mir leid, wenn du dich angegriffen fühltest eve, ich werde über deine Worte nachdenken, und wünsche dir eine zufriedenstellende Lösung deines zugrunde liegenden Problems. Gerne würde ich lesen wenn du berichtest, wie es sich entwickelt.

    Beste Grüße
    Mara
     
    #37 29. Dezember 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Dezember 2017
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  18. Lagune

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    Wenn man drei Jahre warten kann ist das ja auch okay, geht aber wahrscheinlich nur bei leichten Depressionen oder was immer du da auch hattest Mara, vielleicht manchmal auch noch bei mittelschweren, bei einer schweren Depression kann das ganz anders sein. Mit einer schweren Depression ist das fast unmöglich und kann sehr wohl mit dem Tod enden. Mit einer echten und schweren Depression jedenfalls kann man nicht monatelang oder gar jahrelang herumtrödeln oder so weitermachen und genau da liegen die Unterschiede zur leichten,mittelschweren und schweren Depression.
     
    #38 29. Dezember 2017
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2017
  19. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Lagune, 3 Jahre lang war die Psychoanalyse, es begann mit der ersten Sitzung.
    Zur damailigen Zeit war das noch einfacher eine Therapie zu bekommen als heute, das liegt 20 Jahre zurück.
     
  20. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Ja vor Jahren gab es die langen Wartezeiten auf eine Psychotherapie noch nicht. Ich bekam bei frühreren Therapien auch relativ schnell einen Therapieplatz. Leider hat sich das in den letzten Jahren geändert.
     
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