liebe resi,
was mich stört ist einfach, dass du deine angaben als ultima ratio darstellst!
unhay hat eine diagnostizierte rheumatische erkrankung. diese sind, soweit ich das "verstanden" habe, oft erst im verlauf als das zu erkennen, was sie WIRKLICH sind. hälst du es denn für nicht möglich, dass sich da etwas anderes herauskristallisiert, als das es sich ursprünglich getarnt hat. oder das dem ursächlich diagnostizierten noch etwas im schlepptau folgt? der AK mag "im normbereich" sein, aber der titer ist ansteigend, also zeigt sich da eine gewisse dynamik. nicht falsch verstehen, wenn der doc das im blick hat ist doch alles ok, aber wenn er es AUFGRUND DES NORMWERTIGEN TITERS aus den augen verliert dann... naja!?
übrigens entschuldige bitte meine darstellung des ds-dna als allerweltsantikörper, das hast du sicher so nicht gesagt, aber die aussage "sind nicht selten und nicht sehr spezifisch" hört sich an, als würden sie standardmäßig im schlepptau eines schnupfens auftreten... vielleicht könntest du das etwas präzisieren, da ich meine info`s nicht (ausser referenzwerte für bestimmte antikörper ;-) ) von den internetseiten irgendwelcher labore beziehe.
ach und übrigens habe ich auch spezifische erfahrungen, die auf der tatsache beruhen, jahrelang auf eine fehldiagnose hin behandelt worden zu sein. was sind denn deine spezifischen erfahrungen bezüglich der ds-dna antikörper?
so und nun klinke ich mich hier aus. vorerst ;-)
ich gebe dir völlig recht, mich störte auch der Kommentar die Lupusverläufe wären oft recht mild. ich laufe auch unter mildem Verlauf... Ist vielleicht kein lebensbedrohlicher Verlauf, aber es macht Beschwerden, ich kann nicht mehr arbeiten und da ist dann eben nicht alles super, nur vielleicht in Relation zu dem, was sein könnte. Mein Neurologe schüttelt immer nur mit dem Kopf, wenn er die Berichte liest. Mittlerweile könnte man meinen, Lupus wäre ein Schnupfen.
und die Anti DNS AK die werden auch gerne so genommen, wie sie einem in den Kram passen. Von hochspezfisch bis zu dem, was man hier liest, ach das kann schon mal vorkommen. Wobei das eben vielleicht auch an der Art und Weise wie es ausgedrückt wird, blöd rüberkommt.
Die Referenzwerte wurden ja angepasst und zwar deutlich. Früher ging es ab 35 los, jetzt braucht man 100 oder 200 je nach Labor. Das wird ja schon seine Gründe haben.
Nur, man kann nicht mit was um sich werfen und es dann nicht begründen, bzw behaupten, man wisse es, aber man könne es hier nicht erläutern. Dann darf man solche Themen auch nicht anschneiden, sorry, das ist meine Meinung.