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Anthrosophisch??? Neue Ärzte???

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von BeateM, 12. März 2008.

  1. BeateM

    BeateM Guest

    Ich bin verwirrt.
    Letzte Woche beim Gynäkologen, Routineuntersuchung:
    Wie geht es Ihnen?

    -Ach, ich bin irgendwie total platt.

    Verständlich, Sie sind in den Anfängen der Wechseljahre und da ist es
    besser mal einen gang runterzuschalten.

    -Ich mach doch gar nicht sooo viel. Erst im Dezember waren wir 4 Wochen in Neuseeland- Da müßte ich doch noch total erholt sein?

    Vom anthrosophischen Standpunkt aus ist es gar nicht gut in uneren Wintermonaten in ein Land mit Sommer zu reisen. Auch Kiwis sollten im Winter nicht gegessen werden? Das bringt das Imunsystem total durcheinander.

    Da war ich schon reichlich verwirrt, Montag dann beim HNO. Ich habe sehr oft die linke Kieferhöhle zu und auf der Seite Ohrenschmerzen. Jetzt habe ich sagr über diese Kopfhälfte starkes Kopfweh welches sich bei Berührung unerträglich anfühlt.

    Wie sind Ihre Beschwerden?

    -Ohrenschmerzen, starkes Kopfweh und die Kieferhöhe ist zu.

    Gründliche Untersuchung und Ultraschall der Gesichsthöhlen und eine Ohrdruckmessung. Das ohr wird mit einer brennennden Sache eingeschmiert. (Aua)

    Sie haben das einfach zu oft. Was läuft schief in ihrem Leben? Sie haben sozusagen ständig die Nase voll.

    -Ähh??? Ich weiß nicht, eigentlich habe ich grad keine Probleme.

    Das glaub ich nicht!

    -Ich ernähre mich gesund mit viel Obst und Gemüse. gehe regelmäßig spazieren.......

    Wissen Sie, das nutzt nur wenig, essen Sie besser was Ihenn Spaß macht und nehmen Sie meinetwegen Vitamine und Zink dazu. Das ist viel besser für die Psyche.

    -Kann da nicht irgendein Zusammenhang mit meinem Rheuma sein?

    Natürlich, alles kann irgendwie zusammenarbeiten. Aber ich bin nur Arzt und kein Hellseher. Ich könnte Sie jetzt vielen Untersuchungen zuführen und ganz bestimmt ist die eine oder andere Untersuchung für dies und das beweisführend. Aber was bringt Ihnen das? Vom Prinzip her kannich jeden Menschen solange untersuchen bis ich irgendetwas krankhaftes finde. Das ist nie ein Problem. Problematisch ist es jemanden für vollkommen gesund zu finden. - Ich schriebe Sie eine Woche krank und sie schonen sich und machen mal gar nichts, nehmen die Medikamente und dann sehen wir weiter.

    _________________________

    Irgendwie bin ich etwas überfordert. Wir haben beschlossen dieses Mal noch ohne Antibiotika zu arbeiten und so schlucke ich Wobenenzym und Sinupret und sprühe Nasenspray, Rotlicht auf den Nacken. Bin krank geschrieben und schlafe erstaunlich viel und vor allen Dingen sehr tief.
    Hat er recht und ich brauchte nur mal Zeit zum Abschalten um zur Ruhe zu kommen?
     
  2. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo beate,

    das glaube ich, dass du irritiert bist ;). die aussage des ersten arztes klingt tatsächlich typisch anthroposophisch. ich hab mal ein jahr lang in einem waldorfheim gearbeitet und war auch manchmal etwas irritiert über ähnlich merkwürdige ansichten, weil sie einen in dem moment einfach nicht weiterbringen. im winter keine kiwis zu essen ist vielleicht vom ökologischen und ökonomischen standpunkt betrachtet sicher sinnvoll, aber dem körper ist es egal von welcher frucht er sein vitamin c bezieht und ich glaube nicht, dass der körper da unterschiede macht ;).

    was dein hno da sagt finde ich ein bißchen eigenartig. ich habe selbst oft kiefer- und nebenhöhlenentzündungen, die häufig sehr schnell in vereiterungen umschlagen. ich komme dabei selten um ein antibiotikum herum. wir probieren das immer mal wieder, aber nur unter der bedingung, dass ich sehr regelmässig nasenspray benutze und nasenspülungen mache. wenn wir das probieren, dass kontrolliert mein hno das sehr engmaschig per sono. sobald eine verschlechterung auftritt (also eine vereiterung erkennbar ist) wird dann doch ein antibiotikum gegeben. wenn bei dir die ohren schon zu sind und du starke kopfschmerzen hast, würde ich meinen, dass du im zweifel besser noch mal einen anderen hno aufsuchen solltest. ich habe leider die feststellung machen müssen, dass es genauso schwierig ist einen guten hno zu finden, wie das bei orthopäden und rheumadocs der fall ist. das letzte mal, als ich zu einer vertretung musste, weil mein eigener doc krank war, hat dieser mehrere teure untersuchungen gemacht (sono, nebenhöhlen endoskopisch angeschaut etc.), nur um danach zu behaupten das wäre ein simpler schnupfen (ja klar, drum hatte ich auch das gefühl als ob mir sämtliche zähne ausfallen wollen :rolleyes: ). mit der empfehlung für ein superteures nasenspray (das besonders toll sein soll, weil es panthenol enthält) hat er mich dann weggeschickt., natürlich ohne einen kontrolltermin zu vereinbaren. ich hatte das dumme gefühl, dass da jemand sein budget schonen will. genauso hört sich dein doc irgendwie auch an, denn wobenzym und sinupret muss man schließlich selbst zahlen.

    nun ja, ich drück dir die daumen, dass du das schnell in den griff kriegst, ggf. auch mit unterstützung eines anderen arztes.

    liebe grüsse
    lexxus
     
  3. BeateM

    BeateM Guest

    Danke für Deine Antwort.

    Ich habe auch schon über einen Arztwechsel nachgedacht. Aber, ich hab bereits eine beidseitige Kieferhöhlenfensterung mit Kieferhöhlenschleimhautentfernung, und er ist "der" HNO hier.

    Eine Freundin hat jahrelang bei ihm gearbeitet und sagt wenn es einer weiß dann er.

    Aber letztendlich ist eine 2. Meinung ja auch nicht schlecht.

    Mich wundert das momentan alle Ärzte so "merkwürdige" Ansätze haben. Eigentlich habe ich mir so eine Diskussion immer gewünscht und jetzt wo sie da ist möchte ich einfach nur eine strenge Diagnose und fertig.

    Manchmal allerdings liest man ja auch abenteuerliche Dinge von Patienten denen es viel besser ging nachdem sie ihre Lebensumstände geändert haben.
     
  4. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo beate,

    ich glaube der ruf eines arztes hat für den persönlichen einzelfall wenig zu sagen. ich bin mal wochenlang mit übelstem juckreiz auf dem kopf herumgelaufen, kein hautarzt konnte helfen. ich hab dann auch einen termin bei unserer "koriphäe" gemacht, der eine neurodermitis diagnostizierte und ölshampoo empfahl (ich bin mit diesem zeug fast die wände hochgegangen). am ende stellte eine andere hautärztin eine pilzinfektion fest, verursacht durch eine allergie. an den ruf eines arztes glaube ich schon lange nicht mehr. meine ehem. orthopädin hatte einen schlechten ruf, was daran lag, dass sie ein etwas seltsamer mensch war, dennoch war sie eine gute ärztin und ich habe mich immer gut bei ihr aufgehoben gefühlt (sie war auch diejenige, die hartnäckig an der diagnose rheuma festhielt, trotzdem anfangs alle untersuchungen negativ waren).

    ich denke, es sind zwei faktoren, die einen guten arzt ausmachen: zum einen die fachliche kompetenz, zum anderen das interesse am patienten. jemanden zu finden, der beide faktoren gleichermaßen inne hat, ist sehr schwierig. klar freue ich mich, wenn ein arzt einfühlsam auf mich eingeht, mich ernst nimmt und mitgefühl zeigt. was nutzt das aber, wenn dabei die kompetenz auf der strecke bleibt. umgekehrt ist es ähnlich schwierig. ich habe es in den letzten jahren für mich so gehalten, dass ich so lange den (fach-)arzt gewechselt habe, bis ich in einer praxis gelandet bin wo ich mich rundum gut aufgehoben fühlen kann, selbst wenn der weg manchmal etwas weiter ist und ich hoffe sehr, dass der ganze irrsinn der gesundheitsreform nicht irgendwann dazu führt, dass man sich einen arzt im eigenen "bezirk" suchen muss (am ende weiss man ja nie, auf was für ideen die noch so alles kommen). im moment habe ich alle bereiche abgedeckt und hoffe sehr, dass demnächst nicht wieder irgendeiner auf die idee kommt in rente gehen zu wollen, weil die sucherei dann erneut losgeht. kleinere abstriche muss ich allerdings immer mal machen, das kann ich aber gut in kauf nehmen.

    liebe grüsse
    lexxus
     
  5. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo zusammen,

    ich wohne direkt neben einem anthrop. krankenhaus.
    auf dem klinik-gelände sind auch etliche niedergelassene fachrichtungen vertreteten:)
    diese sind inzwischen zu einem versorgungszentrum zusammen geschlossen

    vorteil für mich: der schmerzarzt kann in meine patientenkartei vom Internisten/hausarzt mit meiner einverständniss schauen.usw....
    ich kann diverse dinge ambulant erledigen lassen, ohne jedesmal stationär zumüssen....

    ich war 3 mal stationär wg. unterschiedlichen erkrankungen dort. es hat für mich sehr viele vorteile. es wird die schulmedizin ausgenutz und zeitgleich die anthrop. seit....

    was ich eigentl. damit sagen wollte;).... mit allem was ein anthrop. meint bin ich weder einverstanden, noch komme ich damit zurecht...vieles kann ich für mich annehmen und oft haben sie leider doch recht mit ihren psychischen meinungen......wenn vieles für mich ungewohnt ausgedrückt wird und die behandlungen auch nicht immer gleich nachvollziehbar ist....
    ...
    interessant sind stationär auch die auffassungen und handlungen des pflegepersonales...vielen sieht man das von weitem schon an,welche medizin sie vertreten....;)

    ich habe für mich (vor 1,5 wochen auf der schmerzstation) eine optimale mischung von beiden medizinischen ansätzten erleben dürfen....
    bin schulmedizinisch neue eingstellt worden und zeitgleich (zur unterstützung) anthrop. medizin....
    abgesehen davon hat mich noch nie jemand als chronischer schmerzpatient so sehr wahrgenommen...ohne alles rein auf die psyche zuschieben....kann das im grunde bis heute noch nicht so ganz glauben,das ich 2 wochen ohne mit einem arzt um meine rheuma-diagnose und/oder körperliche schmerzursache oder sonst was streiten zumüssen.....
    die psychologischen anwendungen waren leider absolut nicht mein fall und auch ohne den erwünschten erfolg...aber ein versuch wert....

    von den schwestern habe ich etliche toll tips im bezug auf wickel, öle und sonstige anthorp. medikamente/öle usw erhalten....
    leider sind diese etlicher dieser dinge sehr zeit und kraftaufwendig...und oft ohne hilfsperson nicht durch zuführen....aber das ein oder andere gute tue ich mir weiterhin an;)

    ich habe mir etliche bücher über anthrop. geholt ( gibt auf dem kh-gelände ein buch/kunsthandel der haupts. anthrop. dinge verkauft) und versuche sie so halbwegs zuverstehen....letztendlich ziehe ich mir das raus was ich verstehe, was mir wichtig ist und schlucke weiterhin meine schulmedizin...vielleicht hilft ja doch mal irgend eines dieser dinge;)

    insgesamt möchte ich diese ärzte nicht mehr missen müssen, da sie wissen wo ihre grenzen sind und mir menschlich einfach sympatischer sind;)...

    lg
    bine
     
  6. BeateM

    BeateM Guest

    Danke für Eure Antworten.

    Lexxus empfiehlt mir den Arzt zu wechseln und Berlinchen und Babamaus empfehlen mich drauf einzulassen.
    Worauf einlassen? Im Prinzip muß ich ich dann mich mit mir selbst ernsthaft auseinandersetzen. "Sie haben die Nase voll von irgendwas". Tja das könnte aber schmerzhaft werden.

    Ist der Arzt nun gut oder schlecht oder gar super? Ich weiß es echt nicht. Medizinisch gesehen könnte ich mich erneut Fenstern und die Kieferhöhlenschleimhaut entfernen lassen und ich hätte erst mal Ruhe. Aber isses das dann wirklich? Oder fängt es auch wieder nach 2,3 oder 5 Jahren von vorn an?

    Und der Gynäkologe hat ja auch irgendwie recht. Wechseljahre bedeuten ein Umbauprozeß findet statt. Was beeinflußt dies alles. Auch mein Rheuma?

    Ich werde es selbst lösen müssen. Problematisch für mich ist das ich ein Mensch bin der es total haßt lang drumrumzureden. Ich mag es wenn Fakten sofort auf den Tisch kommen und diese bewertet werden.
     
  7. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo babamaus,

    du hast beide beiträge wunderbar geschrieben... respekt, ich kann es bis heute nicht so toll erklären...
    es ist ein toller und objektiver erfahrungsbericht, ohne irgendeine empfehlung das es für jeden der richtige weg ist...!!

    was für einige noch wichtig sein könnte...es gibt einige anthrop. ärzte die eine normale kassenzulassung haben:) die anthrop. ausbildung folgt ja zusätzlich zur normalen ausbildung. also hat ein anthrop. arzt auch eine richtige schulmedizinische ausbildung genossen!!
    selbst die therapeuten für z.b. maltherpie haben eine umfangreiche ausbildung hinter sich! war sehr erstaunt, als ich mich darüber informiert habe...

    ich erhalte etliche medikamente auf kassenrezept, da bei schweren schmerzzuständen dies inzwischen möglich ist...ansonsten empfinde ich diese medizin als zahlbar: 8- 14 eur für 1 medikament das mir für 6-8 wochen reicht, ist es mir wert und finanziell möglich dies zuversuchen.

    aktuell habe ich ein schmerzöl von weleda auf kassenrezept zuhause und es wirkt super, obwohl ich sonst jedliche wärmeanwendungen absolut nicht abkann und es alles nur verschlimmert...

    die gesichte mit dem Kind im erwachsenen, hat mir sehr geholfen, besonders die beziehung mit meiner mutter im bezug auf die aktzeptanz das ihre tochter krank ist und es nicht wieder weggehen wird...auch für die eigene krankheitsaktzeptanz hat es sehr viel positives bewirkt...

    die sache mit dem fernseher,besuchverbot usw. ist im kh havelhöhe nicht ganz so streng;)....eher freiwillig und eigentl. auch sinnvoll...;)

    liebe grüße
    bine
     
  8. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo babamaus,

    ich hoffe, ich bin da nicht missverstanden worden. meine beiträge sollten keinesfalls ein plädoyer gegen die anthroposophische medizin sein, sondern nur deutlich machen, dass manche ansätze erst einmal verwirrend sind, wenn man damit noch nie in berührung gekommen ist. vieles von dem, was du schreibst, kann ich aus der arbeit im waldorfheim bestätigen, denn viele ansätze werden nicht nur therapeutisch genutzt, sondern auch insgesamt gelebt (z.b. kein tv, bewusste selbstwahrnehmung, etc.). für jemanden, der sich bewusst auf neue behandlungsweisen einlassen will, ist das sicher auch kein problem, jemand der nicht damit rechnet darf in meinen augen zu recht irritiert sein, denn wie ich schon schrieb, wenn man mit der materie nicht mal ansatzweise vertraut ist, helfen einem manche ansätze nicht mal annähernd weiter, weil sie scheinbar jeder logik entbehren und selbst wenn man damit ein stückweit vertraut ist, so ist manches noch merkwürdig.

    ich muss hinzufügen, dass meine erfahrungen in diesem "waldorfjahr" nicht die besten waren, denn der weg, den die antroposophie meint, und das, was am ende gelebt wurde, waren dort zwei völlig verschiedene dinge. zum glück konnte ich aber in anderen kurzpraktika in anderen einrichtungen bessere erfahrungen machen und habe für mich gelernt, dass das, was manchem weltfremd erscheint, so weltfremd gar nicht ist, weil viel mehr dem menschen zugewandt und somit der heutigen schnelllebigkeit, dem konsum und der massiven medienpräsenz aus gutem grund nicht angepasst.

    liebe grüsse
    lexxus
     
  9. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    das ist eine sehr schöne diskussion hier:).
    ich war vor kurzen wieder einmal in einer anthro.klinik.
    es hat mir sehr gut getan und das was an pflege am patienten dort ablief,das kann ein allopathisches kkh gar nicht leisten.
    dort habe ich auch das schmerzoel von weleda kennengelernt und es hilft mir richtig gut.
    wir leben jetzt seid 2 1/2 jahren ganz bewußt ohne fernseher .die erste zeit war für mich sehr schwer (bin berentet) weil in den zeiten in den es mir schlecht ging die kiste morgens schon lief.dem entsprechend nökelig war ich dann abends wenn mein lege nach haus kam.der tag war um und wie hatte ich meine zeit gefüllt ?das war frust auf der ganzen linie.
    ich habe heute immer noch sehr viele zeiten in denen es mir nicht gut geht und nun lese ich ,bin hier oder wir spielen abends zusammen etwas oder wir gucken uns einen film auf dem laptop an,höhrbücher haben wir lieben gelernt.
    für mich ist ein tag den ich so verbracht habe befriedigender,lebenswerter als vorher.
    bevor alle auf mich einprügeln ich will keinem den fernseher verbieten,ich konnte mit dem medium nicht umgehen.

    liebe grüße katjes

    die nächste woche wieder ins krankenhaus muß und sich darauf freut:)
     
    #9 14. März 2008
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2008
  10. Schnaki

    Schnaki Neues Mitglied

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    ...wirklich eine interessante Diskussion, der ich mich auch anschließen mag

    Seit 7 Jahren bin ich nun in anthrop. Behandlung bei einem Internisten mit zusätzlicher anthrop. Ausbildung. Von 2000-2004 war ich mehrfach in einem anthrop. Krankenhaus. Es hat mir sehr gut getan und stabilisiert! Soweit, dass ein ein weiterer Klinikaufenthalt wegen eines akuten Fieberschubs beim Stillsyndrom nicht mehr nötig war. Von einer Remission bin ich allerdings sehr weit entfernt - leider.
    Für mich ist es sehr schwer zu sagen, wodurch nun genau diese Stabilisation entsteht. Barbara hat dafür ja so super Worte gefunden. Vielleicht ist es die Kombination aus Schulmedizin (ich nehme Cortison und zwischenzeitlich auch biologicals) und alternativer Therapien und Sichtweisen, die ich mich auf allen Ebenen abfängt. Ja, verwirrend finde ich den anthrop. Ansatz auch oft und manchmal möchte ich meinen Arzt von seiner schöngeistigen Wolke herunterholen... gerade dieses "Reiben" aber gibt mir immer wieder Denkanstöße, die mich ein bißchen weiterbringen.

    In dem Sinne alles Gute für Deinen Klinikaufenthalt, Katjes :)

    Liebe Grüße

    Schnaki