1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Angst

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Bexi67, 4. September 2013.

  1. Bexi67

    Bexi67 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2008
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Zusammen,

    mein Mann ( 49 ) hat seit gut 5 Jahren Rheuma. Er spritzt einmal die Woche Metex, nimmt Prednisolon und Ibuprofen. Bisher konnte man die Krankheit damit recht gut kontrollieren. Sicherlich gab es immer Zeiträume wo Schübe ihn quällten aber das war übersichtlich. In diesem Jahr sieht das alles anders aus. Durche einen gewaltigen Schub war er einige Wochen im Krankenhaus und letztendlich wurde am Herzen Wasser punktiert. Keiner wußte so genau woher die Lungenentzündung kam und warum ein Großteil seiner Organe im Wasser lagen. Als wahrscheinlich keiner mehr wußte was Sache ist, wurde das punktierte Wasser in ein Labor nach Hannover eingeschickt und jetzt heißt es, das ein gewaltiger Rheumaschub dafür verantwortlich war. Kann man glauben oder auch nicht.
    Allerdings haben wir fest gestellt, dass mein Mann dieses Jahr wirklich schwer damit zu kämpfen hat, sein Schmerzpegel ist unglaublich. Vergangene Woche war er wieder bei seiner Rheumatologen die das Prednisolon angehoben hat und wenn wir aus dem Urlaub zurück sind, will sie seine Therapie umstellen.
    Momentan denken wir drüber nach ob es nicht sinnvoll wäre eine Schmerztherapie zu machen oder zu einer REHA zu fahren. Was habt ihr denn da so für Erfahrungen. Ziel soll es sein, dass mein Mann nicht ständig so einen Schmerzpegel hat und seine Lebensqualität angehoben wird. Aber das will sicher jeder Rheumapatient erreichen. Wir wissen eben noch nicht so genau wie das zu schaffen ist. Danke für Eure Antworten.
     
  2. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    18. April 2007
    Beiträge:
    5.256
    Zustimmungen:
    207
    Ort:
    in den bergen
    hallo bexi,
    also ich fände beides gut !
    sowohl eine begleitende schmerztherapie(das ist ja längerfristig angelegt) und eine reha um deinen mann wieder etwas fitter zubekommen.
    nach so einem schweren schub ist er bestimmt sehr geschwächt und brauch einiges an mobilisation,physisch wie psychisch.denkt der rheumatologe über eine neue basis nach ? mtx scheint dann ja nicht so zu greifen............
    deinem mann und dir alles gute,
    katjes
     
  3. eve60

    eve60 PMR Fibro

    Registriert seit:
    4. Juli 2012
    Beiträge:
    1.422
    Zustimmungen:
    94
    Ort:
    Beim großen Wasser
    Hallo, Bexi,

    ich weiß ja nun nicht, wo Du wohnst. Aber falls es möglich ist, versucht es doch mal im St. Josephs. Stift in Sendenhorst mit einer ganz normalen Akut-Einweisung.
    Der Vorteil dort besteht nicht nur in der absolut allumfassenden und kompetenten Betreuung, sondern auch in der vorhandenen Physiotherapie-Abteilung. Es gibt dort sog. Komplett-Angebote, die auch intensive Physio umfassen, ohne daß das Ganze als Reha oder Kur gewertet wird.

    Vielleicht gehts Deinem Mann besser, wenn von allen Seiten angesetzt wird. Ich würde jedenfalls die sieben Stunden Anfahrt jederzeit wieder in Kauf nehmen.

    Ich drücke alle Daumen für Euch

    Eve